Niedersachen klar Logo

Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Impfhotline:

Die kostenfreie Impfhotline unter 0800 9988665 ist montags bis samstags von 8 Uhr bis 20 Uhr für Sie erreichbar.



Aktuelle Meldungen zum Thema Schutzimpfungen gegen Covid-19

+++ Bund ändert Regeln für Personen, die mit Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden – Zweite Impfung gilt nicht mehr als Auffrischung

17. Januar 2022

Im Rahmen der Änderung der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung hat das Paul-Ehrlich-Institut die Kriterien des Impfstatus von Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson geimpft wurden, geändert.

Nach den neuen Maßgaben gelten Personen, die lediglich einmal mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson geimpft wurden, im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und damit auch der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ab sofort nicht mehr als vollständig geimpft. Allen Betroffenen wird zur Vervollständigung der Grundimmunisierung dringend eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff vier Wochen nach der Impfung mit Janssen empfohlen.

Somit ist nun auch beim Impfstoff von Johnson&Johnson erst die dritte Impfung als Auffrischungsimpfung im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und der Corona-Verordnung des Landes zu betrachten. Diese Neuregelung des Bundes bedeutet, dass Personen, die nach der ersten Impfung mit Janssen eine zweite Impfung erhalten haben, rechtlich nicht länger als „geboostert“ betrachtet werden können und nicht mehr von der Befreiung von der Testpflicht im Rahmen der 2G+-Regelungen nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung umfasst sind.

Alle Betroffenen, die bereits eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, werden herzlich gebeten, sich drei Monate später um eine Auffrischungsimpfung zu bemühen, um den bestmöglichen Schutz vor einer Infektion, insbesondere aber einem schweren COVID-Verlauf zu erhalten. Bis zum Erhalt der dritten Impfung unterliegen alle Betroffenen der Testpflicht bei 2G+.


+++ Impfung sowie Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche +++

13. Januar 2022

Nach Ansicht der Ständigen Impfkommission des Bundes (STIKO) überwiegt auch bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung der Nutzen die Risiken der Impfung. Deshalb wird die Impfung von der STIKO ausdrücklich empfohlen. Hier finden Sie die Empfehlungen für eine Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren vom 16. August 2021.

Am 13. Januar 2022 ist ergänzend auch die Auffrischimpfung bei Kinder und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren von der STIKO empfohlen worden.
» Hier finden Sie die Pressemitteilung der STIKO vom 13.01.2022 zu den Auffrischimpfungen für Kinder und Jugendliche

Für eine Impfung wenden sich Eltern hierzu an die entsprechende Kinder- und Jugendarztpraxis.

COVID-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren laufen seit Mitte Dezember 2021 – Kommunale Impfteams und Kinderkliniken ergänzen Impfangebote der niedergelassenen Kinderärztinnen und -ärzte

13. Dezember 2021

Seit Mitte Dezember laufen in Niedersachsen die COVID-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Impfstoff sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte die COVID-Schutzimpfung am vergangenen Donnerstag insbesondere für Kinder mit Vorerkrankungen sowie für Kinder empfohlen, die mit Personen Kontakt haben, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf tragen, weil sie selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können. Die Impfungen sollen aber auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern und nach ärztlicher Aufklärung auch für Kinder ohne Vorerkrankungen möglich sein.

Für Eltern, die ihre Kinder gegen COVID-19 impfen lassen möchten, sind die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte die ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
Neben den pädiatrischen Praxen und den Hausärztinnen und Hausärzten beteiligen sich auch viele Landkreise und kreisfreie Städte mit ihren Impfteams an der Impfkampagne für Kinder. Darüber hinaus hat das Land Vereinbarungen mit aktuell 19 Kinderkliniken getroffen, die sich ebenfalls grundsätzlich bereiterklärt haben, Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren anzubieten. Sowohl die Kommunen als auch die Kinderkliniken organisieren die Impfangebote für Kinder in eigener Zuständigkeit und veröffentlichen die jeweiligen Termine selbstständig.

Das Land bietet Eltern zudem über die kostenlose Impfhotline unter 0800 9988665 sowie unter der Internetadresse www.impfen-schuetzen-testen.de die Möglichkeit, sich zu den Impfangeboten für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zu informieren. Alle vorliegenden Informationen aus den Landkreisen und den kreisfreien Städten sowie den teilnehmenden Kinderkliniken werden dort zusammengetragen und fortlaufend aktualisiert.


+++ Impfung für Genesene +++

Personen ab dem Alter von 12 Jahren, die eine durch PCR-Testung gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine COVID-19- Impfstoffdosis im Abstand von mindestens drei Monaten nach der Infektion erhalten. Die Gabe der Impfstoffdosis ist bereits ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich, wenn z.B. eine Ansteckung mit einer neu aufgetretenen Virusvariante anzunehmen ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2- Infektion alleine keinen längerfristigen Schutz vermittelt. Sprechen Sie bitte hierzu mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Sie gelten dabei bereits mit nur einer Impfung als vollständig immunisiert und geschützt. Eine Auffrischungsimpfung sollten sie nach aktueller STIKO-Empfehlung frühestens drei Monate später erhalten.

Wer eine Infektion mit dem Corona-Virus durchgemacht hat, gilt zunächst als offiziell genesen, wenn die Infektion durch PCR-Test nachgewiesen, mindestens 28 Tage und längstens sechs Monate zurückliegt.

Wichtig: Generell ist festzustellen, dass eine überstandene Corona-Erkrankung nur vorübergehend vor einer Neuerkrankung schützt. Angesichts des Anstiegs von Neuinfektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante und der aufkommenden Omikron-Variante, empfehlen wir daher auch genesenen Menschen, sich für eine Schutzimpfung zu entscheiden. Die sogenannte „Booster-Impfung“ trägt dazu bei, das Risiko einer erneuten Ansteckung oder eines schweren Erkrankungsverlaufs deutlich zu reduzieren. So schützen Sie sich und andere.



1. Allgemeine Fragen zur Impfung und zu den Booster-Impfungen (Auffrischung)

Schaubild: Wo kann ich mich in Niedersachsen impfen oder boostern (Auffrischungsimpfung) lassen?   Bildrechte: StK
Corona-Verordnung - kompakt: Status Check (Wann bin ich vollstädnig geimpft oder genesen?)   Bildrechte: StK
Corona-Verordnung - kompakt: Booster-Check (Wann bin ich geboostert?) - Auffrischungsimpfung   Bildrechte: StK

Brauche ich wirklich eine Impfung?
Ja, auf jeden Fall. Die Impfung ist der wirksamste Schutz vor einer schweren Covid-Erkrankung. Es müssen sich noch mehr Menschen impfen lassen, damit wir gegen das Virus bestehen können. Schützen Sie sich und andere und lassen Sie sich bitte vollständig gegen Covid-19 impfen.


Wo kann ich eine Erstimpfung vornehmen lassen?
Sie können sich in den allermeisten Arztpraxen, bei Ihren Betriebsärzten und bei den Impfangeboten der Kommunen impfen lassen. Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, finden Sie im Internet unter www.arztsuche-niedersachsen.de impfende Ärztinnen und Ärzte in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen zu Impfmöglichkeiten erhalten Sie unter https://impfen-schuetzen-testen.de/impfen/

In welchen Bereichen gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht?
Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen ab dem 15. März ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die so genannte einrichtungsbezogene Impfpflicht ist in § 20a Infektionsschutzgesetz geregelt und gilt bundesweit.

» Hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen zu der einrichtungsbezogenen Impfpflicht.


Für wen kommen die Auffrischungsimpfungen (Booster-Impfung) in Frage?

*** Auffrischungsimpfungen sind für alle vollständig geimpften Personen ab 12 Jahren sehr wichtig! ***

Eine dritte Impfung schützt noch effektiver gegen eine Erkrankung und sollte mit einem Abstand von mindestens drei Monaten zur zweiten Impfung erfolgen.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Auffrischungsimpfungen für Personen ab 12 Jahren. Das gilt auch für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.
» Hier finden Sie die Pressemitteilung der STIKO vom 13.01.2022 zu den Auffrischimpfungen für Kinder und Jugendliche

Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischungsimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

Die STIKO empfiehlt darüberhinaus folgenden Personengruppen bevorzugt eine Auffrischungsimpfung anzubieten, da sie besonders gefährdet sind, sich mit dem Virus anzustecken und/oder schwer zu erkranken:
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem (Immundefizienz),
  • Personen ab 70 Jahren,
  • Bewohnerinnen/Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen
  • sowie Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen.
  • Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden.

*** Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden ***

Nach den neuen Maßgaben vom 15.01.2022 gelten Personen, die lediglich einmal mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson geimpft wurden, im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und damit auch der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ab sofort nicht mehr als vollständig geimpft.

Wenn Sie bisher einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, brauchen Sie eine zweite und eine dritte Impfung.

Nur so erhalten Sie die schützende Grundimmunisierung. Die zweite Impfung erfolgt mit einem mRNA-Impfstoff. Das ist wichtig, da eine Impfung mit diesem Impfstoff zwar sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen schützt, aber dennoch im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen häufiger Impfdurchbrüche – also Covid-Ansteckungen trotz Impfung - gemeldet wurden.
Die zweite Impfung erfolgt ab vier Wochen nach Erhalt der ersten Impfung.

Eine dritte Impfung als Booster sollte ab drei Monate nach der zweiten Impfung erfolgen. Diese Auffrischung erhöht den Impfschutz noch einmal deutlich.


*** Auffrischimpfung auch für Genesene empfohlen ***

Personen ab 12 Jahren, die bereits mit nachgewiesenem PCR-Test an Corona erkrankt waren, sollten eine Impfung frühestens drei Monate nach der durchgemachten Corona-Infektion erhalten. Eine Impfung ist bereits nach vier Wochen möglich, wenn das Risiko für eine Ansteckung mit einer neu aufgetretenen Virusvariante, wie der Omikron-Variante, gegeben ist. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Gleiches gilt für 5 bis 11-jährige Kinder mit Vorerkrankung nach durchgemachter Corona-Infektion. So empfiehlt es die STIKO.
Das gilt auch für Personen, die nach der ersten oder zweiten COVID-19-Impfung eine Corona-Infektion durchgemacht haben. Auch sie sollten eine Auffrischimpfung im Abstand von mindestens drei Monaten zur letzten Infektion erhalten.


Wann sollte die Auffrischungsimpfung erfolgen?
Die STIKO rät dazu, eine dritte Impfung frühestens drei Monate nach den ersten beiden erhaltenen Impfdosen zu verabreichen. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff verwendet werden wie bei den ersten beiden Impfungen.


Ich wurde mit Johnson&Johnson geimpft. Brauche ich auch weitere Impfungen?
Wenn Sie bisher einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, brauchen Sie eine zweite und eine dritte Impfung.

Nur so erhalten Sie die schützende Grundimmunisierung. Die zweite Impfung erfolgt mit einem mRNA-Impfstoff. Das ist wichtig, da eine Impfung mit diesem Impfstoff zwar sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen schützt, aber dennoch im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen häufiger Impfdurchbrüche – also Covid-Ansteckungen trotz Impfung - gemeldet wurden.
Die zweite Impfung erfolgt ab vier Wochen nach Erhalt der ersten Impfung.

Eine dritte Impfung als Booster sollte ab drei Monate nach der zweiten Impfung erfolgen. Diese Auffrischung erhöht den Impfschutz noch einmal deutlich.


Die dritte Impfung bzw. Auffrischungsimpfung erfolgt nach drei Monaten.
Warum geht das nicht früher?

Die dritte Impfung, also die Auffrischungsimpfung bzw. der Booster, wird von der SITKO nach frühestens drei Monaten empfohlen. Das gilt auch bei einer Erstimpfung mit Johnson&Johnson. Diese drei Monate müssen mindestens eingehalten werden. Sonst nützt die dritte Impfung leider nichts.

Die Auffrischungsimpfung stabilisiert das Immungedächtnis des Körpers. Das Immunsystem wird noch einmal angekurbelt und gestärkt. Dafür braucht es allerdings eine längere Zeit. Nach der zweiten Impfung braucht der Körper mindesten drei Monate, bis sich die so genannten T-Zellen ausreichend aufgebaut haben.
Der körperliche Reifeprozess der T-Zellen lässt sich nicht beschleunigen.
Eine frühere Auffrischungsimpfung würde also leider keinen zusätzlichen Schutz vor einer Infektion mit dem Virus bringen.

