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Covid-19 Testung - Antworten auf häufig gestellte Fragen


Auf dieser Seite finden Sie die Antworten auf die aktuellen Fragen zu den Testungen, die im Rahmen der 3G-Regel seit dem 25. August 2021 in der Niedersächsischen Corona-Verordnung vorgesehen sind.
Testpflicht   Bildrechte: StK
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Wer gilt als vollständig GEIMPFT?
Als vollständig geimpft gelten alle Menschen, die den vollen Impfschutz erreicht haben. Laut Verordnung ist dies der Fall, wenn nach der letzten erforderlichen Einzelimpfung, also nach der zweiten Impfspritze mindestens 14 Tage vergangen sind. (Lediglich bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist nur eine Impfung notwendig). Die geimpfte Person muss als Beleg einen Nachweis auf Papier oder digital vorlegen können. Akzeptiert werden Nachweise in folgenden Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch. Bis zur Einführung des elektronischen Impfnachweises ist das in der Regel Ihr gelber Impfpass.


Wer gilt als vollständig GENESEN?
Als vollständig genesen gelten laut Verordnung alle, die eine Corona-Infektion überstanden haben - und dies mit einem positiven PCR-Labortest nachweisen können, der mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate alt ist.

Personen, deren Erkrankung länger als sechs Monate zurückliegt, gelten im Sinne der Corona Verordnung des Landes Niedersachsen und der entsprechenden Regelungen im Bund nicht als genesen. Zwar bildet das Immunsystem bei einer Erkrankung entsprechende Antikörper aus, diese reduzieren sich aber nach einer gewissen Zeit wieder.

Diese Personen können sich bereits vier Wochen nach einer überstandenen Corona-Infektion gegen das Corona-Virus impfen lassen. Sie gelten dabei bereits mit nur einer Impfung als vollständig immunisiert und geschützt.
Wer eine Infektion mit dem Corona-Virus durchgemacht hat, gilt zunächst als offiziell genesen, wenn die Infektion durch PCR-Test nachgewiesen, mindestens 28 Tage und längstens sechs Monate zurückliegt. Nach aktuellen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass eine ausreichende Immunität bis zu sechs Monate nach der Erkrankung besteht. Gleichwohl hat die Ständige Impfkommission (StiKo) ihre bisherige Empfehlung für einen Abstand (zur nachfolgenden Impfung) von sechs Monaten auf vier Wochen verkürzt.

Wichtig: generell ist festzustellen, dass eine überstandene Coronaerkrankung nur vorübergehend vor einer Neuerkrankung schützt. Angesichts des Anstiegs von Neuinfektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante, empfehlen wir daher auch genesenen Menschen, sich für eine Schutzimpfung zu entscheiden.
Die sogenannte „Booster-Impfung“ trägt dazu bei, das Risiko einer erneuten Ansteckung oder eines schweren Erkrankungsverlaufs deutlich zu reduzieren. So schützen Sie sich und andere.

Wo kann ich mich testen lassen?
Unter Aufsicht kann man sich

a) in einem zugelassenen Testzentrum testen lassen. Bitte darauf achten, dass dort kostenlose Bürgertests angeboten werden. Diese kostenlosen Bürgertests können bei Bedarf auch täglich in Anspruch genommen werden.

b) Mancherorts werden Testungen aber auch direkt vor oder im Eingangsbereich eines Geschäftes, eines Gastronomiebetriebes oder einer Veranstaltung angeboten.

c) Auch unter Aufsicht am Arbeitsplatz durchgeführte und bescheinigte Negativtestungen können verwendet werden.

Jede dieser Bescheinigungen kann innerhalb von 24 Stunden beliebig oft eingesetzt werden.


Wird der Wegfall der kostenlosen Tests auch in Niedersachsen kommen?
Ja, ab 11. Oktober gilt dies bundesweit.


