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Covid-19 Impfung - Antworten auf häufig gestellte Fragen



*** Aktueller Hinweis ***

Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Impfstoffen übersteigt die Nachfrage nach Terminen für eine Impfung derzeit das Angebot in den Impfzentren vor Ort. Wenn Sie 80 Jahre und älter sind, möchten wir Ihnen so schnell und einfach wie möglich einen Impftermin anbieten. Sie können sich deshalb über unsere Impf-Hotline unter 0800 9988665 oder online über das Impfportal verbindlich auf die Warteliste für einen Impftermin setzen lassen.

Sobald neue Impfstoffkapazitäten zur Verfügung stehen, erfolgt eine automatische Buchung Ihrer Impftermine in Ihrem Impfzentrum und Sie erhalten eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Impftermin. Alle Termine, die von Impfzentren vor Ort ins System eingestellt werden, werden so schnell wie möglich und in chronologischer Reihenfolge an die Personen auf der Warteliste vergeben.

Wir bitten Sie um Verständnis, dass aufgrund der starken Nachfrage in der Hotline nicht alle Anrufe sofort von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern angenommen werden können. Wir wissen, dass es in dieser Situation schwerfällt, bitten Sie aber dennoch herzlich um Geduld. Die Zahl der in der Hotline tätigen Personen wird sukzessive aufgestockt.

» Hier geht zu Antworten auf Fragen zur Terminvereinbarung bzw. zur Warteliste und zum Impfportal (Schritt für Schritt erklärt).



Vorbemerkung:
Niedersachsen hat am 27. Dezember 2020 mit dem Impfen gegen COVID-19 in Alten- und Pflegeheimen begonnen.

Mittlerweile hat ein Großteil der Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheime in Niedersachsen mindestens eine Impfung erhalten, sodass nun nach und nach in allen 50 Impfzentren mit den Schutzimpfungen für die Menschen mit der höchsten Priorität beginnen kann. Unter der Hotline 0800 9988665 und über die Internetplattform www.impfportal-niedersachsen.de können sich Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, auf die Warteliste für einen Termin in ihrem regionalen Impfzentrum setzen lassen.

Niedersächsinnen und Niedersachsen, die älter sind als 80 Jahre wurden mit einem Brief des Sozialministeriums schriftlich informiert, wie sie einen Impftermin vereinbaren können (telefonisch oder online), wie der Impfvorgang ablaufen wird und dass unbedingt eine zweite Impfung notwendig ist. Außerdem haben zahlreiche Kommunen die bei ihnen impfberechtigten Personen zusätzlich mit eigenen Schreiben informiert.
»»» Hier finden Sie das Informationsschreiben zur Covid-Impfung


1. Fragen zur Impfreihenfolge (Priorisierungsgruppen)


Wer wird zuerst geimpft?

Auf Grundlage der Empfehlung der ständigen Impfkommission und des Ethikrates hat das Bundesgesundheitsministerium eine Verordnung erlassen, die die Reihenfolge der Impfungen festlegt. Diese Verordnung wurde zum 8. Februar überarbeitet.
»»» Hier finden Sie die Coronavirus-Impfverordnung des Bundes vom 08.02.2021 (CoronaImpfV) und die Änderung vom 24.02.2021 (Aufnahme von Personal aus Kitas und Grundschulen in die zweite Prioritätengruppe).

Alle Bundesländer müssen sich an die in den §§ 2 ff der CoronaImpfV vorgesehene Reihenfolge der Impfberechtigungen halten. Nach der Verordnung haben zunächst folgende Personengruppen einen Anspruch auf eine Impfung gegen Covid-19:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben,
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Allein in Niedersachsen gibt es rund 800.000 Menschen, die zu diesen in der Priorisierung 1 aufgezählten Gruppen gehören und nach der Verordnung bereits geimpft werden dürfen. Leider steht zunächst noch nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung, um auch all diesen Menschen sofort ein Impfangebot machen zu können. Die Impfung dieser Personengruppen wird je nach Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffs noch mehrere Wochen dauern.

