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Alltag in Zeiten des Coronavirus – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Der neue Alltag in Niedersachen wirft viele Fragen auf – hier finden Sie Antworten.

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Die vielen Informationen zu Corona überfordern mich – wer kann mir weiterhelfen?
Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr.
» Übersicht mit weiteren wichtigen Hotlines und Hilfsangeboten

zuletzt aktualisiert am 15.09.2020

Nachfolgend finden Sie Antworten auf allgemeine Fragen zu den Kontaktbeschränkungen, Verhaltensregeln im öffentlichen Raum, Gastronomie, Kultur etc.

Die aktuelle Corona-Verordnung – wie lange gilt diese und wann ist mit weiteren Lockerungen zu rechnen?
Die aktuelle Verordnung gilt einstweilen bis zum 30.09.2020. Damit bleibt Niedersachsen zunächst bei seiner vorsichtigen Linie im Umgang mit dem Virus. Unter dem ausdrücklichen Vorbehalt eines konstanten oder hoffentlich sinkenden Infektionsgeschehens soll zum 1. Oktober 2020 die nächste Stufe von Lockerungen eintreten.


Unsere Tochter (15 Jahre) wurde von der Schule nachhause geschickt, weil es einen bestätigten Corona-Fall in ihrer Klasse gab – müssen wir als Eltern jetzt auch in Quarantäne?
Nein, die Quarantänepflicht gilt zunächst nur für Ihre Tochter, weil auch nur diese als Kontaktperson 1. Grades im direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person stand.
» Hier geht es zu weiteren Antworten in dieser Thematik.


Bei Messen gibt es aktuell unterschiedliche Signale – was genau gilt denn jetzt?
Die Regelungen des Landes sahen in der Tat bis zum 10. September 2020 vor, dass die Durchführung von Messen grundsätzlich untersagt ist. Die Unsicherheit in Bezug auf diese Thematik ist vermutlich durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts Braunschweig entstanden, wonach die Durchführung einer Jobmesse in Braunschweig für zulässig erklärt und diese dann auch tatsächlich durchgeführt wurde.

An der grundsätzlichen Position der Landesregierung, dass die Durchführung von Messen aufgrund des Infektionsgeschehens kritisch zu betrachten ist, hat sich nichts geändert.
Gleichwohl kann mit der zum 12.09.2020 in Kraft getretenen Änderung der Verordnung eine Genehmigung für die Durchführung einer Messe erteilt werden. Erforderlich ist hierzu die Vorlage eines Hygienekonzepts nach den Vorgaben der Verordnung.
Die Zulassung der Veranstaltung ist dabei mit einem Widerrufsvorbehalt (abhängig vom Infektionsgeschehen) sowie mit Auflagen zur Sicherstellung der Hygienekonzeptmaßnahmen verbunden.

Wenn ich eine genehmigte Messe (z.B. Infa Hannover) besuchen will, muss ich dann u.U. mit einem Bußgeld rechnen?
Nein – der Besuch einer genehmigten Messe oder Ausstellung wird selbstverständlich nicht mit einem Bußgeld belegt.

Bei manchen Bundesliga-Vereinen werden Fußballspiele mit mehreren Tausend Zuschauern angekündigt – wann geht es in Niedersachsen damit los?
Wir sind in Niedersachsen bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen und die Landesregierung möchte, dass das so bleibt. Dabei haben wir vor allem auch gute Erfahrungen damit gemacht, uns nicht von Entscheidungen in anderen Ländern treiben zu lassen. Gerade im Profisport ist ein bundeseinheitliches Vorgehen bei der Steuerung von Stadiongästen sinnvoll wie auch wünschenswert. Denn das Virus unterscheidet bei seiner Verbreitung nicht nach Bundesländer oder Stadien. In Niedersachsen sind daher aktuell lediglich 500 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion möglich.



Wie ist das mit den Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum?
Nach Wochen geprägt von deutlichen Einschränkungen können Sie sich seit 22.06.2020 wieder mit bis zu 10 Personen als Gruppe in der Öffentlichkeit treffen.
Die Anzahl der Haushalte ist hierbei nicht mehr ausschlaggebend. Auch der Mindestabstand ist innerhalb dieser Gruppe nicht mehr vorgeschrieben. Vielleicht können sie ihn aber überall dort, wo es möglich ist, freiwillig einhalten. Gerade die Abstandsregel war und ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für die positiven Entwicklungen im Infektionsgeschehen.
Die Zwei-Haushalte-Regel hat übrigens insofern noch Bestand, dass die Anzahl von 10 Personen überschritten werden darf, wenn diese tatsächlich auch nur aus zwei Hausständen stammen.
Das Grillen und Picknicken ist unter den og. Konstellationen auch wieder möglich.


Und in meinen eigenen vier Wänden? Ändert sich dort etwas bei den Kontaktbeschränkungen?
I
m persönlichen Bereich oder im Umgang mit anderen Menschen, sind alle nach wie vor gehalten, eine vertretbare Balance zwischen unserem Bedürfnis nach sozialen Kontakten und gleichzeitiger Infektionsvermeidung herzustellen.
Jede Person hat, so § 1 Absatz 1 der Verordnung, physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf das Notwendige zu beschränken.
(Bis zum 13.7.2020 war in § 1 der Verordnung eine Reduzierung auf das absolut nötige Minimum. Es ist also eine kleine Lockerung erfolgt. Dennoch bitten wir alle Menschen in Niedersachsen um Zurückhaltung.)

Die Niedersächsinnen und Niedersachsen haben mit der disziplinierten Beachtung und Umsetzung der Corona-Regeln nicht nur das ursprünglich hohe Infektionsgeschehen deutlich beruhigt, auch die Lockerungen der vergangenen Wochen sind darüber erfolgreich begleitet worden und haben den bisherigen Weg hin zu einem Alltag mit dem Virus geebnet.

Bei den Kontaktbeschränkungen gilt es daher bitte auch zukünftig vor allem die persönliche Balance herzustellen zwischen dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten und Alltagsnormalität auf der einen Seite und dem Wunsch nach Schutz vor einer Ansteckung, sei es für mich persönlich oder für die Menschen mit denen ich in Kontakt bin, auf der anderen Seite. Denn das Virus ist unstrittig immer noch als Gefahr vorhanden, wie die zuletzt steigendende Infektionszahlen in Zusammenhang mit privaten Feierlichkeiten verdeutlicht haben.


Was heißt das konkret für mich?
Das heißt, dass Sie sich auch in Ihrer Wohnung, Ihrem Haus, auf Ihrem Balkon oder in Ihrem Garten nur mit möglichst wenigen und möglichst auch nicht mit immer neuen Menschen treffen sollten. Die im öffentlichen Raum geltende 10-Personenregel kann zum Beispiel überall dort, wo genug Platz ist gut auch auf den Privatbereich übertragen werden.
Auch wenn man sich privat mit einer höheren Anzahl von Freunden oder mit Familienangehörigen trifft, ist es allerdings gut, dies nach Möglichkeit im Freien zu tun und Abstandswahrung im Blick zu behalten.
Je kleiner eine Wohnung, ein Garten oder ein Balkon sind, desto kleiner sollte auch die Zahl der Menschen sein, die dort gleichzeitig zusammenkommen. In einer beengten Wohnung sollte bitte auf größere Zusammenkünfte komplett verzichtet werden.
Die jeweilige Ideallösung richtet sich demnach nicht nach der schlichten Anzahl von Personen sondern möglichst nach den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Die stetige Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 m und ein Aufenthalt im Freien ermöglichen mehr Schutz vor einer Infektion, als ein Zusammenkommen von vielen Menschen auf beengten Raum.
Abstand, regelmäßiges Händewaschen und kräftiges Lüften der Wohnung erhöhen Ihren Schutz und den Ihrer Gäste.


Gibt es für unsere Hochzeitsplanung irgendwelche Hinweise - was genau ist denn jetzt erlaubt?
Das Virus ist weiterhin da und wird uns noch über einen längeren Zeitraum einen bewussten und achtsamen Umgang mit dem Infektionsschutz abfordern, d.h. Sie sollten sich und Ihre Freunde und Verwandten auch bei einer Hochzeit schützen!
Die neue Regelung mit der Zulässigkeit von maximal 50 Personen bei Hochzeiten besagt leider nicht, dass eine solche Feier mit dieser Höchstzahl an Personen frei von jedem Risiko ist.
Im Gegenteil: Es reicht weiterhin nur eine einzige Person, die den Virus (wohlmöglich unbemerkt) in sich trägt und die Wahrscheinlichkeit einer umfänglichen Ansteckung vieler anderer Teilnehmer und Teilnehmerinnen wäre bei einer „normalen“ Hochzeitsfeier in hohem Maße gegeben.
Insofern achten Sie bitte auf einer Hochzeitsfeier und auch auf allen anderen Feierlichkeiten (z.B. Taufe, Konfirmation, Kommunion etc.) auf die Abstands- und Hygieneregeln. Dies gilt insbesondere bei einem etwaigen Besuch einer Gaststätte, wo die Regelungen für die Gastronomie zu beachten sind.


