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Aktuelle Inzidenz-Ampel für Niedersachsen


Bund und Länder haben sich am 22. März 2021 auf ein erweitertes Konzept aus Impfen, Testen und Kontaktreduzierung verständigt. Eine Korrektur (Streichung der Ziffer 4 "Osterruhezeit") wurde am 24. März vorgenommen.

Hier finden Sie den Bund-Länder-Beschluss vom 22.03.2021 (Stand: 24.03. - angepasste Fassung nach Streichung Ziffer 4 "Erweiterte Ruhezeit zu Ostern").


Zu den Vorschriften der Landesregierung und der aktuellen Niedersächsische Corona-Verordnung:
» Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen



Tagesaktuelle Zahlen zum Infektionsgeschehen in den Regionen:
Hier finden sie die laborbestätigten Fallzahlen in den einzelnen Landkreisen oder kreisfreien Städten in der letzten Woche sowie im gesamten Betrachtungszeitraum: Infektionsgeschehen in Niedersachsen

Erweiterte Regelungen in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens:
In Landkreisen und kreisfreien Städten mit besonders hohen Infektionszahlen können die Kommunen zusätzliche Maßnahmen anordnen, um das Infektionsgeschehen zu begrenzen: Hier finden Sie weitere Informationen zu den betroffenen Landkreisen.


Verteilung der Inzidenzwerte in Niedersachsen   Bildrechte: StK
Verteilung der Inzidenzwerte in Niedersachsen


Nachstehend zeigen wir den Verlauf der Inzidenzkurve in Niedersachsen seit dem 01. Oktober 2020.

Verlauf der Inzidenzwerte in Niedersachsen seit dem 01. Oktober 2020   Bildrechte: StK
Verlauf der Inzidenzwerte in Niedersachsen seit dem 01. Oktober 2020


Hinweise und Erläuterungen zu Hochinzidenzkommunen
(§ 18 a der Niedersächsischen Corona-Verordnung):

In Hochinzidenzkommunen können seit dem 8. März 2021 die bislang noch geschlossenen körpernahe Dienstleistungen wie etwa Kosmetikstudios oder Tattoo-Studios öffnen.
Sofern bei der Dienstleistung ein durchgehendes Tragen einer medizinischen Maske nicht möglich ist, muss zuvor ein Test gemacht werden.

Auch die neuen Regelungen zu Fahr- und Flugschulen greifen unabhängig von der Inzidenz. Und auch die Buchhandlungen und die Büchereien können in Hochinzidenzkommunen öffnen, Bemusterungs- und Anprobetermine sind möglich.

In Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen die 7-Tagesinzidenz über 100 liegt, kommen in den folgenden Bereichen leider keine Lockerungen zur Anwendung:

  • Kontaktbeschränkungen
  • Sport
  • Weitere Jahrgänge in Schule
  • Kitas in festen Gruppen
  • Terminshopping
  • Gedenkstätten, Museen, Galerien
  • Zoos und botanische Gärten
  • Nutzung von Speiseräumen in Beherbergungsstätten.

Für die Kontaktbeschränkungen in Hochinzidenzkommunen bleibt es bei der bisherigen Regelung: Ein Haushalt mit einer weiteren Person. Nicht einzurechnen sind dabei die dazugehörigen Kinder bis einschließlich sechs Jahren.

Nachstehend ein Überblick zu § 18 a der Verordnung:

§ 18 a Hochinzidenzkommunen
In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen der Inzidenz-Wert mehr als 100 beträgt (= Hochinzidenzkommunen) kann es leider nicht zu weiteren Lockerungen kommen.
In diesen Kommunen sollen in bestimmten Bereichen (§ 18 a, Absatz 3) grundsätzlich diejenigen Regelungen gelten, die vor dem Inkrafttreten dieser Änderungsverordnung (am 06.03. 2021) galten. Dieser Mechanismus ist grundsätzlich bundesweit abgestimmt und soll als sog. Notbremse gelten, im Sinne des Beschlusses der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 3. März 2021.

§ 18 a Absatz 1 nimmt zunächst diejenigen Kommunen von den aus Absatz 3 im einzelnen ersichtlichen Lockerungen aus, für die der o.g. Wert bereits zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung (08.03.2021) über 100 lag.

Aber auch Kommunen, bei denen zu einem späteren Zeitpunkt der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100 steigt, können noch zu Hochinzidenzkommunen erklärt werden.

§ 18 a Absatz 2 gibt den örtlich zuständigen Behörden im Falle der Überschreitung der 100er-Inzidenz einen Einschätzungsspielraum, ob die Überschreitung voraussichtlich von Dauer sein wird. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass beispielsweise in Fällen, in denen der o.g. Wert mit fallender Tendenz nah bei 100 liegt oder der hohe Wert auf ein konkretes zeitlich eingegrenztes und (mittlerweile) isoliertes Infektionsgeschehen zurückgeht, die in der Kommune geltenden Regeln schnell hin und her wechseln.

§ 18 a Absatz 3 benennt die Bereiche bzw. die Vorschriften, in denen es beim Regelungsstand vom 6. März 2021 verbleibt bzw. dieser wiederhergestellt wird, im Einzelnen.
» Hier finden Sie dazu eine praktische Übersicht, welche Regelungsinhalte in Hochinzidenzkommunen durch die Vorschriften vom 06.03.2021 ersetzt werden.

In § 18 a Absatz 4 ist bestimmt, unter welchen Voraussetzungen eine Hochinzidenzkommune wieder zu einer ,normalen’ Kommune erklärt werden kann, für die dann wieder die allgemeinen Regelungen dieser Verordnung gelten: „Sinkt an sieben aufeinanderfolgenden Tagen in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt nach Absatz 1 die Zahl der Neuinfizierten im Verhältnis zur Bevölkerung unter 100 Fälle je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen und ist diese Unterschreitung nach Einschätzung der örtlich zuständigen Behörden von Dauer, so erklären sie durch öffentlich bekannt zu gebende Allgemeinverfügung, ab welchem Zeitpunkt der betreffende Landkreis oder die betreffende kreisfreie Stadt nicht länger Hochinzidenzkommune ist.
Ab diesem Zeitpunkt sind die in § 18 a Absatz 3 genannten Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung in der am 6. März 2021 geltenden Fassung nicht mehr anzuwenden.“ Auch hier haben die Behörden also analog der Regelung in § 18 a Absatz 2 einen gewissen Einschätzungsspielraum, ob die Entwicklung „von Dauer“ sein wird, um zu verhindern, dass die in der Kommune geltenden Regeln schnell hin und her wechseln.


In § 18 a Absatz 5 ist die Fundstelle benannt, an der sich für jeden Tag die maßgebliche Zahl der Neuinfizierten im Verhältnis zur Bevölkerung je 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen findet: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/aktuelle_lage_in_niedersachsen/

Maßgeblich sind also die vom Land Niedersachsen veröffentlichten Inzidenzen und nicht die RKI Werte.

***Wichtiger Hinweis:***

Sicher haben Sie bereits bemerkt, dass die genannte Inzidenz für eine Region je nach Informationsquelle unterschiedlich ausfällt. Das bedauern wir sehr. Gerne erklären wir dazu die Hintergründe.

Die Datengrundlagen für die Bildung des täglichen Inzidenzwertes stammen ausschließlich aus Ihrem kommunalen Gesundheitsamt. Insofern sind die Veröffentlichungen Ihrer Kommune in der Regel nicht nur regional, sondern auch zeitlich die aktuellste Angabe der tatsächlich bestehenden Inzidenz. Diese täglich in Ihrer Kommune festgestellten Daten werden jeden Abend über das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und fließen dort in deren Statistik des darauffolgenden Tages ein.

Insofern basiert die Angabe vom RKI immer auf den Zahlen des Vortages. Wenn Ihre Kommune aber dann am Nachmittag beispielsweise die Unter- oder Überschreitung des Inzidenzwertes 35 bzw. 50 vermeldet, geschieht das i.d.R. auf der dann tagesaktuell vorhandenen Datenlage. Folglich können die Zahlen nicht übereinstimmen, da das RKI zum gleichen Zeitpunkt noch die Daten vom Vortag anzeigt.

Die Erstellung der hier veröffentlichten Inzidenzampel erfolgt auf Datengrundlage des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes. Aufgrund etwas anderer Verarbeitungszeiten kommt es dabei gelegentlich zu geringfügigen Abweichungen zwischen dem Landesgesundheitsamt und dem RKI – beide veröffentlichen aber aus og. Gründen stets die Zahlen vom Vortag. Diese Veröffentlichungen können daher durchaus von der aktuelleren Veröffentlichung in Ihrer Kommune, mitunter auch deutlicher, abweichen.

Wo kann ich mich informieren, wie sich die Infektionszahlen aktuell entwickeln?
Hierzu gibt es verschiedene Quellen, die zu unterschiedlichen Uhrzeiten ihren täglichen Meldeschluss haben. So erklären sich auch die gelegentlich auftretenden Differenzen in den Zahlen.

Nachstehend finden Sie Links zu den etablierten Quellen:

Und natürlich veröffentlicht auch Ihre Kommune in der Regel aktuelle Zahlen aus der Region.
Über die Suchmaschine genügt in der Regel der Ort- bzw. Regionsname und die Ergänzung "Corona" und Sie finden die entsprechende Seite Ihrer Kommune.
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