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Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen


+++ Aktueller Hinweis +++

Die Ständige Impfkommission des Bundes (Stiko) empfiehlt den AstraZeneca-Impfstoff nur für Personen im Alter ab 60 Jahren zu verimpfen. Sie hat eine altersabhängige Risiko-Nutzen Bewertung des Impfstoffs AstraZeneca durchgeführt. Nach den Ergebnissen ergibt sich daraus ein erhöhtes Risiko an einer besonderen Form der Thrombose im Zeitraum von 4 bis 16 Tagen nach der Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff bei Personen im Alter von 20 bis 60 Jahren zu erkranken.

Mit zunehmendem Alter sinkt das Risiko von Nebenwirkungen. Dafür steigt das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs im Falle einer Infektion.

Vor diesem Hintergrund werden in Niedersachsen ab dem 31.März 2021 nur noch Menschen ab 60 Jahren, die den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören, mit dem Impfstoff von AstraZeneca in den Impfzentren geimpft.

Ähnliches ergab sich bei der Bewertung des Impfstoffs von Johnson & Johnson. Daher hat die Gesundheitsministerkonferenz am 10. Mai 2021 folgendes Vorgehen vereinbart. Mit Johnson & Johnson werden geimpft:

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben.
  • Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoakzeptanz entscheiden, mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft zu werden.




Wichtiger Hinweis zur Aufhebung der Priorisierung bei den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson in den Arztpraxen:


Die Gesundheitsministerinnen und –Minister der Länder und des Bundes haben am 6. Mai 2021 beschlossen, dass die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte die Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson ab sofort nach eigenem Ermessen an alle impfwilligen Personen verimpfen dürfen. Dies gilt ausdrücklich nicht für die niedersächsischen Impfzentren! Die Impfzentren halten sich nach wie vor an die Priorisierung im Sinne der Bundesimpfverordnung. Der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung bei AstraZeneca ist in den Impfzentren auf 12 Wochen festgelegt und kann grundsätzlich nicht verringert werden. Mit den Impfstoffen von AstraZeneca und Johnson & Johnson werden in den Impfzentren nahezu ausschließlich Personen geimpft, die 60 Jahre und älter sind.

Wenn Sie jünger sind als 60 Jahre und mit den Impfstoffen von AstraZeneca oder Johnson & Johnson geimpft werden möchten, wenden Sie ich bitte an Ihre Ärztin oder ihren Arzt und fragen Sie dort nach, ob der Impfstoff in der Praxis zur Verfügung steht.




Impftermine für über 60-jährige Niedersächsinnen und Niedersachsen

Am 26. April 2021 wurde die Terminvergabe für Impfungen mit AstraZeneca für Niedersächsinnen und Niedersachsen, die älter als 60 Jahre sind, geöffnet. Sie können sich telefonisch über die Hotline (0800 9988665) oder das Impfportal www.impfportal-niedersachsen.de anmelden.

Ab dem 10. Mai wird die Anmeldung zudem in drei Schritten für Angehörige der Prioritätsgruppe 3 nach der Bundesimpfverordnung geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Personen über 60 Termine mit allen verfügbaren Impfstoffen. Wenn Sie schon auf der Warteliste für einen Termin mit AstraZeneca stehen, müssen Sie sich nicht erneut anmelden.

Nutzen Sie für sich das Angebot einer Impfung mit AstraZeneca, das laut Ständiger Impfkommission (STIKO) ausgesprochen wirksam vor einer Covid-19-Infektion und schweren Krankheitsverläufen schützt.




Terminstornierung im Impfzentrum: Sie haben einen Impftermin bei Ihrem Hausarzt, dann bitten wir Sie, Ihren Termin oder Wartelistenplatz im Impfzentrum freizugeben.

Das geht ganz einfach: entweder telefonisch über die Hotline: 0800 99 88 665 oder über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de. Im Portal gehen Sie auf "Termin/Wartelistenplatz stornieren", dort müssen Sie nach Ihrer Telefonnummer für die Sicherheitsabfrage, Ihren Termincode und das Geburtsdatum eintragen und bestätigen. Vielen Dank.



1. Fragen zur Impfreihenfolge


In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Auf Grundlage der Empfehlung der ständigen Impfkommission und des Ethikrates hat das Bundesgesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Reihenfolge der Impfungen festlegt.
Diese Verordnung wurde zum 31. März überarbeitet.
» Hier finden Sie die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes (CoronaImpfV)

Alle Bundesländer müssen sich an die in den §§ 2 ff der CoronaImpfV vorgesehene Reihenfolge der Impfberechtigungen halten. Nach der Verordnung haben zunächst folgende Personengruppen einen Anspruch auf eine Impfung gegen Covid-19:


Priorisierungsgruppe 1

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (vor allem Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.)


Priorisierungsgruppe 2

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz, mit geistiger Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen nach einer Organtransplantation
  • Krebserkrankte, Personen mit schwerer Lungenerkrankung (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, Mukoviszidose, COPD), sehr ausgeprägter Adipositas, schwerem Diabetes mellitus, chronischer Leber- oder Nierenerkrankung
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
  • Bis zu zwei enge Kontaktperson von pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in Corona-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund-, Sonder- oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind
Priorisierungsgruppe 3Schrittweise Öffnung der Terminvergabe ab dem 10 Mai
  • Über 60-Jährige

Neben den Niedersächsinnen und Niedersachsen über 60 sind ab Montag, den 10. Mai 2021, impfberechtigt:

  • Personen mit folgenden Erkrankungen:
    - behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen,
  • - Immundefizienz oder HIV-Infektion,
    - Autoimmunerkrankungen,
    - rheumatologische Erkrankungen,
    - Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie,
    - Zerebrovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall und andere chronische neurologische Erkrankungen,
    - Asthma bronchiale,
    - chronisch entzündliche Darmerkrankung,
    - Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    - Adipositas (BMI über 30).

  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.
  • Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben.

In einem zweiten Schritt der Öffnung der Prioritätsgruppe 3 nach der Bundesimpfverordnung können ab Montag, den 17. Mai, auch die folgenden Personen und Gruppen einen Termin in ihrem Impfzentrum bzw. einen Wartelistenplatz erhalten:
  • Tätige im Lebensmitteleinzelhandel
  • Mitglieder von Verfassungsorgangen
  • in relevanter Position Tätige bei Verfassungsorganen, Regierungen, Verwaltungen, Polizei, Zoll, Katastrophenschutz, THW, Hilfsorganisationen, Justiz und Rechtspflege, Medien- und Pressewesen
  • in relevanter Position Tätige bei Auslandvertretungen, politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in Deutschland in den Bereichen: Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen
Der dritte und letzte Öffnungsschritt vor der vollständigen Aufhebung der Priorisierung folgt schließlich am Montag, den 31. Mai mit den folgenden Personen und Gruppen:
  • Personen, die an Hochschulen tätig sind
  • WahlhelferInnen
  • in besonders relevanter Position Tätige in KRITIS Unternehmen, insbesondere: Apothekenwesen, Pharmawirtschaft, Bestattungswesen, Ernährungswirtschaft, Ver- und Entsorgung, Transport- und Verkehrswesen, Informationstechnik und Telekommunikationswesen
  • Tätige in med. Einrichtungen, insbesondere in Laboren ohne Patientenbezug


Priorisierungsgruppe 4Aktuell leider noch kein Impfangebot möglich

Alle übrigen Personen





Bildergalerie zu den Priorisierungsgruppen

Übersicht zur Priorisierungsruppe 1   Bildrechte: StK
Übersicht zur Priorisierungsruppe 2   Bildrechte: StK
Übersicht zur Priorisierungsruppe 3   Bildrechte: StK

Bildergalerie zum Start der Priorität 3
Übersicht Impfung Prio 3  
1. Welle Impfung Prio 3  
2. Welle Impfung Prio 3  
3. Welle Impfung Prio 3  
Nachweise Impfung Prio 3  

Wer ist aktuell impfberechtigt und kann sich für einen Termin registrieren lassen?
Seit dem 15. März 2021 läuft die nächste Phase der Impfkampagne. Noch immer können sich alle über 70-Jährigen sowie Menschen mit besonderen Erkrankungen, in besonderen Lebenslagen sowie Personal in bestimmten Einrichtungen impfen lassen. Zu der Gruppe gehören auch besonders gefährdete Berufsgruppen wie Pflegende, Polizei- und Einsatzkräfte sowie Lehrende und Erziehende.
Seit dem 26. April 2021 können sich auch die ab 60-Jährigen für einen Impftermin oder einen Platz auf der Warteliste eintragen.

Neben den Niedersächsinnen und Niedersachsen über 60 sind ab Montag, den 10. Mai 2021, impfberechtigt:

  • Personen mit folgenden Erkrankungen:
    - behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen,
    - Immundefizienz oder HIV-Infektion,
    - Autoimmunerkrankungen,
    - rheumatologische Erkrankungen,
    - Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie,
    - Zerebrovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall und andere chronische neurologische Erkrankungen,
    - Asthma bronchiale,
    - chronisch entzündliche Darmerkrankung,
    - Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    - Adipositas (BMI über 30).

  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.
  • Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben.

In einem zweiten Schritt der Öffnung der Prioritätsgruppe 3 nach der Bundesimpfverordnung können ab Montag, den 17. Mai, auch die folgenden Personen und Gruppen einen Termin in ihrem Impfzentrum bzw. einen Wartelistenplatz erhalten:

  • Tätige im Lebensmitteleinzelhandel
  • Mitglieder von Verfassungsorgangen
  • in relevanter Position Tätige bei Verfassungsorganen, Regierungen, Verwaltungen, Polizei, Zoll, Katastrophenschutz, THW, Hilfsorganisationen, Justiz und Rechtspflege, Medien- und Pressewesen
  • in relevanter Position Tätige bei Auslandvertretungen, politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in Deutschland in den Bereichen: Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen

Der dritte und letzte Öffnungsschritt vor der vollständigen Aufhebung der Priorisierung folgt schließlich am Montag, den 31. Mai mit den folgenden Personen und Gruppen:

  • Personen, die an Hochschulen tätig sind
  • WahlhelferInnen
  • in besonders relevanter Position Tätige in KRITIS Unternehmen, insbesondere: Apothekenwesen, Pharmawirtschaft, Bestattungswesen, Ernährungswirtschaft, Ver- und Entsorgung, Transport- und Verkehrswesen, Informationstechnik und Telekommunikationswesen
  • Tätige in med. Einrichtungen, insbesondere in Laboren ohne Patientenbezug



Wie weise ich im Impfzentrum oder in der Arztpraxis nach, dass ich der Priorisierungsgruppe 3 angehöre?Angehörige aller oben genannten Berufsgruppen sind herzlich aufgefordert, zu Ihrem Termin im örtlichen Impfzentrum oder einer Praxis eine entsprechende Bescheinigung ihrer ArbeitgeberInnen mitzubringen, die unter https://www.niedersachsen.de/download/167979 abgerufen, ausgefüllt und ausgedruckt werden kann. Bitte beachten Sie, dass die Berufsgruppen immer erst ab dem jeweiligen Tag ihrer Impfberechtigung in den Vordruck aufgenommen werden.

In Bezug auf die Unternehmen der „kritischen Infrastruktur“ (KRITIS) gilt die Definition des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (https://www.kritis.bund.de/SubSites/Kritis/DE/Einfuehrung/Sektoren/sektoren_node.html) in Verbindung mit der BSI-Kritisverordnung des Bundes: https://www.gesetze-im-internet.de/bsi-kritisv/BJNR095800016.html.

Die Beurteilung, ob jemand in einer „besonders relevanten Position“ oder „relevanten Position“ in der entsprechenden Berufsgruppe ist, treffen die ArbeitgeberInnen oder Selbstständigen und bestätigen dies mit Hilfe der ArbeitgeberInnenbescheinigung.

Als Indiz für die besondere Relevanz der Position kann beispielsweise gelten, dass eine Mitarbeiterin/ ein Mitarbeiter nicht ohne weiteres ersetzt werden kann. Die Bewertung, ob eine solche „besonders relevante Stellung“ gegeben ist, ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der konkreten Tätigkeit und des Arbeitsumfeldes durch die jeweiligen ArbeitgeberInnen zu treffen.

Im Hinblick auf risikobehaftete Arbeits- und Lebensverhältnisse kann z. B. für die Impfung im Impfzentrum ein Nachweis über den Bezug von SGB II (Hartz 4) erfolgen. Aus den Erfahrungen der vergangenen Monate mit Krankheitsausbrüchen, ist es dem kommunalen öffentlichen Gesundheitsdienst außerdem möglich, vor Ort besondere Schwerpunkte für Impfangebote in Quartieren vorzusehen, in denen ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Personen, die aus den oben genannten medizinischen Gründen impfberechtigt sind, müssen dies im Impfzentrum mit einer Bescheinigung einer Ärztin oder eines Arztes nachweisen, welche die Berechtigung nach der Impfverordnung bestätigt.

Alle Nachweise müssen erst zum Termin im Impfzentrum oder der Arztpraxis vorgelegt werden.



Mit meiner Erkrankung gehöre ich nach der Prioritätenübersicht in die zweite Gruppe – was muss ich als Nachweis darüber vorlegen?
Menschen die durch bestimmten Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, können jetzt in der zweiten Priorisierungsgruppe geimpft werden, auch dann, wenn sie noch nicht 70 Jahre alt sind. Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen erhalten dazu ein entsprechendes Anschreiben, das Sie als Nachweis beim Impftermin vorlegen können. Die durch die Kasse versandten Schreiben sollen dabei den bisherigen Nachweis eines ärztliches Attests ersetzen. Bitte warten Sie möglichst das Anschreiben ab, so können aufwändige Einzelanfragen bei Ärztinnen und Ärzten vermieden werden.

Hier finden Sie zusätzlich:

Und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen auf das Anschreiben der Krankenkasse nicht mehr warten kann?
Dann besteht wie bisher die Möglichkeit, sich die entsprechende Bescheinigung über Ihre Berechtigung bei Ihrer behandelnden Ärztin / Ihrem behandelnden Arzt einzuholen.

Was mache ich, wenn meine Erkrankung in der 2. Priorisierungsgruppe der ImpfVerordnung nicht erwähnt wird, aber ich trotzdem ein sehr hohes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Corona-Infektion habe?

Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, können in die zweite Priorisierungsgruppe aufgenommen und somit früher als sonst vorgesehen geimpft werden.
Das Vorliegen eines solchen sehr hohen bzw. hohen Risikos für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus muss ärztlich bescheinigt werden. Zur Ausstellung eines solchen ärztlichen Zeugnisses sind jegliche niedergelassenen Ärzte berechtigt.


Unser Sohn ist 16 Jahre alt und gehört mit seiner Erkrankung in die zweite Priorisierungsgruppe – wie kommen wir jetzt an einen Impftermin?
Es ist richtig, dass nach der Bundesimpf-Verordnung auch Jugendliche als hoch priorisiert aufgeführte Anspruchsberechtigte sowohl bei den beruflichen (Auszubildende) wie auch bei den medizinischen Gründen umfasst sein können. Somit ist auch in Niedersachsen eine Impfung möglich, wenn diese Voraussetzung vorliegen. Zu beachten ist hierbei, dass derzeit nur der Impfstoff von BionTech eine Impfung ab 16 Jahre zulässt. Die Terminvergabe (ggf. Warteliste) richtet sich insofern nach der Verfügbarkeit dieses Impfstoffs und kann online oder über die Hotline erfolgen.


Ich habe eine besondere belastende und im Hinblick auf eine mögliche Corona-Infektion besonders gefährliche gesundheitliche Situation. Sind Ausnahmen von der Impfreihenfolge möglich?
Mit der jüngsten Änderung der Impf-Verordnung hat das Bundesgesundheitsministerium die Möglichkeit geschaffen, in Einzelfällen von der festgelegten Reihenfolge der Impfungen abzuweichen.

Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, können in die zweite oder dritte Priorisierungsgruppe aufgenommen und somit früher als sonst vorgesehen geimpft werden.

Eine Einzelfallentscheidung kann nach der geltenden Verordnung des Bundes allerdings leider nicht dazu führen, dass eine Person in die höchste Priorisierungsgruppe aufgenommen wird und damit jetzt sofort Anspruch auf eine Impfung hat.

Das Vorliegen eines sehr hohen, hohen oder erhöhten Risikos für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus muss ärztlich bescheinigt werden. Zur Ausstellung eines solchen ärztlichen Zeugnisses sind jegliche niedergelassenen Ärzte berechtigt.


Ich arbeite als Erzieher in einer Kita im Weserbergland und bin somit impfberechtigt - wann und wo werde ich geimpft?
Die mobilen Impf-Teams impfen weiter an Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten. Kommunen und Impfzentren arbeiten diesbezüglich eng zusammen und koordinieren Sammeltermine. Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen an das für Sie zuständige Impfzentrum oder an Ihren Arbeitgeber. Sollten Sie nicht an diesem Sammeltermin teilnehmen können, vereinbaren Sie bitte einen Einzeltermin direkt über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de


Ich bin über 70 Jahre alt und möchte gerne von meinem Hausarzt geimpft werden. Ab wann ist das möglich?
Seit April können in Niedersachsen auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte impfen. Diese gehen in der Regel direkt auf ihre Patientinnen und Patienten zu. Sie brauchen, wenn Sie zu diesem Personenkreis gehören, keinen Termin über das Impfportal zu vereinbaren. Sprechen Sie Ihre Hausärztin bzw. Ihren Hausarzt am besten gezielt an.


In welchen Fällen wird von einer Impfung abgeraten?
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die aktuell kein Impfstoff zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden.

Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.

Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden:
Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.


Sollte ich mich auch impfen lassen, wenn ich bereits mit dem Virus infiziert war?
Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen wurde, müssen zunächst nicht geimpft werden, empfohlen wird eine einmalige Impfung 6 Monate nach der Infektion. Es gibt keine Hinweise, dass die Impfung eine Gefährdung darstellt, wenn man in der Vergangenheit eine Infektion durchgemacht hat.


Sind Differenzierungen innerhalb einer Priorisierungsgruppe möglich?
Ja. Innerhalb der Priorisierungsgruppen können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der STIKO und der Inzidenzen vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.






2. Fragen zum Impfstoff

Wann besteht Impfschutz?

Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung.


Wie lange hält die Wirkung der Impfstoffe an?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung. Über die Dauer der Wirksamkeit fehlen derzeit noch detaillierte Daten.


Wer haftet für mögliche Schäden durch die Impfstoffe?
Von der Impfung ausgehende Risiken sind über die Staatshaftung abgedeckt. Das bedeutet, dass der Staat für eventuelle Impfschäden finanziell einsteht. In den Zulassungsstudien sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden.


Kann zwischen (ggf. mehreren verfügbaren) Impfstoffen gewählt werden oder mir einen Impfstoff aussuchen?
Nein, zunächst nicht. Nach bisherigen Planungen soll zunächst pro Tag in einem Impfzentrum nur ein Impfstoff verimpft werden. Termine für Erst- und Zweitimpfung werden zusammen vergeben. Die Erst- und Zweitimpfung muss immer mit dem gleichen Impfstoff erfolgen.


Schützen die eingesetzten Impfstoffe auch vor Mutationen des Virus?
In den bisherigen Untersuchungen mit zweimal geimpften Personen hat sich gezeigt, dass der aufgebaute Impfschutz auch bei einzelnen Muatationsvarianten wirkt. Ob das auf Dauer gegen alle Mutationen der Fall ist, werden die weiteren Forschungen zeigen.


Was ist über Nebenwirkungen der Impfstoffe bekannt?
Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten.

Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an.

Die häufigste lokale Reaktion waren Schmerzen an der Einstichstelle. Unter den weiteren Reaktionen waren Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen die häufigsten Ereignisse. Fieber trat nach der ersten Impfdosis seltener als nach der zweiten Impfdosis auf.

Seit Einführung der Impfung wurden nach einer Impfung mit AstraZeneca sehr selten Blutgerinnsel (Thrombosen), verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), in einigen Fällen auch zusammen mit Blutungen, beobachtet. Darunter waren einige wenige schwere Fälle mit Blutgerinnseln an unterschiedlichen oder ungewöhnlichen Stellen (z.B. im Gehirn als Sinusvenenthrombosen), zusammen mit erhöhter Gerinnungsaktivität oder auch Blutungen im ganzen Körper. Die Mehrzahl dieser Fälle trat zwischen sieben bis 14 Tagen nach der Impfung und überwiegend bei Frauen unter 55 Jahren auf. Allerdings haben insgesamt auch mehr Frauen unter 55 Jahren den Impfstoff erhalten als andere Personen. Einzelne der beschriebenen Fällen endeten tödlich.

Detailliertere Informationen zu Impfreaktionen werden regelmäßig hier aktuallisiert:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen

Wenn Sie bereits geimpft wurden, können Sie in folgender App Ihre Verträglichkeit erfassen:

https://www.pei.de/


Müssen feste Impfintervalle eingehalten werden?
Ja, dieser Punkt aus der aktuellen STIKO-Empfehlung wird in der geänderten ImpfVerordnung nun konkret aufgegriffen. Um die Effektivität der Impfstoffe zu gewährleisten, sollen die empfohlenen Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung eingehalten werden. Die Zweitimpfung mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna sollte 42 Tage nach der ersten Impfung stattfinden, beim Impfstoff von AstraZeneca nach 84 Tagen.


Wie hoch muss die Impfquote sein, damit wieder normales Leben einkehren kann?
Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Virus-Transmission (Übertragung) unterbindet oder wenigstens reduzieren kann. Insofern ist dem Individualschutz, also dem Schutz der geimpften Person vor einer COVID-19 Erkrankung oder einem schweren Verlauf der Erkrankung, eine hohe Bedeutung zuzumessen.


Ist es künftig nötig, sich jedes Jahr gegen Corona impfen zu lassen? So wie bei der Grippe?
Derzeit fehlen noch detaillierte Daten, wie lange der Impfschutz anhält. Es kann durchaus sein, dass eine Auffrischungsimpfung oder – wie bei der Grippeimpfung – jedes Jahr neue Impfungen notwendig sein werden.


*** Hier geht es zu einem informativen Video des RKI, welches die Wirkweise von mRNA-Impfstoffe erklärt. ***



3. Terminvereinbarung

Wann und wo kann ich mich für einen Impftermin anmelden?
Eine Anmeldung ist telefonisch und über unser Onlineportal möglich.

Impf-Hotline: 0800 99 88 665.

Die Hotline steht Ihnen für allgemeine Fragen zum Impfen sowie zur Vereinbarung von Impfterminen bzw. Aufnahme in die Warteliste zur Verfügung.

Die Termine der mobilen Teams, die in Alten- und Pflegeheimen impfen, werden durch die Leitung der Einrichtung in Absprache mit dem jeweiligen Impfzentrum vereinbart.

Anmeldung Impfung Prio 3  
Grafische Übersicht Terminvereinbarung  

Kann ich auch kurzfristig einen Termin buchen?
Ja, das ist in der Terminbörse möglich. Durch den Start der Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, werden Termine oft kurzfristig abgesagt, weil die Personen schon ein anderes Terminangebot wahrgenommen haben. Wenn in diesen Fällen nicht mehr genug Zeit bleibt, um die freigewordenen Termine an Personen auf der Warteliste zu vergeben und rechtzeitig zu kontaktieren, können sie ab sofort durch impfberechtigte Personen online unter www.impfportal-niedersachsen.de gebucht werden. Aufgrund der Kurzfristigkeit muss ein digitaler Kontaktweg, also per Email oder SMS gewählt werden.


Ich habe einen Termin für eine Impfung in einem Impfzentrum. Jetzt impft mich aber mein Hausarzt. Muss ich meinen Termin im Impfzentrum absagen?
Damit Ihr Termin im Impfzentrum für andere Impfberechtigte freigegeben werden kann, bitten wir Sie herzlich darum, Ihren Termin abzusagen. Das geht entweder telefonisch über die Hotline: 0800 99 88 665 oder über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de. Im Portal gehen Sie auf "Termin/Wartelistenplatz stornieren", dort müssen Sie nach Ihrer Telefonnummer für die Sicherheitsabfrage, Ihren Termincode und das Geburtsdatum eintragen und bestätigen.


Ich bin über 80 Jahre alt, habe mich online registriert, aber noch keinen Termin erhalten. Jetzt werden ja bereits die Ü 70 geimpft. Muss ich mich jetzt erneut registrieren lassen?
Nein, Sie behalten Ihren Terminanspruch, die Wartelisten werden konsequent abgearbeitet. Nach wie vor, werden auch Impfberechtigte der Kategorie 1 – also auch Sie - bevorzugt geimpft oder können sich, falls noch nicht geschehen, registrieren lassen und kommen dann automatisch auf die Warteliste. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, bekommen Sie eine Nachricht mit Ihrem persönlichen Impftermin.


Ich bin 76 Jahre alt und warte auf einen Impftermin. Kann ich den Termin jetzt direkt über das Online-Impfportal oder telefonisch vereinbaren?

Das ist jederzeit möglich. Falls in Ihrem Impfzentrum gerade kein Termin zur Verfügung steht, lassen Sie sich bitte auf die Warteliste setzen. Wir können allen impfwilligen und Berechtigten garantieren, dass Sie einen Termin erhalten.


Unser Sohn ist 16 Jahre alt und gehört mit seiner Erkrankung in die zweite Priorisierungsgruppe – wie kommen wir jetzt an einen Impftermin?
Es ist richtig, dass nach der Bundesimpf-Verordnung auch Jugendliche als hoch priorisiert aufgeführte Anspruchsberechtigte sowohl bei den beruflichen (Auszubildende) wie auch bei den medizinischen Gründen umfasst sein können. Somit ist auch in Niedersachsen eine Impfung möglich, wenn diese Voraussetzung vorliegen. Zu beachten ist hierbei, dass derzeit nur der Impfstoff von BionTech eine Impfung ab 16 Jahre zulässt. Die Terminvergabe (ggf. Warteliste) richtet sich insofern nach der Verfügbarkeit dieses Impfstoffs und kann online oder über die Hotline erfolgen.


Als Ehefrau meines schwer pflegebedürftigen Mannes (über 70) bin ich als Kontaktperson in Priorität 2 – stimmt das und wie komme ich an einen Impftermin?
Enge Kontaktpersonen (bis zu zwei) von häuslich pflegebedürftigen Personen über 70 (bzw. mit bestimmten Krankheitsbildern) gehören in der Tat zur Priorisierungsgruppe 2.
Sie können daher ab sofort über die Impf-Hotline (0800 99 88 665) oder online über das Impfportal Niedersachsen einen Termin vereinbaren bzw. sich auf die Warteliste setzen lassen.

Welche Bescheinigung benötige ich denn als enge Kontaktperson von Impfberechtigten in der zweiten Prioritätengruppe ?
Bei Impfberechtigten in der zweiten Gruppen können bis zu zwei engen Kontaktpersonen

a) einer häuslich pflegebedürftigen Person -oder-

b) einer schwangeren Person

einen Impftermin vereinbaren.
Bei der Impfung benötigen Sie zum Nachweis ihrer Impfberechtigung (als enge Kontaktperson) eine schriftliche Benennung durch die pflegebedürftige oder schwangere Person. Damit es für Sie leichter ist, können Sie sich dieses Formular downloaden und ausfüllen. Zusätzlich bringen Sie bitte eine Bestätigung über die Pflegebedürftigkeit der zu pflegenden Person (z.B. eine Kopie des Nachweises über einen Pflegegrad oder eine ärztliche Bestätigung) oder bei schwangeren Personen eine Kopie des Mutterpasses mit dem Ausstellungsdatum und dem Namen der Schwangeren bzw. einen gleichwertigen Nachweis mit.

Ich gehöre zu einer der Berufsgruppen, die bereits jetzt impfberechtigt ist - gibt es einen Vordruck für meinen Arbeitgeber, damit dieser mir die Zugehörigkeit bescheinigen kann?

Ja, hier finden Sie die Bescheinigung des Arbeitgebers/Dienstherrn zur beruflichen Indikation.


Ich bin aufgrund einer Erkrankung derzeit in der Priorität 2 impfberechtigt. Muss ich meinen Anspruch schriftlich nachweisen?
Menschen die durch bestimmten Vorerkrankungen besonders gefährdet sind, können jetzt in der zweiten Priorisierungsgruppe geimpft werden, auch dann, wenn sie noch nicht 70 Jahre alt sind. Mitglieder der gesetzlichen und privaten Krankenkassen erhalten dazu ein entsprechendes Anschreiben, das Sie als Nachweis beim Impftermin vorlegen können. Die durch die Kasse versandten Schreiben sollen dabei den bisherigen Nachweis eines ärztliches Attests ersetzen. Bitte warten Sie möglichst das Anschreiben ab, so können aufwändige Einzelanfragen bei Ärztinnen und Ärzten vermieden werden.


Und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen auf das Anschreiben nicht mehr warten kann?
Dann besteht wie bisher die Möglichkeit, sich die entsprechende Bescheinigung über Ihre Berechtigung bei Ihrer behandelnden Ärztin / Ihrem behandelnden Arzt einzuholen.


Wird es auch ein Anschreiben für Personen aus der Priorisierungsgruppe 3 geben?
Derzeit sind keine weiteren Anschreiben geplant. Wenn Sie aus medizinischen Gründen zu dieser Gruppe der Impfberechtigten gehören, bitten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt um eine entsprechende Bescheinigung.


In der Impfhotline ist es oft besetzt – kann das auch jemand anders für mich im Internet machen?

Ja, auf jeden Fall. Dies können Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Nachbars oder sozial engagierte Menschen für Sie übernehmen. Es ist hierbei nur wichtig, dass diese Person Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer) zur Verfügung hat. Die Terminbestätigung sollte Ihnen dann per Post oder per E-Mail zugesandt werden. Dieser Wunsch kann bei der Internetreservierung eingetragen werden.


Welcher Personenkreis ist nun konkret für die Terminvergabe bzw. die Warteliste vorgesehen?
Impfberechtige Personen, insbesondere Menschen über 060 sowie Personen mit besonderen Erkrankungen, in besonderen Lebenslagen und Personal in bestimmten Einrichtungen können jetzt einen Termin vereinbaren.

Neben den Niedersächsinnen und Niedersachsen über 60 sind ab Montag, den 10. Mai 2021, zudem impfberechtigt:
  • Personen mit folgenden Erkrankungen:
    - behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen,
    - Immundefizienz oder HIV-Infektion,
    - Autoimmunerkrankungen,
    - rheumatologische Erkrankungen,
    - Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Vorhofflimmern, koronare Herzkrankheit, arterielle Hypertonie,
    - Zerebrovaskuläre Erkrankungen, Schlaganfall und andere chronische neurologische Erkrankungen,
    - Asthma bronchiale,
    - chronisch entzündliche Darmerkrankung,
    - Diabetes mellitus ohne Komplikationen,
    - Adipositas (BMI über 30).

  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht.
  • Personen, bei denen aufgrund ihrer Arbeits- oder Lebensumstände ein deutlich erhöhtes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht einer Einrichtung leben und zudem über 60 Jahre alt sind oder eine der vorgenannten Erkrankungen haben.
In einem zweiten Schritt der Öffnung der Prioritätsgruppe 3 nach der Bundesimpfverordnung können ab Montag, den 17. Mai, auch die folgenden Personen und Gruppen einen Termin in ihrem Impfzentrum bzw. einen Wartelistenplatz erhalten:
  • Tätige im Lebensmitteleinzelhandel
  • Mitglieder von Verfassungsorgangen
  • in relevanter Position Tätige bei Verfassungsorganen, Regierungen, Verwaltungen, Polizei, Zoll, Katastrophenschutz, THW, Hilfsorganisationen, Justiz und Rechtspflege, Medien- und Pressewesen
  • in relevanter Position Tätige bei Auslandvertretungen, politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in Deutschland in den Bereichen: Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen
Der dritte und letzte Öffnungsschritt vor der vollständigen Aufhebung der Priorisierung folgt schließlich am Montag, den 31. Mai mit den folgenden Personen und Gruppen:
  • Personen, die an Hochschulen tätig sind
  • WahlhelferInnen
  • in besonders relevanter Position Tätige in KRITIS Unternehmen, insbesondere: Apothekenwesen, Pharmawirtschaft, Bestattungswesen, Ernährungswirtschaft, Ver- und Entsorgung, Transport- und Verkehrswesen, Informationstechnik und Telekommunikationswesen
  • Tätige in med. Einrichtungen, insbesondere in Laboren ohne Patientenbezug
Übersicht Impfung Prio 3   Bildrechte: ms

Wie vereinbare ich am besten einen Termin?
Die Terminvereinbarung bzw. die Aufnahme in die Warteliste kann auf zwei Wegen erfolgen:

Zum einen können impfberechtigte Personen unter der

Telefonnummer 0800 99 88 665

anrufen und dort telefonisch einen Termin buchen bzw. sich für die Warteliste registrieren zu lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Hotline führen Sie dabei durch die Buchung.

Die Hotline ist von montags bis samstags in der Zeit von 8 Uhr bis 20 Uhr erreichbar. An Sonn- und Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

Zum anderen können unter der Internetadresse

www.impfportal-niedersachsen.de

eigenständig freie Termine gebucht werden, sofern diese zur Verfügung stehen. Alternativ können Sie sich dann auf die Warteliste setzen lassen.

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens an der Hotline wird ausdrücklich empfohlen, vor allem das Onlineportal für die Anmeldung zu nutzen.



Ist die Warteliste auch mit einer Termingarantie verbunden?
Ja, absolut. Wenn Sie auf der Warteliste stehen, dann werden Sie auch einen Termin bekommen. Wie in jeder Warteschlage wird Ihnen ein Termin mitgeteilt, wenn Ihr Platz an der Reihe ist und in Ihrem Impfzentrum ein Impfstoff zur Verfügung steht.


Wie wird die Warteliste abgearbeitet?
Sobald neue Impfstoffkapazitäten zur Verfügung stehen, erfolgt eine automatische Buchung Ihrer Impftermine in Ihrem Impfzentrum und Sie erhalten eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Impftermin.
Mit den neu angelieferten Impfdosen werden zunächst die Alten- und Pflegeheime versorgt, in denen die Impfungen noch ausstehen. Auch Kliniken werden prioritär versorgt.
Alle Termine, die von Impfzentren vor Ort ins System eingestellt werden, werden so schnell wie möglich und in chronologischer Reihenfolge an die Personen auf der Warteliste vergeben.


Was mache ich, wenn ich bei der Hotline nicht durchkomme?
Die Landesregierung bittet um Verständnis, dass die Hotline oftmals einem großen Ansturm ausgesetzt sein kann. Nutzen Sie alternativ auch die Möglichkeit sich im Internet unter www.impfportal-niedersachsen.de auf die Warteliste für einen Impftermin setzen zu lassen.
Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über den gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief.


Werden denn für alle Impfzentren Termine vergeben oder geht das nur bei bestimmten Zentren?
Es wird nicht genügend Impfstoff nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen geliefert. Deshalb können in der Tat nicht immer alle Impfzentren gleichzeitig Termine anbieten.
Die Zahl der vor Ort bereitgestellten Termine hängt zudem davon ab, wie weit die jeweiligen Impfzentren mit der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im eigenen Einzugsbereich sind.
Wo noch nicht alle Einrichtungen von mobilen Teams aufgesucht werden konnten, müssen mindestens 50 Prozent der gelieferten Impfdosen weiterhin für diesen Bereich eingesetzt werden.


Und was mache ich, wenn mein Impfzentrum aktuell keine Termine angibt?
Impfberechtigte Personen können sich über die Hotline und das Online-Impfportal auch für Ihr regionales Impfzentrum auf die Warteliste setzen lassen, auch wenn dies noch keine Termine vergeben kann.

Im Zuge der Vergabe der Wartelistenplätze werden die persönlichen Daten der Impfberechtigten abgefragt. Darüber hinaus kann angegeben werden, welche Wochentage für einen zukünftigen Termin grundsätzlich in Frage kämen.

Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über den gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief.


Kann ich als Enkel für meine Großeltern Termine vereinbaren?

Ja, das ist möglich. Wichtig ist dabei, dass Sie die entsprechenden Daten Ihrer Großeltern parat haben. Auch die anschließende Kontaktaufnahme (schriftliche Bestätigung des Impftermins, Erinnerung zum zweiten Termin) kann über Sie erfolgen.

Sie müssen dann nur sicherstellen, dass Ihre Großeltern beim Impftermin dann die Bestätigung mitbringen.

Gleiches gilt natürlich auch für Betreuungspersonen oder in anderen Konstellationen, in denen Menschen im hohen Alter unterstützt werden.


Können wir als Ehepaar (beide über 70) auch einen gemeinsamen Termin vereinbaren?
Ja, das geht. Sie sollten sich als Gruppe anmelden.


Ich möchte meine Eltern anmelden. Wie kann ich sicherstellen, dass meine Eltern einen gemeinsamen Termin bekommen?
Sie können Ihre Eltern über die Möglichkeit der Gruppenanmeldung registrieren. Sollten gerade keine zwei Termine gleichzeitig in Ihrem Impfzentrum frei sein, können Sie Ihre Eltern gemeinsam auf die Warteliste setzen lassen.


Kann ich mir das Impfzentrum aussuchen?
Nein, derzeit leider nicht. Sie bekommen am Telefon und im Impfportal das nächstgelegene Impfzentrum vorgeschlagen.

In den ersten Tagen der Impfkampagne wurde wiederholt versucht, in weit entfernten Impfzentren einen Termin zu bekommen, wenn in dem Impfzentrum des eigenen Landkreises keine Termine frei waren. Das hat dazu geführt, dass die Menschen aus dem derart frequentierten Landkreisen kaum mehr eine Chance hatten, selbst zum Zuge zu kommen.

Aus diesem Grund werden jetzt für einen Übergangszeitraum lediglich Termine in dem Impfzentrum im Landkreis vergeben, in dem ein/e Impfberechtigte/r wohnt. Nur so kann eine in etwa gleichmäßige Verteilung des Impfstoffes sichergestellt werden.
Diese Regelung gilt nur solange, wir nicht deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und mehr Terminvergaben möglich sind. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass deshalb jetzt in dieser Phase des Impfens jenseits von Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern auch eine Impfung in einem vom jeweiligen Wohnort aus betrachtet örtlich näher gelegenen Impfzentrum eines Nachbarlandkreises nicht möglich ist.

In späteren Phasen der Impfaktion, in denen flächendeckend mehr Impfstoff zur Verfügung steht, soll dann eine Auswahl des gewünschten Impfzentrums möglich werden.


Erhalte ich eine Terminbestätigung?
Ja! Sie können sich aussuchen, ob Sie eine Terminbestätigung per E-Mail oder per Brief erhalten möchten. Die Terminbestätigung enthält neben den persönlichen Daten ihre beiden Impftermine, einen Termin-Code sowie die Adresse Ihres Impfzentrums.

Der Terminbestätigung beigefügt sind auch allgemeine Informationen rund um das Impfen. Bitte bringen Sie die Bestätigung bitte unbedingt zu den Impfterminen mit.


Gibt es eine Terminerinnerung?
Ja. Sie erhalten jeweils zwei Werktage vor den Terminen der 1. und 2. Impfung eine Terminerinnerung über den von Ihnen gewählten Kontaktweg (E-Mail oder Brief).


Was passiert, wenn die zweite Impfung nicht wie vorgesehen verabreicht werden kann, weil ich z.B. erkrankt bin?
Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Impftermine wahrgenommen werden. Deshalb werden beide Impftermine zusammen vergeben. Wenn Sie den 2. Termin – bitte nur in dringenden Ausnahmefällen, z.B. Fieber über 38,5°C! – nicht einhalten können, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline. Dort erhalten Sie weitere Informationen.


Muss ich mich beim Impftermin ausweisen?
Ähnlich wie bei den Wahlen müssen Sie nachweisen, dass Sie auch für den Termin die angemeldete Person sind.
Hierzu reicht als Nachweis:

  • jedes amtliche Lichtbilddokument (Ausweis, Führerschein, Schwerbehindertenausweis)
  • aber z.B. auch ein Rentenbescheid oder ähnliches, was eindeutig personenbezogen ist,
  • es reicht aber auch, wenn die Person bekannt ist, z.B. im Pflegeheim, die Angaben zur Person bestätigt werden oder
  • jemand vom Impfteam oder im Impfzentrum die Person kennt

Was ist, wenn mein Ausweis abgelaufen ist? Muss ich dann erst einen neuen beantragen und möglicherweise wochenlang warten?
Nein. Sie müssen aber Ihren alten Ausweis mitbringen und möglichst noch durch ein weiteres Lichtbilddokument, um Ihre Identität belegen können, beispielsweise Ihre Krankenkassenkarte oder Ihren Führerschein. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Impf-Hotline unter 0800 99 88 665.


Wo können Inselbewohnerinnen und -bewohner sich impfen lassen?
Inselbewohnerinnen und -bewohner müssen sich leider auf dem Festland impfen lassen. Sie müssen also für ihre individuelle Terminvereinbarung die Anreise zum Impfzentrum auf dem Festland berücksichtigen.




Fragen und Antworten zum Impfportal


Kann ich mich auch ohne eine E-Mail -Adresse zum Impfen anmelden bzw. mich auf die Warteliste setzen lassen?
Auf jeden Fall - Sie können auswählen, dass Sie eine Briefbestätigung haben möchten. In diesem Fall müssen Sie keine E-Mailadresse angeben.


Ich habe meine Postleitzahl eingegeben und das Impfzentrum in meiner Nähe wird mir angezeigt. Wie geht es weiter?
Derzeit werden im Impfportal keine konkreten Termine zur Auswahl angeboten. Die Terminzuteilung erfolgt (nur) über den Eintrag in die Warteliste. Diese wird entsprechend des verfügbaren Impfstoffs chronologisch abgearbeitet. Mit Klick auf das große weiße Feld „Warteliste“ beginnen Sie die Eintragung Ihrer Daten in die Warteliste. Wenn Sie dort erfolgreich aufgenommen sind (eine entsprechende Bestätigung sehen Sie dann am Ende Ihrer Eintragungen) erhalten Sie automatisch eine Terminzuteilung, wenn Ihr Platz in der Warteliste erreicht ist.


Ich habe kein Mobiltelefon für die SMS in der Sicherheitsabfrage - kann ich mich trotzdem im Online-Portal anmelden?
Ja, Sie können den Bestätigungscode auch auf eine Festnetznummer senden lassen. Sie bekommen dann einen Anruf, bei dem Ihnen der Zahlencode angesagt wird. Sie können die Ansage auch wiederholen lassen. Schreiben Sie sich bitte zur Sicherheit diese Zahl auf.


Ich kann die Webseite des Impfportals nicht aufrufen, es erscheint immer der Fehler 403. Mein Nachbar aber schon.
Aus Sicherheitsgründen ist das Impfportal nur von Rechnern aus zugänglich, deren IP-Adresse einem Standort innerhalb Deutschlands zugeordnet ist.
In seltenen Ausnahmefällen kann dies technisch dazu führen, dass auch innerhalb Deutschlands kein Zugriff auf das Impfportal möglich ist. Bitte probieren Sie es in diesem Fall vielleicht noch einmal mit Ihrem Mobiltelefon, sofern es internettauglich ist. Alternativ möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.


Warum muss ich nach meiner Telefonnummer noch eine Ziffernfolge eingeben?
Bei dem Code handelt es sich um eine übliche Sicherheitsmaßnahme zur Abwehr von automatisierten Computerprogrammen, die dem System schaden könnten.


Nach Eingabe meiner Telefonnummer kann ich aber nicht die farbliche Ziffernfolge eingeben, das Feld lässt dies nicht zu?
Vermutlich haben Sie eine Leerstelle in der Telefonnummer – tragen Sie bitte die Telefonnummer ohne Leerzeichen ein, in einem Rutsch.
Bitte verzichten Sie auch auf die länderspezifische Vorwahl (+49 oder 0049) bei der Eingabe.


Nach der Eingabe meiner Telefonnummer muss ich eine Zifferfolge eingeben, der mir angezeigt wird.
Ich kann diese aber nicht lesen. Was kann ich tun?

Diese Eingabe ist aus Sicherheitsgründen leider notwendig und wir bedauern, dass Ihnen das Lesen der Ziffernfolge nicht möglich ist. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, sich in Ihrem privaten Umfeld vertrauensvoll helfen zu lassen. Sie können aber auch bei der Impf-Hotline 0800 99 88 665 anrufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Hotline übernehmen Ihren Eintrag auf die Warteliste gerne.


Ich habe die farbige Ziffernfolge eingegeben und bekomme jetzt aber keine SMS bzw. keinen Anruf für den Code – wie lange dauert das?
Im Normalfall erhalten Sie bereits wenige Sekunden danach die SMS. Sollte dies auch nach einigen Minuten nicht der Fall sein, dann prüfen Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer korrekt eingetragen ist. (siehe auch vorstehende Frage)

Sollte die Nummer zutreffend sein und immer noch keine SMS bzw. Anruf erfolgt sein, dann klicken Sie bitte auf den runden Pfeil, erneuern die farbige Ziffernfolge und geben dann diese Ziffern ein. Sie wiederholen damit die Aufforderung zur Zusendung des Zahlencodes.
Sollte auch dies nicht erfolgreich sein, dann kann ein technisches Problem vorliegen. In diesem Fall möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.


Die Schaltfläche „Weiter“ erscheint nicht blau – was muss ich tun?
In diesem Fall fehlt vermutlich noch eine Eintragung, die das System auf der Seite noch benötigt. Bitte prüfen Sie zunächst, ob Sie alle notwendigen Eingaben gemacht haben.
Das sind insbesondere auf der Seite mit Ihren Adressdaten diejenigen, die mit einem Sternchen * versehen sind (= Pflichtfelder, die für die spätere Terminbestätigung benötigt werden). Erscheinen dort Zeilen in Rot, ist hier die Eingabe noch fehlerhaft. Dies kann zum Beispiel bei der E-Mailadresse der Fall sein, wenn diese nicht klein geschrieben ist oder Leerzeichen hat.


Was bedeuten die Sternchen hinter den Worten Name, Vorname, Adresse … ?
Die Felder mit Sternchen (sogenannte „Pflichtfelder“) benötigen wir, damit eine spätere Terminzuteilung ermöglicht werden kann und wir Ihnen diesen Termin auch mitteilen können.


Das System kennt meinen Straßennamen nicht. Kann ich mich trotzdem anmelden?
Im Impfportal wird das Adressverzeichnis der Deutschen Post genutzt. Darüber wird sichergestellt, dass die Terminbestätigung auch zweifelsfrei zugestellt werden kann. Sollte Ihr Straßenname nicht verzeichnet sein, melden Sie sich bitte alternativ über die Impf-Hotline an. Geben Sie bitte keine andere Straße an, sonst können wir Ihnen auf dem Postweg keine Bestätigung zukommen lassen.


Ich konnte nicht auswählen, dass ich den Versand der Terminzuteilung per E-Mail gerne hätte.
Bitte schauen Sie zunächst, ob Sie bereits Ihre Mail-Adresse angegeben haben und diese kleingeschrieben bzw. keine Leerstellen hat. Ist alles korrekt ausgefüllt, dann wird Ihnen die Option auch problemlos angeboten.


Leider habe ich beim Eingeben der Daten eine falsche Telefonnummer hinterlegt, kann ich dies ändern lassen?
Um Ihre Angaben ändern zu lassen, rufen Sie bitte die Impf-Hotline 0800 99 88 665 an.


Ich war bereits in den ersten Tagen im Impfportal aktiv, allerdings waren während der Buchung die freien Termine „inzwischen vergeben“. Bin ich dennoch auf der Warteliste?
Tatsächlich waren die Termine leider oft schnell vergeben und bedauerlicherweise erfolgte dabei die Aufnahme in die Warteliste nicht automatisch. Um sich auf die Warteliste setzen zu lassen, müssen Sie sich daher leider nochmal anmelden. Bei Anzeige Ihres Impfzentrums das Feld „Warteliste“ anklicken und sich dort für einen Wartelistenplatz eintragen.



4. Impfzentren

Kann mich jemand zur Corona-Schutzimpfung begleiten?
Ihre Angehörigen können Sie natürlich zum Impfzentrum fahren. Wer auf die Hilfe von Angehörigen oder Betreuungskräften angewiesen ist, kann von ihnen auch beim Impftermin begleitet werden.

Sofern Sie für das Impfen selbst nicht auf Hilfe angewiesen sind, muss ihre Begleitung allerdings draußen warten.


Gibt es einen Fahrdienst zur Corona-Schutzimpfung?
Einen zentral organisierten Fahrdienst gibt es nicht. Viele Landkreise und kreisfreie Städte haben den ÖPNV erweitert oder bieten Fahrdienste an, um Menschen, die nicht selber Auto fahren können, in die Impfzentren zu bringen.

Wenn Sie zu der aktuell impfberechtigten Gruppe der über 70-jährigen gehören, in Ihrer Mobilität eingeschränkt sind und aus medizinischen Gründen auf eine Einzelbeförderung ins Impfzentrum angewiesen sind, stellt Ihnen Ihre Hausarztpraxis eine Transportbescheinigung für ein Taxi aus. Da insgesamt zwei Impftermine wahrzunehmen sind, benötigen Sie auch zwei Transportbescheinigungen.
Nachdem Sie die Transportbescheinigungen erhalten haben, können Sie bei einem örtlichen Taxiunternehmen die Beförderung zum Impfzentrum bestellen. Die Kosten für die Fahrten werden übernommen.

Wie lange dauert eine Corona-Schutzimpfung bzw. der Termin im Impfzentrum?

Rechnen Sie bitte inklusive der notwendigen Warte- und Beobachtungszeiten im Impfzentrum mit ca. 1 Stunde.


Für welche Anzahl von Impfungen pro Tag sind die Impfzentren ausgerichtet?
Die Zahl der täglichen Impftermine wird maßgeblich von der Lieferbarkeit der Impfstoffe abhängen und kann je nach Impfzentrum variieren. Das Land verteilt den Impfstoff, den es von den Herstellern erhält, auf Grundlage der Anzahl an Einwohnerinnen und Einwohnern, die durch ein Impfzentrum versorgt wird.

Wie sind die Betriebszeiten in den Impfzentren? Sind diese auch an Wochenenden geöffnet?
Bislang ist für die Impfzentren eine Betriebszeit von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 und 20:00 Uhr vorgesehen. Je nach Lieferbarkeit des Impfstoffs können möglicherweise aber auch Termine am Wochenende vergeben werden.

Die Impfzentren planen die täglichen Betriebszeiten im Detail individuell und geben diese bekannt.

Ich verstehe die Beschreibung der Anfahrt zum Impfzentrum nicht, was kann ich tun?
Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihr zuständiges Impfzentrum Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Oftmals finden Sie umfängliche Beschreibungen zu den Impfzentren auf den Internetseiten Ihrer Stadt bzw. Ihres Landkreises. In der nachstehenden Liste der Impfzentren finden Sie darüber hinaus entsprechende Links zu den Impfzentren.


Übersicht der Impfzentren in Niedersachsen


Landkreis/Kreisfreie Stadt
Info
Anschrift

Ammerland

Info

Schule, Virchowstraße 2, 26160 Bad Zwischenahn

Aurich

Info

Sporthalle, Georgsheiler Weg 52, 26624 Südbrookmerland

Braunschweig

Info

Stadthalle, Braunschweig, St. Leonhard 14, 38102 Braunschweig

Celle

Info

Veranstaltungshalle, Hannoversche Straße 30b, 29221 Celle

Cloppenburg

Jugendherberge, Am Campingplatz 7, 49681 Garrel-Petersfeld

Cuxhaven

Veranstaltungshalle, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven

Delmenhorst

Info

Sporthalle, Am Wehrhahn 6, 27749 Delmenhorst

Diepholz

Info

Krankenhaus, Marie-Hackfeld-Str. 6, 27211 Bassum

Emden

Veranstaltungshalle, Früchteburger Weg 17-19, 26721 Emden

Emsland

Info

Veranstaltungshalle, Lindenstraße 24a, 49808 Lingen (Ems)
Stadthalle, Ölmühlenweg 9, 26871 Papenburg

Friesland

Info

ehem. Schule, Potsdamer Straße 10, 26419 Schortens OT Roffhausen

Gifhorn

Info

Stadthalle, Schützenplatz 2, 38518 Gifhorn

Goslar

Helmut-Sander-Sporthalle, Eichenweg, 38642 Goslar OT Oker

Göttingen - Stadt

Info

ehemaliger Großmarkt, Anna-Vandenhoeck-Ring 13, 37081 Göttingen

Göttingen - Landkreis

Info

Sporthalle, Heidestraße 10, 37412 Herzberg am Harz
Sporthalle, Godehardstraße 11, 37081 Göttingen

Graftschaft Bentheim

Gewerbehalle, Paulstr. 4-8, 48529 Nordhorn

Hameln-Pyrmont

Info

Unterkunftsgebäude, Reimerdeskamp, 31787 Hameln

Hannover - Region und Landeshauptstadt

Messehalle, Messegelände, 30521 Hannover, Messehalle 25

Harburg

Info

Stadthalle, Luhdorfer Straße 29, 21423 Winsen (Luhe)
Veranstaltungshalle, Richard-Schmidt-Straße 27, 21244 Buchholz

Heidekreis

Info

Veranstaltungshalle, Soltauer Str. 39, 29683 Bad Fallingbostel

Helmstedt

Info

Sporthalle, Kantstraße 27, 38350 Helmstedt

Hildesheim - Landkreis und Stadt

Info

ehem. Autohaus, Carl-Zeiss-Str. 17, 31137 Hildesheim
Sporthalle, Kalandstraße 19, 31061 Alfeld / Leine

Holzminden

Gewerbehalle, Zeppelinstraße 6, 37603 Holzminden

Leer

Schule, An der Schule 6, 26835 Hesel

Lüneburg

Info

Gewerbehalle Fa. Deerberg, Lilienthalstraße 1, 21337 Lüneburg

Nienburg

ehem. Schule, Weserweg 48, 31623 Drakenburg

Northeim

Stadthalle, Medenheimer Str. 4, 37154 Northeim

Oldenburg - Stadt

Info

Messehalle, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg

Oldenburg - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Westring 7, 27793 Wildeshausen

Osnabrück - Stadt

Info

Sporthalle, Schlosswall 10, 49080 Osnabrück

Osnabrück - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Borsigstraße 2, 49134 Wallenhorst
ehem. Verbrauchermarkt, Leimbrink 1-3, 49124 Georgsmarienhütte

Osterholz

Info

Stadthalle, Jacob-Frerichs-Straße 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Peine

Info

Industriehalle, Woltorfer Straße 77a, 31224 Peine

Rotenburg (Wümme)

Info

ehem. Krankenhaus , Dr. Otto-Straße 2, 27404 Zeven

Salzgitter

Unterkunftsgebäude, Hans-Birnbaum-Straße 30-32, 38229 Salzgitter

Schaumburg

Festhalle, Enzer Straße 19a, 31655 Stadthagen

Stade

Info

Industriehalle, Sophie-Scholl-Weg 24, 21684 Stade-Ottenbeck

Uelzen und Lüchow-Dannenberg

Info

Stadthalle, Am Schützenplatz 1, 29525 Uelzen

Vechta

Info

Gewerbehalle, Robert-Bosch-Straße 1, 49393 Lohne

Verden

Info

Containerbau am Kreishaus, Lindhooper Straße 67a, 27283 Verden (Aller)

Wesermarsch

Info

ehem. Schule, Kirchenstraße 17, 26919 Brake

Wilhelmshaven

ehem. Verbrauchermarkt, Güterstraße 48a, 26389 Wilhelmshaven

Wittmund

Info

Jugendherberge, Esens-Bensersiel, Grashauser Flage 2, 26427 Esens-Bensersiel

Wolfenbüttel

Info

Veranstaltungshalle, Schweigerstraße 8, 38302 Wolfenbüttel

Wolfsburg

Info

CongressPark Wolfsburg, Heinrich-Heine-Straße, 38440 Wolfsburg




5. Fragen zum Impfen in Arztpraxen

Nehmen alle Arztpraxen oder nur Hausarztpraxen teil?

Grundsätzlich können alle Arztpraxen können an den Impfungen teilnehmen. Ob die von Ihnen gewünschte Praxis schon Teil der Impfkampagne ist, sollten Sie vor Ort erfragen.


Kann ich mich selber um einen Impftermin bei meinem Hausarzt kümmern?

Die Impfungen erfolgen derzeit vor allem auf Einladung durch die Praxen.


Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?

Eine Auswahl des Impfstoffs ist nicht möglich. Wenn Sie nicht mit dem angebotenen Impfstoff geimpft werden möchten, können Sie die Impfung ablehnen. Allerdings müssen Sie dann solange warten, bis von allen Impfstoffen ausreichende Mengen zur Verfügung stehen, dass der Bund eine freie Impfstoffwahl möglich ist.


Halten sich die Ärzte an die vom Bund vorgegebene Priorisierung?

Ja. Die Ärztinnen und Ärzte halten an die vom Bund in der Bundesimpfverordnung vorgegebenen Priorisierungsgruppen.



6. Weitere Informationen


Welche Information erhalte ich vor der Impfung?
Informationen erhalten Sie mit der Anmeldung.
Informationen zur Impfung können vorab z.B. unter www.zusammengegencorona.de abgerufen werden.

Aufklärungsdokumente zum Impfstoff von BioNTech und Pfizer in verschiedenen Sprachen finden sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html


Wo kann ich mich sonst noch zum Thema informieren?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits eine FAQ-Liste im Internet hinterlegt:
https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen/

Eine weitere FAQ-Liste finden Sie beim RKI:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Die Nationale Lenkungsgruppe Impfen von Bund und Ländern stellt ebenfalls zahlreiche Informationen zur Verfügung:
https://www.nali-impfen.de


Wie ist die Entwicklungen der Impfungen in Deutschland und Niedersachsen?

Einen umfänglichen und gleichzeitig anschaulichen Überblick finden Sie hier im:

Covid-19 Impfdashboard


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