Müssen auch Kinder und Jugendliche getestet werden?
Die generelle Testpflicht bei Anwendung der 3G-Regel gilt nicht für Kinder und Jugendliche, die

  • unter 6 Jahre bzw. noch nicht eingeschult sind, sowie für
  • Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des verbindlichen Testkonzept regelmäßig getestet werden - Nachweis beispielhaft über den Schüler:innen-Ausweis (Hinweis: Ausnahme gilt auch in den Ferien)

Meine Corona-Erkrankung ist sieben Monate her und ich habe noch keine Impfung erhalten – gelte ich immer noch als genesene Person mit den entsprechenden Rechten?

Nach Ablauf von maximal sechs Monaten endet der rechtliche Status als Genesener. Dies folgt aus der maßgeblichen Begriffsdefinition des § 2 Nr. 4, 5 der bundeseinheitlichen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV).
Solange Sie als vormals (also vor mehr als sechs Monaten) Genesener keine Impfung erhalten, sind Sie wieder im „normalen“ Status und unterliegen insoweit denselben etwaigen Verpflichtungen sowie Einschränkungen, d.h. auch der Testpflicht.

Allerdings gelten Sie als vormals Genesener bereits mit einer einzigen Impfung als vollständig geimpft. Idealerweise haben Sie für die entsprechende Situationen dann den Genesenen-Nachweis sowie die Impfbescheinigung zusammen dabei.




Testbescheinigung für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber:

Arbeitgebende sind verpflichtet, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht im HomeOffice arbeiten, mindestens zwei Mal pro Woche einen Corona-Antigentest anzubieten. Insofern der Test unter fachkundiger Leitung durchgeführt wird, kann die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber eine Testbescheinigung ausfüllen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.
Im Falle eines negativen Testergebnisses kann diese Bescheinigung für 24 Stunden überall dort genutzt werden, wo die Landesverordnung einen aktuellen negativen Test verlangt.

Hier finden Sie ein Muster, das Sie verwenden oder als Vorlage nutzen können:
» Bescheinigung über das Ergebnis eines Antigentests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2


Was hat es mit den Testungen am Arbeitsplatz auf sich?
Nach der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) sind die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beschäftigten mindestens zweimal pro Woche einen Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2 anzubieten.


Kann ich mir also auch bei der Arbeit ein negatives Testergebnis bescheinigen lassen?
Wenn bei der Arbeit ein solcher Test entweder durch entsprechend qualifiziertes Personal oder von der/dem Zu-testenden selbst unter Aufsicht durchgeführt wird, kann ein negatives Ergebnis bescheinigt werden. Dafür hat das Land Niedersachsen einen Vordruck zur Verfügung gestellt: Testnachweis Arbeitgeber
Die Bescheinigung kann dann für 24 Stunden überall dort verwenden, wo nach der Corona-Verordnung des Landes ein aktueller Testnachweis erforderlich ist.


Kann ich mich bei der Arbeit selbst testen und mir selbst das Ergebnis bescheinigen?
Leider nein. Die Testung muss entweder

a) als Selbsttest unter Aufsicht erfolgen oder

b) im Sinne des Arbeitsschutzes durch eine dafür vom Arbeitgeber beauftragte Person, die dafür die erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung besitzt.


Was bedeutet es, dass ein Test unter Aufsicht erfolgen muss? Wie soll die Aufsicht ausgeübt werden?
Soweit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Selbsttest verwenden, müssen sie dies unter Aufsicht einer weiteren Person tun. Diese Aufsicht sollte mit größerem Abstand oder im Rahmen einer Videoschalte durchgeführt werden.


Wer darf einen Tests beaufsichtigen?
Beaufsichtigen und das Testergebnis bescheinigen kann einen Test entweder die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber selber oder eine bzw. mehrere dafür von dem/der Arbeitgeber/in bestimmte Person/en.


Was genau bedeutet unter Aufsicht? Worauf muss geachtet werden?
Unter Aufsicht bedeutet, dass von der jeweils Aufsicht führenden Person bestätigt werden kann, dass

1. ein geeigneter Test verwendet wurde,

2. der Test und die Diagnostik nach der Gebrauchsanweisung korrekt durchgeführt wurden,

3. das Ergebnis korrekt abgelesen und festgehalten wurde.

Die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber muss also sicherstellen, dass die Aufsichtsperson in die Durchführung des Tests entsprechend der Gebrauchsanweisung eingewiesen wurde.

Über die beim Antigen-Selbsttest zur Verfügung gestellten Materialien (z.B. Beipackzettel) erhalten Anwender neben Ausführungen zur korrekten Anwendung auch Präventionsinformationen. Dazu gehören zum Beispiel Hinweise und Anweisungen zu den Maßnahmen, die bei positivem, negativem oder unklarem Ergebnis getroffen werden müssen. Sie enthalten auch Hinweise zur Möglichkeit eines falsch positiven oder falsch negativen Ergebnisses sowie den Hinweis, dass ohne vorherige Konsultation des Arztes keine medizinisch wichtigen Entscheidungen getroffen werden dürfen. Damit muss auch das den Test beaufsichtigende Personal vertraut sein.


Wer darf einen Test bei einer anderen Person durchführen?
Im Falle der sogenannten PoC-Antigentests für den professionellen Einsatz dürfen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber nur Personen mit der Anwendung beauftragen, die die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis und Erfahrung haben und in das anzuwendende Medizinprodukt eingewiesen worden sind. Eine solche Einweisung oder Schulung kann durch geeignetes medizinisches Personal, z.B. auch durch den Betriebsarzt, erfolgen.


Für den Besuch eines Solariums benötige ich einen Antigenschnelltest. Kann dieser auch von meinem Arbeitgeber bescheinigt werden?
Ja!


Können sich Soloselbständige bei der Arbeit einen Nachweis ausstellen?
Nein, sie können sich nicht selbst eine Testbestätigung ausstellen und müssten sich dafür in ein Testzentrum, eine Apotheke oder eine Arztpraxis begeben.


Kann ich, als Baubetrieb, meinen Mitarbeitern einfach einen Zweizeiler schreiben, wenn sie unter meiner Aufsicht einen Test durchführen, der dann negativ ist?
Eine Bescheinigung können Sie ausstellen, ein Zweizeiler reicht nicht. Ein gerne zu verwendendes Formular findet sich hier: Bescheinigung über das Ergebnis eines Antigentests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2





Ich möchte endlich wieder eine Bar oder einen Club besuchen, was für einen Testnachweis brauche ich jeweils?
Überall dort, wo nach der Verordnung ein negativer Test (Anwendung der 3G-Regel) verlangt wird, gelten die gleichen Regeln: Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test oder einen negativen Antigen-Schnelltest. Dieser darf nicht älter sein als 24 Stunden. Die entsprechenden Nachweise werden Ihnen beispielsweise in einem der vielen Testzentren ausgestellt, wenn Sie einen kostenlosen Bürgertests in Anspruch nehmen.

Es ist auch möglich, in einem Geschäft/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchzuführen und sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen zu lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchgeführt haben, kann Ihre Arbeitgeberin oder ihr Arbeitgeber dies bescheinigen.

Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.


Müssen sich meine Kinder auch testen lassen, wenn ich sie in zu einer Saalfeier in der Gastronomie mitnehmen möchte?

Die generelle Testpflicht bei Anwendung der 3G-Regel gilt nicht für Kinder und Jugendliche, die

  • unter 6 Jahre bzw. noch nicht eingeschult sind, sowie für
  • Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen des verbindlichen Testkonzept regelmäßig getestet werden - Nachweis beispielhaft über den Schüler:innen-Ausweis (Hinweis: Ausnahme gilt auch in den Ferien)


Warum sollte ich mir einen Selbsttest zum Eigengebrauch besorgen?

Es gibt keine Pflicht, sich zuhause mit Selbsttests zu versorgen. Selbsttests können aber zusätzliche Sicherheit in konkreten Situationen im Alltag geben – etwa bei einem privaten Besuch, bei der Inanspruchnahme von (körpernahen) Dienstleistungen oder perspektivisch vor einem Theater- oder Kinobesuch. Hinzu kommt, dass die Selbsttests in der Anwendung weniger unangenehm sind, weil die Probeentnahme nicht – wie beim PCR- oder PoC-Antigen-Schnelltest – im hinteren Nasen- und Rachenbereich erfolgen muss.

Bedenken Sie aber, dass Selbsttests gegenüber dem PCR-Test eine höhere Fehlerrate haben. Daher muss nach jedem positiven Schnell- und Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung gemacht werden.


Welche Testmöglichkeiten gibt es derzeit und wie unterscheiden diese sich?

Schaubild: Testmöglichkeiten 1   Bildrechte: StK
Grafik: 3G im Überblick   Bildrechte: StK

Ich weiß nicht, ob mein Hausarzt oder andere Ärzte oder Apotheken in meiner Umgebung einen Test anbieten - wo bekomme ich dazu Informationen?

Seitens des Apothekerverbandes gibt es unter folgendem Link ein vergleichbares Angebot.
Dort können Sie Ihre PLZ eintragen und Ihnen werden alle testenden Apotheken im Umkreis angezeigt.

» https://www.mein-apothekenmanager.de/covid-19-schnelltest-suche

Für Ärzte können Sie unter dem folgenden Link Ihre Heimatstadt angeben und über das Feld "Besonderheit": Corona-Schnelltest auswählen. Dann werden Ihnen alle Praxen mit Testmöglichkeiten angezeigt.

» www.arztauskunft-niedersachsen.de

Die nachstehende Bildergalerie zeigt Ihnen dort die entsprechenden Schritte:


Beschreibung Arztauskunft   Bildrechte: StK
Beschreibung Arztauskunft   Bildrechte: StK

Ich musste schon einmal einen PoC-Antigen-Schnelltest machen und fand das sehr unangenehm – kann ich mir einen weniger unangenehmen Test aussuchen?
Sie können natürlich gerne auf die leichter handhabbaren Selbsttests zurückgreifen, diese müssen Sie allerdings selber bezahlen. Das Angebot einer wöchentlichen Testung zielt auf die PoC-Antigen-Schnelltests, die durch entsprechend qualifiziertes Personal und mit bestimmten Standards vorgenommen werden. Bedenken Sie auch, dass über diese Tests eine Bescheinigung zur Vorlage beispielsweise für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen ausgestellt werden kann.


In meinem Kosmetikstudio wird mir beim Termin ein einfacher Selbsttest (den für den Heimgebrauch und weniger unangenehm) angeboten – reicht das dann für den Kosmetiktermin aus?
Ja, wenn dies durch das Kosmetikstudio beziehungsweise unter dortiger Aufsicht durchgeführt wird, dann ist diese Testmöglichkeit ausreichend.


Wenn mein PoC-Antigen-Test (Schnelltest) positiv ausfällt, habe ich dann einen Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Test?
Ja, Sie haben Anspruch auf einen kostenlosen PCR-Bestätigungstest. Viele Testzentren bieten die Abstrichentnahme für diesen bestätigenden PCR-Test für Sie kostenlos an. Wenn die Teststelle keinen PCR-Test anbietet, melden Sie sich bitte in Ihrer Hausarztpraxis oder rufen die Nummer 116 117 an, um einen zeitnahen Termin für den Bestätigungstest zu vereinbaren. Sie müssen sich umgehend von anderen Personen absondern.


