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Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen

+++ Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren +++
Nach Ansicht der Ständigen Impfkommission des Bundes (STIKO) überwiegt auch bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung der Nutzen die Risiken der Impfung. Deshalb wird die Impfung von der STIKO jetzt ausdrücklich empfohlen. Die STIKO hat ihre Empfehlungen für eine Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren am 16. August aktualisiert.

Für eine Impfung wenden sich Eltern hierzu an die entsprechende Kinder- und Jugendarztpraxis.


+++ Impfung für Genesene +++

Personen können sich bereits vier Wochen nach einer überstandenen Corona-Infektion gegen das Corona-Virus impfen lassen. Sie gelten dabei bereits mit nur einer Impfung als vollständig immunisiert und geschützt.
Wer eine Infektion mit dem Corona-Virus durchgemacht hat, gilt zunächst als offiziell genesen, wenn die Infektion durch PCR-Test nachgewiesen, mindestens 28 Tage und längstens sechs Monate zurückliegt. Nach aktuellen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass eine ausreichende Immunität bis zu sechs Monate nach der Erkrankung besteht. Gleichwohl hat die Ständige Impfkommission (StiKo) ihre bisherige Empfehlung für einen Abstand (zur nachfolgenden Impfung) von sechs Monaten auf vier Wochen verkürzt.

Wichtig: generell ist festzustellen, dass eine überstandene Coronaerkrankung nur vorübergehend vor einer Neuerkrankung schützt. Angesichts des Anstiegs von Neuinfektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante, empfehlen wir daher auch genesenen Menschen, sich für eine Schutzimpfung zu entscheiden.
Die sogenannte „Booster-Impfung“ trägt dazu bei, das Risiko einer erneuten Ansteckung oder eines schweren Erkrankungsverlaufs deutlich zu reduzieren. So schützen Sie sich und andere.




+++ Stornierung von Terminen im Impfzentrum +++
Sie haben zwischenzeitlich einen Impftermin bei Ihrem Hausarzt vereinbart? Dann bitten wir Sie, Ihren Termin im Impfzentrum freizugeben.

Das geht ganz einfach: entweder telefonisch über die Hotline: 0800 99 88 665 oder über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de. Im Portal gehen Sie auf "Termin/Wartelistenplatz stornieren", dort müssen Sie nach Ihrer Telefonnummer für die Sicherheitsabfrage, Ihren Termincode und das Geburtsdatum eintragen und bestätigen. Vielen Dank.



1. Allgemeine Fragen zur Impfung


In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Seit Montag, den 7. Juni 2021 haben alle Niedersächsinnen und Niedersachsen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich für eine Corona-Schutzimpfung anzumelden.


In welchen Fällen wird von einer Impfung abgeraten?

  • Kinder unter 12 Jahren, für die aktuell kein Impfstoff zugelassen ist, dürfen nicht geimpft werden.
  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.


Sollte ich mich auch impfen lassen, wenn ich bereits mit dem Virus infiziert war?
Ja, und ab sofort können sich Personen bereits vier Wochen nach einer überstandenen Corona-Infektion gegen das Corona-Virus impfen lassen. Sie gelten dabei bereits mit nur einer Impfung als vollständig immunisiert und geschützt.
Wer eine Infektion mit dem Corona-Virus durchgemacht hat, gilt zunächst als offiziell genesen, wenn die Infektion durch PCR-Test nachgewiesen, mindestens 28 Tage und längstens sechs Monate zurückliegt. Nach aktuellen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass eine ausreichende Immunität bis zu sechs Monate nach der Erkrankung besteht. Gleichwohl hat die Ständige Impfkommission (StiKo) ihre bisherige Empfehlung für einen Abstand (zur nachfolgenden Impfung) von sechs Monaten auf vier Wochen verkürzt.
Wichtig: generell ist festzustellen, dass eine überstandene Coronaerkrankung nur vorübergehend vor einer Neuerkrankung schützt. Angesichts des Anstiegs von Neuinfektionen mit der hochansteckenden Delta-Variante, empfehlen wir daher auch genesenen Menschen, sich für eine Schutzimpfung zu entscheiden.
Die sogenannte „Booster-Impfung“ trägt dazu bei, das Risiko einer erneuten Ansteckung oder eines schweren Erkrankungsverlaufs deutlich zu reduzieren. So schützen Sie sich und andere.


Kann oder sollte ich mein Kind impfen lassen?
Ja, unbedingt, so zumindest die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes! Impfen ist und bleibt der bestmögliche Schutz gegen das Coronavirus, vor allem in Hinblick auf die mittlerweile dominierende hochansteckende Delta-Variante. Der Nutzen der Impfung überwiegt die Risiken!
Interessierte Eltern können sich hinsichtlich der Impfung an die niedergelassenen Kinder- und Jugendärztinnen/-ärzten wenden.


Wie sicher ist die Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren?

Bei der Beantwortung dieser Frage beziehen wir uns auf die Mitteilung der STIKO vom 16. August:

Auf der Grundlage neuer Überwachungsdaten, insbesondere aus dem amerikanischen Impfprogramm mit nahezu 10 Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen, können mögliche Risiken der Impfung für diese Altersgruppe jetzt zuverlässiger quantifiziert und beurteilt werden. Die sehr seltenen, bevorzugt bei jungen männlichen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung beobachteten Herzmuskelentzündungen müssen als Impfnebenwirkungen gewertet werden. In der Mehrzahl der Fälle wurden die Patienten mit diesen Herzmuskelentzündungen hospitalisiert, hatten jedoch unter der entsprechenden medizinischen Versorgung einen unkomplizierten Verlauf. Umgekehrt weisen neuere Untersuchungen aus dem Ausland darauf hin, dass Herzbeteiligungen durchaus auch bei COVID-19-Erkrankungen auftreten. Zudem sind bisher keine Signale für weitere schwere Nebenwirkungen nach mRNA-Impfung aufgetreten, insbesondere auch nicht bei Kindern und Jugendlichen. Schließlich ergaben aktuelle mathematische Modellierungen, die die nun dominierende Delta-Variante berücksichtigen, dass für Kinder und Jugendliche ein deutlich höheres Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion in einer möglichen 4. Infektionswelle besteht. Unsicher bleibt, ob und wie häufig Long-COVID bei Kindern und Jugendlichen auftritt.

Nach sorgfältiger Bewertung dieser neuen wissenschaftlichen Beobachtungen und Daten kommt die STIKO zu der Einschätzung, dass nach gegenwärtigem Wissenstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen. Daher hat die STIKO entschieden, ihre bisherige Einschätzung zu aktualisieren und eine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige auszusprechen. Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab.“


Welche Impfreaktionen können bei Kindern auftauchen?
Kinder können ebenso unterschiedliche Impfreaktionen bekommen, wie Erwachsene. Schmerzen um die Einstichstelle, Schwellungen und Rötungen des Arms, Fieber, Schüttelfrost, allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit.


In welchen Fällen wird von einer Impfung bei Kindern abgeraten?
Kinder unter 12 Jahren, für die aktuell leider noch kein Impfstoff zugelassen ist, dürfen noch nicht geimpft werden.


Wie verhält es sich mit der Impfung für Schwangere und Stillende?
Bisher war eine Impfung gegen COVID-19 für schwangere und stillende Frauen nach ausführlicher Beratung und umfassender Abwägung von Risiko und Nutzen bereits möglich, eine generelle Empfehlung der STIKO stand allerdings bislang aufgrund der noch nicht ausreichender Datenlage aus. In den letzten Wochen wurden durch die STIKO verfügbar gewordene Daten zum Risiko schwerer COVID-19 Verläufe in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit einer COVID-19-Impfung bei Schwangeren und Stillenden systematisch aufgearbeitet. Nach eingehender Beratung und Bewertung der vorhandenen Datenlage spricht sich die STIKO in einem neuen Beschlussentwurf jetzt für die COVID-19-Impfung von bisher nicht oder unvollständig geimpften Schwangeren aus.
Eine Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs kann ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel erfolgen.

Auch für nicht oder unvollständig geimpfte Stillende wird eine solche Impfung gegen COVID-19 mit mRNA-Impfstoffen nunmehr empfohlen.

Und wie ist das bei Impfungen für Frauen, die gerne Kinder bekommen möchten?
Ebenso empfiehlt die STIKO ausdrücklich allen noch nicht oder nicht vollständig geimpften Frauen, die Kinder bekommen möchten, die Impfung: Damit kann bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor dieser Erkrankung hergestellt werden.


Für wen kommen derzeit Auffrischimpfungen in Frage?


Senioren:
Da es deutliche Hinweise aus wissenschaftlichen Studien gibt, dass der Impfschutz bei älteren Personen oft nicht ausreichend aufgebaut wird und zudem nach einer gewissen Zeit abnimmt, sollten vor allem hochbetagte Personen geimpft werden, deren zweite Impfung mindestens sechs Monate her ist.

Auffrischungsimpfungen für hochbetagte Bürgerinnen und Bürger über 80 Jahre sind seit der Aktualisierung der Corona-Impf-Verordnung bereits seit Anfang September grundsätzlich möglich.

Personal in Pflege- und medizinischen Einrichtungen
Neben allen pflegebedürftigen Personen, egal welchen Alters, können und sollen auch die dort tätigen Pflegekräfte und weitere Beschäftigte eine Auffrischimpfung erhalten. Die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken ist nach der Impfung gegen SARS-CoV2 herabgesetzt, aber nicht vollständig ausgeschlossen, auch wenn ein guter Schutz gegen schwere Verläufe erreicht wird. Um ältere und pflegebedürftige Menschen bestmöglich zu schützen, ist eine Auffrischimpfung daher auch für das meist jüngere Personal anzustreben.

Personen über 60 Jahre
Der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 umfasst auch Folge- und Auffrischimpfungen. Noch gibt es keine Empfehlung der STIKO diesbezüglich, damit ist aber zeitnah zu rechnen. Nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung können bspw. über 60-jährige Personen auch jetzt schon eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nach Beendigung der ursprünglichen Impfserie sollte aber eine Zeit von 6 Monaten abgewartet werden.


Wann sollte die Auffrischungsimpfung erfolgen?
Auffrischimpfungen sollten frühestens sechs Monate nach dem Abschluss der ursprünglichen Impfserie (Erst- und Zweitimpfung) mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen, auch wenn ursprünglich ein Vektor-Impfstoff (=AstraZeneca bzw. Johnson & Johnson) zur Anwendung gekommen war.


Erhalte ich auch nach einer bisherigen Impfung mit einem Vektor-Impfstoff wie AstraZeneca oder Johnson & Johnson eine Auffrischimpfung?
Nach den Beschlüssen der Gesundheitsminister:innen von Anfang August soll auch Personen, die mit AstraZeneca oder Johnson & Johnson beziehungsweise nach einer Genesung von COVID-19 mit einem dieser Vektor-Impfstoffe vollständig geimpft wurden, eine Auffrischimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten werden, weil sich unter einer solchen Kombination besonders gute Immunantworten gezeigt hatten. Der Mindestabstand zur ersten Impfserie beträgt nach diesem Beschluss ebenfalls sechs Monate.


Wo erhalte ich die Auffrischungsimpfung?
Ab Oktober 2021 werden die Impfungen gegen COVID-19 in der Verantwortung des sog. Regelsystems, also bei Niedergelassenen Praxen und Betriebsärztinnen und –ärzten liegen. Die Impfzentren schließen zum 30.9., bei den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern wird es aber mobile Impfteams geben, die das Regelsystem bei der Verabreichung der Auffrischimpfungen für Menschen in Alten-und Pflegeeinrichtungen unterstützen und darüber hinaus mobile Impfungen für Personen durchführen, die ansonsten schwer zu erreichen sind.


Sie sind im Landkreis Friesland im Zeitraum vom 5.3.2021 bis einschließlich 20.4.2021 geimpft worden?
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sie statt dem Impfstoff nur eine Kochsalzlösung erhalten haben. Die Kochsalzlösung hat keine gesundheitlichen Auswirkungen. Um die möglicherweise fehlende Impfung nachzuholen, werden die betroffenen Personen gebeten, sich telefonisch zu melden unter 0800 000 516 0 (kostenfrei). Die betroffenen Personen werden aber auch per Post und E-Mail direkt informiert. Weitere ausführliche Informationen für die betroffenen Personen in Form von Fragen und Antworten hat der Landkreis Friesland hier www.friesland.de/ veröffentlicht.

Schaubild: Impfungen in Niedersachsen   Bildrechte: StK




2. Fragen zum Impfstoff

Wann besteht Impfschutz?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung.
Eine Ausnahme ist der Impfstoff von Johnson & Johnson. Hier ist lediglich eine Impfung notwendig. Der Schutz beginnt etwa 14 Tage nach der Impfung.


Wie lange hält die Wirkung der Impfstoffe an?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist lediglich eine Impfung für den vollen Schutz ausreichend. Über die Dauer der Wirksamkeit fehlen derzeit noch detaillierte Daten.


Wer haftet für mögliche Schäden durch die Impfstoffe?
Von der Impfung ausgehende Risiken sind über die Staatshaftung abgedeckt. Das bedeutet, dass der Staat für eventuelle Impfschäden finanziell einsteht. In den Zulassungsstudien sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden.


Schützen die eingesetzten Impfstoffe auch vor Mutationen des Virus?

In den bisherigen Untersuchungen mit vollständig geimpften Personen hat sich gezeigt, dass der aufgebaute Impfschutz auch bei Mutationsvarianten wirkt. Aktuelle Studien zeigen, dass die Impfstoffe auch bei der derzeit aufkommenden Deltavariante eine hohe Schutzwirkung gegen schwere Verläufe haben.
Damit der Schutz vollständig wirksam ist, muss auch die Zweitimpfung unbedingt erfolgen.


Was ist über Nebenwirkungen der Impfstoffe bekannt?
Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten.

Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an.

Die häufigste lokale Reaktion waren Schmerzen an der Einstichstelle. Unter den weiteren Reaktionen waren Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen die häufigsten Ereignisse. Fieber trat nach der ersten Impfdosis seltener als nach der zweiten Impfdosis auf.

Seit Einführung der Impfung wurden nach einer Impfung mit AstraZeneca sehr selten Blutgerinnsel (Thrombosen), verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), in einigen Fällen auch zusammen mit Blutungen, beobachtet. Darunter waren einige wenige schwere Fälle mit Blutgerinnseln an unterschiedlichen oder ungewöhnlichen Stellen (z.B. im Gehirn als Sinusvenenthrombosen), zusammen mit erhöhter Gerinnungsaktivität oder auch Blutungen im ganzen Körper. Die Mehrzahl dieser Fälle trat zwischen sieben bis 14 Tagen nach der Impfung und überwiegend bei Frauen unter 55 Jahren auf. Allerdings haben insgesamt auch mehr Frauen unter 55 Jahren den Impfstoff erhalten als andere Personen. Einzelne der beschriebenen Fällen endeten tödlich.

Detailliertere Informationen zu Impfreaktionen werden regelmäßig hier aktuallisiert:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen

Wenn Sie bereits geimpft wurden, können Sie in folgender App Ihre Verträglichkeit erfassen:

https://www.pei.de/


Müssen feste Impfintervalle eingehalten werden?
Ja. Die STIKO empfiehlt bestimmte Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung, damit die Impfung den bestmöglichen Schutz bietet. Dieser Abstand beträgt für alle Impfstoffe in Niedersachsen 4 Wochen sowie ab 30. August ausschließlich für Biontech drei Wochen.


Wie hoch muss die Impfquote sein, damit wieder normales Leben einkehren kann?
Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Virus-Transmission (Übertragung) unterbindet oder wenigstens reduzieren kann. Insofern ist dem Individualschutz, also dem Schutz der geimpften Person vor einer COVID-19 Erkrankung oder einem schweren Verlauf der Erkrankung, eine hohe Bedeutung zuzumessen.


Wird eine dritte Corona-Impfung notwendig sein?
Dem Robert-Koch-Institut und der STIKO liegen noch keine verlässlichen wissenschaftlichen Daten vor, wie lange die Immunität sowohl nach der Impfung als auch nach einer Infektion anhält und ob bzw. wann Auffrischimpfungen notwendig sind. Bisherige Erkenntnisse legen nahe, dass die Immunantwort insbesondere bei älteren und krankheitsbedingt immungeschwächten Personen nach einer gewissen Zeit nachlässt. Aus diesen Gründen könnte eine weitere spätere Impfung notwendig werden. Bislang hat noch kein Hersteller einen Antrag auf Zulassung der Impfstoffe für eine dritte Impfung bei der EMA gestellt.

Niedersachsen bereitet sich dennoch bereits darauf vor, eine dritte Impfung durchführen zu können, insbesondere bei den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen, also speziell in Alten- und Pflegeheimen. Dafür sollen die mobilen Impfteams auch nach der geplanten Schließung der Impfzentren zum 30. September weiterhin bereitstehen.


Ist es künftig nötig, sich jedes Jahr gegen Corona impfen zu lassen? So wie bei der Grippe?
Derzeit fehlen noch detaillierte Daten, wie lange der Impfschutz anhält. Es kann durchaus sein, dass eine Auffrischungsimpfung oder – wie bei der Grippeimpfung – jedes Jahr neue Impfungen notwendig sein werden.


*** Hier geht es zu einem informativen Video des RKI, welches die Wirkweise von mRNA-Impfstoffe erklärt. ***



3. Terminvereinbarung

Wann und wo kann ich mich für einen Impftermin anmelden?
Eine Anmeldung für die Einmal-Impfung mit Johnson & Johnson ist telefonisch und über unser Onlineportal möglich.

Impf-Hotline: 0800 99 88 665.

Die Hotline steht Ihnen für allgemeine Fragen zum Impfen sowie zur Vereinbarung von Impfterminen zur Verfügung.

Ich habe einen Termin für eine Impfung in einem Impfzentrum. Jetzt impft mich aber mein Hausarzt. Muss ich meinen Termin im Impfzentrum absagen?

Damit Ihr Termin im Impfzentrum für andere Impfberechtigte freigegeben werden kann, bitten wir Sie herzlich darum, Ihren Termin abzusagen.
Das geht entweder telefonisch über die Hotline: 0800 99 88 665 oder über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de.
Im Portal gehen Sie auf "Termin/Wartelistenplatz stornieren", dort müssen Sie nach Ihrer Telefonnummer für die Sicherheitsabfrage, Ihren Termincode und das Geburtsdatum eintragen und bestätigen.


In der Impfhotline ist es oft besetzt – kann das auch jemand anders für mich im Internet machen?
Ja, auf jeden Fall. Dies können Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Nachbars oder sozial engagierte Menschen für Sie übernehmen. Es ist hierbei nur wichtig, dass diese Person Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer) zur Verfügung hat. Die Terminbestätigung sollte Ihnen dann per Post oder per E-Mail zugesandt werden. Dieser Wunsch kann bei der Internetreservierung eingetragen werden.


Können wir als Ehepaar auch einen gemeinsamen Termin vereinbaren?
Ja, das geht. Sie sollten sich als Gruppe anmelden.


Erhalte ich eine Terminbestätigung?

Ja! Sie können sich aussuchen, ob Sie eine Terminbestätigung per E-Mail oder per Brief erhalten möchten. Die Terminbestätigung enthält neben den persönlichen Daten ihre beiden Impftermine, einen Termin-Code sowie die Adresse Ihres Impfzentrums.

Der Terminbestätigung beigefügt sind auch allgemeine Informationen rund um das Impfen. Bitte bringen Sie die Bestätigung bitte unbedingt zu den Impfterminen mit.


Gibt es eine Terminerinnerung?
Ja. Sie erhalten jeweils zwei Werktage vor den Terminen der 1. und 2. Impfung eine Terminerinnerung über den von Ihnen gewählten Kontaktweg (E-Mail oder Brief).


Was passiert, wenn die zweite Impfung nicht wie vorgesehen verabreicht werden kann, weil ich z.B. erkrankt bin?
Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Impftermine wahrgenommen werden. Deshalb werden beide Impftermine zusammen vergeben. Wenn Sie den 2. Termin – bitte nur in dringenden Ausnahmefällen, z.B. Fieber über 38,5°C! – nicht einhalten können, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline. Dort erhalten Sie weitere Informationen.


Muss ich mich beim Impftermin ausweisen?
Ähnlich wie bei den Wahlen müssen Sie nachweisen, dass Sie auch für den Termin die angemeldete Person sind.
Hierzu reicht als Nachweis:

  • jedes amtliche Lichtbilddokument (Ausweis, Führerschein, Schwerbehindertenausweis)
  • aber z.B. auch ein Rentenbescheid oder ähnliches, was eindeutig personenbezogen ist,
  • es reicht aber auch, wenn die Person bekannt ist, z.B. im Pflegeheim, die Angaben zur Person bestätigt werden oder
  • jemand vom Impfteam oder im Impfzentrum die Person kennt

Was ist, wenn mein Ausweis abgelaufen ist? Muss ich dann erst einen neuen beantragen und möglicherweise wochenlang warten?
Nein. Sie müssen aber Ihren alten Ausweis mitbringen und möglichst noch durch ein weiteres Lichtbilddokument, um Ihre Identität belegen können, beispielsweise Ihre Krankenkassenkarte oder Ihren Führerschein. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Impf-Hotline unter 0800 99 88 665.


Wo können Inselbewohnerinnen und -bewohner sich impfen lassen?
Inselbewohnerinnen und -bewohner müssen sich leider auf dem Festland impfen lassen. Sie müssen also für ihre individuelle Terminvereinbarung die Anreise zum Impfzentrum auf dem Festland berücksichtigen.




Fragen und Antworten zum Impfportal


Kann ich mich auch ohne eine E-Mail -Adresse zum Impfen anmelden?
Auf jeden Fall - Sie können auswählen, dass Sie eine Briefbestätigung haben möchten. In diesem Fall müssen Sie keine E-Mailadresse angeben.

Ich habe kein Mobiltelefon für die SMS in der Sicherheitsabfrage - kann ich mich trotzdem im Online-Portal anmelden?
Ja, Sie können den Bestätigungscode auch auf eine Festnetznummer senden lassen. Sie bekommen dann einen Anruf, bei dem Ihnen der Zahlencode angesagt wird. Sie können die Ansage auch wiederholen lassen. Schreiben Sie sich bitte zur Sicherheit diese Zahl auf.

Warum muss ich nach meiner Telefonnummer noch eine Ziffernfolge eingeben?
Bei dem Code handelt es sich um eine übliche Sicherheitsmaßnahme zur Abwehr von automatisierten Computerprogrammen, die dem System schaden könnten.

Nach Eingabe meiner Telefonnummer kann ich aber nicht die farbliche Ziffernfolge eingeben, das Feld lässt dies nicht zu?
Vermutlich haben Sie eine Leerstelle in der Telefonnummer – tragen Sie bitte die Telefonnummer ohne Leerzeichen ein, in einem Rutsch.
Bitte verzichten Sie auch auf die länderspezifische Vorwahl (+49 oder 0049) bei der Eingabe.

Nach der Eingabe meiner Telefonnummer muss ich eine Zifferfolge eingeben, der mir angezeigt wird.
Ich kann diese aber nicht lesen. Was kann ich tun?

Diese Eingabe ist aus Sicherheitsgründen leider notwendig und wir bedauern, dass Ihnen das Lesen der Ziffernfolge nicht möglich ist. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, sich in Ihrem privaten Umfeld vertrauensvoll helfen zu lassen. Sie können aber auch bei der Impf-Hotline 0800 99 88 665 anrufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Hotline übernehmen Ihren Eintrag auf die Warteliste gerne.

Ich habe die farbige Ziffernfolge eingegeben und bekomme jetzt aber keine SMS bzw. keinen Anruf für den Code – wie lange dauert das?
Im Normalfall erhalten Sie bereits wenige Sekunden danach die SMS. Sollte dies auch nach einigen Minuten nicht der Fall sein, dann prüfen Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer korrekt eingetragen ist. (siehe auch vorstehende Frage)

Sollte die Nummer zutreffend sein und immer noch keine SMS bzw. Anruf erfolgt sein, dann klicken Sie bitte auf den runden Pfeil, erneuern die farbige Ziffernfolge und geben dann diese Ziffern ein. Sie wiederholen damit die Aufforderung zur Zusendung des Zahlencodes.
Sollte auch dies nicht erfolgreich sein, dann kann ein technisches Problem vorliegen. In diesem Fall möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.

Die Schaltfläche „Weiter“ erscheint nicht blau – was muss ich tun?
In diesem Fall fehlt vermutlich noch eine Eintragung, die das System auf der Seite noch benötigt. Bitte prüfen Sie zunächst, ob Sie alle notwendigen Eingaben gemacht haben.
Das sind insbesondere auf der Seite mit Ihren Adressdaten diejenigen, die mit einem Sternchen * versehen sind (= Pflichtfelder, die für die spätere Terminbestätigung benötigt werden). Erscheinen dort Zeilen in Rot, ist hier die Eingabe noch fehlerhaft. Dies kann zum Beispiel bei der E-Mailadresse der Fall sein, wenn diese nicht klein geschrieben ist oder Leerzeichen hat.

Was bedeuten die Sternchen hinter den Worten Name, Vorname, Adresse … ?
Die Felder mit Sternchen (sogenannte „Pflichtfelder“) benötigen wir, damit eine spätere Terminzuteilung ermöglicht werden kann und wir Ihnen diesen Termin auch mitteilen können.

Das System kennt meinen Straßennamen nicht. Kann ich mich trotzdem anmelden?
Im Impfportal wird das Adressverzeichnis der Deutschen Post genutzt. Darüber wird sichergestellt, dass die Terminbestätigung auch zweifelsfrei zugestellt werden kann. Sollte Ihr Straßenname nicht verzeichnet sein, melden Sie sich bitte alternativ über die Impf-Hotline an. Geben Sie bitte keine andere Straße an, sonst können wir Ihnen auf dem Postweg keine Bestätigung zukommen lassen.

Ich konnte nicht auswählen, dass ich den Versand der Terminzuteilung per E-Mail gerne hätte.
Bitte schauen Sie zunächst, ob Sie bereits Ihre Mail-Adresse angegeben haben und diese kleingeschrieben bzw. keine Leerstellen hat. Ist alles korrekt ausgefüllt, dann wird Ihnen die Option auch problemlos angeboten.

Leider habe ich beim Eingeben der Daten eine falsche Telefonnummer hinterlegt, kann ich dies ändern lassen?
Um Ihre Angaben ändern zu lassen, rufen Sie bitte die Impf-Hotline 0800 99 88 665 an.

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4. Impfzentren

Kann mich jemand zur Corona-Schutzimpfung begleiten?
Ihre Angehörigen können Sie natürlich zum Impfzentrum fahren. Wer auf die Hilfe von Angehörigen oder Betreuungskräften angewiesen ist, kann von ihnen auch beim Impftermin begleitet werden.
Sofern Sie für das Impfen selbst nicht auf Hilfe angewiesen sind, muss ihre Begleitung allerdings draußen warten.


Wie lange dauert eine Corona-Schutzimpfung bzw. der Termin im Impfzentrum?
Rechnen Sie bitte inklusive der notwendigen Warte- und Beobachtungszeiten im Impfzentrum mit ca. 1 Stunde.


Wie sind die Betriebszeiten in den Impfzentren? Sind diese auch an Wochenenden geöffnet?

Bislang ist für die Impfzentren eine Betriebszeit von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 und 20:00 Uhr vorgesehen. Je nach Lieferbarkeit des Impfstoffs können möglicherweise aber auch Termine am Wochenende vergeben werden.

Die Impfzentren planen die täglichen Betriebszeiten im Detail individuell und geben diese bekannt. Bitte informieren Sie sich dazu bei den Online-Angeboten Ihrer Kommune.


Ich verstehe die Beschreibung der Anfahrt zum Impfzentrum nicht, was kann ich tun?
Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihr zuständiges Impfzentrum Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Oftmals finden Sie umfängliche Beschreibungen zu den Impfzentren auf den Internetseiten Ihrer Stadt bzw. Ihres Landkreises. In der nachstehenden Liste der Impfzentren finden Sie darüber hinaus entsprechende Links zu den Impfzentren.


Sie sind im Landkreis Friesland (Impfzentrum Roffhausen) im Zeitraum vom 5.3.2021 bis einschließlich 20.4.2021 geimpft worden?
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Sie statt dem Impfstoff nur eine Kochsalzlösung erhalten haben. Die Kochsalzlösung hat keine gesundheitlichen Auswirkungen. Um die möglicherweise fehlende Impfung nachzuholen, werden die betroffenen Personen gebeten, sich telefonisch zu melden unter 0800 000 516 0 (kostenfrei). Die betroffenen Personen werden aber auch per Post und E-Mail direkt informiert.
Weitere ausführliche Informationen für die betroffenen Personen in Form von Fragen und Antworten hat der Landkreis Friesland hier www.friesland.de/ veröffentlicht.


Übersicht der Impfzentren in Niedersachsen


Landkreis/Kreisfreie Stadt
Info
Anschrift

Ammerland

Info

Schule, Virchowstraße 2, 26160 Bad Zwischenahn

Aurich

Info

Sporthalle, Georgsheiler Weg 52, 26624 Südbrookmerland

Braunschweig

Info

Stadthalle, Braunschweig, St. Leonhard 14, 38102 Braunschweig

Celle

Info

Veranstaltungshalle, Hannoversche Straße 30b, 29221 Celle

Cloppenburg

Jugendherberge, Am Campingplatz 7, 49681 Garrel-Petersfeld

Cuxhaven

Veranstaltungshalle, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven

Delmenhorst

Info

Sporthalle, Am Wehrhahn 6, 27749 Delmenhorst

Diepholz

Info

Krankenhaus, Marie-Hackfeld-Str. 6, 27211 Bassum

Emden

Veranstaltungshalle, Früchteburger Weg 17-19, 26721 Emden

Emsland

Info

Veranstaltungshalle, Lindenstraße 24a, 49808 Lingen (Ems)
Stadthalle, Ölmühlenweg 9, 26871 Papenburg

Friesland

Info

ehem. Schule, Potsdamer Straße 10, 26419 Schortens OT Roffhausen

Gifhorn

Info

Stadthalle, Schützenplatz 2, 38518 Gifhorn

Goslar

Helmut-Sander-Sporthalle, Eichenweg, 38642 Goslar OT Oker

Göttingen - Stadt

Info

ehemaliger Großmarkt, Anna-Vandenhoeck-Ring 13, 37081 Göttingen

Göttingen - Landkreis

Info

Sporthalle, Heidestraße 10, 37412 Herzberg am Harz
Sporthalle, Godehardstraße 11, 37081 Göttingen

Graftschaft Bentheim

Gewerbehalle, Paulstr. 4-8, 48529 Nordhorn

Hameln-Pyrmont

Info

Unterkunftsgebäude, Reimerdeskamp, 31787 Hameln

Hannover - Region und Landeshauptstadt

Messehalle, Messegelände, 30521 Hannover, Messehalle 25

Harburg

Info

Stadthalle, Luhdorfer Straße 29, 21423 Winsen (Luhe)
Veranstaltungshalle, Richard-Schmidt-Straße 27, 21244 Buchholz

Heidekreis

Info

Veranstaltungshalle, Soltauer Str. 39, 29683 Bad Fallingbostel

Helmstedt

Info

Sporthalle, Kantstraße 27, 38350 Helmstedt

Hildesheim - Landkreis und Stadt

Info

ehem. Autohaus, Carl-Zeiss-Str. 17, 31137 Hildesheim
Sporthalle, Kalandstraße 19, 31061 Alfeld / Leine

Holzminden

Gewerbehalle, Zeppelinstraße 6, 37603 Holzminden

Leer

Schule, An der Schule 6, 26835 Hesel

Lüneburg

Info

Gewerbehalle Fa. Deerberg, Lilienthalstraße 1, 21337 Lüneburg

Nienburg

ehem. Schule, Weserweg 48, 31623 Drakenburg

Northeim

Stadthalle, Medenheimer Str. 4, 37154 Northeim

Oldenburg - Stadt

Info

Messehalle, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg

Oldenburg - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Westring 7, 27793 Wildeshausen

Osnabrück - Stadt

Info

Sporthalle, Schlosswall 10, 49080 Osnabrück

Osnabrück - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Borsigstraße 2, 49134 Wallenhorst
ehem. Verbrauchermarkt, Leimbrink 1-3, 49124 Georgsmarienhütte

Osterholz

Info

Stadthalle, Jacob-Frerichs-Straße 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Peine

Info

Industriehalle, Woltorfer Straße 77a, 31224 Peine

Rotenburg (Wümme)

Info

ehem. Krankenhaus , Dr. Otto-Straße 2, 27404 Zeven

Salzgitter

Unterkunftsgebäude, Hans-Birnbaum-Straße 30-32, 38229 Salzgitter

Schaumburg

Festhalle, Enzer Straße 19a, 31655 Stadthagen

Stade

Info

Industriehalle, Sophie-Scholl-Weg 24, 21684 Stade-Ottenbeck

Uelzen und Lüchow-Dannenberg

Info

Stadthalle, Am Schützenplatz 1, 29525 Uelzen

Vechta

Info

Gewerbehalle, Robert-Bosch-Straße 1, 49393 Lohne

Verden

Info

Containerbau am Kreishaus, Lindhooper Straße 67a, 27283 Verden (Aller)

Wesermarsch

Info

ehem. Schule, Kirchenstraße 17, 26919 Brake

Wilhelmshaven

ehem. Verbrauchermarkt, Güterstraße 48a, 26389 Wilhelmshaven

Wittmund

Info

Jugendherberge, Esens-Bensersiel, Grashauser Flage 2, 26427 Esens-Bensersiel

Wolfenbüttel

Info

Veranstaltungshalle, Schweigerstraße 8, 38302 Wolfenbüttel

Wolfsburg

Info

CongressPark Wolfsburg, Heinrich-Heine-Straße, 38440 Wolfsburg




5. Fragen zum Impfen in Arztpraxen

Nehmen alle Arztpraxen oder nur Hausarztpraxen teil?
Grundsätzlich können alle Arztpraxen an den Impfungen teilnehmen. Ob die von Ihnen gewünschte Praxis schon Teil der Impfkampagne ist, sollten Sie vor Ort erfragen.
Alternativ finden Sie teilnehmende Arztpraxen mit Impfangeboten auch über die Online-Suche unter www.arztauskunft-niedersachsen.de.

Wichtig - bei der Suchfunktion in der Online-Arztauskunft tragen sie Ihre Postleitzahl ein und wählen unter "Besonderheiten" den Begriff "Corona-Impfung" aus.


Kann ich mich selber um einen Impftermin bei meinem Hausarzt kümmern?
Die Impfungen erfolgen derzeit vor allem auf Einladung durch die Praxen.


Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?
Eine Auswahl des Impfstoffs ist in der Regel nicht möglich. Wenn Sie nicht mit dem angebotenen Impfstoff geimpft werden möchten, können Sie die Impfung ablehnen. Allerdings müssen Sie dann solange warten, bis von allen Impfstoffen ausreichende Mengen zur Verfügung stehen, dass eine freie Impfstoffwahl möglich ist.



6. Fragen zum digitalen Impfpass


Beschreibung Digitaler Impfnachweis   Bildrechte: StK
Beschreibung Digitaler Impfnachweis Schritte im Impfportal   Bildrechte: StK

Überall wird zum digitalen Impfpass berichtet – bekomme ich diesen Impfpass auch in Niedersachsen?
Natürlich - seit dem 21. Juni wird der digitale Impfnachweis Ihnen auf Wunsch direkt im Impfzentrum zeitgleich mit der Impfung ausgestellt. Sofern Sie Ihre Impfung in einer Arztpraxis durchgeführt haben, dann fragen Sie zunächst dort, ob ein Impfzertifikat ausgestellt wird. Ergänzend bieten dazu teilnehmende Apotheken die Erstellung eines Zertifikats an. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Zu Ihrer Information aus den FAQS des RKI:

Aktuell können Ärzte, die nicht Mitglied in der Kassenärztlichen Vereinigung sind und daher keinen Zugang zur Telematikinfrastruktur haben, den Impfzertifikatsservice noch nicht benutzen. Es wird aktuell an einer Lösung für Privatärzte, Betriebsärzte, etc. gearbeitet. Es wird auf der Webseite https://www.digitaler-impfnachweis-app.de/ darüber informiert.


Was genau ist der digitale Impfpass?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern.
Dieser Nachweis wird künftig in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum im Rahmen Ihrer Impfung generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert insofern Ihre Impfbescheinigung lokal auf Ihrem Smartphone.
Alternativ bleibt Ihr Impfpass in Papierform auch weiter als Nachweis gültig. Auch der Papierausdruck des EU Digitalen COVID Impfzertifikat kann als Impfnachweis genutzt werden.

Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet hier weitere Fragen zum digitalen Impfnachweis.


Was brauche ich dafür?
Neben der bereits vielfach genutzten Corona-Warn-App können Sie auch die die neue CovPass-App für Ihr Smartphone nutzen. Beide Apps erhalten Sie in Ihrem jeweiligen App-Store.
Hier informiert das RKI über die CovPass-App und antwortet auf allgemeine Fragen zum digitalen Impfnachweis.


Ich bin bereits geimpft – wie komme ich jetzt an meinen Code für den digitalen Impfpass?
Für alle, die bereits in einem niedersächsischen Impfzentrum geimpft sind, besteht im Impfportal unter www.impfportal-niedersachsen.de und über die Hotline des Landes unter 0800 9988665 die Möglichkeit, den benötigten QR-Code digital oder postalisch zu erhalten.
Der erneute Besuch des Impfzentrums ist nicht erforderlich, um den QR-Code zu erhalten. Wir bitten deshalb alle geimpften Niedersächsinnen und Niedersachsen ganz herzlich, darauf zu verzichten. Wenn Sie den digitalen Impfpass ganz dringend benötigen, wenden Sie sich bitte zunächst an eine teilnehmende Apotheke in Ihrer Nähe. Der Impfpass in Papierform behält zudem nach wie vor seine Gültigkeit und kann weiter genutzt werden.


Reicht der Beleg von der zweiten Impfung in den Apps?
Nein, tatsächlich müssen beide Impftermine (mit entsprechenden QR-Code) in die App eingetragen werden. Bei einer Impfung mit Johnson & Johnson (nur eine Impfung) reicht entsprechend der eine QR-Code.
Der volle Corona-Impfschutz ist erst 14 Tage nach der letzten erforderlichen Impfung erreicht. Der in der App generiete QR-Code als Nachweis für den kompletten Impfschutz wird daher erst ab Tag 15 nach der vollständigen Corona-Impfung gültig.


Kann ich diesen digitalen Impfpass auch für Reisen in Europa nutzen?
Mit dem CovPass setzt Deutschland das europäische Zertifikat in Deutschland um, damit können die Zertifikate grenzüberschreitend in Europa genutzt werden.


Und wenn ich kein Smartphone habe? Muss ich mir überhaupt einen solchen digitalen Nachweis besorgen?
Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot.

Den Corona-Impfschutz können Sie auch mit dem ausgedruckten EU Digitalen COVID Impfzertifikat nachweisen.

Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über den gelbem Impfausweis weiterhin möglich und gültig.

Hinweis: Die CovPass-App kann bei Bedarf auch die Zertifikate von Angehörigen gemeinsam auf einem Smartphone speichern und verwalten.


Ich möchte die Datenschutzinformation zur Ausstellung des digitalen Impfzertifikates lesen ...
Die Datenschutzinformation zur Ausstellung des digitalen „COVID-19-Impfzertifikats“ in einem Impfzentrum bzw. über das Impfportal können Sie hier downloaden.


Wie lange ist das digitale Impfzertifikat gültig?
Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Gültigkeit ein Jahr ab dem Zeitpunkt der zweiten Impfung (+14 Tage).


Ich habe Probleme beim Download des Zertifikats (Pop-Up wird blockiert) ...
Bei dem digitalen Impfzertifikat handelt es sich um eine besonders schützenswerte Datei. Daher erfolgt aus systemtechnischen und auch datenschutzrechtlichen Gründen ein automatischer Download des Impfzertifikates.

Das automatische Herunterladen des Impfzertifikates im Browserfenster wird von einigen Betriebssystemen (z.B. iOS und Android) als sog. Pop-Up erkannt.

Bei einem Pop-Up handelt es sich in der Regel um das Öffnen eines neuen Browser-Fenster ohne vorheriger Interaktion oder z.B. durch Klicken eines Buttons (hier: Impfzertifikat downloaden). Dieses Prinzip wird in der Platzierung von Werbeanzeigen genutzt.

Durch persönliche oder auch standardmäßige Einstellungen im Endgerät (Tablet, PC, Smartphone, etc.) ist es möglich, dass Pop-Ups blockiert werden.

Wir bitten Sie daher vor dem (erneuten) Herunterladen des Zertifikates Ihre Einstellungen zu Pop-Ups zu kontrollieren und ggfs. so zu ändern, dass diese nicht blockiert werden.

Nach dem Herunterladen können und sollten Sie Ihre standardmäßigen Einstellungen wiederherstellen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Deaktivierung des Pop-Up-Blockers?

Wir haben einige Links mit Anleitungen für Sie zusammengestellt:

Sofern Sie weiterhin Probleme haben aufgrund der Pop-Up- Einstellungen bitten wir Sie sich an den Verwalter Ihres Betriebssystems zu wenden oder durch eine Internetsuche eine passende Anleitung für Ihr Endgerät zu finden.




7. Weitere Informationen


Welche Information erhalte ich vor der Impfung?
Informationen erhalten Sie mit der Anmeldung.
Informationen zur Impfung können vorab z.B. unter www.zusammengegencorona.de abgerufen werden.

Aufklärungsdokumente zum Impfstoff von BioNTech und Pfizer in verschiedenen Sprachen finden sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html


Wo kann ich mich sonst noch zum Thema informieren?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits eine FAQ-Liste im Internet hinterlegt:
https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen/

Eine weitere FAQ-Liste finden Sie beim RKI:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Die Nationale Lenkungsgruppe Impfen von Bund und Ländern stellt ebenfalls zahlreiche Informationen zur Verfügung:
https://www.nali-impfen.de


Wie ist die Entwicklungen der Impfungen in Deutschland und Niedersachsen?

Einen umfänglichen und gleichzeitig anschaulichen Überblick finden Sie hier im:

Covid-19 Impfdashboard


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