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Moderne Zeiten: Digitalisierung ist nicht mehr wegzudenken

Niedersachsen wappnet sich für Chancen und Herausforderungen


Unser Alltag ist längst digital. Fast das ganze Leben ist durch diese neue Technologie geprägt. Man findet Digitalisierung in allen Aspekten des Alltags. Ein Leben ohne das Internet kann sich heute kaum einer mehr vorstellen. Und die Vorteile, die schiere Geschwindigkeit der digitalen Welt, die langwierige Prozesse in Sekundenbruchteilen schafft, sind nicht mehr wegzudenken.

Auf der Kabinettsklausur vom 5. bis 6. Januar 2017 hat sich die niedersächsische Landesregierung mit den wesentlichen in diesem Jahr anstehenden Vorhaben befasst; im Mittelpunkt der Beratungen stand die Gestaltung des digitalen Wandels. Denn: Die Digitalisierung ist eines der Themen, das darüber entscheidet, ob Niedersachsen nicht nur heute, sondern auch in Zukunft erfolgreich sein wird.
Einen ersten Eindruck von dem, was sich die Landesregierung vorgenommen hat, gibt folgendes Video. Weitere Informationen können der zugehörigen Presseinformation entnommen werden.

Der digitale Wandel birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Mit den im November 2016 beschlossenen Leitlinien „digital.niedersachsen" formuliert die Landesregierung die Inhalte und Rahmenbedingungen für einen sozial gerechten und regional ausgewogenen Prozess der Digitalisierung.

Niedersachsen hervorgehoben auf einer Weltkarte, Binärcode im Hintergrund.  

Bildrechte: Niedersächsische Staatskanzlei
Chancen für die Zukunft Niedersachsens

Der öffentliche Nahverkehr, die Buchrückgabe in der Stadtbücherei, die Datenerfassung in Ämtern - all dies war vor der Digitalisierung noch deutlich langwieriger, teurer und weniger verbraucherfreundlich. Auch in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Mobilität, Bildung und Nahversorgung mit Alltagsgüternhat sich durch die neuen Technologien enorm viel bewegt.

Doch es geht nicht nur um Komfort und Nutzungsfreundlichkeit: Durch die Digitalisierung können auch ländliche Räume besser angebunden werden - und damit den Menschen dort gleiche Chancen gegeben werden. Allein die ländliche Infrastruktur wäre ohne die digitalen Errungenschaften nicht dieselbe. Das Internet lässt die Regionen zusammenrücken. Auch abgelegenere Orte gewinnen an Wert, weil sie durch die moderne Technik besser an- und eingebunden werden können.

Unser Credo: Alle müssen denselben Zugang zu den neuen Technologien erhalten. Das Land Niedersachsen wird deshalb die Rahmenbedingungen schaffen, damit alle hier etwas von den technischen Neuerungen haben. Digitalisierung muss sinnvoll eingesetzt werden. Aber sie braucht auch klare Regeln. So wird Niedersachsen insgesamt stärker und ein fairer Wettbewerb garantiert.


Den Risiken neuer Technik begegnen

Die Digitalisierung birgt auch Risiken. Der „gläserne Mensch" beunruhigt viele Bürgerinnen und Bürger. Die Politik trägt hier eine große Verantwortung: sie muss zum Beispiel die Nutzung von Big-Data-Anwendungen kontrollieren und den Schutz persönlicher Daten gewährleisten.

Der individuelle Datenschutz ist die eine Seite der Medaille. Die andere ist die potentielle Gefahr durch gezielte Angriffe aus dem weltweiten Datennetz, die sogenannten Cyber-Angriffe. Eine Gesellschaft, die sich mehr und mehr auf die digitale Funktionsfähigkeit ihrer Infrastruktur verlässt, ist auch zunehmende angreifbar. Deshalb ist die Cyber-Sicherheit ein dringendes Problem, und die Behörden müssen Staat, Wirtschaft und die gesamte Gesellschaft, aber auch jeden einzelnen, gegen Angriffe aus dem Netz absichern.

Öffentliche Datensysteme müssen geschützt und die Funktionen wichtiger Abläufe gewährleistet werden. Mehr noch: es sind Vorkehrungen für digitale Attacken und Notfälle zu treffen, um für alle möglichen gewappnet zu sein.

Die niedersächsische Landesregierung hat das erkannt und bereits in ihrer Koalitionsvereinbarung vom Februar 2013 eine Strategie „Digitales Niedersachsen" vereinbart. In allen Ministerien werden seitdem Maßnahmen umgesetzt, um das Land auf diese größte technologische Revolution des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Die im November 2016 beschlossenen Leitlinien bilden den Rahmen für eine sozial gerechte und regional ausgewogene Entwicklung der Digitalisierung.


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