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Alltag in Zeiten des Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie die Corona-Verordnung, die am 22. September 2021 in Kraft getreten ist sowie die Presseinformation mit umfänglichen Erläuterungen zu der Neufassung.


Die vielen Informationen zu Corona überfordern mich – wer kann mir weiterhelfen?
Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120 - 6000 von Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:30 Uhr.

» Übersicht mit weiteren wichtigen Hotlines und Hilfsangeboten


Tipp: Mit der Tastenkombination STRG + F oder der Funktion „Seite durchsuchen“ im Browser-Menü können Sie den Text nach Schlüsselwörtern durchsuchen, zum Beispiel „Gastronomie“ oder „Urlaub“ oder „Feier“, um die entsprechende Antwort schnell zu finden. Aktuelle Fragen befinden sich jeweils zu Beginn der Rubriken.

Hier finden Sie Antworten für folgende Lebensbereiche:

Kontaktbeschränkungen | Einzelhandel und Dienstleistungen | Gastronomie
Tourismus und Beherbergung | Sport | Wahlen


Rechts in der Spalte (bzw. mobil am Ende des Artikels) finden Sie weitere Antworten zu Corona - sortiert nach Themengebieten, wie beispielhaft zu:
Reisen | Maske oder zum Impfen und Testen.

Das Kultusministerium informiert hier zum Thema Schule und Kita unter Corona.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur informiert hier zu den Themen Hochschulen, Studium sowie Kultur und Weiterbildung unter Corona

Bild: FAQ - Antworten auf häufig gestellte Fragen Bildrechte: StK

Sie möchten im Eingangsbereich Ihres Lokals, Geschäfts oder Praxis auf die 3G-Regel oder 2G-Regel hinweisen - oder bei Ihrer privaten Feier?

Dann finden Sie hier zum Download Hinweisschilder, die Sie gerne dafür verwenden können:

Weitere erklärende Grafiken zur Corona-Verordnung zum Download :

» DOWNLOAD Grafiken Übersicht Corona-VO als PDF - Stand: 22.09.2021

» DOWNLOAD Grafiken einzelne Bereiche als PDF - Stand: 22.09.2021

» DOWNLOAD Grafiken allg. Regelungen als PDF - Stand: 22.09.2021

Kontaktregelungen

Welche Kontaktbeschränkungen gelten mit der jetzt noch einmal geänderten Corona- Verordnung?
Im Grundsatz kann zunächst ohne weitere Beschränkungen eine beliebige Zahl an Menschen zusammenkommen. Dies gilt auch für Feierlichkeiten in Gaststätten oder in privaten Räumlichkeiten, hier muss aber Maske getragen werden, sobald mehr als 25 Personen ohne Testung, Impfung oder Genesung zusammenkommen.

Generell aber empfehlen wir bei Zusammenkünften aller Art die Anwendung der 3G-Regel. Es wäre gut, wenn alle darauf achten würden, nur mit geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen zusammen zu feiern.

Ab 25 Personen müssen Sie die Kontaktdaten erheben, das geht aber ganz einfach über eine Kontaktverfolgungs-App oder eine nachvollziehbare Einladungsliste.


Was ändert sich, wenn meine Kommune dann die Warnstufe 1 (bzw. Inzidenz über 50) per Allgemeinverfügung festgestellt hat?
In geschlossenen Räumen sind bei Zusammenkünften mit mehr als 25 teilnehmenden Personen, die weder geimpft noch genesen sind, die 3G-Regeln verbindlich. Hierbei zählen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren nicht mit. Für Schülerinnen und Schüler gilt das auch während der Ferien. Auch hier gilt: Ab 25 Personen bitte Kontaktdaten erheben, am besten über eine Kontaktverfolgungs-App.

Oder anders formuliert – bei einer Feierlichkeit oder Zusammenkunft, an der mehr als 25 Personen teilnehmen, die weder geimpft oder genesen sind, gilt die 3G-Regel, d.h. alle nicht geimpften und nicht genesenen Personen müssen sich testen lassen.


Wer überwacht die 3G-Regel in einem solchen Fall?
Dafür ist die Person verantwortlich, die zu dieser privaten Veranstaltung einlädt bzw. diese veranstaltet.


Dann können wir unsere Hochzeit mit der 3G-Regel ohne weitere Auflagen im Garten feiern?
Das ist richtig. Die Maskenpflicht greift in diesem Fall ebenfalls nicht. Kontaktdatenerhebung ab 25 Personen nicht vergessen.


Und wenn wir in der Gaststätte unsere Hochzeit feiern möchten?
Sofern in Ihrer Region weder die Warnstufe 1 noch eine Inzidenz über 50 festgestellt wurde, können Sie ohne eine Beschränkung der Zahl der Gäste feiern. Unsere dringende Empfehlung lautet aber, die 3G-Regel anzuwenden, auch wenn die Stufe noch nicht erreicht ist!

Sind nur geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen beim Feiern dabei, benötigen Sie auch keine Maske.

Verzichten Sie aber auf die 3G-Regel und es sind mehr als 25 Personen dabei, die weder getestet noch geimpft oder genesen sind, dann heißt es leider Maske auf, solange sie nicht am Tisch sitzen und auch beim Tanzen.
Das gilt dann für alle Anwesenden, also Maskenpflicht in geschlossenen Räumen!

Die 3G-Regel erleichtert insofern deutlich Ihre geplante Feier, unabhängig davon, welche Warnstufe festgestellt wurde.

Ab Warnstufe 1 oder einer Inzidenz über 50 sind Sie übrigens verpflichtet, die 3G-Regel anzuwenden, wenn Sie mit mehr als 25 Personen feiern möchten, die weder geimpft noch genesen sind. Mit 3G können Sie dann allerdings auch die Maske weglassen, auch wenn die Feier in geschlossenen Räumen stattfindet. In jedem Fall gilt ab 25 Personen die Pflicht, alle Kontaktdaten zu erheben.


Und wenn ich zuhause in meinem Garten mit 3G meinen Geburtstag mit rund 40 Leuten feiern möchte?
Hier gibt es keine weiteren Beschränkungen, da - bei konsequenter Umsetzung - alle anwesenden Personen entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sind und folglich das Risiko einer Infektion sehr gering ausfällt. Nur die Kontaktdaten müssen Sie erheben.


Wie ist das mit kleinen Kindern und der 3G-Regel?
Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt die 3G-Regel nicht.


Ist es zutreffend, dass für vollständig geimpfte Personen ein Großteil der Beschränkungen wegfällt?
Ja, das ist richtig. In den meisten Fällen bestehen bei vollständigem Impfschutz, abgesehen von der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, kaum noch Beschränkungen.


Gilt die 3G-Regel eigentlich auch für den Gottesdienst oder für Eigentümerversammlungen?
Sofern die Warnstufe 1 bzw. Inzidenz über 50 durch die Kommune festgestellt wurde, gilt in vielen Bereich die 3G-Regel. Religiöse Veranstaltungen oder rechtlich vorgeschriebenen Veranstaltungen, Sitzungen oder Zusammenkünften (z.B. Eigentümerversammlungen, vorgeschriebene Mitgliederversammlungen etc.) sind hiervon allerdings ausgenommen.


Einzelhandel und Dienstleistungen

Was ist im Einzelhandel und bei Dienstleistungen zu beachten?
Für die Kundinnen und Kunden bleibt die Maskenpflicht beim Shoppen/Einkaufen in geschlossen Räumen weiterhin bestehen. Es sollte bitte auch Abstand gehalten werden.

Bei körpernahen Dienstleistungen sind zusätzlich die Kontaktdaten anzugeben. In der Warnstufe 1 oder bei Feststellung einer über fünftägigen Überschreitung der Inzidenz von 50 gilt allerdings auch hier die 3G-Regel. Eine Ausnahme besteht nur für medizinisch notwendige Dienstleistungen.

Was ändert sich, wenn meine Kommune die Warnstufe 1 (bzw. Inzidenz über 50) per Allgemeinverfügung feststellt?
Körpernahe Dienstleistungen (z.B. Friseurbetrieb, Kosmetik, Massage, Tattoo sowie Medizinische Dienstleistungen z.B. Physiotherapie, Fußpflege etc. und Prostitution) dürfen dann nur noch mit Geimpften- oder Genesenennachweis oder negativen Testnachweis entgegengenommen werden (also Anwendung der 3G-Regel). Davon ausgenommen sind medizinisch notwendige Dienstleistungen.


Wie ist es beim Friseur oder im Kosmetikstudio?
Alle körpernahen Dienstleistungen haben mit entsprechendem Hygienekonzept geöffnet. Es muss eine medizinische Maske getragen werden, sofern nicht für die Entgegennahme einer körpernahen Dienstleistung das Gesicht unbedeckt bleiben muss (Bartpflege, Gesichtskosmetik). Die Kontaktdaten werden erhoben.

Auch hier gilt ab Warnstufe 1 oder bei einer festgestellten 7-Tage-Inzidenz über 50, dass der der Zutritt nur nach vollständiger Impfung, Genesung oder mit einem negativen Corona-Test-Nachweis möglich ist.

Ab Warnstufe 3 muss eine FFP2 Maske getragen werden, nicht Geimpfte und nicht Genesene müssen einen negativen PCR Test nachweisen.


Warum wird eine Maske trotz 3G bei körpernahen Dienstleistungen benötigt?
Körpernahe Dienstleistungen, wie z.B. Dienstleistungen von Optikern, Hörgeräteakustikern, Friseuren, Tattoo-Studios, Kosmetikstudios, etc. unterliegen einer erhöhten Gefahr bezüglich der Übertragung des Coronavirus. Der Mindestabstand von 1,5 m kann dabei nicht eingehalten werden. Gleiches gilt auch in Einrichtungen für therapeutische medizinische Behandlungen, wie Praxen für die Physiotherapie, Ergotherapie, Podologie etc.
Daher ist das Tragen einer medizinischen Maske, unabhängig von Warnstufen und dem Inzidenzwert 50 aus Gründen des Gesundheitsschutzes für alle Beteiligten eine notwendige Schutzmaßnahme.

Eine Ausnahme von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske bei den Kunden/Kundinnen, Patienten/Patientinnen ist nur dann vorgesehen, wenn bei der Entgegennahme der körpernahen Dienstleistung das Gesicht unbedeckt bleiben muss, z.B. beim Rasieren oder bei der Gesichtskosmetik.


Und wenn ich mich nicht impfen und auch nicht testen lassen möchte?
Dann können Sie die Dienstleistung nicht in Anspruch nehmen.


Muss ich in Geschäften des Einzelhandels eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?
Ja, auch weiterhin müssen sowohl Kundinnen und Kunden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Einzelhandels medizinische Masken tragen.


Gilt die Maskenpflicht auch auf dem Parkplatz?
Nein. Unter freiem Himmel muss im Regelfall keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Eine Ausnahme besteht nur dort, wo die jeweilige Kommune eine Maskenpflicht ausdrücklich angeordnet hat, weil sich dort häufiger Menschen auf engem Raum und nicht nur vorübergehend aufhalten. Außerdem können natürlich die Inhaber oder Betreiber von Geschäften eine Maskenpflicht auch für Parkplätze anordnen.


Muss auf Wochenmärkten eine Maske getragen werden?

Nein. Auf Wochenmärkten gibt es keine Maskenpflicht – das gilt für Kundinnen und Kunden sowie für Händlerinnen und Händler gleichermaßen. Wochenmärkte fallen auch nicht unter die 3G-Regel, sollte die Inzidenz von 50 überschritten oder eine Warnstufe ausgerufen werden. Allerdings ist es den Landkreisen und kreisfreien Städten vorbehalten auch schärfere Regelungen zu erlassen.



Gastronomie

Welche Regelungen gelten in der Gastronomie jenseits von Warnstufen?
In Gaststätten, Restaurants, Bars etc. ist neben dem bisherigen Hygienekonzept auch die Maskenpflicht (im Innenbereich) wichtig, sofern man nicht am Platz sitzt, und wie bisher die Dokumentation der Kontaktdaten.

Allerdings empfehlen wir hier zusätzlich auch jenseits von Warnstufen die Anwendung der 3G-Regel, wonach idealerweise der Kreis der Feiernden nur aus geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen bestehen sollte.

Für Diskotheken, Clubs und Shisha-Lokale ist hingegen die 3G-Regel zwingend vorgeschrieben, bei reduzierter Auslastungskapazität.


Wie sieht es mit der freiwilligen 2G-Regel in Gastronomiebetrieben aus?
Betreiber von gastronomischen Einrichtungen können unabhängig von den Warnstufen den Zutritt zu ihrer Einrichtung auf geimpfte oder genesene Personen beschränken. In diesem Fall entfällt die Maskenpflicht und das Abstandgebot für die Gäste. Angestellte, die ihre Impf- oder Genesenenstatus nicht offenlegen wollen, müssen einen tagesaktuellen negativen POC-Test vorweisen und eine FFP2, KN 95 oder eine gleichwertige Maske tragen, insofern sie im Rahmen ihrer Tätigkeit den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen unterschreiten.


Was ändert sich in der Gastronomie, wenn meine Kommune die Warnstufe 1 (bzw. Inzidenz über 50) per Allgemeinverfügung festgestellt hat?
Sofern Sie geimpft oder genesen sind, benötigen Sie in der Gastronomie lediglich den entsprechenden Nachweis darüber. Für alle anderen gilt die Pflicht zum negativen Testnachweis, d.h. die 3G-Regel wird angewandt.


Wie sieht es bei der Warnstufe 2 aus?

Gilt die Warnstufe 2 in einem Landkreis oder kreisfreie Stadt, ist der Zutritt für den Innenbereichen einer Gastronomie auf Besucherinnen und Besucher beschränkt, die einen Impf- oder Genesenennachweis (2G-Regel) vorlegen können. Es muss dann aber keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, der Mindestabstand entfällt ebenfalls.

Die 2G-Regel gilt ebenfalls für das dienstleistende Personal. Möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Impf- oder Genesenenstatus nicht offenbaren, müssen sie eine FFP2, KN95 oder vergleichbare Maske tragen sowie einen tagesaktuellen POC-Test vorweisen.

Getestete Personen mit einem negativen PoC-Test können – neben Geimpften und Genesenen – die Außenbewirtschaftung nutzen, die geschlossenen Räume nicht.


Und was ist bei Warnstufe 3?

In Warnstufe 3 gilt drinnen verpflichtend die 2G-Regel. Im Außenbereich gilt ein verschärftes 3G, Personen, die weder einen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen, müssen einen negativen PCR-Test nachweisen. Die Innenräume dürfen sie nicht nutzen.


Und wenn ich mich nicht impfen und auch nicht testen lassen möchte?
Dann dürfen Sie gastronomische Betriebe nicht betreten.


Müssen auch Kinder und Jugendliche bei der 3G-Regel einen Testnachweis vorlegen?
Nein, die generelle Testpflicht bei Anwendung der 3G-Regel gilt nicht für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren (auch in den Ferien).


Muss ich mich im Restaurant registrieren?
Betreiber von Gastronomiebetrieben sind verpflichtet, im Rahmen des Zutritts oder der Nutzung der Einrichtung den Nachweis der Impfung, Genesung oder negativen Testung zu überprüfen. Zugleich sind sie verpflichtet, Vorname, Familienname, die vollständige Adresse und die Telefonnummer der Gäste sowie das Datum und die Uhrzeit zu registrieren. Dies kann elektronisch per App oder auch in Papierform erfolgen. Die Daten dienen zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten und müssen nach spätestens vier Wochen gelöscht werden.


Wie ist das mit dem Nachtleben, Diskotheken, Clubs oder Shisha-Lokale?
Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars dürfen mit Hygienekonzept öffnen.
Hier gelten folgende Auflagen:

  • Gäste müssen vollständig geimpft, genesen oder getestet sein, der Veranstalter muss den entsprechenden Nachweis aktiv einfordern.
  • Die Zahl der Gäste darf die Hälfte der zulässigen Personenkapazität nicht überschreiten.
  • Die Daten der Gäste müssen erhoben werden, dies darf nur elektronisch erfolgen.
  • Alle Gäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, solange sie nicht am Tisch sitzen!

Gäste müssen allerdings dann keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn der Betreiber den Zugang auf Gäste beschränkt, die vollständig geimpft oder genesen sind (2G-Regel).

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mindestens zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden, sofern sie nicht nachweislich vollständig geimpft oder genesen sind.


Was gilt bei Warnstufe 2 für Diskotheken, Clubs oder Shisha-Lokale?
Gilt die Warnstufe 2 in einem Landkreis oder kreisfreie Stadt, ist der Zutritt auf Besucherinnen und Besucher beschränkt, die einen Impf- oder Genesenennachweis (2G-Regel) vorlegen können. Die 2G-Regel gilt ebenfalls für das dienstleistende Personal. Möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Impf- oder Genesenenstatus nicht offenbaren, müssen sie eine FFP2, KN95 oder vergleichbare Maske tragen sowie einen tagesaktuellen POC-Test vorweisen.

Und gilt bei Warnstufe 3 für Diskotheken, Clubs oder Shisha-Lokale?
Wird die Warnstufe 3 für den Landkreis oder die kreisfreie Stadt ausgerufen, müssen diese Einrichtungen in geschlossenen Räumen für den Publikumsverkehr schließen.


Kann ich auch als Kneipenbetreiber (oder als kommerzieller Veranstalter) den Zugang auf Geimpfte/Genesene beschränken?
Ja, das ist im Rahmen der Privatautonomie möglich.



Tourismus und Beherbergung

Welche Regeln gelten bei der Beherbergung (z.B. in Hotels)?

Es bleibt bei der Pflicht zur Dokumentation der Kontaktdaten von Gästen. Ein negativer Test bei der Anreise muss nicht vorgelegt werden, ebenso gibt es keine Verpflichtung zur weiteren Testung vor Ort.

Das ändert sich jedoch, wenn in der Kommune die Warnstufe 1 oder 2 bzw. die Überschreitung der Inzidenz von 50 festgestellt wird. Dann gilt auch hier die 3G-Regel. Das bedeutet, dass der Kreis der Beherbergungsgäste nur aus geimpften, genesenen oder negativ getesteten Personen bestehen darf. Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss dann bei Anreise und zweimal pro Woche einen negativen Test vorlegen.

Alternativ kann die Betreiberin/der Betreiber unabhängig von den Warnstufen auch auf 2G übergehen. Dann entfallen Abstandspflicht und Maske.


In Warnstufe 3 gilt das verschärfte 3G mit PCR-Test der Ungeimpften und Nicht-Genesenen.


Was ist bei touristischen Schiffs- oder Kutschfahrten zu beachten?
Schiffs- und Kutschfahrten können mit entsprechendem Hygienekonzept stattfinden. Wenn alle Fahrgäste entweder nachweislich vollständig geimpft, genesen oder getestet sind, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht nötig, sonst sehr wohl. Bitte Kontaktdatenerhebung bei mehr als 25 Teilnehmenden nicht vergessen!


Wie verhält es sich mit touristischen Busfahrten?
Touristische Busfahrten können mit entsprechendem Hygienekonzept stattfinden. Wenn alle Fahrgäste entweder nachweislich vollständig geimpft, genesen oder getestet sind, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht nötig. Bitte Kontaktdatenerhebung bei mehr als 25 Teilnehmenden nicht vergessen!

(Bitte beachten Sie, dass für touristische Busreisen mit Startpunkt außerhalb von Niedersachsen möglicherweise andere Vorschriften gelten!)


