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Schule, Kindertagesstätte, Notbetreuung und Lehrbetrieb an Hochschulen – Antworten auf häufig gestellte Fragen

zuletzt aktualisiert am 03.04.2020
Das Wichtigste im Bereich Schulen und Kindertagesstätten sowie Wissenschaft und Kultur
auf einen Blick:


Niedersächsisches Kultusministerium:

Fragen und Antworten zu Einrichtungsschließung und Notbetreuung für Schulen finden Sie HIER.

Fragen und Antworten zu Einrichtungsschließung und Notbetreuung für Kindertageseinrichtungen finden Sie HIER.

Weitergehende Informationen für Schulen, Kitas, Eltern sowie Schülerinnen und Schüler finden Sie HIER


Niedersächsiches Ministerium für Wissenschaft und Kultur:

Fragen und Antworten zum Lehrbetrieb an Hochschulen, Forschung, Forschungsförderungen
sowie Kultur und Weiterbildung finden Sie HIER


Wann beginnen die Vorlesungen an der Hochschule wieder?

Das Sommersemester beginnt in Niedersachsen am 20. April 2020 – allerdings in digitaler Form. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat gemeinsam mit den Hochschulen entschieden, den Semesterstart für Präsenzveranstaltungen zu verschieben, um das Infektionsrisiko zu verringern.

Überall wird über das Abitur geredet – wie geht es denn in Niedersachsen jetzt weiter?
Für die Abiturprüfungen 2020 hat das Land Niedersachsen einen neuen Fahrplan festgelegt. Demnach werden die Abiturprüfungen rund drei Wochen nach hinten verschoben.

Mehr Informationen finden Sie dazu in der Presseinformation des Kultusministeriums: Niedersachsen verschiebt Abiturabschlussprüfungen und Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I

Ab nächste Woche wird es für uns schwierig mit der Kinderbetreuung – wie verhält es sich genau mit der Notbetreuung?

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind.

Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.
Diese Berufsgruppen zählen in der aktuellen Situation zu den gesamtgesellschaftlich zwingend aufrechtzuerhaltenden Bereichen. Die Aufzählung ist nicht abschließend. Für die Inanspruchnahme der Notbetreuung reicht es auch, wenn eine Erziehungsberechtigte/ein Erziehungsberechtigter zu einer der oben genannten Berufsgruppen zu rechnen ist. Das Angebot der Notbetreuung wird auch während der regulären Osterferien aufrecht erhalten.

Die Schulen sind geschlossen, mein Kind ist zu Hause und ich muss weiter arbeiten – was soll ich tun?

Die Corona-Krise fordert uns alle, verantwortlich mit der Situation umzugehen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen. Die Situation wird viele Fragen aufwerfen, die nicht alle sofort umfänglich beantwortet werden können. Wir setzen und hoffen auf große Problemlösungskompetenz vor Ort in dieser Notlage.

Es gilt:

  • Der Unterricht fällt ersatzlos aus, ebenso der Betrieb von allen Kindertageseinrichtungen und erlaubnispflichtigen Kindertagespflegestellen.
  • Die Kinder und Jugendlichen sollen zu Hause sein.
  • Eine Notbetreuung in kleinen Gruppen findet statt – auch in den Osterferien.

Das Kultusministerium informiert darüber hinaus weitergehend zu diesen Themen auf einer speziellen FAQ-Seite:
https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/fragen_und_antworten_zu_einrichtungsschliessung_und_notbetreuung_fur_schulen/fragen-und-antworten-zu-einrichtungsschliessung-und-notbetreuung-fur-schulen-186236.html

Auch Kindertageseinrichtungen wie Hort und Kindergarten haben geschlossen – welche Möglichkeiten habe ich dort über die Notbetreuung?

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen, deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte in sog. kritischen Infrastrukturen tätig sind. Auch während der am 30.03.2020 beginnenden Osterferien sind diese Infrastrukturen aufrechtzuerhalten, insofern wird es auch in dieser Zeit eine Notbetreeung geben. Diese ist insbesondere für folgende Berufsgruppen vorgesehen:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich und pflegerischen Bereich,
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.

Die vorgenannten Berufsgruppen zählen in der aktuellen Situation zu den gesamtgesellschaftlich zwingend aufrechtzuerhaltenden Bereichen. Die Aufzählung ist nicht abschließend.

Das Kultusministerium informiert darüber hinaus weitergehend zu diesen Themen auf einer speziellen FAQ-Seite:
https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/fragen_und_antworten_zu_einrichtungsschliessung_und_notbetreuung_fur_kindertageseinrichtungen/fragen-und-antworten-zu-einrichtungsschliessung-und-notbetreuung-fur-kindertageseinrichtungen-186238.html

Für mich kommt die Notbetreuung für meine Kinder nicht in Betracht – auf was muss ich dennoch achten?

Familiäre Lösungen, wie beispielsweise bei den Großeltern, sind grundsätzlich zu vermeiden. Insbesondere die nachstehenden Personen gehören zu den Risikogruppen und sollten auf keinem Fall bei einer Kinderbetreuung eingebunden werden:

  • ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren)
  • Personen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung),
    der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis),
  • Patienten mit chronischen Lebererkrankungen
  • Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Patienten mit einer Krebserkrankung.
  • Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison)

Mein Bruder arbeitet in einer Werkstatt für behinderte Menschen – was ist dort mit Notbetreuung gemeint?

Sofern eine Betreuung notwendig und zu Hause sichergestellt ist, darf Ihr Bruder die Werkstatt nicht mehr betreten, bleibt also zu Hause. Dieses Betretungsverbot ist zum Schutz der Menschen mit Behinderungen für Werkstätten (für Menschen mit Behinderungen - WfbM), Tagesförderstätten (Tafö) und andere (teilstationäre) vergleichbare Leistungsangebote der Eingliederungshilfe erlassen worden. Dies bedeutet, dass fast alle Bereiche der WfbM, Tafö und ähnliche geschlossen werden. Die Träger dieser Angebote haben aber für die Leistungsberechtigten, deren Betreuung anders nicht sichergestellt werden kann, einen Notdienst anzubieten.

Darf ich mit meinen Kinder noch auf den Spielplatz?

Leider nein! Mit der Entscheidung vom 16.03.2020 sind alle Spielplätze oder ähnliche Einrichtungen gesperrt.

Kann ich noch Informations- oder Beschäftigungsangebote von Freizeiteinrichtungen oder den Volkshochschulen nutzen?

Jegliche Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport-, Freizeit- und Bildungseinrichtungen (öffentliche und auch private) sind verboten.

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