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Reisen & Quarantäne – Antworten auf häufig gestellte Fragen

Hier informieren wir Sie zu:



(Urlaubs-)Reisen in das Ausland

Reisen in Zeiten einer weltweiten Pandemie sind nicht frei von Risiken. Das gilt auch dann, wenn eine Region in Europa aufgrund der aktuellen Inzidenz-Zahlen nicht mehr als Risikogebiet eingestuft wird. In diesem Sinne ist auch ein aktuell ruhiges Infektionsgeschehen kein Garant dafür, dass es dabei bleibt. Gerade in jetzt stark besuchten Urlaubsregionen kommen Menschen aus allen Teilen Deutschlands und anderen Teilen Europas zusammen, in denen ein anderes Infektionsgeschehen herrscht oder Virusvarianten festzustellen sind.

Es besteht somit nicht nur theoretisch, sondern auch rein praktisch eine erhöhte Gefahr, sich in einem solchen Gebiet anzustecken. Zu beachten ist ebenfalls, dass die jeweils vor Ort ermittelte Inzidenz (als Grundlage zum Beispiel der Einstufung zum Risikogebiet) sich in der Regel nicht auf die Touristen und ihre Herkunftsregionen bezieht, sondern auf das Infektionsgeschehen der örtlichen Bevölkerung.

Zudem ist zu beachten, dass eine einmalige Testung der Touristen bei der Einreise aufgrund der potentiell längeren Infektionszeit nicht zu der notwendigen Sicherheit führt. Ein Test bei Einreise bildet stets nur den jeweils aktuellen Status ab. Gerade zu Beginn wird eine Covid-19-Erkrankung durch den Test nicht sicher identifiziert. Für eine hinreichend sichere Identifikation von Covid-19-Erkrankungen ist eine Beobachtung über einen längeren Zeitraum in Quarantäne notwendig.

Auch bei der Rückkehr von einer Reise wird eine Erkrankung an Covid-19 nicht immer sofort festgestellt. Bis zu 14 Tage nach einem negativen PCR-Test kann es bei den Virusmutationen noch zu einer Ausprägung einer Covid-19-Infektion kommen.

Zu beachten ist dabei auch, dass die Einstufung zum Risikogebiet oder gar zum Virusmutationsgebiet auch während des Urlaubs erfolgen kann. Entscheidend für die daraus beispielsweise folgende Quarantäne ist dabei der Zeitpunkt der Rückkehr nach Niedersachsen und nicht der Umstand, dass man in ein (zum Zeitpunkt des Urlaubsantritts) „Nicht-Risikogebiet“ gereist ist.

Zudem können mögliche Reiseländer auch ihrerseits Regelungen für die Einreise von deutschen Touristen getroffen haben.

Ein- bzw. Rückreise aus dem Ausland:

Quarantäneregelungen sowie Testpflicht bei Rück- und Einreise nach Niedersachsen

Die Einreise-Verordnung des Bundes vom 30.07.2021 regelt vollständig und abschließend den Rahmen bei der Ein- oder Rückreise in die Bundesrepublik Deutschland aus Risikogebieten.

+++ Hinweis zur Änderung der Einreise-Verordnung des Bundes +++

Seitens der Bundesregierung ist die EinreiseVO angepasst worden und am 1. August 2021 in Kraft getreten.
Das Bundesgesundheitsministerium informiert hierzu wie folgt:

Ab dem 1. August 2021 gelten unter anderem die folgenden Neuerungen:

  • Bezüglich der Ausweisung von Risikogebieten:
    Risikogebiete werden ab dem 1. August 2021 in zwei Kategorien ausgewiesen:
    Hochrisikogebiete
    und Virusvariantengebiete. Die Kategorie der „einfachen“ Risikogebiete entfällt.
  • Bezüglich der Nachweispflicht:
    Ab dem 1. August 2021 sind alle Einreisenden – unabhängig davon, ob sie sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben oder nicht – verpflichtet, bei Einreise über einen Nachweis des Nichtvorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Impf-, Test-, Genesenennachweis) zu verfügen.
    Hinweis: Die strenge Testpflicht für Einreisende nach Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet besteht fort.
    Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.
  • Bezüglich der Einreisequarantäne:
    Die Absonderungspflicht gilt nunmehr vorerst bis zum 30.09.2021.
    Für Kinder unter 12 Jahren endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.
  • Bezüglich der Einreise mit Kindern:
    Kinder unter 12 Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. Für sie endet die Quarantäne nach Voraufenthalt in einem Hochrisikogebiet nach dem fünften Tag der Einreise automatisch.
  • Information für Geimpfte und Genesene:
    Impf- und Genesenennachweise können einen negativen Testnachweis ersetzen und von der Einreisequarantäne befreien. Dies gilt derzeit jeweils nicht bei Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet.

Auf den nachfolgenden Seite der Bundesregierung finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/faq-reisen-1735032

Für die Festlegung der Maßnahmen ist zunächst zwischen Hochrisikogebieten und Virusvarianten-Gebieten zu unterscheiden.

Die jeweils aktuellen Listen der Risikogebietstypen finden sich auf der RKI-Webseite:
Schaubild: Definition von Risikogebieten   Bildrechte: Stk
Urlaubsrückreise Flugreise   Bildrechte: StK
Urlaubsrückreise Hochrisikogebiet   Bildrechte: StK
Urlaubsrückreise Virusvariantengebiet   Bildrechte: StK



Reisen und Urlaub in Niedersachsen

Strandkorb mit Möwe © Kurverwaltung Langeoog   Bildrechte: Kurverwaltung Langeoog

Was gilt für den Urlaub in Niedersachsen – benötigt man weiterhin einen Test?
Bei der Anreise muss kein negativer Test vorgelegt werden, auch entfällt die Verpflichtung der weiteren Testung vor Ort. Das ändert sich allerdings, wenn die Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt über 50 liegt oder die Warnstufe 1 ausgerufen wurde. Dann greift die 3G-Regel. Das bedeutet, Sie müssen bei der Anreise entweder vollständig geimpft oder genesen sein oder Sie müssen einen negativen Test vorlegen. Hinzu kommen für ungeimpfte und nicht genesene Personen zusätzlich zwei weitere verpflichtende Testungen pro Aufenthaltswoche. Dies gilt nicht für Eigentümerinnen und Eigentümer von Ferienhäusern und -wohnungen und auch nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

Zudem gilt in geschlossenen Räumen oder in Räumen mit Besuchs- und Kundenverkehr die Pflicht, eine medizinische Maske als Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei Vorliegen der Warnstufe 3 muss das Schutzniveau der Maske mindestens FFP2, KN 95 oder vergleichbar betragen. In diesem Fall muss die Testung per PCR-Test erfolgen.

Der Betreiber oder die Betreiberin von Beherbergungsstätten oder gastronomischen Einrichtungen können auch unabhängig von den Warnstufen freiwillig auf 2G übergehen. Dann haben nur noch vollständig Geimpfte oder Genesene Zutritt. Bei dieser Option entfallen Abstandsgebot und Maskenpflicht.

Gilt die Testpflicht also nicht für uns, mit Eigentumswohnung an der Nordsee?
Genau, sofern Sie als Eigentümerin oder Eigentümer Ihre Wohnung oder Ihr Haus selbst nutzen, trifft Sie die Testpflicht auch dann nicht, wenn Sie weder vollständig genesen noch geimpft sind. Dennoch wäre eine Testung bei Anreise oder zwischendurch zu empfehlen. Aber auch bei Nichtvorliegen der Voraussetzungen für die 3G-Regel ist es gut möglich, dass Einrichtungen vor Ort einen aktuellen negativen Test verlangen.

Muss ich mich registrieren lassen?
Betreiber von Gastronomiebetrieben oder Beherbergungsstätten sind verpflichtet, im Rahmen des Zutritts oder der Nutzung der Einrichtung den Nachweis der Impfung, Genesung oder der negativen Testung zu überprüfen. Zugleich sind sie verpflichtet, Vornamen, Familiennamen, die vollständige Adresse und die Telefonnummer der Gäste sowie das Datum und die Uhrzeit zu registrieren. Dies sollte wenn möglich elektronisch per App erfolgen, Papierform ist aber auch zulässig. Das gilt ebenfalls bei Veranstaltungen, touristischen Angeboten oder Zusammenkünften mit mehr als 25 Teilnehmenden. Die Daten dienen zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten und müssen nach spätestens vier Wochen gelöscht werden.

Müssen sich Dauercamper bei Anreise und zweimal wöchentlich testen lassen?
Bei der Anreise muss in der Regel kein negativer Test vorgelegt werden, es sei denn, in der Kommune liegt die 7-Tages-Inzidenz über 50 oder es wurde die Warnstufe 1 ausgesprochen. Dann gilt wie überall die 3G-Regel und Dauercamper müssen entweder vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet sein. Sind Sie weder vollständig geimpft noch genesen, müssen Sie einen Test bei Anreise vorlegen und diesen zwei Mal wöchentlich wiederholen (ab Warnstufe 2 zum Teil, und ab Warnstufe 3 ist ein PCR-Test erforderlich).

Hintergrund: Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg vom 19. Mai 2021 (13 MN 262/21): „Ein sog. Dauercamper nutzt mithin nicht alleine sein Wohnmobil, sondern zugleich auch den Campingplatz bzw. die Stellplatzanlage für Wohnmobile und nimmt damit ein Übernachtungsangebot wahr.“ Vor diesem Hintergrund sei die Testpflicht angemessen, denn: „Die Testobliegenheit reduziert die Wahrscheinlichkeit ganz erheblich, dass mit SARS-CoV-2 infizierte Personen überhaupt den jeweiligen Beherbergungsbetrieb betreten bzw. sich dort längerfristig aufhalten können und sich das Virus in dieser Einrichtung ausbreiten kann.“

Link: OVG Lüneburg vom 19. Mai 2021 (13 MN 262/21)


Wo kann/darf ich mich im Urlaub testen lassen? Wie wird der Test bestätigt und wer zahlt das?

Sie können sich im Urlaub in einem Testzentren, in Apotheken, Arztpraxen etc. testen lassen. Benötigt wird immer ein schriftlicher oder digitaler Nachweis über einen negativen PCR-Test (48 Stunden Gültigkeit) oder einen negativen PoC-Antigen-Schnelltest (24 Stunden Gültigkeit). Die sogenannten Bürgertests werden ab dem 11. Oktober 2021 für Erwachsene kostenpflichtig – es sei denn, es liegt eine medizinische Indikation vor, die Sie mit einem ärztlichem Attest nachweisen können.

Es ist grundsätzlich auch möglich, dass Sie in einem Geschäft/Hotel/einer Einrichtung unter Aufsicht einen Antigen-Selbsttest durchführen und Sie sich das Ergebnis dort digital oder schriftlich bescheinigen lassen. Auch wenn Sie bei Ihrer Arbeitsstätte einen Antigen-Test unter Aufsicht durchführen, kann Ihre Arbeitgeberin oder Ihr Arbeitgeber dies bescheinigen. Die Bescheinigung muss dabei immer den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum, die Adresse der getesteten Person sowie den Namen und Hersteller des Tests, das Testdatum, die Testuhrzeit sowie den Namen und die Firma der beaufsichtigenden Person und schließlich die Testart und das Testergebnis enthalten.

Was muss ich tun, wenn ein Familienmitglied oder ich im Urlaub positiv auf das Coronavirus getestet werden?
Positive Testergebnisse müssen nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldet werden. Es muss dann sehr schnell zur Abklärung ein PCR-Test gemacht werden und Sie müssen sich absondern. Stimmen Sie bitte dann das weitere Vorgehen mit dem zuständigen Gesundheitsamt ab.

Weitere Informationen: Hinweise zur Quarantäne in Niedersachsen


Was ist im Urlaubsort, in dem keine Warnstufe ausgerufen wurde und in dem die Inzidenz im Landkreis/kreisfreien Stadt unter 50 liegt, zu beachten?

Dies obliegt den Einrichtungen, wie zum Beispiel gastronomischen Betrieben oder Beherbergungsstätten. Diese können freiwillig auf 3G (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) oder auch auf 2G (Zutritt nur für Geimpfte oder Genesene) setzen, auch wenn die Verordnung dies noch nicht vorschreibt. Verpflichtend wird 3G bei einer Inzidenz über 50 oder der Warnstufe 1 sowie 2G bei der Warnstufe 2 zum Beispiel im gastronomischen Innenbereich.

Auch ohne Warnstufe muss die Maske im Innenbereich getragen werden, wenn man nicht an seinem Platz sitzt. Bitte beachten Sie zudem das jeweilige Hygienekonzept des gastronomischen Betriebs und informieren Sie sich rechtzeitig vor Ort, welche Regeln gelten.

Wir würden gerne eine touristische Busreise durch die Lüneburger Heide machen – geht das und welche Bedingungen erwarten uns dazu?
Ja, touristische Busreisen sind mit einem entsprechenden Hygienekonzept möglich. Sind alle Teilnehmenden nachweislich vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet, kann auf das Tragen einer Maske im Bus verzichtet werden. Ab 25 Teilnehmerinnen/Teilnehmern müssen die Kontaktdaten erhoben werden.

Welche regionale Inzidenzstufe – als weiterer Indikator – ist für unsere Busreise maßgeblich?
In der Regel gibt es auch bei touristischen Busreisen einen Startpunkt der Reise (auch wenn diese über mehrere Tage geht). Dieser Ort des Starts der Reise (mit der jeweiligen Warnstufe bzw. Inzidenz) ist maßgeblich. Beginnt die Reise außerhalb von Niedersachsen, beispielhaft in Nordrhein-Westfalen, dann gelten die Regelungen aus NRW.

Was gilt in Freibädern oder Schwimmbädern?
Freibäder, Hallenbäder, Thermen oder auch Spaßbäder können mit Hygienekonzept geöffnet werden. Eine Testpflicht besteht dabei nicht mehr – es sei denn, der Zutritt ist auf 3G und damit auf Geimpfte, Genesene oder Getestete beschränkt.

Was ist bei touristischen Schiffs- oder Kutschfahrten, wie zum Beispiel Wattwagenfahrten, zu beachten?
Fahrten per Schiff oder mit einer Kutsche können mit einem entsprechenden Hygienekonzept stattfinden. Sind alle Fahrgäste vollständig geimpft, genesen oder negativ getestet, kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden. Ist dies nicht der Fall, ist das Tragen einer Maske erforderlich. Bei mehr als 25 Teilnehmenden müssen die Kontaktdaten erhoben werden.

Wir wollen mit einem Harz-Ranger die Umgebung des Brockens erkunden – brauchen wir einen Test?
Nein, Führungen durch die Natur, Freilichtmuseen, Parks etc. oder auch Stadtführungen sind ohne Test und ohne Maske möglich. Geht es jedoch auch in Innenräume, muss eine Maske getragen werden. Auch hier gilt generell: Ab 25 Teilnehmenden müssen die Kontaktdaten vermerkt werden.

Muss ich mich noch testen lassen, wenn ich mit meiner Familie in den Zoo gehen will?
Nein, zoologische und botanische Gärten können ohne Test besucht werden. Für den Besuch der Innenräume bitte an die Maskenpflicht denken.

Brauche ich noch einen negativen Testnachweis, wenn ich ins Museum will?
Ein negativer Test ist nicht erforderlich, wenn keine der Warnstufen ausgesprochen wurde und die Inzidenz im Landkreis oder der kreisfreien Stadt unter 50 liegt.

Was ist mit Theater oder Kino?
Kinos, Theater, Konzerthäuser oder ähnliche Einrichtungen können ohne Test besucht werden. Die Maske bis zum Sitzplatz gehört aber weiter dazu. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden (empfohlen sind 1,5 Meter bzw. bei Schachbrettregelung 1 Meter von Nase zu Nase), muss weiterhin eine Maske getragen werden.

Zu beachten ist: Ab Warnstufe 1 bzw. einer Inzidenz von über 50 im Landkreis oder der kreisfreien Stadt gilt die 3G-Regel. Zutritt haben dann nur noch vollständig geimpfte, genesene oder negativ getestete Personen. Ab Warnstufe 2 gilt die 3G-Regel auch für Veranstaltungen unter freiem Himmel, wie z.B. Freiluftkinos. Bei Warnstufe 3 muss ein PCR-Test vorgelegt werden.

Die Veranstalter können sich entscheiden, freiwillig das 2G-Konzept umzusetzen. In diesem Fall haben nur noch vollständig Geimpfte und Genesene Zutritt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht können dann aufgehoben werden.

Welche Testpflicht gilt während des Aufenthaltes in einem Beherbergungsbetrieb, wenn der Gast keine volle Woche bleibt, also zum Beispiel nur drei Tage?
Personen, die weder vollständig geimpft oder genesen sind, müssen bei der Anreise einen negativen Test vorweisen - dann einen weiteren nach Ablauf von 48 Stunden. Auf den nächsten Test kann dann verzichtet werden, wenn der Aufenthalt nicht über fünf oder mehr Tage geht. Im Sinne der Überwachung des Infektionsgeschehens in einer Region, ist es im Interesse aller, wenn die zwei Testungen gleichmäßig auf die Zeit des Aufenthalts verteilt werden und möglichst keine längeren Zeiträume im ungetesteten Zustand bleiben. Die Gäste sollten sich hier verantwortlich fühlen und nicht nur für sich, sondern auch auf die anderen Gäste und die Einwohnerinnen und Einwohner des jeweiligen Feriengebiets Rücksicht nehmen.

Welche Bestimmungen gelten für Bars, Clubs und Diskotheken?
Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars dürfen mit Hygienekonzept öffnen. Allerdings gelten Auflagen:

  • Gäste müssen vollständig geimpft, genesen oder getestet sein, der/die Veranstalter/in muss den entsprechenden Nachweis aktiv einfordern.
  • Die Zahl der Gäste darf die Hälfte der zulässigen Personenkapazität nicht überschreiten.
  • Die Daten der Gäste müssen erhoben werden, dies darf nur elektronisch erfolgen.
  • Alle Gäste müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, solange sie nicht am Tisch sitzen!

Beschränkt der/die Betreiberin den Zugang freiwillig auf Gäste, die geimpft oder genesen sind (2G-Regel), müssen diese keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen mindestens zweimal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden, sofern sie nicht nachweislich vollständig geimpft oder genesen sind.

Gilt die Warnstufe 2 ist der Zutritt auf Besucherinnen und Besucher beschränkt, die einen Impf- oder Genesenennachweis (2G-Regel) vorlegen können. Die 2G-Regel gilt ebenfalls für das dienstleistende Personal. Möchten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Impf- oder Genesenenstatus nicht offenbaren, müssen sie eine FFP2-, KN95- oder vergleichbare Maske tragen sowie einen tagesaktuellen PoC-Test vorweisen.

Wird die Warnstufe 3 für den Landkreis oder die kreisfreie Stadt ausgerufen, müssen diese Einrichtungen in geschlossenen Räumen für den Publikumsverkehr schließen.

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