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Innenminister Boris Pistorius

Als Chef des Innenministeriums hat Boris Pistorius die Bezeichnung „Minister“, er ist damit der Innenminister unseres Bundeslandes. Er wurde am 14. März 1960 in Osnabrück geboren, hat zwei Töchter und ist Opa. Bevor Boris Pistorius Chef des Innenministeriums geworden ist, hat er Rechtswissenschaften - das wird auch „Jura“ genannt – studiert. Er weiß also besonders gut darüber Bescheid, was richtig und erlaubt ist und welche Gesetze und Regeln einzuhalten sind.

Im Ministerium gibt es verschiedene Bereiche - etwa so wie Schulklassen -, sie werden Abteilungen genannt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich zum Beispiel darum, dass Polizistinnen und Polizisten sowie Feuerwehrleute alles haben, was sie für ihre Arbeit benötigen, um schnell gefährliche Verbrecherinnen und Verbrecher festzunehmen oder große Brände wieder zu löschen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen auch dafür, dass Frauen, Männer und Kinder, die aus dem Ausland zu uns kommen, bei uns gut aufgenommen und versorgt werden. Das Innenministerium regelt, dass alle Menschen, die in Niedersachsen leben und arbeiten, keine Angst haben müssen, wenn sie das Internet benutzen. Sie kümmern sich nämlich darum, dass niemand einfach fremde Computer oder Handys von außen anzapfen oder mit Tricks beschädigen kann.

Boris Pistorius muss sich aber zum Glück nicht nur mit unserer Sicherheit beschäftigen – denn das Ministerium ist auch für Sport zuständig. Das heißt, er kann dabei helfen, dass es allen Sportvereinen gut geht und die Bürgerinnen und Bürger Sport machen können. Der Innenminister hat früher selbst viel Fußball gespielt. Heute geht er immerhin noch ab und zu joggen – was gar nicht so einfach ist, weil sein Terminkalender oft aus allen Nähten platzt.


Sport

Das Innenministerium in Niedersachsen ist wie gesagt auch für Sport in unserem Bundesland zuständig. Vor allem für die vielen Sportvereine mit ihren vielen Mitgliedern, aber nicht so sehr für die Fußballprofis. Niedersachsen ist sehr sportlich! 2,6 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind Mitglied in einem Sportverein. Sport mit Freunden macht besonders viel Spaß. Deshalb kümmert sich das Ministerium darum, dass jeder in einem Sportverein aktiv sein kann. Das nennt man Breitensport. Das Ministerium hilft aber auch dabei, dass Leute, die ganz besonders gut in ihrer Sportart sind, an großen Turnieren teilnehmen können und spezielles Training bekommen, das heißt dann Spitzensport. Und das Ministerium möchte auch dazu beitragen, dass viele Sportvereine auch Sport für und mit Beeinträchtigten machen können, damit keiner außen vor bleiben muss, nur weil sie oder er ein bisschen anders ist. Wenn so viele Menschen Sport machen, dann brauchen sie auch viele Sportplätze und Sporthallen. Deshalb kümmert sich das Ministerium auch darum, dass es allen Sportvereinen möglichst gut geht und sie genug Geld bekommen, um beispielsweise Dächer von Sporthallen zu reparieren oder in Hallenbäder neue Heizungen zu bauen.

Polizei

Damit alle Menschen in Niedersachsen so sicher wie möglich leben können gibt es die Polizei. Die Polizei ist Dein Freund und Helfer. Sie ist für alle Menschen da, und auch Kinder dürfen die Polizei immer um Hilfe bitten.

Polizisten haben viele unterschiedliche Aufgaben:

  • Die Polizei hilft, wenn sich Menschen streiten oder es einen Unfall gegeben hat.
  • Die Polizei fängt Verbrecher und sorgt dafür, dass sie eingesperrt werden.
  • Die Polizei passt auf, dass die Leute nicht zu schnell mit dem Auto fahren und überprüft die Sicherheit von Fahrrädern, Autos und Lastern.
  • Die Polizei passt auch auf Flüssen und am Meer auf und kontrolliert die Schiffe, damit sie sicher sind und keinen Dreck machen.
  • Die Polizei erklärt den Menschen, wie sie sich schützen können. Zum Beispiel besuchen Polizisten Kindergärten und Schulen und erklären den Kindern die Verkehrsregeln. Den Erwachsenen zeigt die Polizei, wie man sich vor Dieben oder Einbrechern schützen kann.

Brand- und Katastrophenschutz

Wenn es brennt, dann ruft man die Feuerwehr. Die gibt es bei uns in Niedersachsen zum Glück überall, also kann man immer Hilfe bekommen, wenn es brenzlig wird. Zuständig für die Feuerwehren sind die Landkreise oder Städte. Das Innenministerium hilft den Feuerwehren dabei, sich gegenseitig zu helfen, falls es mal richtig kritisch wird. Es sorgt auch dafür, dass es Regeln und Vorschriften für die Feuerwehren gibt, damit bei einem Feuer die Feuerwehrleute genau wissen, wie sie einen Brand löschen oder bei einem Verkehrsunfall helfen können. Wenn es zum Beispiel Überschwemmungen oder sehr große Feuer gibt, kann die Feuerwehr von einem Landkreis alleine nicht viel machen. Da helfen sich die verschiedenen Feuerwehren dann gegenseitig, und der Katastrophenschutz leitet das Ganze vom Innenministerium aus. Damit jeder weiß, was er bei einer Katastrophe tun muss, werden Pläne aufgestellt. Das Innenministerium legt fest, wie diese Pläne aussehen müssen und was da alles drin stehen muss. Das Innenministerium kümmert sich darum, dass alle gut zusammenarbeiten und schnell handeln können. Wenn alle zusammenhalten, dann sind Katastrophen gleich ein bisschen weniger schlimm.
Boris Pistorius   Bildrechte: Nds. Ministerium für Inneres und Sport
Boris Pistorius
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