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Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen

+++ Impfung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren +++

Auch wenn bisher keine generelle Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission für Kinder und Jugendliche vorliegt (aktuell nur bei bestimmten Vorerkrankungen), ermuntert die Landesregierung alle Familien in Niedersachsen, sich in ihrer Hausarztpraxis bzw. Kinder- und Jugendarztpraxis über eine Impfung zu informieren und selbst darüber zu entscheiden.

Unter dem Motto „Erst impfen, dann die Ferien genießen“ ermöglichen dazu viele Impfzentren die Impfung von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren mit dem Impfstoff Biontech/Pfizer.
Termin unter 0800 99 88 665 in allen teilnehmenden Impfzentren.



+++ Stornierung von Terminen im Impfzentrum +++
Sie haben einen Impftermin bei Ihrem Hausarzt? Dann bitten wir Sie, Ihren Termin oder Wartelistenplatz im Impfzentrum freizugeben.

Das geht ganz einfach: entweder telefonisch über die Hotline: 0800 99 88 665 oder über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de. Im Portal gehen Sie auf "Termin/Wartelistenplatz stornieren", dort müssen Sie nach Ihrer Telefonnummer für die Sicherheitsabfrage, Ihren Termincode und das Geburtsdatum eintragen und bestätigen. Vielen Dank.



1. Fragen zur Impfreihenfolge


In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Seit Montag, den 7. Juni 2021 haben alle Niedersächsinnen und Niedersachsen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich für eine Corona-Schutzimpfung anzumelden. Die Priorisierung bei der Anmeldung wird entsprechend des Beschlusses des Bundes sowohl in den Arztpraxen als auch in den Impfzentren in Niedersachsen aufgehoben.


Ich gehöre zu einer ehemals priorisierten Gruppe und habe mich online auf der Warteliste registrieren lassen. Jetzt kann sich jeder anmelden. Ist es sicher, dass ich meinen vorgezogenen Terminanspruch behalte?
Ja, Sie behalten Ihren vorgezogenen Terminanspruch, die Wartelisten werden konsequent (und chronologisch) abgearbeitet.


In welchen Fällen wird von einer Impfung abgeraten?

  • Kinder unter 12 Jahren, für die aktuell kein Impfstoff zugelassen ist, dürfen nicht geimpft werden.
  • Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
  • Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.


Sollte ich mich auch impfen lassen, wenn ich bereits mit dem Virus infiziert war?
Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen wurde, müssen zunächst nicht geimpft werden, empfohlen wird eine einmalige Impfung 6 Monate nach der Infektion. Im Einzelfall sollten Sie das ärztlich abstimmen. Es gibt keine Hinweise, dass die Impfung eine Gefährdung darstellt, wenn man in der Vergangenheit eine Infektion durchgemacht hat.


Kann oder sollte ich mein Kind impfen lassen?
Diese Frage wird derzeit in vielen Familien diskutiert. In vielen Familien besteht der Wunsch, alle Familienmitglieder bestmöglich vor einer Covid-19-Erkrankung zu schützen. Die Landesregierung möchte Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren in Niedersachsen gerne ein Impfangebot machen, auch wenn derzeit noch keine allgemeine Impfempfehlung der STIKO vorliegt. Die Impfung ist aber für Kinder und Jugendliche ab 12 möglich und sie wird von einigen Kinderärzten auch sehr empfohlen. Interessierte Familien sollten die Möglichkeit einer Impfung individuell mit der Ärztin bzw. dem Arzt ihres Vertrauens besprechen.


In welchen Fällen sollte ich mein Kind impfen lassen?
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung für Kinder und Jugendliche bislang nur bei gravierenden chronischen Vorerkrankungen. Dazu gehören Adipositas oder Diabetes, sowie chronische Erkrankungen mit relevanten Funktionsstörungen von Lunge, Herz, Niere und Leber. Auch Kinder mit schweren geistigen oder anderen neurologischen Behinderungen zählen dazu.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Impfung bei Minderjährigen im Alter von 12 bis 17 Jahren wenn

  • aufgrund einer Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung bei dem Minderjährigen selbst besteht,
  • sich im näheren Umfeld eine nicht geimpfte oder trotz Impfung unzureichend geschützte Kontaktperson mit hoher Gefährdung für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung befindet oder
  • arbeits- und berufsbedingt ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

Insbesondere bei den folgenden Vorerkrankungen wird eine Impfung durch die STIKO empfohlen:

  • Adipositas (> 97. Perzentile des Body Mass Index (BMI))
  • angeborene oder erworbene Immundefizienz oder relevante Immunsuppression
  • angeborene zyanotische Herzfehler (O2-Ruhesättigung <80%)
  • schwere Herzinsuffizienz
  • schwere pulmonale Hypertonie
  • chronische Lungenerkrankungen mit einer anhaltenden Einschränkung der Lungenfunktion
  • chronische Niereninsuffizienz
  • chronische neurologische oder neuromuskuläre Erkrankungen
  • maligne Tumorerkrankungen
  • Trisomie 21
  • syndromale Erkrankungen mit schwerer Beeinträchtigung
  • Diabetes mellitus

Eine allgemeine Empfehlung für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ohne Vorerkrankungen spricht die STIKO derzeit nicht aus. Eine Impfung von Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankungen ist jedoch auch ohne diese Empfehlung möglich.

Näheres und Weiteres entnehmen Sie bitte den Epidemiologischen Bulletin 23/2021.


Bei wem/von wem kann mein Kind geimpft werden?
Sprechen Sie Ihren Kinder- und Jugendarzt bzw. –ärztin oder die Ärztin bzw. den Arzt Ihres Vertrauens an. Er bzw. sie wird sie eingehend über die Möglichkeit einer Impfung beraten.

Nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder Jugendlichen und der/des Sorgeberechtigten ist eine Impfung auch in den vielen Impfzentren möglich. Wenn ihr zuständiges Impfzentrum Kinder und Jugendliche impft, können Sie einen Termin regulär über das Impfportal unter www.impfportal-niedersachsen.de buchen.


Was muss ich beachten, wenn ich als Jugendlicher unter 18 Jahre einen Impftermin in einem der niedersächsischen Impfzentren wahrnehme?

