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Sport – Antworten auf häufig gestellte Fragen


Hier finden Sie die aktuelle Corona-Verordnung.

Der nachstehende FAQ-Katalog wird derzeit überarbeitet und schnellstmöglich aktualisiert.

Wir bitten um Ihr Verständnis und verweisen zunächst zur weiteren Information auf die nachstehenden Grafiken und die Presseinformation vom 23.11.2021.

Corona-Verordnung - kompakt: Sport   Bildrechte: StK
C-VO kompakt - Übersicht Warnstufen   Bildrechte: StK
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Was gilt für die Sportausübung im Freien?

  • Keine Warnstufe aber Indikator „Neuinfizierte“ beträgt mehr als 35
    Die Sportausübung im Freien ist nahezu uneingeschränkt möglich, Sportvereine haben zudem ein Hygienekonzept vorzuhalten. Und auch beim Sport gilt die Empfehlung, dass möglichst ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden sollte. Dies gilt selbstverständlich nicht für Kontaktsportarten.
    Es wird empfohlen, generell beim Sporttreiben 3G oder – noch besser – 2G anzuwenden, auch dann, wenn die Warnstufe 1 bzw. Indikator „Neuinfizierte“ mehr als 35 noch nicht erreicht ist.

    Duschen und Umkleiden dürfen nur von Personen genutzt werden, die vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet worden sind. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht.

  • Vorliegen der Warnstufe 1 Es gilt draußen die 3G-Regel. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht.

  • Vorliegen der Warnstufe 2 oder 3
    Es gilt die 2G-Regel. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht.
Fakultative 2G-Regel

Auch unterhalb der Warnstufe 2 können Sportvereine die Sportausübung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen POC-Antigen-Test nachweisen.

Was gilt für die Sportausübung in geschlossenen Räumen?

  • Keine Warnstufe aber Indikator „Neuinfizierte“ beträgt mehr als 35
    Für die Sportausübung in geschlossenen Räumen (einschließlich Fitnessstudios, Kletterhallen, Schwimmhallen und ähnlichen Einrichtungen) gilt die 3G-Regel. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Ein Poc Test reicht! Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 3G-Regel nicht. Die Nutzung von Umkleideräumen und Duschen ist selbstverständlich auch nur für die vorgenannten Personengruppen möglich.
  • Vorliegen der Warnstufe 1
    Es gilt die 2G-Regel. Die Betreiberinnen und Betreiber der Sportanlagen haben einen entsprechenden Nachweis aktiv einzufordern. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht.
  • Vorliegen der Warnstufe 2 oder 3
    Es gilt die 2Gplus-Regel. Dies bedeutet, dass zusätzlich zu einem Impf- oder Genesenennachweis ein aktueller negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Ein Poc Test reicht! Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2Gplus-Regel nicht. Während des Aufenthaltes in geschlossenen Räumen auf dem Vereinsgelände muss - außer bei der Sportausübung – eine FFP2-Maske getragen werden.

Fakultative 2G-Regel
Auch unterhalb der Warnstufe 1 können Sportvereine die Sportausübung auch nur geimpften und genesenen Personen gestatten. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres gilt die 2G-Regel nicht. Personen, die sich aufgrund medizinischer Kontraindikation oder der Teilnahme an einer klinischen Studie nicht impfen lassen dürfen, müssen ein ärztliches Attest vorlegen sowie einen negativen PoC-Antigen-Test nachweisen.

Ist ein im Rahmen der 3G-, 2G- oder 2Gplus-Regel zu Hause durchgeführter Selbsttest ausreichend, um im Verein Sport treiben zu können?
Nein, leider nicht. Denn bei dieser Art des Selbsttests ist nicht nachvollziehbar, ob es sich tatsächlich auch um das Ergebnis für die Person handelt, die das Testergebnis vorlegt. Die Testung kann aber als Selbsttest unter Aufsicht einer dafür autorisierten Person vor Ort erfolgen.


Was genau bedeutet unter Aufsicht? Worauf muss geachtet werden?
Unter Aufsicht bedeutet, dass von der jeweils zur Aufsicht bestimmten und zur Ausstellung eines Nachweises führenden Person bestätigt werden kann, dass

1. ein geeigneter Test verwendet wurde,

2. der Test und die Diagnostik nach der Gebrauchsanweisung korrekt durchgeführt wurden,

3. das Ergebnis korrekt abgelesen und festgehalten wurde.

Der Sportverein muss also sicherstellen, dass die Aufsichtsperson in die Durchführung des Tests entsprechend der Gebrauchsanweisung eingewiesen wurde.

