Niedersachen klar Logo

Hinweise zur Corona-Schutzimpfung

Schaubild: Wo kann ich mich in Niedersachsen impfen oder boostern (Auffrischungsimpfung) lassen?   Bildrechte: StK

Sie können sich in den allermeisten Arztpraxen, bei Ihren Betriebsärzten und bei den Impfangeboten der Kommunen impfen lassen. Wenn Sie keine Hausarztpraxis haben, finden Sie im Internet unter www.arztsuche-niedersachsen.de impfende Ärztinnen und Ärzte in Ihrer Nähe.

Weitere Informationen zu Impfmöglichkeiten erhalten Sie unter https://impfen-schuetzen-testen.de/impfen/

Informationen hierzu gibt es bei Ihrer Kommune - über unsere Karte gelangen Sie zu den entsprechenden Online-Angeboten Ihrer Kommune.


Aktuelle Informationen zum Thema Schutzimpfungen gegen Covid-19

+++ Bund ändert Regeln für Personen, die mit Impfstoff von Johnson&Johnson geimpft wurden – Zweite Impfung gilt nicht mehr als Auffrischung +++

17. Januar 2022

Im Rahmen der Änderung der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung hat das Paul-Ehrlich-Institut die Kriterien des Impfstatus von Personen, die mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson geimpft wurden, geändert.

Nach den neuen Maßgaben gelten Personen, die lediglich einmal mit dem Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson geimpft wurden, im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und damit auch der Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ab sofort nicht mehr als vollständig geimpft. Allen Betroffenen wird zur Vervollständigung der Grundimmunisierung dringend eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff vier Wochen nach der Impfung mit Janssen empfohlen.

Somit ist nun auch beim Impfstoff von Johnson&Johnson erst die dritte Impfung als Auffrischungsimpfung im Sinne der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und der Corona-Verordnung des Landes zu betrachten. Diese Neuregelung des Bundes bedeutet, dass Personen, die nach der ersten Impfung mit Janssen eine zweite Impfung erhalten haben, rechtlich nicht länger als „geboostert“ betrachtet werden können und nicht mehr von der Befreiung von der Testpflicht im Rahmen der 2G+-Regelungen nach der Niedersächsischen Corona-Verordnung umfasst sind.

Alle Betroffenen, die bereits eine zweite Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten haben, werden herzlich gebeten, sich drei Monate später um eine Auffrischungsimpfung zu bemühen, um den bestmöglichen Schutz vor einer Infektion, insbesondere aber einem schweren COVID-Verlauf zu erhalten. Bis zum Erhalt der dritten Impfung unterliegen alle Betroffenen der Testpflicht bei 2G+.


+++ Impfung sowie Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche +++

13.01.2022

Nach Ansicht der Ständigen Impfkommission des Bundes (STIKO) überwiegt auch bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankung der Nutzen die Risiken der Impfung. Deshalb wird die Impfung von der STIKO ausdrücklich empfohlen. Hier finden Sie die Empfehlungen für eine Corona-Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren vom 16. August 2021.

Am 13. Januar 2022 ist ergänzend auch die Auffrischimpfung bei Kinder und Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren von der STIKO empfohlen worden.Die 3. Impfstoffdosis soll in einem Mindestabstand von 3 Monaten zur vorangegangenen Impfung verabreicht werden.
» Hier finden Sie die Pressemitteilung der STIKO vom 13.01.2022 zu den Auffrischimpfungen für Kinder und Jugendliche


COVID-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren laufen seit Mitte Dezember – Kommunale Impfteams und Kinderkliniken ergänzen Impfangebote der niedergelassenen Kinderärztinnen und -ärzte

13.12.2021

In Niedersachsen sind die COVID-Schutzimpfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren gestartet. Für Fünf- bis Elfjährige wird ein niedriger dosiertes und anders abgefülltes Präparat im Vergleich zum herkömmlichen Biontech/Pfizer-Impfstoff verwendet. Von dem mRNA-Impfstoff sollen laut Stiko zwei Dosen im Abstand von drei bis sechs Wochen gegeben werden.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hatte die COVID-Schutzimpfung am 9.12.2021 insbesondere für Kinder mit Vorerkrankungen empfohlen sowie für Kinder empfohlen, die mit Personen Kontakt haben, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf tragen, weil sie selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können. Die Impfungen sollen aber auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern und nach ärztlicher Aufklärung auch für Kinder ohne Vorerkrankungen möglich sein.

Für Eltern, die ihre Kinder gegen COVID-19 impfen lassen möchten, sind die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte die ersten Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.
Neben den pädiatrischen Praxen und den Hausärztinnen und Hausärzten beteiligen sich auch viele Landkreise und kreisfreie Städte mit ihren Impfteams an der Impfkampagne für Kinder. Darüber hinaus hat das Land Vereinbarungen mit aktuell 19 Kinderkliniken getroffen, die sich ebenfalls grundsätzlich bereiterklärt haben, Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren anzubieten. Sowohl die Kommunen als auch die Kinderkliniken organisieren die Impfangebote für Kinder in eigener Zuständigkeit und veröffentlichen die jeweiligen Termine selbstständig.

Das Land bietet Eltern zudem über die kostenlose Impfhotline unter 0800 9988665 sowie unter der Internetadresse www.impfen-schuetzen-testen.de die Möglichkeit, sich zu den Impfangeboten für Kinder zwischen fünf und elf Jahren zu informieren. Alle vorliegenden Informationen aus den Landkreisen und den kreisfreien Städten sowie den teilnehmenden Kinderkliniken werden dort zusammengetragen und fortlaufend aktualisiert.



Terminvereinbarung in Ihrer Arztpraxis

Wenden Sie sich zur Terminvereinbarung bei Ihrer Arztpraxis. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte impfen mittlerweile flächendeckend. Sprechen Sie für einen Termin am besten Ihre Hausarztpraxis an.

Eltern von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren sollten ein Beratungsgespräch bzw. einen Termin zur Schutzimpfung mit ihrer Kinderärztin bzw. ihrem Kinderarzt vereinbaren.


Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung)

Auffrischungsimpfungen sind für alle vollständig geimpften Personen ab 12 Jahren sehr wichtig!
Eine dritte Impfung schützt noch effektiver gegen eine Erkrankung und sollte mit einem Abstand von mindestens drei Monaten zur zweiten Impfung erfolgen.


Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Auffrischungsimpfungen für Personen ab 12 Jahren. Das gilt auch für Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel.
» Hier finden Sie die Pressemitteilung der STIKO vom 13.01.2022 zu den Auffrischimpfungen für Kinder und Jugendliche

Unabhängig davon, welcher Impfstoff zuvor verwendet wurde, soll für die Auffrischungsimpfung ein mRNA-Impfstoff verwendet werden.

Die STIKO empfiehlt darüberhinaus folgenden Personengruppen bevorzugt eine Auffrischungsimpfung anzubieten, da sie besonders gefährdet sind, sich mit dem Virus anzustecken und/oder schwer zu erkranken:
  • Personen mit geschwächtem Immunsystem (Immundefizienz),
  • Personen ab 70 Jahren,
  • Bewohnerinnen/Bewohner und Betreute in Einrichtungen der Pflege für alte Menschen sowie
  • Personal in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen
  • Auch bisher Nicht-Geimpfte sollen vordringlich geimpft werden


Wann sollte die Auffrischungsimpfung erfolgen?
Die STIKO rät dazu, eine dritte Impfung ab drei Monate nach den ersten beiden erhaltenen Impfdosen zu verabreichen. Wenn möglich, sollte der gleiche mRNA-Impfstoff verwendet werden wie bei den ersten beiden Impfungen.


Ich wurde mit Johnson&Johnson geimpft. Brauche ich auch weitere Impfungen?
Wenn Sie bisher einmal mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, brauchen Sie eine zweite und eine dritte Impfung.

Nur so erhalten Sie die schützende Grundimmunisierung. Die zweite Impfung erfolgt mit einem mRNA-Impfstoff. Das ist wichtig, da eine Impfung mit diesem Impfstoff zwar sehr zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen schützt, aber dennoch im Vergleich zu den mRNA-Impfstoffen häufiger Impfdurchbrüche – also Covid-Ansteckungen trotz Impfung - gemeldet wurden.
Die zweite Impfung erfolgt ab vier Wochen nach Erhalt der ersten Impfung.

Eine dritte Impfung als Booster sollte ab drei Monate nach der zweiten Impfung erfolgen. Diese Auffrischung erhöht den Impfschutz noch einmal deutlich.


Die dritte Impfung bzw. Auffrischungsimpfung erfolgt nach drei Monaten.
Warum geht das nicht früher?

Die dritte Impfung, also die Auffrischungsimpfung bzw. der Booster, wird von der SITKO nach frühestens drei Monaten empfohlen. Das gilt auch bei einer Erstimpfung mit Johnson&Johnson. Diese drei Monate müssen mindestens eingehalten werden. Sonst nützt die dritte Impfung leider nichts.

Die Auffrischungsimpfung stabilisiert das Immungedächtnis des Körpers. Das Immunsystem wird noch einmal angekurbelt und gestärkt. Dafür braucht es allerdings eine längere Zeit. Nach der zweiten Impfung braucht der Körper mindesten drei Monate, bis sich die so genannten T-Zellen ausreichend aufgebaut haben.
Der körperliche Reifeprozess der T-Zellen lässt sich nicht beschleunigen.
Eine frühere Auffrischungsimpfung würde also leider keinen zusätzlichen Schutz vor einer Infektion mit dem Virus bringen.


Auffrischimpfung auch für Genesene empfohlen
Personen ab 12 Jahren, die bereits mit nachgewiesenem PCR-Test an Corona erkrankt waren, sollten eine Impfung frühestens drei Monate nach der durchgemachten Corona-Infektion erhalten. Eine Impfung ist bereits nach vier Wochen möglich, wenn das Risiko für eine Ansteckung mit einer neu aufgetretenen Virusvariante, wie der Omikron-Variante, gegeben ist. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Gleiches gilt für 5 bis 11-jährige Kinder mit Vorerkrankung nach durchgemachter Corona-Infektion. So empfiehlt es die STIKO.

Das gilt auch für Personen, die nach der ersten oder zweiten COVID-19-Impfung eine Corona-Infektion durchgemacht haben. Auch sie sollten eine Auffrischimpfung im Abstand von mindestens drei Monaten zur letzten Infektion erhalten.

Corona-Verordnung - kompakt: Status Check (Wann bin ich vollstädnig geimpft oder genesen?)   Bildrechte: StK
Corona-Verordnung - kompakt: Booster-Check (Wann bin ich geboostert?) - Auffrischungsimpfung   Bildrechte: StK

Wo erhalte ich die Auffrischungsimpfung?
Seit dem 1.Oktober 2021 liegen die Impfungen gegen COVID-19 in der Verantwortung des sogenannten Regelsystems, also bei den niedergelassenen Praxen und den Betriebsärztinnen und –ärzten. Darüber hinaus unterstützen die Landkreise und kreisfreien Städte mit Impfangeboten das Regelsystem.

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren können Sie ebenfalls Ihre kinderärztliche Praxis kontaktieren.

Nähere Informationen erhalten Sie unter https://impfen-schuetzen-testen.de/impfen/



Einrichtungsbezogene Impfpflicht

Ab dem 15. März gilt bundesweit die sogenannte "einrichtungsbezogene Impfpflicht".
Was bedeutet das?

Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs müssen ab dem 15. März ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie geimpft oder genesen sind oder aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können. Die so genannte einrichtungsbezogene Impfpflicht ist in § 20a Infektionsschutzgesetz geregelt und gilt bundesweit.
Mit dem vom Bundestag im Dezember beschlossenen Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19 sollen die besonders gefährdeten Personen vor dem Coronavirus geschützt werden. Das sind insbesondere alte und kranke Menschen.

Das Infektionsschutzgesetz regelt, dass alle Personen impfverpflichtet sind, die über einen längeren Zeitraum in folgenden Einrichtungen oder Unternehmen tätig sind:
  • Krankenhäuser,
  • Einrichtungen für ambulantes Operieren,
  • Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen,
  • Dialyseeinrichtungen,
  • Tageskliniken,
  • Entbindungseinrichtungen,
  • Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen,
  • Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
  • Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
  • Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
  • Rettungsdienste,
  • sozialpädiatrische Zentren nach § 119 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • medizinische Behandlungszentren für Erwachsene mit geistiger Behinderung oder schweren Mehrfachbehinderungen nach § 119c des Fünften Buches Sozialgesetzbuch,
  • Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation nach § 51 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und Dienste der beruflichen Rehabilitation,
  • Begutachtungs- und Prüfdienste, die auf Grund der Vorschriften des Fünften Buches Sozialgesetzbuch oder des Elften Buches Sozialgesetzbuch tätig werden,
  • Personen, die in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder in vergleichbaren Einrichtungen tätig sind,
  • Personen, die in ambulanten Pflegediensten und weiteren Unternehmen, die den in §20 a IfSG Nummer 2 genannten Einrichtungen vergleichbare Dienstleistungen im ambulanten Bereich anbieten, tätig sind.

    Zu diesen Unternehmen gehören insbesondere:
    • ambulante Pflegeeinrichtungen gemäß § 72 des Elften Buches Sozialgesetzbuch sowie Einzelpersonen gemäß § 77 des Elften Buches Sozialgesetzbuch,
    • ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen,
    • Unternehmen, die Assistenzleistungen nach § 78 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
    • Unternehmen, die Leistungen der interdisziplinären Früherkennung und Frühförderung nach § 42 Absatz 2 Nummer 2 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch und § 46 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in Verbindung mit der Frühförderungsverordnung oder heilpädagogische Leistungen nach § 79 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen,
    • Beförderungsdienste, die für die genannten Einrichtungen dort behandelte, betreute, gepflegte oder untergebrachte Personen befördern oder die Leistungen nach § 83 Absatz 1 Nummer 1 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch erbringen, und
    • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach § 29 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch Personen für die Erbringung entsprechender Dienstleistungen beschäftigen.
» Hier beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht.


Symbolbild Impfstoff Bildrechte: iStock/kiattisakch

Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen

Wo kann ich mich impfen lassen? Welche Möglichkeiten bestehen für Kinder? Was ist mit der Auffrischungs-Impfung? Wo gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht? Wie ist das Verfahren mit dem digitalen Impfpass? Diese und andere häufig gestellten Fragen beantworten wir in unseren Impf-FAQ. mehr
Link zur Webseite: impfen-schuetzen-testen.de - mehrsprachig
Aşılanarak güçleniriz! Ваксинирани ще сме по-силни! We’re stronger when we’re vaccinated! واکسینه شده، ما نیرومندتر هستیم مع التطعيم نحن أقوى Vaccinați suntem mai puternici! Po szczepieniu jesteśmy silniejsi! Вакцинация делает нас сильнее! Geimpft sind wir stärker!

Artikel-Informationen

erstellt am:
10.12.2020
zuletzt aktualisiert am:
24.01.2022

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln