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Das sollten Sie tun bei Verdacht auf eine Corona-Infektion

zuletzt aktualisiert am 26.03.2020

Was tun beim Verdacht, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben?

Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben, sollten Sie zunächst diese Fragen für sich beantworten:

  • Haben Sie in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt, bei dem im Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt wurde?
  • Bestehen bei Ihnen Vorerkrankungen oder hat sich eine Atemwegserkrankung verschlimmert?
    (Atemnot, hohes Fieber etc.)
  • Kommen Sie bei der Arbeit oder bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder der Altenpflege)?

    (Quelle: Robert-Koch-Institut vom 24.03.2020)
Wenn Sie eine oder auch mehrere Fragen mit Ja beantworten müssen, sollten Sie diese weiteren Schritte befolgen:
  1. Melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin. Falls er/sie nicht erreichbar ist, können Sie sich auch mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.
  2. Schildern Sie am Telefon Ihre Symptome auch unter Verweis auf Ihr Reiseland bzw. den Kontakt zu einer positiv getesteten Person.
  3. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihren Gesundheitszustand vorläufig einschätzen und das weitere Vorgehen, etwa einen Termin zum Test oder Quarantänemaßnahmen, mit Ihnen besprechen.
  4. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes/Ihrer Ärztin und halten Sie sich für mögliche Rückfragen durch die zuständigen Behörden zur Verfügung.

Die Absprache und Koordinierung mit dem zuständigen Gesundheitsamt erfolgt in Niedersachsen über den jeweiligen Arzt/die jeweilige Ärztin und nicht direkt mit dem Patienten.

Das Land richtet derzeit gemeinsam mit der KVN in allen 37 Landkreisen und 8 kreisfreien Städten regionale Testzentren bei Kliniken oder Gesundheitsämtern ein. Eine Auflistung der bereits in Betrieb gegangenen Testzentren finden Sie auf der Homepage der KVN.

Außerdem sind in allen Landkreisen, in denen noch keine Testzentren eingerichtet sind, mobile Testteams unterwegs, die ebenfalls in begründeten Verdachtsfällen Patienten in ihrer häuslichen Umgebung testen. Die KVN hat darüber hinaus ein Verteilzentrum für Schutzkleidung eingerichtet, die von den in den Zentren und im mobilen Dienst tätigen Ärztinnen, Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal benötigt wird.

Laut der KVN sieht der Ablauf für diese Testzentren wie folgt aus: Patienten und Patientinnen melden sich in begründeten Fällen telefonisch bei ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin oder nach Sprechstundenschluss beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117). Der Hausarzt/die Hausärztin oder der Bereitschaftsdienstarzt/-ärztin führt telefonisch eine Befragung des Patienten/der Patientin durch und klassifiziert den Fall. Falls diese/r getestet werden muss, organisiert der Arzt/die Ärztin telefonisch einen Termin bei der zentralen Testeinrichtung für den Abstrich. Nach der Durchführung des Abstrichs in der zentralen Einrichtung sollte sich der Patient/die Patientin bis zum Eintreffen des Ergebnisses im häuslichen Umfeld aufhalten. Der Hausarzt/die Hausärztin beziehungsweise Bereitschaftsdienstarzt/-ärztin unterrichtet den Patienten/die Patientin über das Testergebnis. Bei einem positiven Ergebnis erörtert der Arzt/die Ärztin gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin unter Beteiligung des zuständigen Gesundheitsamtes die weiteren Maßnahmen.

 

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat die ersten Testzentren in Niedersachsen eröffnet. In den Zentren werden Patientinnen und Patienten, bei denen ein begründetes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, nur nach Zuweisung durch den Hausarzt oder die Hausärztin getestet.

Mehr dazu in der Pressemitteilung:

Wichtige Telefonnummern bei Fragen bezüglich des Coronavirus sind:

Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (030) 34 64 65 100.

Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung und der AOK zu Fragen rund um den Gesundheitsschutz: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr unter (0511) 4505 555

Informationshotline der AOK Niedersachsen: täglich unter 0800 1 265 265

Informationshotline der BARMER Niedersachsen: täglich unter 0800 84 84 111

Informationshotline der BKK Niedersachsen: täglich unter 02304 9826 0

Informationshotline der Techniker Krankenkasse: täglich unter (040) 46 06 61 91 60

Informationshotline des Landkreises Aurich: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr unter: (04941) 161616

Informationshotline des Kreisgesundheitsamts Cuxhaven: zu den täglichen Öffnungszeiten unter (04721) 66 2108

Informationshotline des Landkreises Diepholz: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (05441) 976 2020

Informationshotline des Landkreises Emsland: Montag bis Freitag von 8.30 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 9 bis 16 Uhr unter (05931) 44 5701 sowie (05931) 44 5702

Informationshotline des Landkreises Friesland: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr unter (04461) 919 7000

Informationshotline des Landkreises Gifhorn: Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter 0800 8282444

Informationshotline des Gesundheitsamts der Grafschaft Bentheim: zu den täglichen Öffnungszeiten unter (05921) 96 1850

Informationshotline der Region Hannover: täglich von 6 bis 18 Uhr unter 0800 7313131

Informationshotline des Landkreises Helmstedt: täglich von 10 bis 18 Uhr unter (05351) 121 1500 und Mitarbeiter/innen der Gesundheitsaufsicht Helmstedt zu den üblichen Dienstzeiten unter (05351) 121 1413 und 1414

Informationshotline des Gesundheitsamts Hildesheim: Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr unter (05121) 309 7777

Informationshotline des Landkreises Holzminden: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (05531) 707 700

Informationshotline des Gesundheitsamts Leer: zu den täglichen Öffnungszeiten unter (0491) 926 4545

Informationshotline des Landkreises Lüneburg: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (04131) 26 1000

Informationshotline des Gesundheitsdienstes Nienburg: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (05021) 967 900

Informationshotline des Landkreises Northeim: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und Montag bis Donnerstag von 14 bis 16 Uhr unter (05551) 7088080

Informationshotline des Gesundheitsamts Osterholz: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 14 Uhr unter (04791) 930 2901

Informationshotline des Gesundheitsamts Oldenburg: täglich von 10 bis 12 Uhr unter (0 44 31) 8 51 00

Informationshotline des Gesundheitsdienstes Osnabrück: täglich von 9 bis 17 Uhr unter (0541) 501 1111

Informationshotline des Landkreises Peine: Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr unter (05171) 401 7777

Informationshotline des Landkreises Salzgitter: Montag, Dienstag und Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Mittwoch von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr unter (05341) 839 5000

Informationshotline des Gesundheitsamts Stade: Montag und Dienstag von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 15.30 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12.00 Uhr oder Donnerstag von 8 bis 17 Uhr unter (04141) 12 3456

Informationshotline des Landkreises Uelzen: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (0581) 82 3040

Informationshotline des Landkreises Vechta: täglich von 8.30 Uhr bis 16 Uhr unter (04441) 898 3333

Informationshotline des Gesundheitsamts Wittmund: Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr und Donnerstag zusätzlich von 14.15 bis 15.45 Uhr unter (04462) 86 15 02

Informationshotline des Landkreises Wolfenbüttel: Montag von 8 bis 16 Uhr, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 15 Uhr, Donnerstag von 8 bis 18 Uhr und Freitag von 8 bis 12.30 Uhr unter (05331) 84 444

Informationshotline der Stadt Wolfsburg: täglich zwischen 10 und 18 Uhr unter (05361) 282828.

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