Wo erhalte ich die Auffrischungsimpfung?
Die niedergelassenen Arztpraxen führen die Auffrischungsimpfungen durch. Sprechen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt an. Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, finden Sie impfende Ärztinnen und Ärzte online auf www.arztauskunft-niedersachsen.de

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können Sie ebenfalls Ihre kinderärztliche Praxis kontaktieren.

Eine Auffrischungsimpfung erhalten Sie darüber hinaus bei den mobilen Impfangeboten oder stationären Impfstellen Ihrer Kommune. Nähere Informationen erhalten Sie unter https://impfen-schuetzen-testen.de/impfen/


+++ Klarstellung zum Zeitabstand für Auffrischungsimpfungen bei kommunalen Impfangeboten +++
10. Dezember 2021

Das Niedersächsische Gesundheitsministerium hat die für die kommunalen Impfangebote zuständigen Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte sowie der Region Hannover am Donnerstagvormittag in einer internen Mail gebeten, nicht starr an einem Abstand von sechs Monaten (seit 21.12.221 drei Monate) zwischen der Zweitimpfung und der Auffrischungsimpfung festzuhalten, wenn Menschen bereits lange Zeit in der Schlange eines Impfangebots gewartet haben.
Ziel dieser Bitte war es, Situationen zu vermeiden, in denen impfwillige Bürgerinnen und Bürger in großer Zahl und nach langer Wartezeit von den kommunalen Impfstellen abgewiesen werden, weil ihre zweite Impfung weniger lange zurückliegt als die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen sechs oder im Einzelfall fünf Monate.

Gerade vor dem Hintergrund der zu befürchtenden Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante ist es wichtig, dass möglichst viele Niedersächsinnen und Niedersachsen eine Auffrischungsimpfung erhalten. Mittlerweile hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) mitgeteilt, dass eine Auffrischungsimpfung auch nach drei Monaten sinnvoll und medizinisch unbedenklich sei.

Auf Rückfrage einiger Gesundheitsämter hat das Ministerium den Gesundheitsämtern am Donnerstag darüber hinaus mitgeteilt, dass ein Abstand zur zweiten Impfung von vier Wochen keinesfalls unterschritten werden sollte. Das Niedersächsische Gesundheitsministerium empfiehlt ausdrücklich nicht, sich bereits vier Wochen nach der zweiten Impfung um eine Auffrischungsimpfung zu bemühen. Dies ist weder von den wissenschaftlichen Empfehlungen der STIKO und der EMA gedeckt, noch ist es medizinisch sinnvoll, da zu diesem Zeitpunkt noch ein sehr guter Impfschutz besteht.

Welche Personen vor Ort eine Impfung erhalten und ob eine Auffrischungsimpfung im Einzelfall medizinisch angebracht ist, kann durch das Land nicht vorgegeben werden, sondern ist immer eine ärztliche Einzelfallentscheidung. Bürgerinnen und Bürger, die ein kommunales Angebot für eine Auffrischungsimpfung in Anspruch nehmen möchten, werden daher herzlich gebeten, sich im Vorfeld der Impfung beim eigenen Landkreis oder der eigenen Stadt darüber zu informieren, welche Personengruppen vor Ort eine Auffrischungsimpfung erhalten können, um unnötige Wartezeiten und Enttäuschungen zu vermeiden.



Kann man sich gleichzeitig gegen Covid-19 und Grippe impfen lassen?

Ja, das ist möglich. Die STIKO hat mit Beginn der Grippesaison dazu eine Empfehlung ausgesprochen. Die Covid-19-Impfung und die Grippeimpfung können in einem Termin erfolgen. Es muss kein Impfabstand eingehalten werden. Allerdings sollten die beiden Impfungen nicht in denselben Oberarm verabreicht werden.

Die STIKO weist zusätzlich darauf hin, dass bei gleichzeitigen Impfungen Nebenwirkungen häufiger auftreten können, als bei der getrennten Gabe.


In welchen Fällen wird von einer Impfung abgeraten?

  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.


Sollte ich mich auch impfen lassen, wenn ich bereits mit dem Virus infiziert war?
Ja auf jeden Fall. Personen ab dem Alter von 12 Jahren, die eine durch PCR-Testung gesicherte1 SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen eine COVID-19- Impfstoffdosis im Abstand von mindestens drei Monaten nach der Infektion erhalten. Die Gabe der Impfstoffdosis ist bereits ab vier Wochen nach dem Ende der COVID-19-Symptome möglich, wenn z.B. eine Ansteckung mit einer neu aufgetretenen Virusvariante anzunehmen ist, gegen die eine durchgemachte SARS-CoV-2- Infektion alleine keinen längerfristigen Schutz vermittelt. Sprechen Sie bitte hierzu mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Sie gelten dabei bereits mit nur einer Impfung als vollständig immunisiert und geschützt.

Wichtig: Generell ist festzustellen, dass eine überstandene Coronaerkrankung nur vorübergehend vor einer Neuerkrankung schützt. Angesichts des Anstiegs von Neuinfektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante, empfehlen wir daher auch genesenen Menschen, sich für eine Schutzimpfung zu entscheiden. Die sogenannte „Booster-Impfung“ trägt dazu bei, das Risiko einer erneuten Ansteckung oder eines schweren Erkrankungsverlaufs deutlich zu reduzieren. So schützen Sie sich und andere.


Kann oder sollte ich mein Kind impfen lassen?
Ja, unbedingt, so zumindest die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes! Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz gegen das Coronavirus, vor allem in Hinblick auf die hochansteckende Delta-Variante und der besorgniserregenden Virusvariante Omikron. Der Nutzen der Impfung überwiegt die Risiken. Interessierte Eltern können sich hinsichtlich der Impfung an die niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen/-ärzten wenden.


Wie sicher ist die Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren?

Bei der Beantwortung dieser Frage beziehen wir uns auf die Mitteilung der STIKO vom 16. August:

"Auf der Grundlage neuer Überwachungsdaten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen, können mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe jetzt zuverlässiger quantifiziert und beurteilt werden. Die sehr seltenen, bevorzugt bei jungen männlichen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung beobachteten Herzmuskelentzündungen müssen als Impfnebenwirkungen gewertet werden. In der Mehrzahl der Fälle wurden die Patienten mit diesen Herzmuskelentzündungen hospitalisiert, hatten jedoch unter der entsprechenden medizinischen Versorgung einen unkomplizierten Verlauf. Umgekehrt weisen neuere Untersuchungen aus dem Ausland darauf hin, dass Herzbeteiligungen durchaus auch bei COVID-19-Erkrankungen auftreten. Zudem sind bisher keine Signale für weitere schwere Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung aufgetreten, insbesondere auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häufig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Daher hat die STIKO entschieden, ihre bisherige Einschätzung zu aktualisieren und eine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige auszusprechen. Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab."


Können auch jüngere Kinder geimpft werden?
Ja, unbedingt. COVID-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren sind seit Mitte Dezember von der STIKO empfohlen und laufen seit Mitte Dezember in Niedersachsen.

Seit Mitte Dezember laufen in Niedersachsen die COVID-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Impfstoff sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte die COVID-Schutzimpfung 9.12.2021 insbesondere für Kinder mit Vorerkrankungen sowie für Kinder empfohlen, die mit Personen Kontakt haben, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf tragen, weil sie selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können. Die Impfungen sollen aber auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern und nach ärztlicher Aufklärung auch für Kinder ohne Vorerkrankungen möglich sein.

Für Eltern, die ihre Kinder gegen COVID-19 impfen lassen möchten, sind die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte die ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
Neben den pädiatrischen Praxen und den Hausärztinnen und Hausärzten beteiligen sich auch viele Landkreise und kreisfreie Städte mit ihren Impfteams an der Impfkampagne für Kinder. Darüber hinaus hat das Land Vereinbarungen mit aktuell 19 Kinderkliniken getroffen, die sich ebenfalls grundsätzlich bereiterklärt haben, Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren anzubieten. Sowohl die Kommunen als auch die Kinderkliniken organisieren die Impfangebote für Kinder in eigener Zuständigkeit und veröffentlichen die jeweiligen Termine selbstständig.

Das Land bietet Eltern zudem über die kostenlose Impfhotline unter 0800 9988665 sowie unter der Internetadresse www.impfen-schuetzen-testen.de die Möglichkeit, sich zu den Impfangeboten für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zu informieren. Alle vorliegenden Informationen aus den Landkreisen und den kreisfreien Städten sowie den teilnehmenden Kinderkliniken werden dort zusammengetragen und fortlaufend aktualisiert.


Welche Impfreaktionen können bei Kindern auftauchen?
Kinder können ebenso unterschiedliche Impfreaktionen bekommen, wie Erwachsene. Schmerzen um die Einstichstelle, Schwellungen und Rötungen des Arms, Fieber, Schüttelfrost, allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit.


Wie verhält es sich mit der Impfung für Schwangere und Stillende?
Um sich und ihr ungeborenes Baby zu schützen, empfiehlt die STIKO Ihnen die Corona-Schutzimpfung. Eine Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs kann ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel erfolgen.
Auch für nicht oder unvollständig geimpfte Stillende wird eine solche Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen empfohlen.
Sprechen Sie Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt hierauf an und lassen Sie sich beraten.



Und wie ist das bei Impfungen für Frauen, die gerne Kinder bekommen möchten?
Ebenso empfiehlt die STIKO ausdrücklich allen noch nicht oder nicht vollständig geimpften Frauen, die Kinder bekommen möchten, die Impfung: Damit kann bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor dieser Erkrankung hergestellt werden.

Direkt nach einer Covid-19-Impfung kann es zu Impfreaktionen, wie Schüttelfrost und Schmerzen an der Einstichstelle kommen. In sehr seltenen Fällen kommt es zu Nebenwirkungen, die innerhalb von wenigen Wochen nach der Impfung auftreten. Besteht darüber hinaus das Risiko von Langzeitfolgen oder -schäden?

Das RKI betont, die Erfahrungen mit vielen Impfstoffen über viele Jahre haben gezeigt, dass die meisten Nebenwirkungen kurze Zeit nach der Impfung auftreten. Langzeitfolgen, also ein Auftreten von Nebenwirkungen viele Monate oder Jahre nach der Impfung, sind nach wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zu befürchten. Kommt es zu Impfreaktionen, wie z.B. Schüttelfrost oder Schmerzen an der Einstichstelle, treten sie kurz nach der Impfung auf. Sehr seltene Nebenwirkungen machen sich innerhalb weniger Wochen nach der Impfung bemerkbar. Dann ist die Immunreaktion abgeschlossen.

Zu diesen seltenen und innerhalb weniger Wochen nach der Impfung auftretenden Nebenwirkungen schreibt das RKI:
"Die Zulassungsstudien von Comirnaty (BioNTech/Pfizer), Spikevax (Moderna) und Vaxzevria (AstraZeneca) erfassen umfangreiche Daten von mehreren Tausend Proband:innen. Die Bewertung ergab ein gutes Sicherheits- und Verträglichkeitsprofil über einen Zeitraum von mindestens zwei Monaten nach der zweiten Impfung. Jedoch traten nach der Zulassung des Impfstoffs Vaxzevria (AstraZeneca) und der COVID-19 Vaccine Janssen (Janssen-Cilag International) spezielle Thrombosen bei Geimpften auf. Bisher wurden diese Nebenwirkungen überwiegend bei Frauen im Alter ≤55 Jahren beobachtet, aber auch Männer und Ältere waren betroffen."
(siehe RKI: "Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer COVID-19-Impfung mit Vaxzevria von AstraZeneca beobachtet?" und "Welche Impfreaktionen und Nebenwirkungen wurden nach einer COVID-19-Impfung mit der COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International beobachtet?")

Dennoch werden die Impfstoffe nach der Zulassung durch das Paul-Ehrlich-Institut weiter aktiv überwacht, sodass hier immer mehr Erkenntnisse zur Langzeitsicherheit in den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen gewonnen werden.
Dies geschieht u.a. auch, um die Dauer der Wirksamkeit der Impfung beurteilen zu können. Die Langzeitdaten zur Impfstoffsicherheit werden in weitergehenden klinischen Studien erhoben. Das Paul-Ehrlich-Institut bewertet regelmäßig Verdachtsfälle zu Nebenwirkungen bei COVID-19-Impstoffen in seinen Sicherheitsberichten:

Verdachtsfälle von Nebenwirkungen können auch gemeldet werden über www.nebenwirkungen.bund.de

Wer sich aus Sorge vor Impfkomplikationen nicht impfen lässt, muss berücksichtigen, dass die Gefahr von Langzeitwirkungen einer Infektion mit SARS-CoV-2 um ein vielfaches höher ist. Tatsache ist: Es gibt keine wirksame Impfung gegen eine Infektionskrankheit, die frei von unerwünschten Wirkungen ist. Es ist wie bei jeder anderen Behandlung auch: Der Nutzen muss das Risiko deutlich übersteigen. Genau das ist bei der Covid-Impfung der Fall. Dies für Impfungen zu prüfen ist Aufgabe der STIKO, die ihre Aufgabe sehr ernst nimmt.



2. Fragen zum Impfstoff

Wann besteht Impfschutz?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung.

Hier ist der Impfstoff von Johnson & Johnson keine Ausnahme mehr. Auch bei diesem Impfstoff gilt man als vollständig geimpft, wenn frühestens vier Wochen nach der ersten Impfung eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erfolgt ist.

Hintergrund dieser Empfehlung ist, dass eine Impfung mit diesem Impfstoff zwar sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen schützt, aber dennoch im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen häufiger Impfdurchbrüche – also Covid-Ansteckungen trotz Impfung - gemeldet wurden.


Was bedeutet die die STIKO-Empfehlung vom 10.11.2021 zum Impfstoff von Moderna?
Die STIKO empfiehlt, Spikevax, den Corona-Impfstoff der Firma Moderna künftig nur noch für Menschen über 30 zu verwenden, da sich gezeigt hat, dass es bei Jüngeren häufiger zu Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen kam als mit der BioNTech-Impfung. Niedersachsen setzt diese Empfehlung entsprechend um.
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-11-10.html

Grundlegende Auswirkungen auf den Fortschritt der Grundimmunisierung in Niedersachsen werden sich aus dieser geänderten Empfehlung nicht ergeben. Die meisten Impfungen werden zurzeit von den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte durchgeführt, die den überwiegenden Teil ihrer Patientinnen und Patienten mit BioNTech impfen. Es steht genügend Impfstoff von BioNTech zur Verfügung, sodass auch weiterhin impfwillige junge Menschen versorgt werden können.

Wie lange hält die Wirkung der Impfstoffe an?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung.


Wer haftet für mögliche Schäden durch die Impfstoffe?
Von der Impfung ausgehende Risiken sind über die Staatshaftung abgedeckt. Das bedeutet, dass der Staat für eventuelle Impfschäden finanziell einsteht. In den Zulassungsstudien sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden.


Schützen die eingesetzten Impfstoffe auch vor Mutationen des Virus?

In den bisherigen Untersuchungen mit vollständig geimpften Personen hat sich gezeigt, dass der aufgebaute Impfschutz auch bei Mutationsvarianten wirkt. Aktuelle Studien zeigen, dass die Impfstoffe auch bei der derzeit aufkommenden Deltavariante eine hohe Schutzwirkung gegen schwere Verläufe haben.
Damit der Schutz vollständig wirksam ist, muss auch die Zweitimpfung unbedingt erfolgen.


Was ist über Nebenwirkungen der Impfstoffe bekannt?
Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten. Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an. Die häufigste lokale Reaktion waren Schmerzen an der Einstichstelle. Unter den weiteren Reaktionen waren Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen die häufigsten Ereignisse. Fieber trat nach der ersten Impfdosis seltener als nach der zweiten Impfdosis auf.

Seit Einführung der Impfung wurden nach einer Impfung mit AstraZeneca sehr selten Blutgerinnsel (Thrombosen), verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), in einigen Fällen auch zusammen mit Blutungen, beobachtet. Darunter waren einige wenige schwere Fälle mit Blutgerinnseln an unterschiedlichen oder ungewöhnlichen Stellen (z.B. im Gehirn als Sinusvenenthrombosen), zusammen mit erhöhter Gerinnungsaktivität oder auch Blutungen im ganzen Körper. Die Mehrzahl dieser Fälle trat zwischen sieben bis 14 Tagen nach der Impfung und überwiegend bei Frauen unter 55 Jahren auf. Allerdings haben insgesamt auch mehr Frauen unter 55 Jahren den Impfstoff erhalten als andere Personen. Einzelne der beschriebenen Fällen endeten tödlich.

Detailliertere Informationen zu Impfreaktionen werden regelmäßig hier aktuallisiert:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen

Wenn Sie bereits geimpft wurden, können Sie in folgender App Ihre Verträglichkeit erfassen:

https://www.pei.de/



3. Fragen zum Impfen in Arztpraxen


Nehmen alle Arztpraxen oder nur Hausarztpraxen teil?
Grundsätzlich können alle Arztpraxen an den Impfungen teilnehmen. Ob die von Ihnen gewünschte Praxis schon Teil der Impfkampagne ist, sollten Sie vor Ort erfragen.
Alternativ finden Sie teilnehmende Arztpraxen mit Impfangeboten auch über die Online-Suche unter www.arztauskunft-niedersachsen.de.

Wichtig - bei der Suchfunktion in der Online-Arztauskunft tragen sie Ihre Postleitzahl ein und wählen unter "Besonderheiten" den Begriff "Corona-Impfung" aus.


Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?
Eine Auswahl des Impfstoffs ist in der Regel nicht möglich. Wenn Sie nicht mit dem angebotenen Impfstoff geimpft werden möchten, können Sie die Impfung ablehnen. Allerdings müssen Sie dann solange warten, bis von allen Impfstoffen ausreichende Mengen zur Verfügung stehen, dass eine freie Impfstoffwahl möglich ist.



4. Fragen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht

Stand: 24. Januar 2022

Ab dem 15. März gilt bundesweit die sogenannte "einrichtungsbezogene Impfpflicht".
Was bedeutet das?

Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen ab dem 15. März ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die so genannte einrichtungsbezogene Impfpflicht ist in § 20a Infektionsschutzgesetz geregelt und gilt bundesweit. Mit dem vom Bundestag im Dezember beschlossenen Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 sollen die besonders gefährdeten Personen vor dem Coronavirus geschützt werden. Das sind insbesondere alte und kranke Menschen.


Für wen gilt die Impfpflicht genau?
Das Infektionsschutzgesetz regelt, dass alle Personen impfverpflichtet sind, die über einen längeren Zeitraum in folgenden Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind:

  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Entbindungseinrichtungen,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen,
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  • Rettungsdienste,
  • sozialpädiatrische Zentren nach § 119 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen nach § 119c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 51 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und Dienste der beruflichen Rehabilitation,
  • Begutachtungs- und Prüfdienste, die auf Grund der Vorschriften des Fünften Buches Sozialgesetzbuch oder des Elften Buches Sozialgesetzbuch tätig werden,
  • Personen, die in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder in vergleichbaren Einrichtungen tätig sind,
  • Personen, die in ambulanten Pflegediensten und weiteren Unternehmen, die den in §20 a IfSG Nummer 2 genannten Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen im ambulanten Bereich anbieten, tätig sind.

    Zu diesen Unternehmen gehören insbesondere:
    • ambulante Pflegeeinrichtungen gemäß § 72 des Elften Buches Sozialgesetzbuch sowie Einzelpersonen gemäß § 77 des Elften Buches Sozialgesetzbuch,
    • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
    • Unternehmen, die Assistenzleistungen nach § 78 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
    • Unternehmen, die Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung nach § 42 Absatz 2 Nummer 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und § 46 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in Verbindung mit der Frühförderungsverordnung oder heilpädagogische Leistungen nach § 79 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
    • Beförderungsdienste, die für die genannten Einrichtungen dort behandelte, betreute, gepflegte oder untergebrachte Personen befördern oder die Leistungen nach § 83 Absatz 1 Nummer 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen, und
    • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch Personen für die Erbringung entsprechender Dienstleistungen beschäftigen.


Wo und bis wann muss ich nachweisen, dass ich geimpft oder genesen bin bzw. aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden darf?
Wenn Sie in einer der oben aufgeführten Einrichtungen tätig sind, müssen Sie bis zum Ablauf des 15. März 2022 der Leitung der Einrichtung bzw. des Unternehmens Ihren Impf- oder Genesenennachweis oder eine ärztliche Bescheinigung über eine dauerhafte medizinische Impf-Kontraindikation vorlegen.


Gilt das auch für ehrenamtlich Tätige und andere Personen, die nicht bei den Einrichtungen als Arbeitnehmerin oder Arbeitnehmer beschäftigt sind?
Mit der Impfpflicht sollen die besonders gefährdeten Personen vor dem Coronavirus geschützt werden. Das sind insbesondere die alte und kranke Menschen. Deswegen müssen Alldiejenigen, die sich regelmäßig über einen längeren Zeitraum in den betroffenen Einrichtungen oder Unternehmen aufhalten, einen entsprechenden Nachweis vorlegen, dass sie geimpft oder genesen sind. Das gilt für ehrenamtlich Beschäftigte ebenso.

Das Bundesgesundheitsministerium schreibt hierzu:

„Ob in einer Einrichtung oder in einem Unternehmen anwesende Personen unter die einrichtungsbezogene Impfpflicht gegen COVID-19 fallen, hängt davon ab, ob diese Personen in den betroffenen Einrichtungen oder Unternehmen tätig werden. Dabei dürfte es erforderlich sein, dass die Personen nicht nur zeitlich ganz vorübergehend (nicht nur jeweils wenige Minuten, sondern über einen längeren Zeitraum) in der Einrichtung oder Unternehmen tätig sind.

Dies bedeutet, dass insbesondere folgende Personen der Nachweispflicht unterfallen:

  • Rechtliche Betreuerinnen und Betreuer,
  • Personen der Heimaufsicht,
  • (externe) Handwerkerinnen und Handwerker, insbesondere Gesundheitshandwerkerinnen und -handwerker wie Orthopädietechnik und medizinische Fußpflege, aber auch Personen, die Reparaturen im Gebäude durchführen.
  • Mitarbeitende in der Verwaltung oder in technischen oder IT-Diensten, in der Leitung/Geschäftsführung, sofern keine klare räumliche Abgrenzung zu den in der Einrichtung bzw. dem Unternehmen behandelten, untergebrachten oder gepflegten Personen vorhanden ist,
  • Friseurinnen und Friseure, die in die betroffenen Einrichtungen zum Haare schneiden kommen,
  • Freie Mitarbeitende (z. B. Honorarkräfte, Beraterinnen und Berater o. ä.)

Nicht unter die Nachweispflicht fallen z. B. Postbotinnen und Postboten oder Paketzustellerinnen und -zusteller und andere Personen, die sich lediglich über einen ganz unerheblichen Zeitraum in der Einrichtung aufhalten. Von der Nachweispflicht ausgenommen sind auch Personen, die ausschließlich außerhalb der Einrichtung oder des Unternehmens am Gebäude Arbeiten durchführen (z.B. Bauarbeiterinnen und Bauarbeiter, Industriekletterer u. ä.).“


Was passiert, wenn ich bis zum 15. März keinen Nachweis vorlegt habe?
Die Mehrzahl der von der Impfpflicht betroffenen Niedersächsinnen und Niedersachsen ist bereits geimpft. Und doch wissen wir aus den Einrichtungen, dass ein kleiner Anteil noch keinen vollständigen Impfschutz hat. All diejenigen bittet die Landesregierung herzlich, lassen Sie sich jetzt impfen! Jetzt haben Sie noch die Gelegenheit, damit Sie mit zwei Impfdosen bis zum 15. März einen vollständigen Impfschutz vorweisen können. Mit der Impfung schützen Sie Ihre eigene Gesundheit und all diejenigen, die Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit anvertraut sind. Denn Hochbetagte und Pflegebedürftige sowie Menschen mit akuten oder chronischen Grundkrankheiten haben ein deutlich erhöhtes Risiko für schwere, im schlimmsten Fall tödliche COVID-19-Krankheitsverläufe.

Wird kein Nachweis vorgelegt, muss das Unternehmen bzw. die Einrichtung das örtlich zuständige Gesundheitsamt darüber informieren.

Wer der Impfpflicht nicht nachkommt, riskiert Bußgelder bis zu 2.500 Euro, behördliche Betretungs- oder Tätigkeitsverbote sowie weitere arbeitsrechtliche Konsequenzen.

Die Kontrolle der Nachweispflicht obliegt künftig den kommunalen Gesundheitsämtern. So regelt es das Bundesinfektionsschutzgesetz.

Ein einheitliches Verfahren zur Umsetzung befindet sich derzeit in der Abstimmung aller Beteiligten auf Bund- und Länderebene.


Ich werde ab April in einer Einrichtung arbeiten, für die eine Impfpflicht gilt. Ich bin aber (noch) nicht geimpft. Was nun?
Wenn Sie nach dem 16. März eine neue Beschäftigung in einer von der Impfpflicht betroffenen Einrichtung aufnehmen, müssen Sie einen Nachweis vorlegen, dass Sie geimpft oder genesen sind, bzw. nicht geimpft werden dürfen. Anderenfalls darf der Arbeitgeber Sie nicht beschäftigten, bzw. Sie dürfen in dieser Einrichtung nicht tätig werden.


Wo finde ich weitere Informationen?
Weiterführende Informationen des Bundesgesundheitsministeriums zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht sowie Erklärungen zu den betreffenden Personenkreisen und Einrichtungen bzw. Unternehmen sind hier verfügbar.

Das Landesgesundheitsamt stellt hier Unternehmen und Einrichtungen Muster für Bescheinigungen zur Verfügung.



5. Fragen zum digitalen Impfpass bzw. Impfnachweis

Beschreibung Digitaler Impfnachweis   Bildrechte: StK

+++ Warnung vor gefälschten Impfpässen +++

Sowohl den Erstellern als auch den Verwendern von gefälschten Impfpässen drohen empfindliche Strafen. Bei Verdacht auf einen gefälschten Impfpass sollte in jedem Fall die Polizei eingeschaltet werden.

Woran erkenne ich eine originale Impfbestätigung (Impfpass oder bundeseinheitliche Ersatzbescheinigung)?

Eine Originalbescheinigung enthält immer die folgenden Merkmale:

  • Impfstoffaufkleber
  • Stempel des Impfzentrums/Arztes
  • Unterschrift des behandelnden Arztes

Im Übrigen tragen mittlerweile die Etiketten Erkennungszeichen: Comirnaty ein Wasserzeichen und Moderna neuerdings einen 2D-Code.

Impfdokumentationen sollten immer auch mit einem Personaldokument gegengecheckt, ein Impfnachweis mittels QR-Code durch eine App (z. B. Cov-Pass-Check-App) verifiziert werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.polizei-beratung.de/startseite-und-aktionen/aktuelles/detailansicht/corona-gefaelschte-impfpaesse/

Welche strafrechtlichen Konsequenzen drohen bei der Erstellung und/oder Verwendung eines gefälschten Impfpasses?

Das Fälschen von Dokumenten und deren Nutzung sind keine Kavaliersdelikte. Neben den Urkundsdelikten (§§ 267 StGB ff.) aus dem Strafgesetzbuch wurden im Infektionsschutzgesetz neue Spezialtatbestände geschaffen, die seit Ende Mai 2021 in Kraft sind.
Der Verwender eines falschen Impfnachweises oder Testergebnisses macht sich nach § 75a Abs. 2 IfSchG (Geldstrafe oder bis zu 1 Jahr Freiheitsstrafe) strafbar. Der Aussteller einer unrichtigen Bescheinigung macht sich gemäß § 75a Abs. 1, § 74 Abs. 2 IfSchG strafbar.



Ich habe meinen Impfausweis bzw. meine Impfbescheinigung verloren. Was kann ich tun?

Falls Sie im Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam eines Gesundheitsamtes geimpft wurden:
Bitte nehmen Sie Kontakt mit dem Service-Center unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 99 88 66 5 auf. Hier werden einige Daten abgefragt, um zu verifizieren, dass Sie als Person auch tatsächlich im Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam geimpft wurden.
Im Anschluss können Ihnen Impfzertifikate (für die Erst- Zweit-und/ oder Booster-Impfung) in Papierform postalisch oder per E-Mail zugesandt werden. Mit diesen Zertifikaten können Sie Ihren Corona-Impfschutz nachweisen.

Falls Sie in einer Arztpraxis geimpft wurden:
Bitte nehmen Sie Kontakt mit der Praxis auf, in der Sie geimpft wurden. Die Impfungen sind dort dokumentiert und können in einen neuen Impfausweis nachgetragen werden.

Ein neuer gelber Impfausweis kann Ihnen in einer Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt kostenlos ausgehändigt werden. Nachtragungen in einen (neuen) Impfausweis können gemäß § 22 Absatz 2 Satz 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) jede/r Ärztin/Arzt, Apotheker/in oder das zuständige Gesundheitsamt vornehmen, wenn der/dem Ärztin/Arzt, der/dem Apotheker/in oder dem Gesundheitsamt eine frühere Impfdokumentation über die nachzutragende Schutzimpfung vorgelegt wird und sich die jeweilige Stelle dazu bereiterklärt, die Nachtragung vorzunehmen. Die Impfdokumentation Ihrer früheren Impfungen erfragen Sie bitte in Ihrer Arztpraxis.

Vielerorts wird der digitalen Impfpass verlangt – wie bekomme ich diesen?
Sie können sich mit Ihrem Impfpass jederzeit an die Arztpraxis wenden, die Ihre Impfung durchgeführt hat. Dort erhalten Sie ein entsprechendes Impfzertifikat, dass Sie benötigen, um Ihren digitalen Nachweis zu erstellen. Laden Sie dazu die CovPass-App oder die Corona-Warn-App herunter.
Wenn Sie in einem Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam geimpft worden sind, erhalten Sie das digitale Zertifikat online unter www.impfportal-niedersachsen.de.

Ergänzend bieten dazu teilnehmende Apotheken die Erstellung eines Zertifikats an. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Kann man die Auffrischungsimpfung (Booster) auch im digitalen Impfnachweis speichern?