Wir bitten deshalb um Verständnis, dass derzeit nicht alle Impfberechtigten 2021 sofort einen Termin erhalten können. Für alle impfberechtigten, die 80 Jahre und älter sind, besteht aber die Möglichkeit, sich im Internet oder unter der Hotline des Landes auf die Warteliste im Impfzentrum des eigenen Landkreises oder der eigenen kreisfreien Stadt setzen zu lassen. Sie erhalten dann sobald im Impfzentrum Impfstoff zur Verfügung steht und sie an der Reihe automatisch einen Termin für die Erst- und Zweitimpfung zugewiesen.


Was ist für diese erste Priorisierungsgruppe zu beachten?
Mittlerweile wurde in Deutschland neben den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna ein dritter Impfstoff zugelassen. Der Hersteller dieses Impfstoffs heißt AstraZeneca. Dieser Impfstoff darf nach der Empfehlung der Ständigen Impfkommission in Deutschland derzeit nur an Personen verimpft werden, die jünger sind als 65 Jahre.

Der Grund dafür ist, dass an den Studien, die der Zulassung vorausgingen, zu wenige Personen teilgenommen haben, die älter waren. Deshalb haben die Daten für eine Zulassung für diese Personengruppe nicht ausgereicht. Es ist aber zu erwarten, dass entsprechende Studien noch nachgeliefert werden, dann könnte die Ständige Impfkommission ihre Empfehlung ändern und dieser Impfstoff könnte dann auch an ältere Menschen verimpft werden.

Aus diesem Grund regelt die Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, dass Menschen, die zur Gruppe mit der höchsten Priorität gehören und jünger sind als 65 - also beispielsweise Pflegekräfte oder medizinisches Personal in den Krankenhäusern – mit diesem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden sollen.

Wer 80 Jahre und älter ist, wird nach wie vor mit den Impfstoffen von BioNTech und Pfizer geimpft.

§ 2 Absatz 2 der CoronaImpfVO:

„Sofern Impfstoffe von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut ausschließlich für Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, empfohlen werden, sollen diese Personen vorrangig mit diesen Impfstoffen versorgt werden. Sofern für Personen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder das 65. Lebensjahr vollendet haben, von der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut nur bestimmte Impfstoffe empfohlen werden, sollen diese Personen bei der Versorgung mit diesen Impfstoffen vorrangig berücksichtigt werden.“


Werden die unter 65-Jährigen aus den nachfolgenden Prioritätengruppen dann früher als geplant geimpft?
Generell ist die nach der ImpfVO vorgegebene Priorisierung für die jeweiligen Personengruppen einzuhalten. Wenn jedoch alle Personen mit höchster Priorität berücksichtigt wurden, für die der AstraZeneca-Impfstoff empfohlen ist, können auch Personen der nachfolgenden Priorität berücksichtigt werden, für die dieser Impfstoff empfohlen ist. Dies gilt auch dann, wenn die Schutzimpfungen von Personen mit den anderen beiden mRNA-Impfstoffen in der höheren Priorisierungsstufe noch nicht abgeschlossen sind.


Wie sieht der Übergang zur nächsten Priorisierungsgruppe aus, nachdem die Impfungen in den Pflegeheimen und bei den über 80jährigen abgeschlossen sind?
Mit der Impfung von weiteren Personen aus den Priorisierungsgruppen 2 und dann 3 soll grundsätzlich erst dann begonnen werden, wenn alle Anspruchsberechtigten aus der höchsten Priorisierungsgruppe 1 ein Impfangebot erhalten haben.
In engen Grenzen kann davon abgewichen werden, insbesondere wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.
Wenn also in einem Landkreis alle Personen mit höchster Priorität, für die der AstraZeneca-Impfstoff empfohlen ist, geimpft sind, können auch Personen der nachfolgenden Priorität berücksichtigt werden, für die dieser Impfstoff empfohlen ist.
Dies gilt auch dann, wenn die Schutzimpfungen von Personen mit den anderen Impfstoffen in der höheren Priorisierungsstufe noch nicht abgeschlossen sind. So wird sichergestellt, dass alle vorhandenen Impfstoffe möglichst rasch und zielgenau eingesetzt werden können.


Bildergalerie zu den Priorisierungsgruppen

Übersicht zur Priorisierungsruppe 1  
Übersicht zur Priorisierungsruppe 2  
Übersicht zur Priorisierungsruppe 3  

» Hier finden Sie die Bilder zu den Priorisierungsgruppen als PDF zum Download.


Angeblich soll der Impfstart in der 2. Priorisierungsgruppe bereits erfolgen – stimmt das und für wen gilt das konkret?
Tatsächlich sollen jetzt schon kurzfristig die ersten Personen aus der 2. Gruppe mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden können. Dies ist möglich, wenn vor Ort weitestgehend die Personen unter 65 aus der ersten Gruppe mit der höchsten Priorität (insbesondere Pflege- und intensivmedizinisches Personal) bereits versorgt wurden und noch Impfstoff von AstraZeneca zur Verfügung steht.
Zunächst sollen dabei Beschäftigte und Bewohnerinnen und Bewohner der Eingliederungshilfe sowie niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und anderes medizinisches Personal mit direktem Patientenkontakt in den Einrichtungen, in denen sie tätig sind ein Impfangebot erhalten. Das gleiche gilt auch für Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher. Diese Gruppen haben aufgrund ihrer Lebensumstände oder ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin viele direkte Kontakte, bei denen Abstandsregeln nicht immer eingehalten werden können. Das Land arbeitet daran, in den kommenden Wochen auch über die Individualanmeldung den Niedersächsinnen und Niedersachsen aus der zweiten Prioritätsgruppe, die jünger sind als 65 Jahre, ein Impfangebot mit AstraZeneca zu machen. Das ist derzeit aber noch nicht möglich!

Für alle andere Personen aus der 2. Gruppe, im Schwerpunkt Menschen über 70 Jahre bzw. Menschen mit medizinischen Risikofaktoren, die nicht mit AstraZeneca geimpft werden können, wird der Impfstart bzw. der Start in die Terminvergabe zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Hier bitten wir noch um Geduld. Zunächst ist aber sicherzustellen, dass die Niedersächsinnen und Niedersachsen, die älter sind als 80 so schnell wie möglich einen Termin für eine Impfung mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna erhalten können.


Als Beschäftigte in einer Zahnarztpraxis mit unmittelbaren Patientenkontakt kann ich mir jetzt also einen Termin für AstraZeneca buchen?
Nein, das geht leider nicht! Sie gehören zwar auf jeden Fall zu der vorgesehen Gruppe, können allerdings nicht direkt und individuell einen Termin vereinbaren. Ihr Landkreis bzw. kreisfreie Stadt wird mit dem regionalen Impfzentrum auf Ihren Arbeitgeber (hier Ihre Praxis) zugehen und mit Ihnen das weitere Terminmanagement vereinbaren. Ihr Arbeitgeber kann alternativ die zu impfenden Personen aus der Praxis an das Impfzentrum melden.


Ich bin 71 Jahre alt und werde folglich noch nicht geimpft - das Land will jetzt aber Polizistinnen und Polizisten impfen, die deutlich jünger sind. Das ist doch ungerecht, warum bin noch nicht dran?
Der Grund dafür, dass das Land bestimmten Berufsgruppen aus der zweiten Prioritätsgruppe - wie dem medizinischen Personal oder Polizistinnen und Polizisten mit vielen direkten Kontakten - schon jetzt ein Impfangebot macht, hat mit den vorhandenen Impfstoffen zu tun:
Die Impfstoffe von BionTech/Pfizer und Moderna sind für Personen vorgesehen, die älter sind als 65 Jahre.
Daher gehen derzeit alle vorhandenen Dosen dieser Impfstoffe zunächst an Personen mit der höchsten Priorität (also jetzt erst einmal an Personen über 80 Jahre) und dann an die 75- bis 79-Jährigen, anschließend an die 70- bis 74-Jährigen.

Der Impfstoff von AstraZeneca ist in Deutschland hingegen nur für Personen zugelassen, die jünger sind als 65 Jahre. Deshalb können mit diesem Impfstoff nun auch schon Personen aus der 2. Gruppe (hohe Priorität) geimpft werden. Dies gilt aber nur, wenn vor Ort schon allen impfberechtigten Personen unter 65 aus der 1. Gruppe (höchste Priorität, z.B. Pflege- und intensivmedizinisches Personal) ein Angebot gemacht wurde und noch Dosen des AstraZeneca Impfstoffs zur Verfügung stehen. So wird sichergestellt, dass alle vorhandenen Impfstoffe möglichst rasch und zielgenau eingesetzt werden.


Wann geht es los für das Personal von Kindertagesstätten und Grund- und Förderschulen?
Auch das Personal in Kindertageseinrichtungen sowie an Grund- und Förderschulen Covid-19-Schutzimpfungen soll jetzt zeitnah mit dem Impfstoff von AstraZeneca mit hoher Priorität geimpft werden können. Der Bund hat dafür die sogenannte Impf-Verordnung geändert, die die Impfreihenfolge rechtsverbindlich für alle Bundesländer regelt. Auch diese Impfungen werden zunächst ausschließlich über die Schulen und Kindertagesstätten organisiert. Die Details zum Vorgehen werden in Kürze mitgeteilt.


Was ist, wenn ich pflegebedürftig bin, aber nicht in einem Heim lebe? Wann bin ich dran?
Wenn Sie älter sind als 80 Jahre, gehören Sie zur ersten Gruppe der Impfberechtigten. Sie können jetzt sich über die Hotline oder das Internetportal auf die Warteliste für einen Impftermin setzen lassen.

Wenn Sie älter sind als 70, gehören Sie zur zweiten Gruppe in der vom Bund festgelegten Reihenfolge und müssen sich leider noch etwas gedulden, bis deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und mit dem Impfen der zweiten Priorisierungsgruppe begonnen werden kann. Innerhalb dieser zweiten Priorisierungsgruppe sollen – so die ImpfVO – die 75 bis 79jährigen vor den 70 bis 74jährigen geimpft werden.

Sobald die zweite Priorisierungsgruppe der Impfberechtigten bei der Terminvergabe an der Reihe ist, wird das Land diese Personen direkt anschreiben und die dann erweiterte Impfmöglichkeit auch online sowie über die Medien entsprechend kommunizieren.


Ich habe eine besondere belastende und im Hinblick auf eine mögliche Corona-Infektion besonders gefährliche gesundheitliche Situation. Sind Ausnahmen von der Impfreihenfolge möglich?
Mit der jüngsten Änderung der Impf-Verordnung hat das Bundesgesundheitsministerium die Möglichkeit geschaffen, in Einzelfällen von der festgelegten Reihenfolge der Impfungen abzuweichen.

Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, können in die zweite oder dritte Priorisierungsgruppe aufgenommen und somit früher als sonst vorgesehen geimpft werden.

Eine Einzelfallentscheidung kann nach der geltenden Verordnung des Bundes allerdings leider nicht dazu führen, dass eine Person in die höchste Priorisierungsgruppe aufgenommen wird und damit jetzt sofort Anspruch auf eine Impfung hat.

Das Vorliegen eines sehr hohen, hohen oder erhöhten Risikos für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus muss ärztlich bescheinigt werden. Zur Ausstellung eines solchen ärztlichen Zeugnisses sind ausschließlich die Einrichtungen berechtigt, die vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung mit der Wahrnehmung dieser Aufgabe beauftragt werden.

Das Sozialministerium bereitet hierzu jetzt ein Verfahren vor. Es muss sichergestellt werden, dass über Anträge auf eine vorzeitige Impfung unabhängig und unter Beteiligung von Ärztinnen und Ärzten entschieden werden kann.


Wir sind 82 und 78 Jahre alt – können wir gemeinsam geimpft werden?
Leider nein, wenn Sie älter sind als 80 Jahre, gehören Sie zur ersten Gruppe der Impfberechtigten. Sie können dann nach Start der Terminvergabe einen Termin in einem Impfzentrum erhalten. Wenn Sie älter sind als 70, gehören Sie zur zweiten Gruppe in der vom Bund festgelegten Reihenfolge und müssen sich leider noch etwas gedulden, bis deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht.


In welchen Fällen wird von einer Impfung abgeraten?
Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die aktuell kein Impfstoff zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden.

Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.

Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden:
Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.


Sollte ich mich auch impfen lassen, wenn ich bereits mit dem Virus infiziert war?
Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen wurde, müssen zunächst nicht geimpft werden. