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Hinweise für Eltern, Kinder & Jugendliche

zuletzt aktualisiert am 01.04.2020

Kein Unterricht, geschlossene Kitas, kein Sporttraining, keine Besuche bei Oma und Opa und auch keine Treffen mehr Freundinnen und Freunden mehr: Das Coronavirus verändert nicht nur den Alltag von Erwachsenen, sondern vor allem auch von Kindern und Jugendlichen. Täglich neue Berichte über die Verbreitung des Virus verunsichern und verängstigen viele. Eltern und Erziehungsberechtigte sind in dieser außergewöhnlichen Situation besonders gefordert, Ängste zu nehmen und dem Alltag ein Stück Normalität zu geben.

Die wichtigsten Tipps in Kürze:

  • Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe, zuzuhören und Fragen Ihres Kindes sachgerecht und kindgerecht zu beantworten.
  • Erhalten Sie so viel Normalität, wie möglich. Besprechen Sie gemeinsam einen festen Tagesrhythmus.
  • Bauen Sie im Tagesplan feste schulische Einheiten mit ein, aber stellen Sie Ihre Erwartungen dabei ruhig etwas zurück.
  • Kinder brauchen Bewegung – lassen Sie auch Indoorsport zu.
  • Kinder und Jugendliche brauchen Kontakte zu Gleichaltrigen und anderen Bezugspersonen; ermuntern Sie sie, die sozialen Medien und Telefon zu nutzen.
  • Investieren Sie selber auch Zeit und Energie in Ihr eigenes Wohlergehen und Ihre eigene Stabilität.

Ausführliche Tipps dafür von Schulpsychologen und einen Brief von Kultusminister Grant Hendrik Tonne gibt es hier: Elternbrief

Kinderhände mit aufgemaltem Coronavirus.   Bildrechte: StK
Ein Tipp für Eltern von kleineren Kindern: Malen Sie Ihrem Kind mit einem Filzstift oder Kugelschreiber jeden Morgen ein Virus auf beide Handrücken. Abends sollte das Virus dann verschwunden sein, weil sich Ihr Kind oft genug die Hände gewaschen hat.

Ministerpräsident Stephan Weil erklärt für Kinder das Coronavirus und die Maßnahmen der Landesregierung im Video:

An die Verantwortung von Jugendlichen appellieren

Bei Kindern und Jugendlichen sind Infektionen mit Covid-19 seltener und der Verlauf in den allermeisten Fällen milde. Es ist jedoch wichtig, dass insbesondere Jugendliche die Verantwortung, die sie selbst bei der Eindämmung des Coronavirus tragen, ernstnehmen und keine heimlichen „Corona-Partys“ feiern, sondern die Kontaktbeschränkungen einhalten.

Lernen trotz geschlossener Schulen

Auf dem Bildungsserver (NiBiS) finden Kinder und Jugendliche Anregungen, wie sie trotz geschlossener Schulen etwas lernen können: Ideensammlung zum Lernen zu Hause

Mit Unicef-Tipps durch die Corona-Krise

Junge Leute werden von dem Kontaktverbot aufgrund der Corona-Epidemie besonders hart getroffen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Unicef gibt Jugendlichen auf seiner Website Tipps, um gut durch diese schwierige Zeit zu kommen: Sechs Strategien für Jugendliche, mit dem vorübergehenden Kontaktverbot umzugehen

Hilfe für Kinder & Jugendliche

Beim Verein Nummer gegen Kummer gibt es telefonische Hilfe unter der Rufnummer 116 111 (montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr) oder auch per Chat auf der Website www.nummergegenkummer.de.

Das Kinder- und Jugendtelefon ist bei allen Sorgen unter der Rufnummer 0800 111 0 333 zu erreichen.

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