Ja. Dabei gehen Sie genauso vor, wie Sie es bereits bei der Erst- und Zweitimpfung gemacht haben:

Das digitale Impfzertifikat kann in der CovPass-App oder der Corona-Warn-App gespeichert werden. Um die Auffrischungsimpfung in einer der Apps zu speichern, braucht man einen QR-Code. Meistens bekommt man diesen nach der Impfung. Scannt man diesen Code mit dem QR-Code-Scanner in einer der Apps ein, wird die Auffrischungsimpfung dort automatisch vermerkt. Man kann aber auch in eine Apotheke gehen und sich den QR-Code für den anschließenden Scan dort generieren lassen.


Was genau ist der digitale Impfpass?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern.
Dieser Nachweis wird im Rahmen Ihrer Impfung in der Arztpraxis, in einem Impfzentrum oder bei der Impfung durch ein mobiles Impfteam generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert insofern Ihre Impfbescheinigung lokal auf Ihrem Smartphone.

Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet hier weitere Fragen zum digitalen Impfnachweis.


Was brauche ich dafür?
Neben der bereits vielfach genutzten Corona-Warn-App können Sie auch die die neue CovPass-App für Ihr Smartphone nutzen. Beide Apps erhalten Sie in Ihrem jeweiligen App-Store.
Hier informiert das RKI über die CovPass-App und antwortet auf allgemeine Fragen zum digitalen Impfnachweis.


Ich bin bereits geimpft – wie komme ich jetzt an meinen Code für den digitalen Impfpass?
Für alle, die bereits in einem niedersächsischen Impfzentrum oder durch ein mobiles Impfteam des Gesundheitsamtesgeimpft sind, besteht im Impfportal unter www.impfportal-niedersachsen.de und über die Hotline des Landes unter 0800 9988665 die Möglichkeit, den benötigten QR-Code digital oder postalisch zu erhalten.

Wenn Sie den digitalen Impfpass ganz dringend benötigen, wenden Sie sich bitte zunächst an eine teilnehmende Apotheke in Ihrer Nähe. Der Impfpass in Papierform behält zudem nach wie vor seine Gültigkeit und kann weiter genutzt werden.


Kann ich diesen digitalen Impfpass auch für Reisen in Europa nutzen?

Mit dem CovPass setzt Deutschland das europäische Zertifikat in Deutschland um, damit können die Zertifikate grenzüberschreitend in Europa genutzt werden.


Und wenn ich kein Smartphone habe? Muss ich mir überhaupt einen solchen digitalen Nachweis besorgen?
Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot.

Den Corona-Impfschutz können Sie auch mit dem ausgedruckten EU Digitalen COVID Impfzertifikat nachweisen.

Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über den gelbem Impfausweis weiterhin möglich und gültig.

Hinweis: Die CovPass-App kann bei Bedarf auch die Zertifikate von Angehörigen gemeinsam auf einem Smartphone speichern und verwalten.


Wie lange ist das digitale Impfzertifikat gültig?

Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Gültigkeit ein Jahr ab dem Zeitpunkt der zweiten Impfung (+14 Tage).


Ich habe Probleme beim Download des Zertifikats (Pop-Up wird blockiert) ...
Bei dem digitalen Impfzertifikat handelt es sich um eine besonders schützenswerte Datei. Daher erfolgt aus systemtechnischen und auch datenschutzrechtlichen Gründen ein automatischer Download des Impfzertifikates.

Das automatische Herunterladen des Impfzertifikates im Browserfenster wird von einigen Betriebssystemen (z.B. iOS und Android) als sog. Pop-Up erkannt.

Bei einem Pop-Up handelt es sich in der Regel um das Öffnen eines neuen Browser-Fenster ohne vorheriger Interaktion oder z.B. durch Klicken eines Buttons (hier: Impfzertifikat downloaden). Dieses Prinzip wird in der Platzierung von Werbeanzeigen genutzt.

Durch persönliche oder auch standardmäßige Einstellungen im Endgerät (Tablet, PC, Smartphone, etc.) ist es möglich, dass Pop-Ups blockiert werden.

Wir bitten Sie daher vor dem (erneuten) Herunterladen des Zertifikates Ihre Einstellungen zu Pop-Ups zu kontrollieren und ggfs. so zu ändern, dass diese nicht blockiert werden.

Nach dem Herunterladen können und sollten Sie Ihre standardmäßigen Einstellungen wiederherstellen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Deaktivierung des Pop-Up-Blockers?

Wir haben einige Links mit Anleitungen für Sie zusammengestellt:

Sofern Sie weiterhin Probleme haben aufgrund der Pop-Up- Einstellungen bitten wir Sie sich an den Verwalter Ihres Betriebssystems zu wenden oder durch eine Internetsuche eine passende Anleitung für Ihr Endgerät zu finden.


5. Weitere Informationen

Welche Information erhalte ich vor der Impfung?
Informationen zur Impfung können vorab z.B. unter www.zusammengegencorona.de abgerufen werden.

Aufklärungsdokumente zum Impfstoff von BioNTech und Pfizer in verschiedenen Sprachen finden sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html


Wo kann ich mich sonst noch zum Thema informieren?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits eine FAQ-Liste im Internet hinterlegt:
https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen/

Eine weitere FAQ-Liste finden Sie beim RKI:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Die Nationale Lenkungsgruppe Impfen von Bund und Ländern stellt ebenfalls zahlreiche Informationen zur Verfügung:
https://www.nali-impfen.de


Wie ist die Entwicklungen der Impfungen in Deutschland und Niedersachsen?

Einen umfänglichen und gleichzeitig anschaulichen Überblick finden Sie hier im:

Covid-19 Impfdashboard

Link zur Webseite: impfen-schuetzen-testen.de - mehrsprachig
Aşılanarak güçleniriz! Ваксинирани ще сме по-силни! We’re stronger when we’re vaccinated! واکسینه شده، ما نیرومندتر هستیم مع التطعيم نحن أقوى Vaccinați suntem mai puternici! Po szczepieniu jesteśmy silniejsi! Вакцинация делает нас сильнее! Geimpft sind wir stärker!

Artikel-Informationen

erstellt am:
17.12.2020
zuletzt aktualisiert am:
24.01.2022

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln