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Leitlinien definieren Entwicklungspolitik des Landes Niedersachsen

Das Land Niedersachsen hat erstmals entwicklungspolitische Leitlinien zur Umsetzung der Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele der Vereinten Nationen entwickelt. Mit der ehrgeizigen „2030-Agenda" der UN vollzieht die Staatengemeinschaft einen Paradigmenwechsel von der klassischen „Entwicklungshilfe" für die ärmsten Länder der Welt hin zu nachhaltigen Entwicklungszielen, an die alle Länder - auch die sogenannten Industrieländer - gebunden sind. Die UN-Agenda umfasst 17 Ziele (engl. Sustainable Development Goals) mit 169 Unterzielen, die bis 2030 eine weltweite nachhaltige Entwicklung in wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Fragen befördern sollen.

Die Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes zielen zudem auf eine Stärkung der zivilgesellschaftlichen Organisationen in Niedersachsen ab, die sich - ganz überwiegend ehrenamtlich - in der Entwicklungspolitik engagieren. Aus diesem Grund wurden sie mit externen Kooperationspartnern aus der Entwicklungspolitik und anderen gesellschaftlichen bereichengemeinsam entwickelt. Dazu gehören

  • der Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen
  • der Kirchliche Entwicklungsdienst
  • das Katholisches Büro Niedersachsen
  • der Afrikanische Dachverband Nord
  • die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
  • der Landessportbund
  • Brot für die Welt
  • Der Deutsche Akademikerinnenbund
  • Der Landesfrauenrat
  • IHK Hannover-Braunschweig
  • der Niedersächsischer Industrie- und Handelskammertag und
  • Die Niedersächsische Landesmarketinggesellschaft

Die Leitlinien des Landes Niedersachsen zeigen die Grundlinien der niedersächsischen Entwicklungspolitik auf und benennen gleichzeitig konkrete Handlungsfelder. Entwicklungspolitik wird zur Querschnittsaufgabe der Ressorts. Dies spiegelt sich bereits in den festgelegten Schwerpunkten der Zusammenarbeit mit der Provinz Eastern Cape in Südafrika und mit Tansania wider. Vorgesehen sind nachhaltige Projekte von der beruflichen Bildung bis zum Klimaschutz, vom Jugendaustausch bis zur Energieeffizienz.

Ein wichtiger Förderschwerpunkt der Landesregierung in den Partnerregionen in Subsahara-Afrika ist die berufliche Bildung, um jungen Menschen Zugang zu guter Ausbildung und Beschäftigung zu ermöglichen und ihnen eine Lebensperspektive zu eröffnen.

Durch das bereits bestehende Niedersächsische Tariftreue- und Vergabegesetz unterstützt die Niedersächsische Landesregierung selbst Werte, die zu einer nachhaltigen Entwicklungspolitik führen – Nachhaltiges Wirtschaften, Fairer Handel und Faire Beschaffung.

 

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