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Zusammenarbeit mit den Niederlanden

Niedersachsen pflegt enge Kontakte zu seinen einzigen ausländischen Nachbarn, den Niederlanden. Durch die Erweiterung der Europäischen Union haben Norddeutschland und die Niederlande eine wichtige Brückenfunktion erlangt. Niedersachsen nutzt diese Chance und fördert insbesondere grenzüberschreitende Verkehrsprojekte. Ziel ist es, in Zukunft eine weite Achse von Amsterdam über Groningen, Bremen und Hamburg in Richtung der Wachstumsregionen in Skandinavien und dem Baltikum zu schaffen. Zum anderen wird das Grenzgebiet gefördert, um sich weiterhin zur einer der führenden Energieregionen in Europa zu entwickeln.

EUREGIO, Ems-Dollart-Region

Niedersachsen arbeitet seit Jahren mit der Ems-Dollart-Region (EDR) und EUREGIO zusammen. Die Arbeit der EUREGIO-Mozer-Kommission (sozial-kultureller Arbeitskreis der EUREGIO) sowie der EDR wird seit Jahren durch Bereitstellung von Landesmitteln gefördert.

Zu den grenznahen IHK's, der Deutsch-Niederländischen Handelskammer sowie den Botschaften in Berlin und Den Haag besteht ein dauerhafter Kontakt und Austausch über Themen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Aus dieser Kooperation erwächst zudem die regelmäßige Beteiligung des Landes an verschiedenen Veranstaltungen auf politischer Ebene und Arbeitsebene.

Gemeinsame Agenda grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Aktuell beschäftigt die Landesregierung die Initiative der niederländischen Innenministerin ter Host und des niederländischen Staatssekretärs für Europäische Angelegenheiten Timmermans: die "Gemeinsame Agenda grenzüberschreitende Zusammenarbeit". Die Agenda fasst die zentralen Probleme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zusammen. Die Initiative bietet die Chance, Probleme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit "großflächig" zu lösen, da neben mehreren niederländischen Provinzen, der Zentralregierung und Niedersachsen auch Belgien und NRW an den Arbeiten beteiligt. So können landesspezifische Interessen in die Arbeiten an dem Aktionsplan eingebracht werden.

Ansprechpartner in der Staatskanzlei:

Frau Sabine Scholz, Tel.: 0049 (0) 511/120-6807, Fax: 0049 (0) 511/120-996808

N.N., Tel: 0049 (0) 511/120-6859, Fax: 0049 (0) 511/120-996859

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