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Newsletter zum Corona-Geschehen in Niedersachsen 31.03.2020

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Wirtschaftshilfe: Finanzämter unterstützen Unternehmen und Selbständige

Die Corona-Pandemie ist für viele Unternehmen eine schwer überschaubare Herausforderung. Um kurzfristig die Liquiditätssituation der Unternehmen zu verbessern, haben die Bundesländer in Abstimmung mit dem Bundesfinanzminister steuerliche Hilfestellungen für Firmen und Selbständige auf den Weg gebracht.

Zu den wichtigsten Steuererleichterungen gehören die Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer an die veränderte Ertragssituation, die Stundung fälliger Steuern sowie der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge. Auch die Sondervorauszahlung zur Umsatzsteuer für das Jahr 2020 kann auf Antrag im Einzelfall erstattet werden.

Eine Zusammenstellung von häufigen steuerbezogenen Fragen (FAQs) ist auf der Internetseite des Niedersächsischen Finanzministeriums abrufbar:

https://www.mf.niedersachsen.de/startseite/themen/steuern/antworten-auf-haufig-gestellte-steuerliche-fragen-faqs-im-zusammenhang-mit-dem-corona-virus-186548.html

Finanzminister Reinhold Hilbers   Bildrechte: Nds. Staatskanzlei
Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers in der heutigen Pressekonferenz

Positivliste: Was geht, was geht nicht

Die Corona-Pandemie schränkt unsere Bewegungsfreiheit mindestens noch bis zum 18. April ein. „Bleibt Zuhause“ ist das Gebot der Stunde, um damit die Zahl der Neuinfektionen abzuschwächen und zu verlangsamen. Doch was darf man jetzt eigentlich noch und was nicht? Welche Geschäfte dürfen öffnen, welche müssen geschlossen bleiben? Das regelt die sogenannte Positivliste der Landesregierung. Hier erfahren Sie in übersichtlicher Tabellenform ob Ihre Lieblingsgeschäfte von der Schließung betroffen sind. Die Positivliste regelt aber auch die persönlichen Kontaktverbote und informiert über gesetzliche Auflagen.

Die komplette Liste finden Sie hier:

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/erlasse-und-allgemeinverfuegung/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Landesregierung: „Hochwertige Mundschutzmasken nicht verballern“

Das Land Niedersachsen steht einer Pflicht zum Tragen einer Mundschutzmaske für alle Bürgerinnen und Bürger ablehnend gegenüber. Heiger Scholz, Leiter des Corona-Krisenstabs: „Wer jetzt propagiert, jeder möge draußen mit einer hochwertigen Maske herumlaufen, der gefährdet die Gesundheitsversorgung in unserem Land. Die hochwertigen Masken dafür zu verballern, wäre unverantwortlich.“ Gegen das Tragen einer selbstgenähten Mund-und-Nasen-Schutz-Maske sei allerdings nichts einzuwenden. Scholz betonte aber: „Sinnvoll ist das nur vor dem Hintergrund des Fremdschutzes. Damit die, die unerkannt infiziert sind, alle anderen schützen.“ Zum Eigenschutz vor dem Corona-Virus sei eine Mund-und-Nase-Maske nicht geeignet.

Die Stadt Jena hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Maskenpflicht angekündigt. Das Tragen eines Mund-und-Nasenschutzes soll in einer Woche in Geschäften, dem ÖPNV und Gebäuden mit Publikumsverkehr zur Pflicht werden. Die Bevölkerung ist aufgefordert, selbst zu Nadel und Faden zu greifen oder Nase und Mund mit Schals und Tüchern zu bedecken. Ziel sei, die Sicherheit des Personals im öffentlichen Leben zu erhöhen. Zuvor hatte die österreichische Regierung am Montag unter anderem eine Mundschutz-Pflicht für Einkäufe in Supermärkten angekündigt. Die Maßnahme ist umstritten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im allgemeinen Mundschutztragen keinen Nutzen im Kampf gegen das Virus.

Daten-Update: Infektionslage in Niedersachsen und Deutschland

Am Mittag verzeichnete das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) 4348 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Im Vergleich zu gestern sind das 322 Neuinfizierte. 43 Menschen sind in Niedersachsen an dem Corona-Virus gestorben.

In ganz Deutschland haben sich mehr als 61.000 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. 583 Menschen sind bisher an den Folgen der Krankheit Covid-19 gestorben, rund 16.100 gelten als genesen.

Eine Übersicht über alle gemeldeten Infektionsfälle und betroffenen Kreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen finden Sie hier:

www.niedersachsen.de/coronavirus

Facebook & Co: So kommunizieren unsere Politiker und Politikerinnen

Manchmal etwas schneller und meistens etwas persönlicher informieren die Niedersächsische Landesregierung sowie viele Regierungsmitglieder in den bekannten sozialen Netzwerken über das Corona-Geschehen in Niedersachsen.

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/186247.html/#SoMe

Corona-Infos: So bleiben Sie auf dem Laufenden

Informieren Sie sich aus erster Hand über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen des Krisenstabes bzw. der Landesregierung im Livestream der Landespressekonferenz.

Immer wochentags um 14:30 Uhr.

Hier geht’s zum Livestream:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/index.html

https://www.sat1regional.de/

Telefon-Hotline: Tipps und Unterstützung

Für Ihre Fragen hat die Landesregierung von montags bis freitags von 8 Uhr bis 22 Uhr eine zentrale Hotline eingerichtet. Sie ist unter der folgenden Telefonnummer zu erreichen: +49 (0) 511 120 6000

Corona-Pandemie: Fragen und Antworten

Der Krisenstab in Hannover soll mit seiner Arbeit die Ausbreitung des Virus speziell in Niedersachsen eindämmen und die Infektionskette unterbrechen. Hier finden Sie Antworten der Landesregierung auf häufig gestellte Fragen.

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-185463.html#Corona_FAQ_Rubriken
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Artikel-Informationen

erstellt am:
31.03.2020

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