Wichtig ist, dass die Entscheidung über die Durchführung einer Impfung bei minderjährigen Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren durch die oder den Sorgerechtsberechtige/n oder die sorgerechtsberechtigen Personen gemeinsam getroffen wurde. Aus diesem Grund soll der/die Jugendliche zu beiden Impfterminen in Begleitung mindestens einer sorgeberechtigen Person erscheinen, damit das erforderliche ärztliche Aufklärungsgespräch wahrgenommen werden kann. Die sorgeberechtigte Person muss durch ihre Unterschrift auch versichern, dass die jeweils weitere sorgeberechtigte Person ebenfalls mit der Impfung einverstanden ist.


Dürfen Ärztinnen und Ärzte die Impfung ablehnen?
Es kommt vor, dass einige Ärztinnen und Ärzte keine Impfungen bei Kindern und Jugendlichen ohne Vorerkrankungen durchführen möchten. Ärztinnen und Ärzte in Impfzentren bzw. im niedergelassenen Bereich begründen die Ablehnung damit, dass sie die Kinder und Jugendlichen nicht kennen und damit keine Vorkenntnisse über ggf. bestehende chronische Erkrankungen haben. Diese Ärztinnen und Ärzte orientieren sich an der Empfehlung der ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts. Die STIKO empfiehlt die Schutzimpfung gegen COVID-19 derzeit nur für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren, sofern diese aufgrund von Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Covid-19 Erkrankung haben.

Ob im Einzelfall eine Impfung durchgeführt wird, ist immer eine Entscheidung der Ärztin oder des Arztes. Das Land kann hier keine Vorgaben machen. Die Impfärztinnen und Impfärzte müssen im Rahmen ihrer Therapie- und Behandlungsfreiheit eigenverantwortlich entscheiden, ob sie Kinder und/oder Jugendliche (ohne Vorerkrankungen) impfen.

Die Impfung wird auch nicht von allen Kinder- und Hausärzten vorgenommen, da die STIKO die Impfung von nicht vorerkrankten Kindern einer besonderen ärztlichen Abwägung und Entscheidung überantwortet hat.

Es liegt im Ermessen der Ärztinnen und Ärzte, ob sie eine Impfung – über die Empfehlung der STIKO hinausgehend- bei einem gesunden Kind durchführen oder nicht.


Wie sicher ist die Impfung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren?
Bei der Beantwortung dieser Frage beziehen wir uns auf die Antwort der STIKO:

„Insgesamt ist der mRNA-Impfstoff nach allem, was bisher bekannt ist, ein sicherer Impfstoff. Zur Sicherheit der Impfung bei Kindern gibt es bisher noch zu wenige Daten und Erfahrungen. Die Zahl der untersuchten Kinder und Jugendlichen ist zu klein, um auch häufigere unerwünschte Ereignisse zu entdecken. Zur den Impfreaktionen mRNA-Impfstoffe gehören die üblichen Lokalreaktionen (Schmerzen und Rötung an der Einstichstelle) sowie systemischen Reaktionen (Schwäche, Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost und Magen-Darm-Beschwerden). Diese traten insgesamt nach der zweiten Impfdosis häufiger und heftiger auf. Schwere unerwünschte Ereignisse, die als impfstoffbezogen bewertet wurden, sowie Todesfälle traten nicht auf. Alle Impfreaktionen waren von kurzer Dauer (1 - 3 Tage) und klangen folgenlos ab. Aktuell werden seltene Fälle von Herzmuskelentzündungen insbesondere nach der Impfung von Jungen und jungen Männern mit dem mRNA-Impfstoff in Israel und vereinzelt Norwegen und Deutschland untersucht. Die Ergebnisse aus der Sicherheitsanalyse der zuständigen Behörden dazu stehen noch aus.“


Welche Impfreaktionen können bei Kindern auftauchen?
Kinder können ebenso unterschiedliche Impfreaktionen bekommen, wie Erwachsene. Schmerzen um die Einstichstelle, Schwellungen und Rötungen des Arms, Fieber, Schüttelfrost, allgemeine Abgeschlagenheit und Müdigkeit.

In welchen Fällen wird von einer Impfung abgeraten?
Kinder unter 12 Jahren, für die aktuell kein Impfstoff zugelassen ist, dürfen nicht geimpft werden.



Schaubild: Impfungen in Niedersachsen   Bildrechte: StK




2. Fragen zum Impfstoff

Wann besteht Impfschutz?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung.
Eine Ausnahme ist der Impfstoff von Johnson & Johnson. Hier ist lediglich eine Impfung notwendig. Der Schutz beginnt etwa 14 Tage nach der Impfung.


Wie lange hält die Wirkung der Impfstoffe an?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung. Bei dem Impfstoff von Johnson & Johnson ist lediglich eine Impfung für den vollen Schutz ausreichend. Über die Dauer der Wirksamkeit fehlen derzeit noch detaillierte Daten.


Wer haftet für mögliche Schäden durch die Impfstoffe?
Von der Impfung ausgehende Risiken sind über die Staatshaftung abgedeckt. Das bedeutet, dass der Staat für eventuelle Impfschäden finanziell einsteht. In den Zulassungsstudien sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden.


Kann zwischen (ggf. mehreren verfügbaren) Impfstoffen gewählt werden oder kann ich mir einen Impfstoff aussuchen?
Die Impfzentren verwenden die Impfstoffe entsprechend den Empfehlungen der STIKO (ständigen Kommission). Bei der Buchung haben Sie die Möglichkeit, den von Ihnen bevorzugten Impfstoff auszuwählen.
Voraussetzung ist, dass dieser in Ihrem Impfzentrum aktuell zur Verfügung steht. Der Impfstoff der Firma Johnson&Johnson muss nur einmal verimpft werden, Termine für die Erst- und Zweitimpfung werden für die anderen Impfstoffe hingegen immer jeweils zusammen vergeben. Die Erst- und Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff, also von Biontech/Pfizer oder Moderna, muss immer mit dem gleichen Impfstoff erfolgen.

Wer eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hat, sollte dann laut aktueller STIKO- Empfehlung bei der zweiten Impfung mit einem mRNA-Impfstoff geimpft werden. Diese Kombination (Kreuzimpfung) führt nach aktuellem Kenntnisstand zu einem besonders hohen Schutz. Es ist möglich, auch weiterhin AstraZeneca bei der Erst- und Zweitimpfung zu verwenden, wenn dieser Impfstoff im Impfzentrum zur Verfügung steht. Auch die vollständige Impfserie aus Erst- und Zweitimpfung mit AstraZeneca ist hochwirksam und schützt vor schweren Krankheitsverläufen.
Ab der 30. Kalenderwoche (26.07. bis 30.07.) gibt es die Möglichkeit, bei Kreuimpfungen die Termine vorzuverlegen.


Ärztinnen und Ärzte beraten entsprechend. Genauere Informationen zu dieser Empfehlung gibt es hier:
https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/PM_2021-07-01.html



Schützen die eingesetzten Impfstoffe auch vor Mutationen des Virus?
In den bisherigen Untersuchungen mit vollständig geimpften Personen hat sich gezeigt, dass der aufgebaute Impfschutz auch bei Mutationsvarianten wirkt. Aktuelle Studien zeigen, dass die Impfstoffe auch bei der derzeit aufkommenden Deltavariante eine hohe Schutzwirkung gegen schwere Verläufe haben.
Damit der Schutz vollständig wirksam ist, muss auch die Zweitimpfung unbedingt erfolgen.


Was ist über Nebenwirkungen der Impfstoffe bekannt?
Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten.

Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an.

Die häufigste lokale Reaktion waren Schmerzen an der Einstichstelle. Unter den weiteren Reaktionen waren Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen die häufigsten Ereignisse. Fieber trat nach der ersten Impfdosis seltener als nach der zweiten Impfdosis auf.

Seit Einführung der Impfung wurden nach einer Impfung mit AstraZeneca sehr selten Blutgerinnsel (Thrombosen), verbunden mit einer Verringerung der Blutplättchenzahl (Thrombozytopenie), in einigen Fällen auch zusammen mit Blutungen, beobachtet. Darunter waren einige wenige schwere Fälle mit Blutgerinnseln an unterschiedlichen oder ungewöhnlichen Stellen (z.B. im Gehirn als Sinusvenenthrombosen), zusammen mit erhöhter Gerinnungsaktivität oder auch Blutungen im ganzen Körper. Die Mehrzahl dieser Fälle trat zwischen sieben bis 14 Tagen nach der Impfung und überwiegend bei Frauen unter 55 Jahren auf. Allerdings haben insgesamt auch mehr Frauen unter 55 Jahren den Impfstoff erhalten als andere Personen. Einzelne der beschriebenen Fällen endeten tödlich.

Detailliertere Informationen zu Impfreaktionen werden regelmäßig hier aktuallisiert:

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen

Wenn Sie bereits geimpft wurden, können Sie in folgender App Ihre Verträglichkeit erfassen:

https://www.pei.de/


Müssen feste Impfintervalle eingehalten werden?
Ja. Die STIKO empfiehlt bestimmte Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung, damit die Impfung den bestmöglichen Schutz bietet. Dieser Abstand beträgt für alle Impfstoffe in Niedersachsen 6 Wochen.


Wie hoch muss die Impfquote sein, damit wieder normales Leben einkehren kann?
Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Virus-Transmission (Übertragung) unterbindet oder wenigstens reduzieren kann. Insofern ist dem Individualschutz, also dem Schutz der geimpften Person vor einer COVID-19 Erkrankung oder einem schweren Verlauf der Erkrankung, eine hohe Bedeutung zuzumessen.


Wird eine dritte Corona-Impfung notwendig sein?
Dem Robert-Koch-Institut und der STIKO liegen noch keine verlässlichen wissenschaftlichen Daten vor, wie lange die Immunität sowohl nach der Impfung als auch nach einer Infektion anhält und ob bzw. wann Auffrischimpfungen notwendig sind. Bisherige Erkenntnisse legen nahe, dass die Immunantwort insbesondere bei älteren und krankheitsbedingt immungeschwächten Personen nach einer gewissen Zeit nachlässt. Aus diesen Gründen könnte eine weitere spätere Impfung notwendig werden. Bislang hat noch kein Hersteller einen Antrag auf Zulassung der Impfstoffe für eine dritte Impfung bei der EMA gestellt.

Niedersachsen bereitet sich dennoch bereits darauf vor, eine dritte Impfung durchführen zu können, insbesondere bei den besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen, also speziell in Alten- und Pflegeheimen. Dafür sollen die mobilen Impfteams auch nach der geplanten Schließung der Impfzentren zum 30. September weiterhin bereitstehen.


Ist es künftig nötig, sich jedes Jahr gegen Corona impfen zu lassen? So wie bei der Grippe?
Derzeit fehlen noch detaillierte Daten, wie lange der Impfschutz anhält. Es kann durchaus sein, dass eine Auffrischungsimpfung oder – wie bei der Grippeimpfung – jedes Jahr neue Impfungen notwendig sein werden.


*** Hier geht es zu einem informativen Video des RKI, welches die Wirkweise von mRNA-Impfstoffe erklärt. ***



3. Terminvereinbarung

Wann und wo kann ich mich für einen Impftermin anmelden?
Eine Anmeldung ist telefonisch und über unser Onlineportal möglich.

Impf-Hotline: 0800 99 88 665.

Die Hotline steht Ihnen für allgemeine Fragen zum Impfen sowie zur Vereinbarung von Impfterminen bzw. Aufnahme in die Warteliste zur Verfügung.

Grafische Übersicht Terminvereinbarung   Bildrechte: StK

Kann ich auch kurzfristig einen Termin buchen oder bekommen?
Wenn kurzfristig Termine im Impfzentrum abgesagt oder storniert werden, stehen die frei gewordene Impftermine zur sofortigen Buchung online im Impfportal (https://www.impfportal-niedersachsen.de/) zur Verfügung. Da diese Impftermine nur sehr wenige Tage Vorlauf haben, muss bei der Buchung ein elektronischer Kontaktweg für die Terminbestätigung gewählt werden (E-Mail). Bitte beachten Sie, dass die Abarbeitung der Warteliste nach wie vor Priorität hat.

Auch Niedersächsinnen und Niedersachsen, die bereits auf der Warteliste stehen, können einen kurzfristig verfügbaren Termin in Ihrem örtlichen Impfzentrum buchen. Ihr Platz auf der Warteliste wird automatisch freigegeben, sobald Sie einen solchen Online-Termin annehmen.

Die kurzfristigen Termine können auch telefonischen über das Service-Center unter der kostenlosen Rufnummer 0800 99 88 66 5 gebucht werden.


Ich habe einen Termin für eine Impfung in einem Impfzentrum. Jetzt impft mich aber mein Hausarzt. Muss ich meinen Termin im Impfzentrum absagen?
Damit Ihr Termin im Impfzentrum für andere Impfberechtigte freigegeben werden kann, bitten wir Sie herzlich darum, Ihren Termin abzusagen.
Das geht entweder telefonisch über die Hotline: 0800 99 88 665 oder über das Impfportal: www.impfportal-niedersachsen.de.
Im Portal gehen Sie auf "Termin/Wartelistenplatz stornieren", dort müssen Sie nach Ihrer Telefonnummer für die Sicherheitsabfrage, Ihren Termincode und das Geburtsdatum eintragen und bestätigen.


Ich gehöre zu einer ehemals priorisierten Gruppe und habe mich online auf der Warteliste registrieren lassen. Jetzt kann sich jeder anmelden. Ist es sicher, dass ich meinen vorgezogenen Terminanspruch behalte?
Ja, Sie behalten Ihren vorgezogenen Terminanspruch, die Wartelisten werden konsequent (und chronologisch) abgearbeitet.


Ich bin über 70 Jahre alt, bin online registriert, aber noch keinen Termin erhalten. Jetzt können ja alle anderen geimpft werden. Muss ich mich jetzt erneut registrieren lassen?
Nein, Sie behalten Ihren Terminanspruch, die Wartelisten werden konsequent abgearbeitet. Nach wie vor werden die priorisierten Impfberechtigten – also auch Sie - bevorzugt geimpft. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, bekommen Sie eine Nachricht mit Ihrem persönlichen Impftermin.


Ist die Warteliste auch mit einer Termingarantie verbunden?
Ja, absolut. Wenn Sie auf der Warteliste stehen, dann werden Sie auch einen Termin bekommen. Wie in jeder Warteschlage wird Ihnen ein Termin mitgeteilt, wenn Ihr Platz an der Reihe ist und in Ihrem Impfzentrum ein Impfstoff zur Verfügung steht.

Wie wird die Warteliste abgearbeitet?Sobald neue Impfstoffkapazitäten zur Verfügung stehen, erfolgt eine automatische Buchung Ihrer Impftermine in Ihrem Impfzentrum und Sie erhalten eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Impftermin.

Alle Termine, die von Impfzentren vor Ort ins System eingestellt werden, werden so schnell wie möglich und in chronologischer Reihenfolge an die Personen auf der Warteliste vergeben.


In der Impfhotline ist es oft besetzt – kann das auch jemand anders für mich im Internet machen?
Ja, auf jeden Fall. Dies können Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Nachbars oder sozial engagierte Menschen für Sie übernehmen. Es ist hierbei nur wichtig, dass diese Person Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer) zur Verfügung hat. Die Terminbestätigung sollte Ihnen dann per Post oder per E-Mail zugesandt werden. Dieser Wunsch kann bei der Internetreservierung eingetragen werden.


Werden denn für alle Impfzentren Termine vergeben oder geht das nur bei bestimmten Zentren?
Es wird nicht genügend Impfstoff nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen geliefert. Deshalb können in der Tat nicht immer alle Impfzentren gleichzeitig Termine anbieten.
Die Zahl der vor Ort bereitgestellten Termine hängt zudem davon ab, wie weit die jeweiligen Impfzentren mit der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im eigenen Einzugsbereich sind.
Wo noch nicht alle Einrichtungen von mobilen Teams aufgesucht werden konnten, müssen mindestens 50 Prozent der gelieferten Impfdosen weiterhin für diesen Bereich eingesetzt werden.


Und was mache ich, wenn mein Impfzentrum aktuell keine Termine angibt?
Impfberechtigte Personen können sich über die Hotline und das Online-Impfportal auch für Ihr regionales Impfzentrum auf die Warteliste setzen lassen, auch wenn dies noch keine Termine vergeben kann.

Im Zuge der Vergabe der Wartelistenplätze werden die persönlichen Daten der Impfberechtigten abgefragt. Darüber hinaus kann angegeben werden, welche Wochentage für einen zukünftigen Termin grundsätzlich in Frage kämen.

Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über den gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief.


Kann ich als Enkel für meine Großeltern Termine vereinbaren?

Ja, das ist möglich. Wichtig ist dabei, dass Sie die entsprechenden Daten Ihrer Großeltern parat haben. Auch die anschließende Kontaktaufnahme (schriftliche Bestätigung des Impftermins, Erinnerung zum zweiten Termin) kann über Sie erfolgen.

Sie müssen dann nur sicherstellen, dass Ihre Großeltern beim Impftermin dann die Bestätigung mitbringen.

Gleiches gilt natürlich auch für Betreuungspersonen oder in anderen Konstellationen, in denen Menschen im hohen Alter unterstützt werden.


Können wir als Ehepaar auch einen gemeinsamen Termin vereinbaren?
Ja, das geht. Sie sollten sich als Gruppe anmelden.


Ich möchte meine Eltern anmelden. Wie kann ich sicherstellen, dass meine Eltern einen gemeinsamen Termin bekommen?
Sie können Ihre Eltern über die Möglichkeit der Gruppenanmeldung registrieren. Sollten gerade keine zwei Termine gleichzeitig in Ihrem Impfzentrum frei sein, können Sie Ihre Eltern gemeinsam auf die Warteliste setzen lassen.


Kann ich mir das Impfzentrum aussuchen?
Nein, derzeit leider nicht. Sie bekommen über die Hotline und im Impfportal das Ihrem Wohnort zugewiesene Impfzentrum vorgeschlagen. Sofern das ausgewählte Impfzentrum zu weit entfernt sein sollte, empfehlen wir alternativ die Impfung über die regionalen Ärztinnen und Ärzte.


Erhalte ich eine Terminbestätigung?
Ja! Sie können sich aussuchen, ob Sie eine Terminbestätigung per E-Mail oder per Brief erhalten möchten. Die Terminbestätigung enthält neben den persönlichen Daten ihre beiden Impftermine, einen Termin-Code sowie die Adresse Ihres Impfzentrums.

Der Terminbestätigung beigefügt sind auch allgemeine Informationen rund um das Impfen. Bitte bringen Sie die Bestätigung bitte unbedingt zu den Impfterminen mit.


Gibt es eine Terminerinnerung?
Ja. Sie erhalten jeweils zwei Werktage vor den Terminen der 1. und 2. Impfung eine Terminerinnerung über den von Ihnen gewählten Kontaktweg (E-Mail oder Brief).


Was passiert, wenn die zweite Impfung nicht wie vorgesehen verabreicht werden kann, weil ich z.B. erkrankt bin?
Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Impftermine wahrgenommen werden. Deshalb werden beide Impftermine zusammen vergeben. Wenn Sie den 2. Termin – bitte nur in dringenden Ausnahmefällen, z.B. Fieber über 38,5°C! – nicht einhalten können, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline. Dort erhalten Sie weitere Informationen.


Muss ich mich beim Impftermin ausweisen?
Ähnlich wie bei den Wahlen müssen Sie nachweisen, dass Sie auch für den Termin die angemeldete Person sind.
Hierzu reicht als Nachweis:

  • jedes amtliche Lichtbilddokument (Ausweis, Führerschein, Schwerbehindertenausweis)
  • aber z.B. auch ein Rentenbescheid oder ähnliches, was eindeutig personenbezogen ist,
  • es reicht aber auch, wenn die Person bekannt ist, z.B. im Pflegeheim, die Angaben zur Person bestätigt werden oder
  • jemand vom Impfteam oder im Impfzentrum die Person kennt

Was ist, wenn mein Ausweis abgelaufen ist? Muss ich dann erst einen neuen beantragen und möglicherweise wochenlang warten?
Nein. Sie müssen aber Ihren alten Ausweis mitbringen und möglichst noch durch ein weiteres Lichtbilddokument, um Ihre Identität belegen können, beispielsweise Ihre Krankenkassenkarte oder Ihren Führerschein. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Impf-Hotline unter 0800 99 88 665.


Wo können Inselbewohnerinnen und -bewohner sich impfen lassen?
Inselbewohnerinnen und -bewohner müssen sich leider auf dem Festland impfen lassen. Sie müssen also für ihre individuelle Terminvereinbarung die Anreise zum Impfzentrum auf dem Festland berücksichtigen.




Fragen und Antworten zum Impfportal


Kann ich mich auch ohne eine E-Mail -Adresse zum Impfen anmelden bzw. mich auf die Warteliste setzen lassen?
Auf jeden Fall - Sie können auswählen, dass Sie eine Briefbestätigung haben möchten. In diesem Fall müssen Sie keine E-Mailadresse angeben.

Ich habe meine Postleitzahl eingegeben und das Impfzentrum in meiner Nähe wird mir angezeigt. Wie geht es weiter?
Derzeit werden im Impfportal keine konkreten Termine zur Auswahl angeboten. Die Terminzuteilung erfolgt (nur) über den Eintrag in die Warteliste. Diese wird entsprechend des verfügbaren Impfstoffs chronologisch abgearbeitet. Mit Klick auf das große weiße Feld „Warteliste“ beginnen Sie die Eintragung Ihrer Daten in die Warteliste. Wenn Sie dort erfolgreich aufgenommen sind (eine entsprechende Bestätigung sehen Sie dann am Ende Ihrer Eintragungen) erhalten Sie automatisch eine Terminzuteilung, wenn Ihr Platz in der Warteliste erreicht ist.

Ich habe kein Mobiltelefon für die SMS in der Sicherheitsabfrage - kann ich mich trotzdem im Online-Portal anmelden?
Ja, Sie können den Bestätigungscode auch auf eine Festnetznummer senden lassen. Sie bekommen dann einen Anruf, bei dem Ihnen der Zahlencode angesagt wird. Sie können die Ansage auch wiederholen lassen. Schreiben Sie sich bitte zur Sicherheit diese Zahl auf.

Ich kann die Webseite des Impfportals nicht aufrufen, es erscheint immer der Fehler 403. Mein Nachbar aber schon.
Aus Sicherheitsgründen ist das Impfportal nur von Rechnern aus zugänglich, deren IP-Adresse einem Standort innerhalb Deutschlands zugeordnet ist.
In seltenen Ausnahmefällen kann dies technisch dazu führen, dass auch innerhalb Deutschlands kein Zugriff auf das Impfportal möglich ist. Bitte probieren Sie es in diesem Fall vielleicht noch einmal mit Ihrem Mobiltelefon, sofern es internettauglich ist. Alternativ möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.

Warum muss ich nach meiner Telefonnummer noch eine Ziffernfolge eingeben?
Bei dem Code handelt es sich um eine übliche Sicherheitsmaßnahme zur Abwehr von automatisierten Computerprogrammen, die dem System schaden könnten.

Nach Eingabe meiner Telefonnummer kann ich aber nicht die farbliche Ziffernfolge eingeben, das Feld lässt dies nicht zu?
Vermutlich haben Sie eine Leerstelle in der Telefonnummer – tragen Sie bitte die Telefonnummer ohne Leerzeichen ein, in einem Rutsch.
Bitte verzichten Sie auch auf die länderspezifische Vorwahl (+49 oder 0049) bei der Eingabe.

Nach der Eingabe meiner Telefonnummer muss ich eine Zifferfolge eingeben, der mir angezeigt wird.
Ich kann diese aber nicht lesen. Was kann ich tun?

Diese Eingabe ist aus Sicherheitsgründen leider notwendig und wir bedauern, dass Ihnen das Lesen der Ziffernfolge nicht möglich ist. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, sich in Ihrem privaten Umfeld vertrauensvoll helfen zu lassen. Sie können aber auch bei der Impf-Hotline 0800 99 88 665 anrufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Hotline übernehmen Ihren Eintrag auf die Warteliste gerne.

Ich habe die farbige Ziffernfolge eingegeben und bekomme jetzt aber keine SMS bzw. keinen Anruf für den Code – wie lange dauert das?
Im Normalfall erhalten Sie bereits wenige Sekunden danach die SMS. Sollte dies auch nach einigen Minuten nicht der Fall sein, dann prüfen Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer korrekt eingetragen ist. (siehe auch vorstehende Frage)

Sollte die Nummer zutreffend sein und immer noch keine SMS bzw. Anruf erfolgt sein, dann klicken Sie bitte auf den runden Pfeil, erneuern die farbige Ziffernfolge und geben dann diese Ziffern ein. Sie wiederholen damit die Aufforderung zur Zusendung des Zahlencodes.
Sollte auch dies nicht erfolgreich sein, dann kann ein technisches Problem vorliegen. In diesem Fall möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.

Die Schaltfläche „Weiter“ erscheint nicht blau – was muss ich tun?
In diesem Fall fehlt vermutlich noch eine Eintragung, die das System auf der Seite noch benötigt. Bitte prüfen Sie zunächst, ob Sie alle notwendigen Eingaben gemacht haben.
Das sind insbesondere auf der Seite mit Ihren Adressdaten diejenigen, die mit einem Sternchen * versehen sind (= Pflichtfelder, die für die spätere Terminbestätigung benötigt werden). Erscheinen dort Zeilen in Rot, ist hier die Eingabe noch fehlerhaft. Dies kann zum Beispiel bei der E-Mailadresse der Fall sein, wenn diese nicht klein geschrieben ist oder Leerzeichen hat.

Was bedeuten die Sternchen hinter den Worten Name, Vorname, Adresse … ?
Die Felder mit Sternchen (sogenannte „Pflichtfelder“) benötigen wir, damit eine spätere Terminzuteilung ermöglicht werden kann und wir Ihnen diesen Termin auch mitteilen können.

Das System kennt meinen Straßennamen nicht. Kann ich mich trotzdem anmelden?
Im Impfportal wird das Adressverzeichnis der Deutschen Post genutzt. Darüber wird sichergestellt, dass die Terminbestätigung auch zweifelsfrei zugestellt werden kann. Sollte Ihr Straßenname nicht verzeichnet sein, melden Sie sich bitte alternativ über die Impf-Hotline an. Geben Sie bitte keine andere Straße an, sonst können wir Ihnen auf dem Postweg keine Bestätigung zukommen lassen.

Ich konnte nicht auswählen, dass ich den Versand der Terminzuteilung per E-Mail gerne hätte.
Bitte schauen Sie zunächst, ob Sie bereits Ihre Mail-Adresse angegeben haben und diese kleingeschrieben bzw. keine Leerstellen hat. Ist alles korrekt ausgefüllt, dann wird Ihnen die Option auch problemlos angeboten.

Leider habe ich beim Eingeben der Daten eine falsche Telefonnummer hinterlegt, kann ich dies ändern lassen?
Um Ihre Angaben ändern zu lassen, rufen Sie bitte die Impf-Hotline 0800 99 88 665 an.

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4. Impfzentren

Kann mich jemand zur Corona-Schutzimpfung begleiten?
Ihre Angehörigen können Sie natürlich zum Impfzentrum fahren. Wer auf die Hilfe von Angehörigen oder Betreuungskräften angewiesen ist, kann von ihnen auch beim Impftermin begleitet werden.
Sofern Sie für das Impfen selbst nicht auf Hilfe angewiesen sind, muss ihre Begleitung allerdings draußen warten.


Wie lange dauert eine Corona-Schutzimpfung bzw. der Termin im Impfzentrum?
Rechnen Sie bitte inklusive der notwendigen Warte- und Beobachtungszeiten im Impfzentrum mit ca. 1 Stunde.


Für welche Anzahl von Impfungen pro Tag sind die Impfzentren ausgerichtet?
Die Zahl der täglichen Impftermine wird maßgeblich von der Lieferbarkeit der Impfstoffe abhängen und kann je nach Impfzentrum variieren. Das Land verteilt den Impfstoff, den es von den Herstellern erhält, auf Grundlage der Anzahl an Einwohnerinnen und Einwohnern, die durch ein Impfzentrum versorgt wird.


Wie sind die Betriebszeiten in den Impfzentren? Sind diese auch an Wochenenden geöffnet?
Bislang ist für die Impfzentren eine Betriebszeit von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 und 20:00 Uhr vorgesehen. Je nach Lieferbarkeit des Impfstoffs können möglicherweise aber auch Termine am Wochenende vergeben werden.

Die Impfzentren planen die täglichen Betriebszeiten im Detail individuell und geben diese bekannt.


Ich verstehe die Beschreibung der Anfahrt zum Impfzentrum nicht, was kann ich tun?
Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihr zuständiges Impfzentrum Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Oftmals finden Sie umfängliche Beschreibungen zu den Impfzentren auf den Internetseiten Ihrer Stadt bzw. Ihres Landkreises. In der nachstehenden Liste der Impfzentren finden Sie darüber hinaus entsprechende Links zu den Impfzentren.


Übersicht der Impfzentren in Niedersachsen


Landkreis/Kreisfreie Stadt
Info
Anschrift

Ammerland

Info

Schule, Virchowstraße 2, 26160 Bad Zwischenahn

Aurich

Info

Sporthalle, Georgsheiler Weg 52, 26624 Südbrookmerland

Braunschweig

Info

Stadthalle, Braunschweig, St. Leonhard 14, 38102 Braunschweig

Celle

Info

Veranstaltungshalle, Hannoversche Straße 30b, 29221 Celle

Cloppenburg

Jugendherberge, Am Campingplatz 7, 49681 Garrel-Petersfeld

Cuxhaven

Veranstaltungshalle, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven

Delmenhorst

Info

Sporthalle, Am Wehrhahn 6, 27749 Delmenhorst

Diepholz

Info

Krankenhaus, Marie-Hackfeld-Str. 6, 27211 Bassum

Emden

Veranstaltungshalle, Früchteburger Weg 17-19, 26721 Emden

Emsland

Info

Veranstaltungshalle, Lindenstraße 24a, 49808 Lingen (Ems)
Stadthalle, Ölmühlenweg 9, 26871 Papenburg

Friesland

Info

ehem. Schule, Potsdamer Straße 10, 26419 Schortens OT Roffhausen

Gifhorn

Info

Stadthalle, Schützenplatz 2, 38518 Gifhorn

Goslar

Helmut-Sander-Sporthalle, Eichenweg, 38642 Goslar OT Oker

Göttingen - Stadt

Info

ehemaliger Großmarkt, Anna-Vandenhoeck-Ring 13, 37081 Göttingen

Göttingen - Landkreis

Info

Sporthalle, Heidestraße 10, 37412 Herzberg am Harz
Sporthalle, Godehardstraße 11, 37081 Göttingen

Graftschaft Bentheim

Gewerbehalle, Paulstr. 4-8, 48529 Nordhorn

Hameln-Pyrmont

Info

Unterkunftsgebäude, Reimerdeskamp, 31787 Hameln

Hannover - Region und Landeshauptstadt

Messehalle, Messegelände, 30521 Hannover, Messehalle 25

Harburg

Info

Stadthalle, Luhdorfer Straße 29, 21423 Winsen (Luhe)
Veranstaltungshalle, Richard-Schmidt-Straße 27, 21244 Buchholz

Heidekreis

Info

Veranstaltungshalle, Soltauer Str. 39, 29683 Bad Fallingbostel

Helmstedt

Info

Sporthalle, Kantstraße 27, 38350 Helmstedt

Hildesheim - Landkreis und Stadt

Info

ehem. Autohaus, Carl-Zeiss-Str. 17, 31137 Hildesheim
Sporthalle, Kalandstraße 19, 31061 Alfeld / Leine

Holzminden

Gewerbehalle, Zeppelinstraße 6, 37603 Holzminden

Leer

Schule, An der Schule 6, 26835 Hesel

Lüneburg

Info

Gewerbehalle Fa. Deerberg, Lilienthalstraße 1, 21337 Lüneburg

Nienburg

ehem. Schule, Weserweg 48, 31623 Drakenburg

Northeim

Stadthalle, Medenheimer Str. 4, 37154 Northeim

Oldenburg - Stadt

Info

Messehalle, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg

Oldenburg - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Westring 7, 27793 Wildeshausen

Osnabrück - Stadt

Info

Sporthalle, Schlosswall 10, 49080 Osnabrück

Osnabrück - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Borsigstraße 2, 49134 Wallenhorst
ehem. Verbrauchermarkt, Leimbrink 1-3, 49124 Georgsmarienhütte

Osterholz

Info

Stadthalle, Jacob-Frerichs-Straße 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Peine

Info

Industriehalle, Woltorfer Straße 77a, 31224 Peine

Rotenburg (Wümme)

Info

ehem. Krankenhaus , Dr. Otto-Straße 2, 27404 Zeven

Salzgitter

Unterkunftsgebäude, Hans-Birnbaum-Straße 30-32, 38229 Salzgitter

Schaumburg

Festhalle, Enzer Straße 19a, 31655 Stadthagen

Stade

Info

Industriehalle, Sophie-Scholl-Weg 24, 21684 Stade-Ottenbeck

Uelzen und Lüchow-Dannenberg

Info

Stadthalle, Am Schützenplatz 1, 29525 Uelzen

Vechta

Info

Gewerbehalle, Robert-Bosch-Straße 1, 49393 Lohne

Verden

Info

Containerbau am Kreishaus, Lindhooper Straße 67a, 27283 Verden (Aller)

Wesermarsch

Info

ehem. Schule, Kirchenstraße 17, 26919 Brake

Wilhelmshaven

ehem. Verbrauchermarkt, Güterstraße 48a, 26389 Wilhelmshaven

Wittmund

Info

Jugendherberge, Esens-Bensersiel, Grashauser Flage 2, 26427 Esens-Bensersiel

Wolfenbüttel

Info

Veranstaltungshalle, Schweigerstraße 8, 38302 Wolfenbüttel

Wolfsburg

Info

CongressPark Wolfsburg, Heinrich-Heine-Straße, 38440 Wolfsburg




5. Fragen zum Impfen in Arztpraxen

Nehmen alle Arztpraxen oder nur Hausarztpraxen teil?
Grundsätzlich können alle Arztpraxen können an den Impfungen teilnehmen. Ob die von Ihnen gewünschte Praxis schon Teil der Impfkampagne ist, sollten Sie vor Ort erfragen.


Kann ich mich selber um einen Impftermin bei meinem Hausarzt kümmern?
Die Impfungen erfolgen derzeit vor allem auf Einladung durch die Praxen.


Kann ich mir den Impfstoff aussuchen?
Eine Auswahl des Impfstoffs ist in der Regel nicht möglich. Wenn Sie nicht mit dem angebotenen Impfstoff geimpft werden möchten, können Sie die Impfung ablehnen. Allerdings müssen Sie dann solange warten, bis von allen Impfstoffen ausreichende Mengen zur Verfügung stehen, dass eine freie Impfstoffwahl möglich ist.


Halten sich die Ärzte an die vom Bund vorgegebene Priorisierung?
Ja. Die Ärztinnen und Ärzte halten an die vom Bund in der Bundesimpfverordnung vorgegebenen Priorisierungsgruppen.



6. Fragen zum digitalen Impfpass


Beschreibung Digitaler Impfnachweis   Bildrechte: StK
Beschreibung Digitaler Impfnachweis Schritte im Impfportal   Bildrechte: StK

Überall wird zum digitalen Impfpass berichtet – bekomme ich diesen Impfpass auch in Niedersachsen?
Natürlich - seit dem 21. Juni wird der digitale Impfnachweis Ihnen auf Wunsch direkt im Impfzentrum zeitgleich mit der Impfung ausgestellt. Sofern Sie Ihre Impfung in einer Arztpraxis durchgeführt haben, dann fragen Sie zunächst dort, ob ein Impfzertifikat ausgestellt wird. Ergänzend bieten dazu teilnehmende Apotheken die Erstellung eines Zertifikats an. Geimpfte Personen können unter www.mein-apothekenmanager.de eine entsprechende Apotheke in ihrer Nähe finden.

Zu Ihrer Information aus den FAQS des RKI:

Aktuell können Ärzte, die nicht Mitglied in der Kassenärztlichen Vereinigung sind und daher keinen Zugang zur Telematikinfrastruktur haben, den Impfzertifikatsservice noch nicht benutzen. Es wird aktuell an einer Lösung für Privatärzte, Betriebsärzte, etc. gearbeitet. Es wird auf der Webseite https://www.digitaler-impfnachweis-app.de/ darüber informiert.


Was genau ist der digitale Impfpass?
Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern.
Dieser Nachweis wird künftig in der Arztpraxis oder in einem Impfzentrum im Rahmen Ihrer Impfung generiert. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein 2D-Barcode erstellt, den die Nutzer auf einem Papierausdruck mitbekommen und später mit der CovPass-App oder der Corona-Warn-App einscannen und nutzen können. Die App speichert insofern Ihre Impfbescheinigung lokal auf Ihrem Smartphone.
Alternativ bleibt Ihr Impfpass in Papierform auch weiter als Nachweis gültig. Auch der Papierausdruck des EU Digitalen COVID Impfzertifikat kann als Impfnachweis genutzt werden.

Das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet hier weitere Fragen zum digitalen Impfnachweis.


Was brauche ich dafür?
Neben der bereits vielfach genutzten Corona-Warn-App können Sie auch die die neue CovPass-App für Ihr Smartphone nutzen. Beide Apps erhalten Sie in Ihrem jeweiligen App-Store.
Hier informiert das RKI über die CovPass-App und antwortet auf allgemeine Fragen zum digitalen Impfnachweis.


Ich bin bereits geimpft – wie komme ich jetzt an meinen Code für den digitalen Impfpass?
Für alle, die bereits in einem niedersächsischen Impfzentrum geimpft sind, besteht im Impfportal unter www.impfportal-niedersachsen.de und über die Hotline des Landes unter 0800 9988665 die Möglichkeit, den benötigten QR-Code digital oder postalisch zu erhalten.
Der erneute Besuch des Impfzentrums ist nicht erforderlich, um den QR-Code zu erhalten. Wir bitten deshalb alle geimpften Niedersächsinnen und Niedersachsen ganz herzlich, darauf zu verzichten. Wenn Sie den digitalen Impfpass ganz dringend benötigen, wenden Sie sich bitte zunächst an eine teilnehmende Apotheke in Ihrer Nähe. Der Impfpass in Papierform behält zudem nach wie vor seine Gültigkeit und kann weiter genutzt werden.


Reicht der Beleg von der zweiten Impfung in den Apps?
Nein, tatsächlich müssen beide Impftermine (mit entsprechenden QR-Code) in die App eingetragen werden. Bei einer Impfung mit Johnson & Johnson (nur eine Impfung) reicht entsprechend der eine QR-Code.
Der volle Corona-Impfschutz ist erst 14 Tage nach der letzten erforderlichen Impfung erreicht. Der in der App generiete QR-Code als Nachweis für den kompletten Impfschutz wird daher erst ab Tag 15 nach der vollständigen Corona-Impfung gültig.


Kann ich diesen digitalen Impfpass auch für Reisen in Europa nutzen?
Mit dem CovPass setzt Deutschland das europäische Zertifikat in Deutschland um, damit können die Zertifikate grenzüberschreitend in Europa genutzt werden.


Und wenn ich kein Smartphone habe? Muss ich mir überhaupt einen solchen digitalen Nachweis besorgen?
Der digitale Impfnachweis ist lediglich ein freiwilliges und ergänzendes Angebot.

Den Corona-Impfschutz können Sie auch mit dem ausgedruckten EU Digitalen COVID Impfzertifikat nachweisen.

Wenn Geimpfte keinen digitalen Impfnachweis besitzen oder diesen verloren haben, ist der Impfnachweis über den gelbem Impfausweis weiterhin möglich und gültig.

Hinweis: Die CovPass-App kann bei Bedarf auch die Zertifikate von Angehörigen gemeinsam auf einem Smartphone speichern und verwalten.


Ich möchte die Datenschutzinformation zur Ausstellung des digitalen Impfzertifikates lesen ...
Die Datenschutzinformation zur Ausstellung des digitalen „COVID-19-Impfzertifikats“ in einem Impfzentrum bzw. über das Impfportal können Sie hier downloaden.


Wie lange ist das digitale Impfzertifikat gültig?
Zum jetzigen Zeitpunkt beträgt die Gültigkeit ein Jahr ab dem Zeitpunkt der zweiten Impfung (+14 Tage).


Ich habe Probleme beim Download des Zertifikats (Pop-Up wird blockiert) ...
Bei dem digitalen Impfzertifikat handelt es sich um eine besonders schützenswerte Datei. Daher erfolgt aus systemtechnischen und auch datenschutzrechtlichen Gründen ein automatischer Download des Impfzertifikates.

Das automatische Herunterladen des Impfzertifikates im Browserfenster wird von einigen Betriebssystemen (z.B. iOS und Android) als sog. Pop-Up erkannt.

Bei einem Pop-Up handelt es sich in der Regel um das Öffnen eines neuen Browser-Fenster ohne vorheriger Interaktion oder z.B. durch Klicken eines Buttons (hier: Impfzertifikat downloaden). Dieses Prinzip wird in der Platzierung von Werbeanzeigen genutzt.

Durch persönliche oder auch standardmäßige Einstellungen im Endgerät (Tablet, PC, Smartphone, etc.) ist es möglich, dass Pop-Ups blockiert werden.

Wir bitten Sie daher vor dem (erneuten) Herunterladen des Zertifikates Ihre Einstellungen zu Pop-Ups zu kontrollieren und ggfs. so zu ändern, dass diese nicht blockiert werden.

Nach dem Herunterladen können und sollten Sie Ihre standardmäßigen Einstellungen wiederherstellen.

Benötigen Sie Hilfe bei der Deaktivierung des Pop-Up-Blockers?

Wir haben einige Links mit Anleitungen für Sie zusammengestellt:

Sofern Sie weiterhin Probleme haben aufgrund der Pop-Up- Einstellungen bitten wir Sie sich an den Verwalter Ihres Betriebssystems zu wenden oder durch eine Internetsuche eine passende Anleitung für Ihr Endgerät zu finden.




7. Weitere Informationen


Welche Information erhalte ich vor der Impfung?
Informationen erhalten Sie mit der Anmeldung.
Informationen zur Impfung können vorab z.B. unter www.zusammengegencorona.de abgerufen werden.

Aufklärungsdokumente zum Impfstoff von BioNTech und Pfizer in verschiedenen Sprachen finden sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html


Wo kann ich mich sonst noch zum Thema informieren?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits eine FAQ-Liste im Internet hinterlegt:
https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen/

Eine weitere FAQ-Liste finden Sie beim RKI:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Die Nationale Lenkungsgruppe Impfen von Bund und Ländern stellt ebenfalls zahlreiche Informationen zur Verfügung:
https://www.nali-impfen.de


Wie ist die Entwicklungen der Impfungen in Deutschland und Niedersachsen?

Einen umfänglichen und gleichzeitig anschaulichen Überblick finden Sie hier im:

Covid-19 Impfdashboard


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