Wie wird mein Testergebnis dokumentiert beziehungsweise bekomme ich eine Bescheinigung, um beispielsweise zur Kosmetik zu gehen?
Nach einem PoC-Antigen-Schnelltest beispielsweise in einem Testzentrum, einer Arztpraxis oder in der Apotheke, bekommt die getestete Person eine Bescheinigung, auf der unteer anderem angegeben wird, wer, bei wem, wann, mit welchem Ergebnis getestet wurde. Ähnliche Bescheinigungen halten Apotheken und Arztpraxen vor. Welche Mindestanforderungen diese Bescheinigung erfüllen muss, können Sie hier entnehmen.
» Hier finden Sie die Standards für eine solche Bescheinigung
» Hier finden Sie die Bescheinigung über das Ergebnis eines Antigentests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2


Wenn ich einen Test im Rahmen der 3G-Regel mache – worauf muss ich achten?
Je nach Test gibt es Unterschiede:

  • Ihr negativer PCR-Test darf bei Inanspruchnahme von Leistungen nicht mehr als 48 Stunden vorher vorgenommen worden sein
  • Ihr negativer PoC-Antigen-Schnelltest darf bei der Inanspruchnahme von Leistungen nicht älter als 24 Stunden sein.

Zwei Beispiele:

  • Montag um 11 Uhr Probeentnahme für PCR-Test beim Arzt, dann können Sie – nach Bestätigung eines negativen Ergebnisses – bis Mittwoch 11 Uhr Leistungen mit Testerfordernis in Anspruch nehmen
  • Mittwoch um 14 Uhr negativer Schnelltest bei der Apotheke mit ausgestellter Bescheinigung, dann können Sie bis zum nächsten Tag (Donnerstag 14 Uhr) Leistungen mit Testerfordernis in Anspruch nehmen.

Ich habe mir neulich zugelassene Selbsttests für den Heimgebrauch gekauft, wenn ich den zuhause mache und mit dem Ergebnis dann zur Kosmetik gehe – reicht das als Nachweis?
Nein, leider nicht, denn bei diesem Testergebnis ist nicht nachvollziehbar, ob es sich tatsächlich um das Ergebnis für Ihre Person handelt. Wenn Sie den Test aber unter Aufsicht machen, also beispielsweise direkt im Kosmetikstudio in Anwesenheit der dort beschäftigten Personen, dann ist auch ein Selbsttest für die Inanspruchnahme der Leistungen zulässig.


Aber ohne Test darf ich die Einrichtung nicht betreten – wie kann ich dann einen Selbsttest unter Aufsicht machen?
Idealerweise hat die Einrichtung hierfür schon entsprechende Vorkehrungen getroffen beziehungsweise bietet schon ein eigenes Verfahren für Schnelltests an. Kontaktieren Sie am besten im Vorfeld Ihres Besuchs die jeweilige Einrichtung und informieren sich zu den Testmöglichkeiten.


Wenn mein PoC-Antigen-Schnelltest positiv ausfällt – werde ich dann tatsächlich an das Gesundheitsamt gemeldet?

Ja, positive Testergebnisse sind in der Tat nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtig. Auch Personen, die in Schulen oder anderen Einrichtungen diese Tests bei anderen Personen anwenden, sind in die Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz einbezogen.


Bin ich bei einem Selbsttest zuhause mit positiven Ergebnis ebenfalls meldepflichtig?
Rechtlich sind Sie bislang nicht meldepflichtig, moralisch ja, weil Sie andere gefährden könnten. Bitte lassen Sie deshalb Ihr Testergebnis unbedingt durch einen PCR-Test bestätigen. Bis dahin müssen Sie sich von anderen Menschen absondern und bei notwendigen Kontakten zwingend die Abstandsregeln einhalten sowie eine Maske tragen.


Sind Personalkosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen, die in Testzentren eingesetzt werden, als Kosten der Testzentren über § 13 Absatz 1 und Absatz 2 der Coronavirus-TestV erstattungsfähig?
Personalkosten von originären Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD), die für den alleinigen oder kooperativen Betrieb von Testzentren des ÖGD entstehen, können nicht nach § 13 Coronavirus-TestV abgerechnet und erstattet werden.
Personalkosten von anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kommunen, die für die Errichtung und den laufenden Betrieb von Testzentren entstehen, können hingegen nach §13 TestV abgerechnet und erstattet werden.

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