Und was ist mit Tanzen bei der Hochzeit?
Die wenigsten Tänze bei Feierlichkeiten sind kontaktarm, insofern sollten Sie genau überlegen, ob Sie dies ermöglichen. Es ist weniger eine Frage der Rechtsverordnung, sondern vielmehr die Frage an Sie, wie Sie die Balance zwischen Hochzeitsfeier und dem eigenen Schutz vor einer möglichen Infektion sowie den Schutz ihrer Gäste herstellen möchten.


Was muss ich beachten, wenn ich meine Hochzeit zu Hause feiere, bspw. im eigenen Garten?
Grundsätzlich empfehlen wir nach wie vor eine möglichst große Zurückhaltung bei größeren Feiern. Wie viele Personen bei Ihnen zu Hause feiern dürfen, ist von der Größe Ihres Zuhauses abhängig. Kleine Wohnung wenige Gäste, große Wohnung oder Haus, ein paar mehr. Am besten ist eine Feier im Garten, auch da sollten sich Ihre Gäste aber bitte nicht zu nahe kommen! Es gibt keine fixen Grenzen was die Zahl der zugelassenen Personen anbelangt, aber es muss zu jeder Zeit unbedingt der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden können. Und bitten Sie Ihre Gäste um Rücksicht: wer sich nicht ganz gesund fühlt, sollte bitte nicht zur Feier kommen.


Dürfen wir einen DJ, eine Band etc. engagieren?
Tja, Musik hören auf Abstand ist ok und relativ ungefährlich, aber Tanzen ist es leider nicht. In den allermeisten Fällen wird der Raum nicht groß genug sein für ein Tanzen (nur mit dem eigenen Partner oder der eigenen Hausgemeinschaft) mit viel Abstand zu allen anderen Tanzenden.
Also bitte eher darauf verzichten, es birgt leider ein nicht unerhebliches Risiko, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Und das ist es dann doch nicht wert, oder?


Ich feiere meine Hochzeit in einer Gaststätte. Was muss ich beachten?
Hier gilt die Höchstgrenze von 50 Personen und die Regelungen, die auch in Restaurants eingehalten werden müssen: D.h. es dürfen maximal 10 Gäste an 10er Tischen sitzen. Ausnahmen sind möglich, wenn nur zwei Haushalte oder Angehörige i. S. des § 11 Abs. 1 Nr. 1 StGB feiern.
Aber bitte beachten Sie, dass die Menschen nicht zwischen den Tischen hin- und herwechseln dürfen. Auch das erhöht das Risiko sich und andere zu infizieren.

Grundsätzlich gilt auch in einer Gaststätte:

- Abstandsregeln müssen unbedingt eingehalten werden. Ihre Hochzeit muss sich nicht zwingend eine reine Sitzveranstaltung werden, aber beim herumspazieren ist der Mindestabstand von 1,5 Metern unbedingt einzuhalten!

- Das Hygiene-, Sicherheitskonzept der Gaststätte ist zu beachten, Mund Nasen Bedeckungen sind immer dann zu tragen, wenn der Sitzplatz verlassen wird.

- Eine Band oder einen DJ zu engagieren oder auch zu Musik aus der Dose zu tanzen ist nicht verboten, bringt aber ein erhöhtes Ansteckungsrisiko mit sich - also bitte lieber drauf verzichten!
Ein DJ oder Bandmitglieder müssten als dienstleistende Person eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und ebenfalls stets das Abstandsgebot einhalten.

Hinweis: Die gleichen Vorgaben gelten beispielsweise für ein Vereinsheim oder einem Dorfgemeinschaftsheim, wenn dieses mit einer Gaststättenerlaubnis/-konzession betrieben wird.


Und was ist, wenn ich meine Hochzeitsfeier in einem Vereinsheim, einem Dorfgemeinschaftshaus (OHNE Gaststättenerlaubnis/-konzession) ausrichte?
Auch hier ist die Hochzeitsfeier nur mit einer Höchstgrenze von 50 Personen möglich. Eine Aufteilung in Zehnergruppen empfiehlt sich aus Infektionsschutzgründen auch hier. Für das Tanzen gilt das Gleiche wie in Gaststätten, also bitte eher darauf verzichten, da es leider ein nicht unerhebliches Ansteckungsrisiko birgt.


Gilt die 50-Personen-Hochzeitsregel eigentlich auch für die Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit?
Ja, das tut sie, die Regel gilt für Hochzeitsfeiern und entsprechende Jubiläen. Aber bitte beachten Sie: Mit Blick auf die Covid-19 Risikogruppen sollten solche Feiern wenn überhaupt mit besonderer Achtsamkeit begangen werden. Sich dabei im kleineren Familienkreis in einem Restaurant unter Beachtung der gastronomischen Abstandsregelungen zu treffen, ist die bessere Option, um den Aspekten „besonderer Anlass“ und Schutz vor einer möglichen Infektion dennoch Rechnung tragen zu können.


Und was ist mit einer Geburtstagfeier zuhause?
Für eine Feier zuhause gilt es eine vertretbare Balance zwischen unserem Bedürfnis nach sozialen Kontakten bei einer Feier und gleichzeitiger Infektionsvermeidung herzustellen. Die im öffentlichen Raum geltende 10-Personenregel kann zum Beispiel überall dort, wo genug Platz ist gerne auch auf den Privatbereich übertragen werden.
Auch wenn man sich privat mit einer höheren Anzahl von Freunden oder mit Familienangehörigen trifft, ist es gut, dies nach Möglichkeit im Freien zu tun und Abstand zu wahren. (1,5 Meter!) Je kleiner eine Wohnung, ein Garten oder ein Balkon sind, desto kleiner sollte auch die Zahl der Menschen sein, die dort gleichzeitig zusammenkommen. In einer beengten Wohnung sollte bitte auf größere Zusammenkünfte komplett verzichtet werden. Die jeweilige Ideallösung richtet sich demnach nicht nach der schlichten Anzahl von Personen sondern möglichst nach den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten und der Möglichkeit Abstand zu halten.


Und wenn ich meine Geburtstagsfeier in einer Gaststätte (bzw. Vereinsheim. Clubhaus etc. mit Gaststättenerlaubnis/-konzession) ausrichten will - was gilt dann?
Anders als bei Hochzeiten, Taufen etc. gibt es bei Geburtstagsfeiern leider keine spezielle Ausnahme im Hinblick auf die Personenzahl.
Deshalb gilt die allgemeine Vorgabe - das heißt, es dürfen maximal 10 Personen gemeinsam feiern. Mehr als 10 Personen dürfen nur dann zusammen feiern, wenn alle Feiernden tatsächlich nur aus zwei Haushalten kommen oder Angehörige i. S. des § 11 Abs. 1 Nr. 1 StGB sind.


Wenn ich alternativ meine Geburtstagsfeier in einem Vereinsheim oder sonstigen zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten (also keine Gaststätte o.ä.) feiern will - was muss ich da beachten?
Bei einer Geburtstagsfeier außerhalb der eigenen Wohnung ist es gleichgültig, ob es sich um eine normale Gaststätte oder um ein Vereinsheim o.ä. handelt.
Die Gesamtzahl darf leider nicht über 10 Personen liegen, es sei denn, es handelt sich ausschließlich um Angehörige im Sinne des § 11 Abs. 1 Nr. 1 des StGB oder die beteiligten Personen gehören einem oder einem weiteren Hausstand an.


Wer sind dann alles die Angehörigen nach dem genannten Paragrafen im StGB?
Angehöriger ist wer wer zu den folgenden Personen gehört:

  • Verwandte und Verschwägerte gerader Linie, der Ehegatte, der Lebenspartner, der Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner, und zwar auch dann, wenn die Ehe oder die Lebenspartnerschaft, welche die Beziehung begründet hat, nicht mehr besteht oder wenn die Verwandtschaft oder Schwägerschaft erloschen ist,
  • Pflegeeltern und Pflegekinder;

Vor Kurzem hatte ein junger Mann eine Cocktailbar gemietet für eine private Feier. Die Behörden haben das aufgelöst. Hätte er diese Feier denn im eigenen Partykeller feiern dürfen?
Theoretisch ja. Allerdings können die zuständigen Behörden eine größere private Feier bei einer festgestellten Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auch auflösen. Im Übrigen gilt weiter der Grundsatz, dass jede Person physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf das Notwendige zu beschränken hat. Und auch bei kleineren Feiern im privaten Bereich empfehlen wir nachdrücklich die Einhaltung des Abstandsgebots, um die Gefahr von Infektionen zu verringern.

Darf ich also mit beliebiger Personenzahl (rund 500) zu Hause feiern? Zum Beispiel in meinem großen Garten?
Bei der im Grundsatz formulierten Regelung, wonach jede Person physische Kontakte zu anderen Menschen, die nicht zu den Angehörigen des eigenen Hausstandes gehören, auf das Notwendige zu beschränken hat, handelt es zwar nur um einen allgemeinen Grundsatz. Bei offensichtlich unverhältnismäßigen privaten Feiern – sehr viele Menschen auf sehr engem Raum – könnten die zuständigen Behörden dennoch eingreifen.
Bei rund 500 Personen würden die Behörden eine solch große private Veranstaltung höchstwahrscheinlich aufgrund einer Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung auflösen.Vor dem Hintergrund des Infektionsgeschehens sollte man daher im Interesse der Gesamtgesellschaft auf große Partys verzichten. Nach der Pandemie ist noch genug Zeit zum Feiern.

Muss ich, wenn ich privat feiere, eine Dokumentation der Gäste wie in der Gastronomie vornehmen?
Nein, diese Regelung gilt nicht im privaten Bereich.


Unsere Freundin heiratet bald – dürfen wir ihr zum Junggesellinnenabschied den Auftritt eines Striptease-Tänzers schenken?

Wenn ihre Freundin daran Spaß hat, dann können Sie das gerne tun. Bedenken Sie aber, dass bei einer größeren Gruppe von Zuschauerinnen über 10 Personen (auch hier gilt die 10-Personenregel) das Abstandsgebot zu beachten ist.


Wenn wir mit befreundeten Familien einen Ausflug machen wollen, müssen wir dabei Abstand halten?
Sie dürfen mit anderen Personen einen gemeinsamen Ausflug machen, wenn sie als Gruppe nicht mehr als 10 Personen sind oder ihre Gruppe (ggf. sogar größer) nur aus zwei Haushalten besteht. Das Abstandsgebot gilt in diesem Kreis nicht, allerdings zu anderen Personen, die Ihnen begegnen.
Nutzen Sie diese Möglichkeit bitte mit Bedacht und Augenmaß. Nur die umsichtigen Verhaltensweisen der Niedersächsinnen und Niedersachsen haben das Infektionsgeschehen trotz vieler Lockerungen positiv stabilisieren können und diesen Trend sollten wir gemeinsam fortsetzen.


Darf ich mich wieder mit meiner ganzen Freundesgruppe draußen treffen?
Durchaus! Die „ganzen Freundesgruppe“ muss sich allerdings auf die Anzahl von 10 Personen beschränken oder darf nur aus zwei Haushalten bestehen. Ein anderer Haushalt, das kann eine andere Familie, aber auch beispielsweise eine WG sein.


Wie ist das bei einem kleinen Grillevent mit den Nachbarn im eigenen Garten – wo liegt die Grenze an Personen?
Orientierung gibt vor allem die 10er-Gruppen-Regel im öffentlichen Raum.
Auch hier gilt es vor allem die persönliche Balance herzustellen zwischen dem Bedürfnis nach sozialen Kontakten und Alltagsnormalität auf der einen Seite und dem Wunsch nach Schutz vor einer Ansteckung, sei es für mich persönlich oder für die Menschen mit denen ich in Kontakt bin, auf der anderen Seite.
Soweit Sie dennoch mehr Personen in Ihrem Garten einladen, dann weisen wir daraufhin, dass die stetige Gewährleistung des Mindestabstands von 1,5 m und ein Aufenthalt im Freien mehr Schutz vor einer Infektion ermöglicht, als viele Menschen auf beengten Raum.


Wir sind zu viert in einer Fahrgemeinschaft organsiert – gilt hier noch eine Form von Kontaktbeschränkungen?
Nein, die geltenden Regelungen sehen hierzu keine Beschränkung vor. Analog zu den Vorschriften bei Fahrschulen empfehlen wir, dass die Passagiere, die nicht Fahrer/in sind, eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.


Was ist mit Zuschauern bei kleineren Sportveranstaltungen?
Kleine Sportveranstaltungen sowie ein Training im Freien können von bis zu 500 Personen besucht werden. Bis zu einer Zahl von 50 Personen ist lediglich der Abstand von 1,5 Metern einzuhalten. Gibt es mehr als 50 Zuschauerinnen und Zuschauer, sind weitere Voraussetzungen einzuhalten. So müssen dann Sitzplätze im nötigen Abstand eingenommen werden und die Kontaktdaten der Personen für eine mögliche Nachverfolgung der Infektionsketten vom Veranstalter gespeichert werden.


Der Kramermarkt ist die fünfte Jahreszeit in Oldenburg – kann er Ende September stattfinden?
Leider nicht. Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern bleiben bis mindestens Ende Oktober untersagt. Damit setzt Niedersachsen einen Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin vom 17.06.2020 um. Dies betrifft leider die Durchführung aller Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Schützenfeste und ähnliche Veranstaltungen; auch der Besuch dieser Veranstaltungen bleibt verboten.


Beim Sport gibt es die 50er Regel – aber wer zählt eigentlich alles dazu?
Die Sportausübung mit Kontakt ist zulässig, wenn sie in Gruppen von nicht mehr als 50 Personen erfolgt. Zu dieser Gruppe gehören die Sporttreibenden, die bei ihrer Sportausübung den Abstand von ansonsten 2 Metern unterschreiten.

Trainer, Betreuer und sonstige Personen, die nicht sportlich aktiv sind und sich permanent außerhalb des Spielfeldes befinden, müssen den Abstand von mind. 1,5 Metern einhalten. Diese zählen nicht zu den 50 Personen.

» Viele weitere Antworten auf Fragen rund um den Sport finden Sie hier.


Reisen und viele andere Aktivitäten sind nur eingeschränkt möglich – welche Angebote sind für Kinder- und Jugendliche möglich?
Dieser Bereich ist deutlich ausgeweitet worden: in Jugendherbergen, Familienferien- und Freizeitstätten, Jugend- und Erwachsenenbildungsstätten und ähnlichen Einrichtungen sowie in Kreissportschulen, Landessportschulen und vergleichbaren verbandseigenen Einrichtungen sind Gruppenveranstaltungen und -angebote für Minderjährige und die Aufnahme von Gruppen Minderjähriger jetzt bis zu einer Gruppengröße von 50 Personen wieder zulässig. Gleiches gilt für Angebote der Kinder- und Jugendhilfe nach § 11 SGB VIII.


Wie verhält es sich jetzt in Restaurants und Gaststätten – sind beispielsweise Buffets zulässig?
Ja, ab Montag, den 13.07.2020 sind auch Buffets mit Selbstbedienung in Restaurants, Hotels etc. wieder zulässig und können entsprechend dem Hygienekonzept angeboten werden.

Ansonsten gilt wie bisher die Regelung, dass man mit einer Gruppe von bis zu 10 Personen an einem Tisch sitzen kann, unabhängig von dem jeweiligen Hausstand. Wichtig bleibt dabei der persönliche Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen, die nicht zu Ihrem Hausstand bzw. einem weiteren oder zu Ihrer gemeinsamen Gruppe von bis zu 10 Personen gehören.

Wichtig ist auch: immer wenn Sie sich im Restaurant frei bewegen und nicht am ihrem Platz sitzen, müssen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.


Was soll das eigentlich immer noch mit den Kontaktdaten im Restaurant oder Kneipe? Ich will das nicht und finde das überflüssig!
Dann sollten Sie vielleicht besser auf Besuche in solchen Einrichtungen verzichten?! Denn die Dokumentation der Kontaktdaten ist eine der wichtigsten Voraussetzungen dafür, dass wir alle diese schönen Dingen des Alltags TROTZ der weiterhin bestehenden Infektionsgefahr wieder nutzen können. Die vorgenommenen Lockerungen stehen vor allem unter dem Vorbehalt, dass ein mögliches Infektionsgeschehen schnell und gezielt wieder eingefangen werden kann. Nur dazu dienen die Kontaktdaten und insofern können (und sind) sie auch spätestens nach einem Monat wieder zu vernichten.
Sie helfen den Gastronomen, dass diese wieder Ihrer Arbeit nachgehen können. Wir selber können so wieder mehr und mehr Normalität genießen. Und Sie schützen dennoch sich und andere, wenn bei einem Ausbruch mögliche Kontaktpersonen schnell identifiziert werden können.
Im Ergebnis profitieren alle davon und dies bei recht geringem Aufwand.


Was ist dabei mit meinen Daten? Eine Liste, wo ich die Informationen von anderen Gästen lesen kann?
Datenschutz ist auch hier wichtig! Eine offen zugängliche Liste, in die sich nacheinander die Kundinnen und Kunden selbst eintragen, ist aus Datenschutzgründen definitiv nicht zulässig. Sie können dies durchaus im Restaurant oder Café ansprechen und auf diesen Missstand hinweisen.
Ansonsten gilt, dass diese Dokumentation spätestens nach einem Monat zu löschen bzw. zu vernichten ist. Genutzt werden darf sie nur im Falle eines Infektionsgeschehens durch das Gesundheitsamt. Die Daten sind technisch und organisatorisch vor unberechtigten Einblicken und vor Zugriff zu schützen.


Und wenn ich dann einen falschen Namen angebe?
Dann berauben Sie sich und vor allem die anderen Menschen in Ihrem Umfeld der Möglichkeit, schnell und zielgerichtet auf ein etwaiges Infektionsgeschehen reagieren zu können. Die Angabe von falschen Daten ist daher schlicht verantwortungslos – auch für Ihren eigenen Schutz im Infektionsfall!
Im Übrigen sind die Betreiberinnen und Betreiber von entsprechenden Einrichtungen mit Dokumentationspflicht gehalten, bei offensichtlichen Unstimmigkeiten nachzufragen. Sie können ggf. auch den Zutritt bzw. eine Dienstleistung oder den Service verwehren.


Wo muss ich denn überall meine Kontaktdaten angeben?
Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, ist in folgenden Bereichen die Dokumentation von Kontaktdaten nach § 4 der Verordnung erforderlich:

  • in Restaurants, Gaststätten, Biergärten, Kneipen, Imbissen, Cafés, Bars etc.
  • bei Besuchen kultureller Veranstaltungen
  • bei der Sportausübung auf öffentlichen und privaten Sportanlagen in einer Gruppe bis zu 50 Personen
  • bei der körperlichen und sportlichen Betätigung in Gruppen (bis 30 Personen) im Freien
  • im Rahmen körpernaher Dienstleistungen (z.B. Friseursalons, Manikürestudios, Pedikürestudios, Kosmetikstudios, Massagepraxis wie auch Prostitutionsstätten bzw. bei sexuellen Dienstleistungen)
  • bei Besuchen in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen etc.
  • in Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten etc.
  • bei der privaten Betreuung von Kindern
  • im Rahmen von Bildungsangeboten im außerschulischen Bereich (z.B. Volksschule, Musikschulen)
  • im Rahmen von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe sowie im Bereich der sozialen, pädagogischen oder psychologischen Beratungsstellen
  • bei touristischen Busreisen sowie im Bereich touristischer Aktivitäten (touristische Schifffahrt, Boots- und Fahrradverleih) und bei Angeboten in Jugendherbergen, Familienfreizeitstätten etc. mit einer Gruppengröße bis zu 50 Personen
  • in Fahrschulen
  • in Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen
  • sowie in Fitnessstudios

+++ Wichtig für Besucherinnen und Besucher:+++
Ohne Ihr Mitwirken bei der Dokumentation dürfen Dienstleistungen, Aktivitäten oder Besuche in den genannten Einrichtungen nicht erbracht werden!
Benötigt werden zu einer möglichen Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt (nur bei einem Infektionsfall!) Ihr Familienname, Ihr Vorname, Ihre vollständige Anschrift sowie eine telefonische Erreichbarkeit sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit.

+++ Wichtig für Betreiberinnen und Betreiber:+++
Diese Dokumentation ist spätesten nach einem Monat zu löschen bzw. zu vernichten und darf nur zum Zwecke des Infektionsschutzes durch das Gesundheitsamt genutzt werden. Die Daten sind technisch und organisatorisch vor unberechtigtem Einblick und Zugriff zu schützen. Insbesondere dürfen Kundinnen und Kunden nicht die Daten anderer Personen einsehen können. Eine offen zugängliche Liste, in die sich nacheinander die Kundinnen und Kunden selbst eintragen, ist nicht zulässig.
Mehr Informationen hier: Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen unterstützt dabei die Betriebe bei der datenschutzkonformen Umsetzung mit umfänglichen Informationen und Mustern.

Wenn Kinos geöffnet sind – muss ich dort nun eine Maske tragen oder nicht?
Die Antwort lautet hier „Jein“. Am wichtigsten dürfte für alle Kinogäste die Zeit während der Filmvorführung sein und da lautet die gute Nachricht:
Nein, keine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung, wenn Sie auf Ihrem Platz sitzen!
Popcorn und Getränke können wie gewohnt das Sehvergnügen ergänzen. Wenn Sie aber Ihren Platz verlassen, dann besteht in den Veranstaltungsräumlichkeiten die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung, da dann nicht immer der notwendige Abstand sichergestellt werden kann.

Die gleichen Regeln gelten auch für Theaterbesuche und andere kulturelle Veranstaltungen in geschlossenen Räumen.


Ich bin zwar in einem Fitnessstudio, gehe dort aber am liebsten in die Sauna – sind diese geöffnet?
Ja - seit Montag, den 22.06. können Sie an den Sportgeräten vorbei auch direkt in die Sauna gehen.
Alle Saunen, auch in Schwimmbädern oder Hotelanlagen, können ab diesen Zeitpunkt wieder anheizen und Aufgüsse für ihre Gäste anbieten.


Können wir als Boßelgruppe (rund 20 Personen) wieder einen Wettbewerb veranstalten?
Ja, das können Sie durchaus, in einer Gruppe bis zu 50 Personen. Dabei benötigen Sie weder eine Mund-Nasen-Bedeckung und müssen auch nicht zwingend den Abstand dauerhaft einhalten. Um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können, sind Sie aber verpflichtet, die Kontaktdaten aller Mitspielerinnen und Mitspieler zu dokumentieren.


Ich arbeite in einer Werkstatt für behinderte Menschen – muss ich da immer noch durchgängig die Mund-Nasen-Bedeckung tragen?
Nein, dies ist bereits mit der Verordnung vom 22.06.2020 geändert worden. Die Pflicht zur Bedeckung ist wichtig, sie gilt nur wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Personen aus einem anderen Hausstand nicht eingehalten werden kann.
Also überall dort, wo der Mindestabstand wirklich eingehalten werden kann, besteht keine Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung in der Einrichtung. Ergänzend würden wir an dieser Stelle gerne auf § 9 Absatz 3 der Verordnung hinweisen: Personen, für die aufgrund einer Behinderung oder von Vorerkrankungen, zum Beispiel schwere Herz- oder Lungenerkrankungen, wegen des höheren Atemwiderstands das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht zumutbar ist, sind von der Verpflichtung eine solche zu tragen ausgenommen.
» Mehr Informationen zur Mund-Nasen-Bedeckung.


Dürfen unsere Angehörige im Alten- und Pflegeheim die Einrichtung auch mal verlassen?
In Heimen für ältere und pflegebedürftige Menschen sowie in Heimen für Menschen mit Behinderungen sind Hygienekonzepte erstellt worden. Sie sind notwendig, damit Bewohnerinnen und Bewohnern zeitweise die Einrichtung verlassen dürfen. Bewohnerinnen und Bewohner von Heimen werden weder durch die Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 noch durch das jeweilige Hygienekonzept des Heims in der Wahl ihres Aufenthaltsortes beschränkt. Auch Wochenendaufenthalte z. B. bei Angehörigen sind möglich. Die Regelungen im Hygienekonzept dienen vor allem dazu, das Einzelfallrisiko einer Infektion mit Covid-19 während der Dauer des Aufenthaltes außerhalb des Heims und bei der Rückkehr in das Heim zu reduzieren. Die Bewohnerinne und Bewohner sind selbst dafür verantwortlich, dass die Hygieneregeln zum Infektionsschutz außerhalb der Einrichtung eingehalten werden.


Meine Mutter ist tagsüber in einer Tagespflegeeinrichtung untergebracht. Dort hat sie wertvolle soziale Kontakte. Wann darf sie dort wieder hin?
In Tagespflegeeinrichtungen ist der Notbetrieb mittlerweile beendet: Mit entsprechendem Hygienekonzept dürfen alle Plätze wieder belegt werden. Soweit eine volle Belegung im Rahmen des Hygienekonzeptes nicht möglich ist, entscheidet die Leitung der Einrichtung darüber, welche Personen die Leistungen in Anspruch nehmen dürfen.


Meine Eltern kommen allein in ihrem Haushalt nicht mehr zurecht. Eine alternative Wohnstätte in einem Altenheim hatten wir bereits im März gefunden. Können die Eltern jetzt einziehen?
Ja, die Pflegeeinrichtung darf ihre Eltern aufnehmen. Voraussetzung ist allerdings, dass die Verantwortlichen Ihre Eltern für zwei Wochen in Quarantäne nehmen oder alternativ, wenn die Einrichtung

- 14 Tage lang sicherstellt, dass ein Abstand von 1,50 Metern zu anderen Bewohnerinnen und Bewohnern eingehalten wird,

- dass fortlaufend beobachtet wird, ob die neuen Bewohnerinnen und Bewohner Symptome einer COVID-19-Erkrankung entwickeln und dass sie sich im Falle des Auftretens entsprechender Symptome unverzüglich ärztlich vorstellen.

Damit soll gewährleistet werden, dass andere Heimbewohnerinnen und Heimbewohner vor einer eventuellen Infektion mit dem Covid-19-Virus geschützt werden.


Mein Vater muss nach einem Krankenhausaufenthalt in Kurzzeitpflege, damit er wieder auf die Beine kommt. Geht das überhaupt?
Ja. In einer speziellen Kurzzeitpflegeeinrichtung oder in einer Rehaklinik ist die Kurzzeitpflege möglich, auch ohne dass Ihr Vater in Quarantäne genommen wird.


Ich habe Probleme in meinem privaten Umfeld und brauche Unterstützung!
Soziale Hilfe oder Beratungsangebote dürfen wieder gemacht werden, Sie können sich in allen Lebenslagen 1:1 bzw. als Familie beraten lassen. Auch Angebote der Kinder- und Jugendhilfe dürfen wieder starten und Angebote für bis zu 10 Personen machen.


Wie ist das mit Selbsthilfegruppen oder Gruppenangeboten in Hilfs- und Beratungseinrichtungen?
Gruppenangebote in einer sozialen Hilfs- und Beratungseinrichtung für suchtkranke Menschen sind wieder zulässig, natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Gleiches gilt auch für die Einzelberatung in solchen Einrichtungen (z.B. Gewaltberatungsstellen, Schwangerschaftsberatungen, Suchtberatungen, Täterberatungen). Dies gilt auch ausdrücklich für Selbsthilfegruppen.


Meine Schwester hat eine Behinderung. Wann darf sie ihre Arbeitskollegen und Freunde in der Einrichtung wieder treffen?
Behinderteneinrichtungen dürfen jetzt wieder ohne zahlenmäßige Beschränkung ihre Plätze belegen. Dabei muss jeder Mensch mit Behinderung der Wiederaufnahme seiner Beschäftigung oder Betreuung zugestimmt haben.
Die Träger der Werkstätten müssen durch geeignete Maßnahmen sicherstellen, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten und Nahkontakte soweit wie möglich verhindert werden. Dies gilt auch während der Fahrten zwischen Angebots- und Wohnort.
In der Werkstatt muss es eine Eingangskontrolle geben und alle müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.


Was muss sonst in den Einrichtungen beachtet werden?
Der Zugang zur Werkstatt muss kontrolliert werden und der Zugang von Besucherinnen und Besucher ist auf das Notwendigste zu beschränken. Von allen, die die Werkstatt betreten, müssen Name, Vorname, Anschrift und Telefonnummer sowie die Uhrzeiten des Betretens und des Verlassens erfasst werden, diese Daten müssen drei Wochen lang aufbewahrt werden.


Wie verhält es sich mit dem Besuchsrecht in Alten- und Pflegeheimen?
Besuche sind möglich, sofern es in der Einrichtung kein aktuelles Infektionsgeschehen mit dem Corona-Virus gibt. Die Anzahl und die Dauer der Besuche sowie die Anzahl der besuchenden Personen richtet sich nach dem Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung. Die Verordnung selbst macht keine Vorgaben zur Anzahl und zur Dauer der Besuche. Es wird allerdings erwartet, dass in den Hygienekonzepten das Besuchsrecht ausreichend gewahrt wird. Dies gilt für Krankenhäuser, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen und ebenso in Heimen für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen.

Die Einrichtungen sind verpflichtet, den Familiennamen, den Vornamen, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer sowie das Erhebungsdatum und die Erhebungsuhrzeit zu dokumentieren und diese Daten für die Dauer von drei Wochen aufzubewahren, um ein eventuelles Infektionsgeschehen durch die Gesundheitsbehörde nachzuvollziehen. Ohne Bekanntgabe der Kontaktdaten darf ein Betreten der Einrichtung nicht ermöglicht werden. Spätestens einen Monat nach dem Ende des jeweiligen Ereignisses sind die Kontaktdaten zu löschen.


Gibt es zeitliche Beschränkungen (z.B. nur 15 Minuten) und dürfen wir auch mit der ganzen Familie besuchen?
Eine zeitliche Vorgabe bzw. Einschränkung macht die Verordnung hierzu nicht.

Die Anzahl der besuchenden Personen ergibt sich aus dem Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung, sofern es dort kein aktuelles Infektionsgeschehen mit dem Corona-Virus gibt.


Kann uns dennoch der Zugang verwehrt werden? Zum Beispiel, weil kein Hygienekonzept im Pflegeheim vorliegt?
Es gehört zu den Grundrechten auch von Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern, sich frei zu bewegen und ihre Familie und Freunde zu treffen. Diese Grundrechte kann und will die Landesregierung nicht über ein unbedingt erforderliches Maß hinaus einschränken. Alle Einrichtungen sind daher aufgefordert unverzüglich ein Hygienekonzept zu erstellen (soweit nicht ohnehin bereits geschehen) und Besuche zu ermöglichen.


Gefährden wir damit nicht vor allem ältere Menschen in den Einrichtungen?
Oberste Priorität ist und bleibt der Schutz der Menschen, insbesondere derjenigen, die zur Risikogruppe für schwere Verläufe bei einer Covid-19 Infektion gehören. Aus diesem Grund sind die Vorgaben eines Hygienekonzeptes durch die Einrichtung zwingend einzuhalten.
Doch neben dem Schutz vor der Krankheit gibt es noch einen weiteren Aspekt, der mit diesem Schutzauftrag nur schwer in Einklang zu bringen ist: Das Problem der sozialen Isolation!
Deswegen ist das Besuchsrecht ein wichtiges Signal, sowohl für die Angehörigen als auch für die Bewohnerinnen und Bewohner und Patientinnen und Patientinnen selbst.
Sie können jedoch die Infektionsgefahr reduzieren, wenn die Besuche mit Augenmaß erfolgen und die Besucherinnen und Besucher besonders darauf achten, sich selbst nicht anzustecken.


Dürfen Eltern/Familienangehörige oder auch Freunde, die zu Besuch sind in der Wohnung übernachten?
Die Verordnung regelt kein Übernachtungsverbot, sofern man Besuch empfängt. Bitte machen Sie von dieser Möglichkeit aber nur sehr umsichtig Gebrauch. Es wäre gut, wenn sich in Ihrem Haushalt nicht stetig neue Personen aus mehreren anderen Hausständen aufhalten.


Darf ich einen im Sterben liegenden Menschen, dem ich nahestehe, begleiten?
Ja, Abschied nehmen ist wichtig und natürlich zulässig. Die Begleitung Sterbender ist sowohl zuhause als auch in Einrichtungen möglich. Die Verordnung stellt daher auch besonders auf den Besuch in Pflegeheimen durch nahestehende Personen von palliativmedizinisch versorgten Bewohnerinnen und Bewohnern sowie von Bewohnerinnen und Bewohnern, bei denen der Sterbeprozess eingesetzt hat, ab.


Wir bekommen ein Baby – wie ist das mit Geburtsvorbereitungskursen?
Auch für diesen erfreulichen Anlass gibt es keine Einschränkungen mehr. Diese sind als Hebammenleistung oder als außerschulisches Bildungsangebot durchführbar.


Es gibt immer wieder Menschen in der Bahn oder in Geschäften, die keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen - das darf doch nicht sein, oder?
Doch, es gibt durchaus Menschen, bei denen es aufgrund einer Behinderung durch eine Mund-Nasen-Bedeckung zu erheblichen Einschränkungen in der Kommunikation oder der Sinnenwahrnehmung kommt (z.B. bei Menschen, die auf Gebärdensprache angewiesen sind, blinde Menschen oder Menschen mit Sprachebehinderungen oder schwerer geistiger Beeinträchtigung etc.). Für diesen Personenkreis gibt es ausdrücklich die Ausnahme, dass beim Einkaufen oder im ÖPNV keine Bedeckung getragen werden muss.


Wie ist das mit Selbsthilfegruppen oder Gruppenangeboten in Hilfs- und Beratungseinrichtungen?
Gruppenangebote in einer sozialen Hilfs- und Beratungseinrichtung für suchtkranke Menschen sind wieder zulässig, natürlich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen. Gleiches gilt auch für die Einzelberatung in solchen Einrichtungen (z.B. Gewaltberatungsstellen, Schwangerschaftsberatungen, Suchtberatungen, Täterberatungen).


