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Hinweise zur Corona-Schutzimpfung

Schaubild: Impfungen in Niedersachsen   Bildrechte: StK
Schaubild: Impfungen in Niedersachsen (Auffrischung)   Bildrechte: StK

Die stationären kommunalen Impfzentren haben zum 30. September 2021 geschlossen.

Alle Impfstoffe erhalten Sie weiter bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten.

Die Kommunen impfen weiter mit mobilen Impfteams zum Beispiel in Altenheimen, in sozialen Brennpunkten, vor einigen Schulen und an weiteren Stellen.

Informationen hierzu gibt es bei Ihrer Kommune - über unsere Karte gelangen Sie zu den entsprechenden Online-Angeboten Ihrer Kommune.




Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren ihre Empfehlung abgegeben und beantwortet hier Fragen zur Impfung gegen COVID-19.
Eltern von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren sollten ein Beratungsgespräch bzw. einen Termin zur Schutzimpfung mit ihrer Kinderärztin bzw. ihrem Kinderarzt vereinbaren.



Terminvereinbarung in Ihrer Arztpraxis

Wenden Sie sich zur Terminvereinbarung bei Ihrer Arztpraxis. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen mittlerweile flächendeckend. Sprechen Sie für einen Termin am besten Ihre Hausarztpraxis an.

Eltern von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren sollten ein Beratungsgespräch bzw. einen Termin zur Schutzimpfung mit ihrer Kinderärztin bzw. ihrem Kinderarzt vereinbaren.


Für wen kommen derzeit die Auffrischungsimpfungen in Frage?

  • Personen, die älter sind als 70 Jahre:

    Die ständige Impfkomission (STIKO) hat ihre Empfehlungen für die sogenannten Auffrischungsimpfungen jetzt auf über 70-Jährige und bestimmte Berufsgruppen ausgeweitet.
    Trotz vollständiger Impfung ist das Risiko einer Ansteckung im hohen Alter größer, da die Immunantwort nach der Impfung insgesamt schwächer ausfällt, als bei jüngeren Menschen.

    Alle, die für eine Auffrischungsimpfung schon jetzt in Frage kommen, sollten im Laufe der nächsten Wochen einen Termin bei einer Ärztin oder einem Arzt vereinbaren. Dabei besteht kein Grund zur Eile. Eine abgeschlossene Impfserie aus zwei Impfungen schützt nach den Erkenntnissen der Expertinnen und Experten immer noch sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen. Mit Blick auf den Herbst und Winter ist eine Auffrischungsimpfung jedoch sinnvoll, um das eigene Ansteckungsrisiko noch weiter zu senken.

    Die Auffrischungsimpfung für über 70-Jährige mit einem mRNA-Impfstoff soll frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen, unabhängig von dem zuvor verwendeten Impfstoff. Bei mRNA-Impfstoffen wie Biontech soll möglichst der bereits bei der Grundimmunisierung verwendete Impfstoff eingesetzt werden.

    Auffrischungsimpfungen für hochbetagte Bürgerinnen und Bürger sind seit der Aktualisierung der CoronaImpfV bereits seit Anfang September grundsätzlich möglich.

  • Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden:
    Personen, die bisher einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, sollen nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission ebenfalls eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten. Hintergrund dieser Empfehlung ist, dass eine Impfung mit diesem Impfstoff zwar sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen schützt, aber dennoch im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen häufiger Impfdurchbrüche – also Covid-Ansteckungen trotz Impfung - gemeldet wurden.
    Die STIKO empfiehlt die Auffrischungsimpfung hier ab vier Wochen nach Erhalt der ersten Impfung.

    Alle, die einmal mit diesem Impfstoff geimpft wurden, sollten sich deshalb mit einem Arzt oder einer Ärztin in Verbindung setzen und einen entsprechenden Termin vereinbaren.

  • Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal in Pflege- und medizinischen Einrichtungen
    Aus Sicht der STIKO sollten auch Personen die Auffrischungsimpfung erhalten, die in Alten- oder Pflegeeinrichtungen untergebracht sind. Gleiches gilt für das in diesen Einrichtungen tätige Personal. Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen mit direktem Patientenkontakt empfiehlt die Kommission eine sogenannte Booster-Impfung.

    Die Wahrscheinlichkeit an COVID-19 zu erkranken ist nach der doppelten Impfung gegen SARS-CoV2 deutlich geringer, aber nicht gleich 0, auch wenn ein sehr guter Schutz gegen schwere Verläufe erreicht wird. Aus diesem Grund wir die Impfung in besonders sensiblen Bereichen auch für jüngere Personen empfohlen.

  • Personen, die älter sind als 60 Jahre:
    Der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 umfasst auch Folge- und Auffrischimpfungen. Nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung können bspw. über 60-jährige Personen jetzt schon eine Auffrischungsimpfung erhalten. Nach Abschluss der ursprünglichen Impfserie sollte aber eine Zeit von mindestens sechs Monaten abgewartet werden.

  • Personen mit geschwächtem Immunsystem (Immundefizienz)
    Durch die Einnahme von Medikamenten, die die Zellteilung verlangsamen, beispielsweise bei Krebserkrankungen, können einige Menschen eine schlechtere Immunantwort aufbauen. Dies gilt nicht nur im Zusammenhang mit den Corona-Impfstoffen, sondern auch für andere Impfstoffe. Fachleute nennen diese Schwäche des Immunsystems „Immundefizienz“.
    Die STIKO empfiehlt, dass diese Personen rund sechs Monate nach einer Covid-19-Grundimmunisierung eine zusätzliche (dritte) Impfstoffdosis mit einem der beiden derzeit zugelassenen mRNA-Impfstoffe erhalten sollten, unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor geimpft wurde.

    Schwer immungeschwächte Personen, wie beispielsweise Krebserkrankte oder Patientinnen und Patienten nach einer Organtransplantation, können laut STIKO-Empfehlung bereits vier Wochen nach einer Grundimmunisierung ein Impfstoffangebot wahrnehmen, also vier Wochen nach der zweiten Impfung.

    Sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über die Möglichkeit einer Auffrischungsimpfung.

Wann sollte die Auffrischungsimpfung erfolgen?
Die STIKO rät dazu, eine dritte Impfung frühestens ein halbes Jahr nach den ersten beiden erhaltenen Impfdosen zu verabreichen. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff verwendet werden wie bei den ersten beiden Impfungen.

Eine Ausnahme gilt für das Vakzin des Herstellers Johnson&Johnson. Hier wird für einen vollständigen Impfschutz nur eine Dosis verabreicht. Laut der STIKO verzeichnen Gesundheitsämter bei Menschen, die diesen Impfstoff erhalten haben, häufiger Impfdurchbrüche. Darum soll eine Booster-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff bereits vier Wochen nach der ersten Impfdosis verabreicht werden.

Nach Angaben des Robert Koch-Institutes wurden in Niedersachsen bislang rund 400.000 Menschen mit diesem Impfstoff geimpft.


Wo erhalte ich die Auffrischungsimpfung?
Seit dem 1.Oktober 2021 liegen die Impfungen gegen COVID-19 in der Verantwortung des sogenannten Regelsystems, also bei den niedergelassenen Praxen und den Betriebsärztinnen und –ärzten. Darüber hinaus unterstützen die mobilen Impfteams der Landkreise und kreisfreien Städte das Regelsystem bei der Verabreichung der Auffrischungsimpfungen für Menschen in Alten-und Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Nähere Informationen erhalten Sie unter https://impfen-schuetzen-testen.de/impfen/


Mehr Antworten auf Fragen rund um die Covid-19 Impfungen finden Sie in unseren Impf-FAQ:

Symbolbild Impfstoff Bildrechte: iStock/kiattisakch

Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wo kann ich mich impfen lassen? Welche Möglichkeiten bestehen für Kinder? Was ist mit der Auffrischungs-Impfung? Wie ist das Verfahren mit dem digitalen Impfpass? Diese und andere häufig gestellten Fragen beantworten wir in unseren Impf-FAQ. mehr
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