Besteht eine Maskenpflicht bei einer Stadtführung?
Stadtführungen (unter freiem Himmel), Führungen durch Natur und Landschaft, Freilichtmuseen, Parks und Gärten sind ohne Einschränkungen erlaubt. Nur in Innenräumen greift die generelle Maskenpflicht. Bitte Kontaktdatenerhebung bei mehr als 25 Teilnehmenden nicht vergessen!


Und in Seilbahnen?
Seilbahnen und Lifte sind mit entsprechendem Hygienekonzept geöffnet. Hier müssen medizinische Masken getragen werden.



Sport

Was gilt für die Sportausübung im Freien?

Keine Warnstufe bzw. Vorliegen der Warnstufe 1 bzw. Indikator „Neuinfizierte beträgt mehr als 50
Die Sportausübung im Freien ist nahezu uneingeschränkt möglich, Sportvereine haben jedoch weiterhin ein Hygienekonzept vorzuhalten. Und auch beim Sport gilt die Empfehlung, dass möglichst ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden sollte. Dies gilt selbstverständlich nicht für Kontaktsportarten. Es wird empfohlen, generell beim Sporttreiben 3G anzuwenden, auch dann, wenn die Warnstufe 2 noch nicht erreicht ist. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist vor und nach der Sportausübung im Freien möglich. Hier ist der Mindestabstand möglichst ebenfalls einzuhalten. 3G gilt zwar nicht auf Außensportanlagen, aber Duschen und Umkleiden dürfen nur von Personen genutzt werden, die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet worden sind. Deshalb empfiehlt sich eine generelle Anwendung von 3G auch im Außensport oder – noch besser – 2G, also die Begrenzung auf vollständig geimpfte oder genesene Personen.

Vorliegen der Warnstufe 2

Bei Vorliegen der Warnstufe 2 gilt die 3G-Regel. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist selbstverständlich auch nur für die vorgenannten Personengruppen möglich.

Vorliegen der Warnstufe 3

Bei Vorliegen der Warnstufe 3 gelten dieselben Regelungen wie vorstehend, mit der Einschränkung, dass nicht geimpfte oder genesene Personen einen negativen PCR-Test nachweisen müssen.

Fakultative 2G-Regel

Unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe können Sportvereine die Sportausübung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen POC-Antigen-Test nachweisen.

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?

Keine Warnstufe
Sofern keine Warnstufe vorliegt, gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen (einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen) das Gleiche, wie für die Sportausübung im Freien.

Vorliegen der Warnstufe 1 oder 2 bzw. Indikator „Neuinfizierte beträgt mehr als 50

Für die Sportausübung in geschlossenen Räumen (einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen) gilt die 3G-Regel. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist selbstverständlich auch nur für die vorgenannten Personengruppen möglich.

Vorliegen der Warnstufe 3

Bei Vorliegen der Warnstufe 3 gelten dieselben Regelungen wie vorstehend, mit der Einschränkung, dass nicht geimpfte oder genesene Personen einen negativen PCR-Test nachweisen müssen.

2G-Regel

Unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe können Sportvereine die Sportausübung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen.

Was haben Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen in ihren Hygienekonzepten zu berücksichtigen?
Im Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus vorzusehen, die

  1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,
  2. der Wahrung des Abstandsgebots dienen,
  3. das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Situationen, in denen einander unbekannte Personen nicht einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten können regeln,
  4. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen dienen,
  5. die Nutzung sanitärer Anlagen regeln,
  6. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und
  7. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

Zusätzlich müssen Betreiberinnen und Betreiber einer Schwimmhalle personenbezogene Daten erheben.

Muss während der Sportausübung eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?
Nein.

Bestehen weiterhin unterschiedliche Vorgaben für den Spitzen- und Profisport auf der einen und für den Freizeit- und Amateursport auf der anderen Seite?
Nein. Für die Sportausübung gelten einheitliche Regelungen, unabhängig davon ob es sich um Spitzen- bzw. Profisport oder um Freizeit- bzw. Amateursport handelt.

Sind Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sportveranstaltungen erlaubt und welche Auflagen sind bei der Veranstaltung einer Sportveranstaltung zu beachten?
Grundsätzlich sind Zuschauerinnen und Zuschauer bei Sportveranstaltungen mit Einschränkungen erlaubt.


Bis zu 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauer:

Veranstaltungen im Freien

Keine Warnstufe bzw. Vorliegen der Warnstufe 1 bzw. Indikator „Neuinfizierte beträgt mehr als 50

Ein Hygienekonzept (Maßnahmen zur Wahrung der Abstände etc.) muss erstellt werden, sofern mehr als 25 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen.

Vorliegen der Warnstufe 2

Sofern mehr als 25 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen gilt die 3G-Regel auch im Außenbereich verpflichtend. Die Veranstalterinnen und Veranstalter haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht.

Vorliegen der Warnstufe 3

Bei Vorliegen der Warnstufe 3 gelten dieselben Regelungen wie in der Warnstufe 2, mit der Einschränkung, dass nicht geimpfte oder genesene Personen einen PCR-Test nachweisen müssen.

2G-Regel

Unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe können Veranstalterinnen und Veranstalter, den Zutritt zur Veranstaltung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Ein Abstand muss zwischen diesen Personen nicht eingehalten werden. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen. Veranstaltungspersonal, das keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegt, muss einen negativen Testnachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Veranstaltungen in geschlossenen Räumen

Keine Warnstufe

Sofern mehr als 25 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen, sind deren personenbezogene Daten zu erheben und es muss ein Hygienekonzept (Maßnahmen zur Wahrung der Abstände etc.) erstellt werden. Es besteht für alle Nichtsportreibenden Maskenpflicht.

Vorliegen der Warnstufe 1 oder 2 bzw. Indikator „Neuinfizierte beträgt mehr als 50

Sofern mehr als 25 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen, gilt zusätzlich die 3-G-Regel. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht.

Vorliegen der Warnstufe 3

Bei Vorliegen der Warnstufe 3 gelten dieselben Regelungen wie vorstehend, mit der Einschränkung, dass nicht geimpfte oder genesene Personen einen PCR-Test nachweisen müssen. Darüber hinaus gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

2G-Regel

Unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe können Veranstalterinnen und Veranstalter, den Zutritt zur Veranstaltung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Ein Abstand muss zwischen diesen Personen nicht eingehalten werden; darüber hinaus entfällt die Maskenpflicht. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen. Veranstaltungspersonal, das keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegt, muss einen negativen Testnachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Mehr als 1 000 und bis zu 5 000 Zuschauerinnen und Zuschauer:

Keine Warnstufe bzw. Vorliegen der Warnstufe 1

Die Veranstaltung muss generell von den zuständigen Behörden zugelassen werden. Von den Veranstaltern muss ein Hygienekonzept erstellt und es müssen die personenbezogenen Daten der Zuschauerinnen und Zuschauer erhoben werden. Es ist ein Abstand von 1 Meter zu unbekannten Personen (von Nase zu Nase) einzuhalten (Schachbrettbelegung). Zusätzlich gilt die 3-G-Regel. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht. Die vorgenannten Bestimmungen gelten sowohl für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen als auch für Veranstaltungen unter freiem Himmel. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besteht zusätzlich Maskenpflicht sowie die Pflicht zur Erstellung eines Lüftungskonzepts.

Vorliegen der Warnstufe 2

Bei Vorliegen der Warnstufe 2 gelten dieselben Regelungen wie vorstehend, mit der Einschränkung, dass nicht geimpfte oder genesene Personen einen PCR-Test nachweisen müssen. Darüber hinaus muss ein Hygienekonzept erstellt werden, welches Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebotes vorsieht, wie z. B. die Zuweisung eines festen Sitzplatzes für die Zuschauerinnen und Zuschauer, die Schachbrettbelegung der Sitzplätze oder auch Maßnahmen zur Lenkung der Besucherströme. Der Alkoholkonsum muss eingeschränkt werden. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besteht zusätzlich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Vorliegen der Warnstufe 3

Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel gelten dieselben Regelungen wie vorstehend, wobei nicht geimpfte oder genesene Personen einen PCR-Test nachweisen müssen. Es besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt die 2G-Regel. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen. Veranstaltungspersonal, das keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegt, muss einen negativen Testnachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

2G-Regel

Unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe können Veranstalterinnen und Veranstalter, den Zutritt zur Veranstaltung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Ein Abstand muss zwischen diesen Personen nicht eingehalten werden; darüber hinaus entfällt die Maskenpflicht. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen. Veranstaltungspersonal, das keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegt, muss einen negativen Testnachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Großveranstaltungen mit mehr als 5 000 Zuschauerinnen und Zuschauern:

Sowohl für Veranstaltungen unter freiem Himmel als auch für Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe Folgendes:

  1. Die Veranstaltung muss von den zuständigen Behörden zugelassen werden.
  2. Das Hygienekonzept muss besondere Maßnahmen zur Einhaltung des Abstandsgebotes oder auch Maßnahmen zur Lenkung der Besucherströme vorsehen. Zu unbekannten Personen ist ein Abstand von 1 Meter einzuhalten (Schachbrettbelegung).
  3. Der Alkoholkonsum muss eingeschränkt werden.
  4. Personenbezogene Kontaktdaten der Zuschauerinnen und Zuschauer sind durch den Verkauf personalisierter Tickets zu erheben.
  5. Es gilt die 3-G-Regel. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht.
  6. Es dürfen nicht mehr als 25 000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen bzw. es dürfen maximal 50 % der Zuschauerkapazität genutzt werden.

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besteht Maskenpflicht und es muss für eine hinreichende Lüftung durch eine Lüftungsanlage, eine Luftdesinfektion oder eine Luftfilterung gesorgt werden.

Vorliegen der Warnstufe 2

Bei Vorliegen der Warnstufe 2 gelten dieselben Regelungen wie vorgenannt, mit der Einschränkung, dass nicht geimpfte oder genesene Personen einen negativen PCR-Test nachweisen müssen. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen besteht zusätzlich die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Kapazität wird auf 50 % begrenzt. Die absolute Obergrenze liegt bei 25.000 Personen.

Vorliegen der Warnstufe 3

Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gilt die 2G-Regel. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen. Veranstaltungspersonal, das keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegt, muss einen negativen Testnachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Die Begrenzung auf 50 % der Zuschauerkapazität entfällt. Es dürfen jedoch weiterhin nicht mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen.

Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel gilt grds. weiterhin die 3G-Regel, wobei negativ getestete Personen einen PCR-Test durchführen müssen und die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske besteht. Die Kapazität wird auf 50 % begrenzt. Die absolute Obergrenze liegt bei 25.000 Personen.

2G-Regel

Unabhängig vom Vorliegen einer Warnstufe können Veranstalterinnen und Veranstalter, den Zutritt zur Veranstaltung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Ein Abstand muss zwischen diesen Personen nicht eingehalten werden; darüber hinaus entfällt die Maskenpflicht. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen. Veranstaltungspersonal, das keinen Impf- oder Genesenennachweis vorlegt, muss einen negativen Testnachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen, sofern der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Bei Anwendung der 2G-Regel gilt die Begrenzung auf 50 % der Zuschauerkapazität nicht. Es dürfen jedoch weiterhin nicht mehr als 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer die Veranstaltung besuchen.

Dürfen Vorstands- und Gremiensitzungen sowie Mitgliederversammlungen stattfinden?
Ja, Sitzungen, Zusammenkünfte und Veranstaltungen, die durch Rechtsvorschriften vorgeschrieben sind (Mitgliederversammlungen, Vorstands- und Gremiensitzungen etc.), dürfen stattfinden. Die 3G-Regel gelten für diese Form der Zusammenkünfte generell nicht, egal wie groß die Zahl der Teilnehmenden ist. Es empfiehlt sich dennoch generell bei solchen Sitzungen 3G anzuwenden, sicherheitshalber auch dann, wenn die Warnstufe 1 noch nicht überschritten ist. Jedoch muss der Veranstalter einer Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen, mit mehr als 25 bis zu 1000 gleichzeitig anwesenden Teilnehmenden personenbezogene Daten der besuchenden oder teilnehmenden Personen erheben.

Dürfen Bildungsveranstaltungen im Sport stattfinden?
Bildungsveranstaltungen im Sport dürfen stattfinden. Ein Abstand von 1,5m soll möglichst eingehalten werden. Bei Feststellung von mindestens der Warnstufe 1 bzw. des Überschreitens einer 7-Tage-Inzidenz von 50 gilt allerdings die 3G-Regel in geschlossenen Räumen, wenn 25 und mehr Personen an der Veranstaltung teilnehmen.

Sind Jugendfreizeiten im Sport erlaubt?
Ja, Betreuungsangebote sind für Gruppen von Kindern und Jugendlichen u.a. in Kreissportschulen, Landessportschulen und vergleichbaren verbandseigenen Einrichtungen möglich. Es muss ein Hygienekonzept vorliegen und die Aufsicht durch pädagogische Fachkräfte oder ehrenamtlich Tätige mit Jugendleiterausbildung erfolgen.

Bei Feststellung von mindestens der Warnstufe 1, dürfen nicht mehr als 50 gleichzeitig anwesende fremde Kinder und Jugendliche teilnehmen darüber hinaus sind Testungen durchzuführen.




Wahlen

Durchführung von Wahlen unter Corona-Bedingungen

1. Gilt eine Maskenpflicht im Wahllokal?
Ja, in allen Wahllokalen gilt die generelle Pflicht (des neuen § 4 Abs. 1 Satz 1 Nds. CoronaVO) zum Tragen einer medizinischen Maske als Mund-Nasen-Bedeckung in dem gesamten Gebäude, in dem sich der Wahlraum befindet. (Atemschutzmasken mit Ausatemventil sind nicht zulässig). Dies gilt für Wählerinnen und Wähler, Wahlhelferinnen und Wahlhelfer sowie Wahlbeobachterinnen und Wahlbeobachter.


2. Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Personen, für die aufgrund einer körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigung oder einer Vorerkrankung das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, und die dies durch ärztliches Attest oder eine vergleichbare amtliche Bescheinigung glaubhaft machen können, sowie Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres sind von der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung ausgenommen.

Ferner darf die Mund-Nasen-Bedeckung für die Dauer einer vom Wahlvorstand angeordneten Maßnahme zur Identitätsfeststellung kurzzeitig abgenommen werden. Zudem gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht für die Mitglieder der Wahlvorstände während des Auszählens und der Ergebnisermittlung.


3. Was passiert, wenn jemand sich weigert, eine Maske aufzusetzen, aber dennoch im Wahllokal wählen will?
Aufgrund der Maskenpflicht nach § 4 Abs. 1 Satz 1 Nds. CoronaVO kann die wahlberechtigte Person ihr Wahlrecht im Wahllokal nur ausüben, wenn diese eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung trägt, es sei denn, die wahlberechtigte Person kann durch ein ärztliches Attest oder eine vergleichbare Bescheinigung glaubhaft machen, dass sie aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit ist (siehe auch Antworten zu Fragen 1 und 2).

Ansonsten besteht die Möglichkeit, bereits vorab durch Briefwahl zu wählen.


4. Verstoße ich (als Wahlhelfer/in) nicht gegen das Verhüllungsverbot, wenn ich eine Maske trage?
Nein, Mund-Nasen-Bedeckungen, die aus medizinischen Gründen getragen werden, stellen keine Verhüllung im Sinne der angesprochenen Regelungen dar.


5. Muss ich meine Kontaktdaten angeben?
Nein, eine Verpflichtung zur Angabe der Kontaktdaten sieht die Nds. CoronaVO nicht vor.


6. Welche weiteren Hygienemaßnahmen gelten im Wahllokal?
Es gelten die allgemeinen Regelungen aus der Nds. CoronaVO, d. h. 1,5 m Abstand zu anderen Personen einhalten, eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung tragen, regelmäßig lüften. Personen, die den Wahlraum betreten, sollen sich zudem zuvor die Hände desinfizieren. Auch wird empfohlen, dass Gegenstände, die von mehreren Personen benutzt werden, wie z. B. Stifte, regelmäßig desinfiziert werden.


7. Gilt beim Wählen im Wahllokal die 3G-Regel oder dürfen auch Personen, die nicht unter diese Regel fallen, wählen gehen?
Die 3G-Regelung gilt nicht für die Teilnahme an Wahlen.


8. Was ist, wenn ich am Wahlsonntag Krankheitssymptome habe?
Personen, die selbst Symptome einer Covid-19-Infektion aufweisen oder in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person hatten, sollten nicht im Wahllokal wählen. Stattdessen können auch am Wahltag noch bis 15 Uhr Briefwahlunterlagen bei der für die Briefwahl zuständigen Stelle der Gemeinde, z. B. Rathaus oder Bürgerbüro, beantragt werden. Im Wahllokal können die Briefwahlunterlagen nicht beantragt werden. Die Beantragung und Abholung der Briefwahlunterlagen bei der für die Briefwahl zuständigen Stelle der Gemeinde kann auch durch eine schriftlich bevollmächtigte dritte Person erfolgen. Der Wahlbrief muss dann am Wahltag bis 18 Uhr bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle der Gemeinde (nicht im Wahllokal!) abgegeben werden.


9. Ich muss kurzfristig in Quarantäne. Kann ich trotzdem wählen?
Ja, auch Personen, die sich in Quarantäne befinden, können ihre Stimme kurzfristig per Briefwahl abgeben. Die Beantragung der Briefwahlunterlagen kann am Wahltag noch bis 15 Uhr bei der für die Briefwahl zuständigen Stelle der Gemeinde, z. B. Rathaus oder Bürgerbüro, erfolgen. Im Wahllokal können die Briefwahlunterlagen nicht beantragt werden.

Die Beantragung und Abholung der Briefwahlunterlagen bei der für die Briefwahl zuständigen Stelle der Gemeinde kann auch durch eine schriftlich bevollmächtigte dritte Person erfolgen. Der Wahlbrief muss am Wahltag bis 18 Uhr bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Stelle der Gemeinde (nicht im Wahllokal) abgegeben werden.


10. Was muss ich zur Wahl mitbringen (z.B. auch meinen eigenen Stift)?
Um den wahlrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, sollen die Wahlbenachrichtigung und ein Ausweisdokument, vor dem Hintergrund der Corona-Regelungen eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung mitgebracht werden. Es wird empfohlen, einen eigenen Schreibstift (keinen Bleistift) zu benutzen, um die Ansteckungsgefahr zu vermindern.


11. Wie viele Menschen dürfen gleichzeitig ins Wahllokal?
Das hängt von den örtlichen Gegebenheiten bzw. der Größe des Wahllokals ab. Um die Mindestabstände einhalten zu können, kann die Anzahl der Personen pro Quadratmeter in den Wahllokalen auch begrenzt werden. Insofern kann es eventuell vereinzelt zu Wartezeiten kommen.


» Hier finden Sie weitere Informationen zur Bundestagswahl (26. September) auf den Seiten der Landeswahlleiterin.




Corona-Verordnung - kompakt in Grafiken vorgestellt:

Hier finden erklärende Grafiken zur neuen Corona-Verordnung gültig ab 22. September 2021. Oben stehen die Grafiken zum Download bereit,

Corona Regelungen im Überblick   Bildrechte: StK
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Feststellen der Warnstufe   Bildrechte: StK
Aufheben der Warnstufe   Bildrechte: StK
System der Warnstufen   Bildrechte: StK
Corona-Verordnung   Bildrechte: StK
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Grundsatz für Zugang mit 2G   Bildrechte: StK
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Veranstaltungen, Sitzungen, Zusammenkünfte   Bildrechte: StK
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Artikel-Informationen

erstellt am:
23.03.2020
zuletzt aktualisiert am:
24.09.2021

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