Wir wollen unseren älteren Nachbarn helfen und wissen nicht, ob wir das wegen des Risikos machen dürfen?
Unbedingt dürfen Sie das! Es gibt viele Menschen, die sich in dieser Zeit über Unterstützung freuen, wenn nicht sogar darauf angewiesen sind. Sprechen Sie Ihre Nachbarn daher ruhig an – beachten Sie dabei aber bitte zwingend den Mindestabstand von 1,5 Metern. Sie können auch gerne Ihre Telefonnummer in den Briefkasten oder an die Tür stecken. Es gibt viele Wege, um in Kontakt zu treten und zu helfen! Und bei einem Kontakt (zum Beispiel: Einkauf vorbeibringen) schützen Sie Ihre Nachbarn am besten, wenn Sie dabei eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.


Welche öffentliche Versammlungen oder Zusammenkünfte sind noch verboten?
Alle öffentlichen Veranstaltungen, Zusammenkünfte und ähnliche Ansammlungen von Menschen mit über 1000 Teilnehmenden oder Zuschauenden sind bis zum 31. Oktober verboten.
Unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden sind außerdem alle Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen- und Schützenfeste und ähnliche Veranstaltungen untersagt; auch der Besuch dieser Veranstaltungen bleibt verboten.


Was ist mit politischen Demonstrationen oder Versammlungen?
Versammlungen unter freien Himmel bedürfen keiner Genehmigung durch die Versammlungsbehörde mehr, sondern sind den Regelungen des Versammlungsgesetzes entsprechend von den Veranstalterinnen und Veranstaltern lediglich rechtzeitig anzuzeigen.
Aus Gründen des Infektionsschutzes werden die Veranstalterinnen und Veranstalter aber verpflichtet, geeignete Schutzmaßnahmen zu gewährleisten. Aus demselben Grund sind Beschränkungen der Versammlung durch die Versammlungsbehörde möglich.


Was ist im Autokino oder bei Autokonzerten zu beachten?
Während Sie auf dem Gelände sind, dürfen Sie das das Fahrzeug nicht verlassen. In „begründeten Einzelfällen“ darf das Fahrzeug verlassen werden, wenn Sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen außerhalb des Fahrzeugs einhalten. Ein solcher begründeter Einzelfall könnte beispielsweise der nicht aufzuschiebende Besuch einer sanitären Anlage sein. ;-)
Die Betreiber bzw. Veranstalter müssen Maßnahmen zur Steuerung der Zu- und Abfahrt sowie Hygienemaßnahmen treffen, die geeignet sind, die Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu vermindern.
Neu ist übrigens, dass Sie ab Montag, 13.7.2020, auch in einem offenen Fahrzeug ein Autokino oder ein Autokonzert besuchen dürfen.


Was ist beim Besuch von Kirchen, Synagogen und Moscheen zu beachten?
Die Religionsgemeinschaften haben sich selbst zu umfangreichen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen verpflichtet, die dann auch in dem einschlägigen § 23 der Rechtsverordnung Eingang gefunden haben. So muss sichergestellt werden, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht dem eigenen Hausstand angehört, einhält. Die Nutzung von Gegenständen durch mehrere Personen, insbesondere die Nutzung von Gesangbüchern, Weihwasserbecken, Sammelkörben und Messkelchen, ist nicht möglich. Wieder zulässig sind Zusammenkünfte in Gemeindezentren und gemeindlichen Einrichtungen zur Unterweisung und Vorbereitung von Personen auf religiöse Feste und Ereignisse wie zum Beispiel Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, humanistische Jugendfeier, Bar Mizwa und Bat Mizwa, sofern die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.


Werden in Niedersachsen Bußgelder verhängt, wenn man sich nicht an die Corona-Regeln hält. Wenn ja, wie hoch sind sie?
Wer sich nicht an die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Regeln hält, muss in Niedersachsen mit einem Bußgeld rechnen. Die kommunalen Ordnungsämter kontrollieren die Einhaltung der Regeln und verhängen auch Bußgelder. Die Polizei und die Ordnungsämter haben in den vergangenen Wochen viel Aufklärungsarbeit geleistet und es gab genug Zeit, sich an die Regeln zu gewöhnen, sie zu verinnerlichen und umzusetzen. Das Land hat in einem Bußgeldkatalog Rahmensätze der Bußgeldhöhe für die wesentlichen Verstöße festgelegt. Die Ordnungsämter können die Bußgelder innerhalb dieses Rahmens verhängen. Hält man sich beispielweise nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen, obwohl es vorgeschrieben ist, kann das mit einer Geldbuße zwischen 100 und 400 Euro geahndet werden. Die Ordnungsämter haben innerhalb dieses Rahmens einen gewissen Spielraum und bewerten, ob der Verstoß mit Vorsatz erfolgt ist, die Person schon öfters gegen diese Regel verstoßen hat oder ob es sich zum Beispiel lediglich um Fahrlässigkeit gehandelt hat.


Darf unser Chor endlich wieder proben?
Tatsächlich kann ihr Chor mit dem notwendigen Abstand zwischen allen Sängerinnen und Sängern wieder kräftig singen und proben. Dies gilt auch für den Unterricht von Bläserensembles und Bläserorchester, soweit auch sie sich an die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelungen halten.

Grundsätzlich sollte aber bei allen musikalischen Aktivitäten ein erhöhter Mindestabstand eingehalten werden, da dies vermehrt aerosolbildende Tätigkeiten sind. Unsere Empfehlungen:
2 Meter bei allen musikalischen Aktivitäten, 3 Meter beim Spielen von Blasmusikinstrumenten und bei Chören aufgrund der ggf. vermehrten Luftverwirbelungen.


Müssen wir bei einer Wattwanderung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen?
Nein. Die Mund-Nasen-Bedeckung ist insbesondere dann wichtig, wenn aufgrund der örtlichen Bedingungen nicht der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann (z.B. an Haltestelle im ÖPNV).
Im Watt, wie auch bei allen anderen Führungen unter freien Himmel (durch Natur und Landschaft, Freilichtmuseen etc.) ist dies durchaus möglich. Von daher braucht es hier keine Bedeckung.


Sind Fahrten mit einem Heißluftballon wieder möglich?
Im Bereich der touristischen Aktivitäten ist auch dieses luftige Vergnügen wieder zulässig. Da hier naturgemäß die Einhaltung des Mindestabstandes schwierig ist, verweisen wir - analog zu den Bedingungen bei Seilbahnen - auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, um sich und andere vor einer möglichen Infektion zu schützen.


Mit wie vielen Personen darf ich gemeinsam Urlaub in einer Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder auf einem Campingplatz machen?
Im Rahmen der grundsätzlichen Kontaktregelungen können bis zu zehn Personen gemeinsam ihren Urlaub in einer Parzelle auf einem Campingplatz oder in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus verbringen, unabhängig davon, ob sie aus einem Hausstand kommen oder nicht.


Was ist bei touristischen Busreisen für mich wichtig?
Wie in nahezu allen Bereichen gelten auch bei Busreisen spezielle Hygiene-, Schutz- und Abstandsregelungen, die vor allem durch die Unternehmerinnen und Unternehmer zu gewährleisten sind. Zu Ihrem eigenen Schutz sollte Sie diese bei einer Reise zwingend beachten, genauso wie die Dokumentation Ihrer Kontaktdaten erforderlich ist.

So muss während des Aufenthalts im Bus, soweit es die Anzahl der Fahrgäste ermöglicht, dass Abstandsgebot von 1,5 Metern eingehalten werden.
Der Mund-Nase-Schutz muss während des gesamten Aufenthalts im Bus sowie beim Betreten und Verlassen des Fahrzeugs getragen werden. Diese Regelungen gelten nicht für Busreisen, die in einem anderen Bundesland begonnen haben und durch Niedersachsen führen. Hier gelten die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes.


Warum dürfen Restaurants und Kneipen aber keine Clubs und Diskotheken öffnen?
Da es nach wie vor darum geht, die Kurve von Neuinfektionen flach zu halten, können zwangsläufig nicht alle Bereiche in der Gastronomie hochgefahren werden. Gerade in Clubs und Diskotheken kommen Menschen sich oft näher, als es z.B. in Restaurants oder Kneipen der Fall ist.


Muss ich als Gast beim Tourismus in Niedersachsen noch etwas beachten?
Neben der Beachtung der allgemeinen Regeln zu Hygiene- und Schutzmaßnahmen, die vor Ort durch die Betreiber und Betreiberinnen im Hotel- und Gastronomiebereich umzusetzen sind, steht Ihrem Urlaub in Niedersachsen fast nichts mehr im Weg.
Die Überfahrtsmöglichkeiten zu den ostfriesischen Inseln werden in der Landesverordnung ebenfalls nicht mehr eingeschränkt. Beachten Sie aber bitte, dass es in den jeweiligen Landkreisen durchaus regionale Regelungen zum Aufenthalt auf den Inseln geben kann und informieren Sie sich daher direkt bei der Kommune.


Was ist mit Schwimmbädern?
Freibäder konnten unter den üblichen Abstands- und Hygieneregelungen bereits seit dem 25. Juni wieder besucht werden. Seit dem 08.06.2020 können nunmehr alle Formen von Schwimmbädern (Spaß- und Hallenbäder) wieder öffnen.


Welche kulturellen Einrichtungen sind geöffnet?
Geöffnet sind derweil alle Museen und Ausstellungen, egal ob in geschlossenen Räumen oder draußen. Dazu gehören dann auch Freilichtmuseen und Gedenkstätten aller Art. Wichtig bleibt, dass bei dem Besuch von Ausstellungen, Indoor-Museen und Gedenkstätten zu jedem Zeitpunkt der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.
Die Betreiberinnen und Betreiber der Einrichtung sind verpflichtet, ein entsprechendes Hygienekonzept nach § 3 der Verordnung zu erstellen.


Welche Regelungen gelten denn für den Besuch zoologischer Gärten, Tierparks, Freilichtmuseen, botanischer Gärten und ähnlicher Einrichtungen mit weitläufigen Anlagen im Freien?
Der Besuch solcher Einrichtungen ist zulässig, wenn sichergestellt ist, dass jede Person beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt in der Einrichtung zu jeder Zeit einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu jeder anderen Person, die nicht zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand gehört oder zu einer anderen 10er Gruppe, einhält. Die Betreiberinnen und Betreiber der Einrichtung sind verpflichtet, ein entsprechendes Hygienekonzept nach § 3 der Verordnung zu erstellen.


Gilt die Corona-Warn-App auch in Niedersachsen?
Die Corona-Warn-App ist seit dem 16.06.2020 bundesweit einsetzbar. Die Nutzung der App ist natürlich freiwillig. Die Landesregierung bittet Sie aber herzlich, die Warn-App herunterzuladen.

» Hier geht es zur Informationsseite der Bundesregierung.

»Hier geht es zu Informationen über die Funktionen der App durch das Robert-Koch-Institut (RKI)

» Direktlinks bei den jeweiligen App-Anbietern: Download iOS bzw. Download Android

Nach unserem Eindruck gewährleistet die App einen größtmöglichen Schutz Ihrer Daten. Wir hoffen, dass die Warn-App auch in Niedersachsen helfen wird, potentielle Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und ein Weiterverbreiten des Corona-Virus zu verhindern.
Die App ermöglicht es, im Nachhinein festzustellen, ob wir uns in direkter Nähe zu einem Menschen aufgehalten haben, bei dem später eine Corona-Infektion diagnostiziert worden ist.
So können die Reaktionsmöglichkeiten auf ein mögliches Infektionsgeschehen verbessert werden. Je mehr Menschen auch in Niedersachsen die App nutzen, desto wirkungsvoller kann sie sein. Die Tracing-App ersetzt aber natürlich nicht die auch weiterhin dringend notwendigen Abstands- und Hygieneregeln sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.


Ich habe die Corona-Warn-App erfolgreich installiert – muss ich jetzt trotzdem meine Kontaktdaten im Restaurant oder beim Friseur angeben?
Ja, das müssen Sie weiterhin. Die Corona-Warn-App zielt, wie die Dokumentation Ihrer Kontaktdaten, auf eine nachhaltige Verbesserung bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Da die Nutzung der App aber auf freiwilliger Basis erfolgt, kann diese keinen Ersatz zur Dokumentation der Kontaktdaten darstellen. Diese Kontaktdaten werden möglichst umfassend benötigt, um bei einem Infektionsgeschehen tatsächlich zeitnah und umfänglich mögliche Infektionswege nachvollziehen zu können. Aus diesem Grund sind Betreiberinnen und Betreiber von gastronomischen Betrieben, Dienstleistungseinrichtungen wie auch von anderen Stellen in bestimmten Konstellationen rechtlich verpflichtet, diese Daten zu dokumentieren.


Und umgekehrt? Die App als Voraussetzung um ein Restaurant, ein Hotel oder ein Geschäft zu betreten bzw. eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen?
Dies ist ausdrücklich nicht vorgesehen und steht dazu im deutlichen Widerspruch zur freiwilligen Nutzung.


Entstehen mir aufgrund Niedersächsischer Regelungen irgendwelche Nachteile, wenn ich die App nicht installiere?
Definitiv nicht! Das Prinzip der Nutzung basiert auf Freiwilligkeit und es gibt keine niedersächsischen (wie auch bundesweiten) Regelungen, die eine Verwendung vorschreiben.
Sie beschränken sich aber u.U. selbst in den Möglichkeiten, bei einem möglichen Infektionsgeschehen in Ihren Kontakten frühzeitig informiert und gewarnt zu werden.


Ich bin viel im Außendienst unterwegs und treffe viele Menschen - kann mein Arbeitgeber die Installation der App von mir verlangen?
Nein! Kein Arbeitgeber kann die Installation einer App auf Ihrem privaten Handy verlangen. Es gilt auch hier das Prinzip der Freiwilligkeit. Sie sollten allerdings davon unabhängig abwägen, ob in Anbetracht von vielen persönlichen Kontakten die Nutzung der App nicht doch eine Option zum Schutz darstellen könnte.



zuletzt aktualisiert am 11.09.2020

Nachfolgend finden Sie Antworten auf Fragen aus den Bereichen Einzelhandel und Dienstleistungen

Wie verhält es sich denn nun bei den sexuellen Dienstleistungen – sind diese weiterhin verboten?
Nein, der Betrieb von Bordellen oder Lovemobilen ist künftig unter strengen Auflagen möglich, während insbesondere die Straßenprostitution weiterhin unzulässig ist.


Und welche Auflagen habe ich als Kunde bzw. Kundin hierbei zu beachten?
Diese sind nachstehend aufgeführt:

  • Eine vorherige telefonische oder elektronische Terminvereinbarung
  • Die Dokumentation der Kontaktdaten der Kundinnen und Kunden (unter Überprüfung amtlicher Ausweisdokumente)
  • Kundinnen, Kunden und Prostituierte müssen während der Inanspruchnahme der sexuellen Dienstleistung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen
  • Ein Alkoholverbot und ein Verbot von stimulierenden Substanzen in der Prostitutionsstätte oder im Prostitutionsfahrzeug
  • Es gilt eine Beschränkung der Personenzahl in der Räumlichkeit, in der die Dienstleistung angeboten wird, auf zwei Personen.


Unsere Freundin heiratet bald – dürfen wir ihr zum Junggesellinnenabschied den Auftritt eines Striptease-Tänzers schenken?
Wenn ihre Freundin daran Spaß hat, dann können Sie das gerne tun. Bedenken Sie aber, dass bei einer größeren Gruppe von Zuschauerinnen über 10 Personen (auch hier gilt die 10-Personenregel) das Abstandsgebot zu beachten ist.


Gibt es noch Bereiche im Einzelhandel oder bei Dienstleistungen die geschlossen sind?
Nein, seit dem 11. Mai 2020 können wieder alle Geschäfte und Läden, egal wie groß ihre Verkaufsfläche ist, öffnen. Allerdings gelten auch hier Abstands- und Hygienevorschriften. So sind alle Kundinnen und Kunden verpflichtet, in einem Laden eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Außerdem muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern gehalten werden. Auch im Bereich der Dienstleistungen (von Friseursalons über Pediküre bis hin zu Solarien und Tattoostudios) kann wieder alles geöffnet werden.

Für alle diese Bereiche gelten teils sehr detaillierte Hygienekonzepte und die gewohnten Abstandsregelungen sowie teilweise auch die Pflicht zur Dokumention Ihrer Kontaktdaten.

»»» Hier geht es zu weiteren Antworten auf Fragen zum Thema Einzelhandel.


Welche Regeln gelten jetzt noch für den Einzelhandel?
Die Menschen haben sich bislang im Einzelhandel zu einem großen Teil sehr umsichtig und vorsichtig verhalten. Das sollte bitte auch weiterhin geschehen.
Dazu gehört auch weiterhin die Pflicht für Kundinnen und Kunden, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. In Einkaufscentern und Passagen ist sicherzustellen, dass Ansammlungen auf den Verkehrsflächen, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten wird, verhindert werden.