Über die beim Antigen-Selbsttest zur Verfügung gestellten Materialien (z.B. Beipackzettel) erhalten die Anwendenden neben Ausführungen zur korrekten Anwendung auch Präventionsinformationen. Dazu gehören zum Beispiel Hinweise und Anweisungen zu den Maßnahmen, die bei positivem, negativem oder unklarem Ergebnis getroffen werden müssen. Sie enthalten auch Hinweise zur Möglichkeit eines falsch positiven oder falsch negativen Ergebnisses sowie den Hinweis, dass ohne vorherige Konsultation des Arztes keine medizinisch wichtigen Entscheidungen getroffen werden dürfen. Damit muss auch das den Test beaufsichtigende Personal vertraut sein.


Wer darf einen Test bei meinem Verein beaufsichtigen bzw. das Ergebnis bescheinigen?
Beaufsichtigen und das Testergebnis bescheinigen können jeweils vom Sportverein autorisierte Personen. Diese müssen von jedem Verein vor Ort bestimmt werden. Außerdem ist dafür Sorge zu tragen, dass die Kontrolle bereits beim Zugang auf das Vereinsgelände erfolgt und der Test in einer ausreichend geschützten Umgebung (z.B. in einem Zelt) erfolgt.


Kann ich mir also auch im Sportverein ein negatives Testergebnis bescheinigen lassen?
Ja, wenn im Sportverein ein solcher Test entweder durch entsprechend qualifiziertes Personal oder von der/dem Zu-testenden selbst unter Aufsicht durchgeführt wird, kann ein negatives Ergebnis bescheinigt werden. Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und den Verein der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten. Im Falle eines negativen Testergebnisses kann diese Bescheinigung für 24 Stunden überall dort genutzt werden, wo die Landesverordnung einen aktuellen negativen Test verlangt.

Hier finden Sie ein Muster, das Sie verwenden oder als Vorlage nutzen können:
» Bescheinigung über das Ergebnis eines Antigentests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2

Welche sonstigen Testnachweise können verwendet werden?
Für den Zutritt zu Sportanlagen im Innenbereich in Warnstufe 2 können auch negative Testnachweise verwendet werden, die in einem Testzentrum oder in einer Apotheke ausgestellt worden sind, aber auch Testnachweise, die auf der Arbeitsstelle durch eine vom Arbeitgeber autorisierte Person eine Bescheinigung ausgestellt wurden. Gleiches gilt für Bescheinigungen anderer Sportvereine, oder ganz anderer Vereine, von Dorfgemeinschaften u.ä.. Auch bei einem unter Aufsicht durchgeführten Selbsttest vor einer Gaststätte, einer Kosmetikerin, einem Friseur, vor einem Kino oder Theater kann die jeweilige Einrichtung eine Bescheinigung ausstellen und auch diese Bescheinigungen können dann für den Sport verwendet werden. All diese Testbescheinigungen sind 24 Stunden gültig und können innerhalb der 24 Stunden beliebig oft an unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden.

Was gilt für die Sportausübung im beruflichen Kontext?
Für Sportlerinnen und Sportler, die ihre Sportart berufsmäßig ausüben gelten die vorstehenden Regelungen nicht. Für sie gilt die 3G-Regelung am Arbeitsplatz. Gleiches gilt für Trainerinnen und Trainer, die ihre Tätigkeit berufsmäßig ausüben. Es wäre dennoch dringend zu empfehlen, dass sich auch alle Berufssportler an die 2Gplus Vorgabe halten!

Was haben Betreiberinnen und Betreiber von Sportanlagen in ihren Hygienekonzepten zu berücksichtigen?
Im Hygienekonzept sind insbesondere Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen mit dem Corona-Virus vorzusehen, die

  1. die Zahl von Personen auf der Grundlage der jeweiligen räumlichen Kapazitäten begrenzen und steuern,
  2. der Wahrung des Abstandsgebots dienen,
  3. das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in Situationen, in denen einander unbekannte Personen nicht einen Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten können regeln,
  4. Personenströme einschließlich Zu- und Abfahrten steuern und der Vermeidung von Warteschlangen dienen,
  5. die Nutzung sanitärer Anlagen regeln,
  6. das Reinigen von Oberflächen und Gegenständen, die häufig von Personen berührt werden, und von Sanitäranlagen sicherstellen und
  7. sicherstellen, dass Räume möglichst durch die Zufuhr von Frischluft gelüftet werden.

Zusätzlich müssen Betreiberinnen und Betreiber einer Schwimmhalle personenbezogene Daten erheben.

Muss während der Sportausübung eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden?
Nein.

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