Welche Regeln gelten auf dem Wochenmarkt und auf den (nur unter Einschränkungen zulässigen) Spezialmärkten?
Auch auf dem Wochenmarkt und auf Spezialmärkten gilt eine Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Außerdem müssen auch hier die Abstandsregelungen eingehalten werden.



zuletzt aktualisiert am 09.09.2020

Nachfolgend finden Sie Antworten auf Fragen aus den Bereichen Schule/Kita/Bildung.

» Hier geht es zu Fragen und Antworten zum Unterricht in Schulen


» Hier geht es zu Fragen und Antworten zum Betrieb in Kindertageseinrichtungen


» Hier geht es zur Übersichtsseite des Kultusministeriums


Unsere Tochter (15 Jahre) wurde von der Schule nachhause geschickt, weil es einen bestätigten Corona-Fall in ihrer Klasse gab – müssen wir als Eltern jetzt auch in Quarantäne?
Nein, die Quarantänepflicht gilt zunächst nur für Ihre Tochter, weil auch nur diese als Kontaktperson 1. Grades im direkten Kontakt mit einer positiv getesteten Person stand.

Kann eine Schule die Kinder überhaupt in Quarantäne schicken?
Das Vorgehen der Schule ist in diesen Situationen mit dem örtlich zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt. Die konkrete Anordnung der Quarantäne für Ihr Kind erfolgt gleichwohl ausschließlich durch das Gesundheitsamt. Von dort erhalten Sie in diesen Fall auch konkrete Hinweise, welche weiteren Schritte und Maßnahmen zu veranlassen sind.

Auf was müssen wir dann in dieser Situation jetzt zuhause achten?
Die Situation ist für alle im Haushalt etwas schwieriger, denn die Grundregeln wie Abstand und Hygiene sind nunmehr auch im häuslichen Rahmen von besonderer Bedeutung. Mit der angeordneten Quarantäne erhalten Sie seitens des Gesundheitsamtes aber auch weitere hilfreiche Tipps und Hilfestellungen für den Alltag in solchen Situationen.

Wie lange dauert die Quarantänezeit in solchen Fällen?
Eine angeordnete Quarantäne beträgt aktuell 14 Tage. Die Dauer kann auch frühzeitig aufgehoben werden, wenn sich im Rahmen der Kontaktermittlungen herausstellt, dass der Kontakt doch nicht so eng war und folglich kein Ansteckungsrisiko bestand. Die Verkürzung oder Aufhebung der Quarantäne erfolgt dabei aber ausschließlich durch das Gesundheitsamt.

Und was ist jetzt mit unserer Tochter – wer kümmert sich um die Testung und wo können wir dies machen lassen?
Sofern es hier nicht ohnehin schon weiterführende Hinweise durch das Gesundheitsamt gegeben hat, wenden Sie sich dazu bitte an Ihren behandelnden Kinder- und Jugendarzt.

Die Schulklasse von unserem Sohn (8 Jahre) ist wegen eines Corona-Falls in Quarantäne gesetzt worden – müssen wir als Eltern jetzt für 14 Tage Urlaub nehmen bzw. wie ist das mit dem Verdienstausfall?
Wenn Sie aufgrund einer behördlich angeordneten Quarantänemaßnahme Ihren Sohn zuhause betreuen müssen, dann besteht ein Anspruch auf Entschädigung von Verdienstausfall. Diese Verfahren gilt analog zu den behördlich angeordneten Kita- oder Schulschließungen. Hier geht es zu weiterführenden Informationen dazu.


Können unser Abiball und unsere Abschlussfahrt stattfinden?
Leider nein. Abiball und Schulfahrten sind bis auf weiteres verboten. Untersagt sind leider auch Sportveranstaltungen, Theateraufführungen, Vortragsveranstaltungen, Projektwochen, Konzerte und vergleichbare Veranstaltungen.


Finden Volkshochschul- und Musikschulkurse und andere Weiterbildungsangebote wieder statt?
Ab dem 11.05.2020 dürfen außerschulische Bildungsangebote – dazu zählen u.a. Volkshochschulkurse – wieder wahrgenommen werden. Auch Prüfungen dürfen stattfinden.
Dies gilt auch für die Musikschulen, incl. der Bläserensembles und Bläserorchester sowie Chöre.

Für alle Einrichtungen gilt: Eine Wiederaufnahme der Angebote ist nur dann zulässig, wenn sichergestellt ist, dass beim Betreten und Verlassen der Einrichtung sowie beim Aufenthalt ein Mindestabstand von 1,50m zwischen Personen eingehalten werden kann.
Außerdem müssen die Kontaktdaten (Familienname, Vorname, vollständige Anschrift und eine Telefonnummer) der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen und drei Wochen lang von der Einrichtung aufbewahrt werden, damit das Gesundheitsamt im Falle einer Infektion mögliche Infektionsketten nachvollziehen kann. Spätestens nach einem Monat sind diese Daten zu löschen.

Weiterführende Informationen für die Erwachsenen- und Weiterbildung finden Sie auf der Website der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB).


Wir bekommen ein Baby – wie ist das mit Geburtsvorbereitungskursen?
Auch für diesen erfreulichen Anlass gibt es keine Einschränkungen mehr.



Wie verhält es sich, wenn ich in meinem Haushalt Kinder aus anderen Familien betreuen will? Geht das?
Die private Betreuung von Kindern ist zulässig. Mit der Änderung zum 06.07.2020 ist die Beschränkung auf drei Haushalte weggefallen, ab dem 13.7.2020 wird die mögliche Zahl der Kinder erweitert auf 5 Kinder aus anderen Familien zuzüglich zu den eigenen. Wichtig ist aber, dass Sie geeignete Maßnahmen zum Infektionsschutz ergreifen. Und wie bisher sind Sie verpflichtet, die Kontaktdaten der betreuten Kinder zu dokumentieren.



Gibt es irgendwelche Zeitvorgaben für die private Betreuung von Kindern?
Nein, auch diese Vorgaben sind mit Änderung der Verordnung seit dem 06. 07.2020 weggefallen.



Muss ich irgendwelche Vorschriften für die Betreuung der Kinder beachten?
Die betreuende Person muss geeignete Maßnahmen ergreifen, um die Gefahr einer Corona-Infektion möglichst klein zu halten. Dabei muss insbesondere auf eine gute Hygiene und - wenn irgend möglich - auch auf Abstände geachtet werden. Es ist jedoch klar, dass im privaten Bereich Kinder nicht ununterbrochen 1,5 Meter Abstand einhalten werden. Umso wichtiger ist, dass sich die kleine Kindergruppe so viel wie möglich draußen aufhält oder die Räume, in denen sie spielt, zumindest gut belüftet sind. Man sollte die Kinder auch immer wieder daran erinnern, dass sie in die Armbeuge husten oder niesen und sich möglichst oft und gut die Hände waschen. Eine Mund-Nase-Bedeckung muss nicht getragen werden. Mit der Atmung unter einer Maske haben kleine Kinder oft Schwierigkeiten.



Sollten die privat betreuten Kinder und die Betreuungspersonen Alltagsmasken tragen?
Auf Mund-Nase-Bedeckungen sollte man insbesondere bei kleinen Kindern verzichten. Kleine Kinder können die Atmung unter der Maske meist noch nicht korrekt durchführen. Es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass diese ununterbrochen richtig getragen werden und sie bergen durchaus auch Erstickungs- und Verletzungsgefahren beim Spielen.



Ich habe gehört, dass es auch Dokumentationspflichten gibt?
Ja, während des gesamten Betreuungszeitraums muss die betreuende Person die Namen, Vornamen und die Anschrift aller bei ihr betreuten Kinder in geeigneter Weise dokumentieren. Gut wäre es, wenn sie sich auch die Telefonnummern aufschreiben. Nur so können etwaige Infektionsketten nachverfolgt werden, falls bei einem Kind oder einem Elternteil das Coronavirus nachgewiesen wird. Dem Gesundheitsamt muss in solch einem Fall die Dokumentation vorgelegt werden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort benötigen sie für die Nachverfolgung von Infektionsketten. Ansonsten sind all diese Informationen nach einer angemessenen Zeit von etwas über drei Wochen nach Beendigung der Betreuungssituation zu löschen. Ein Kind darf nur betreut werden, wenn eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter mit der Dokumentation einverstanden ist.



Was passiert, wenn sich ein Kind oder sogar mehrere Kinder infizieren? Muss die betreuende Person dann haften?
Nein, eine besondere Haftung besteht nicht. Allen Eltern, die ihr Kind in eine solche private Betreuungsgruppe geben, muss aber bewusst sein, dass damit auch ein gewisses Infektionsrisiko verbunden ist.

Wo sind zuverlässige Informationen und Hinweise zu finden?

Für aktuelle und verlässliche Informationen zum Coronavirus gibt es einige weitere Anlaufstellen.

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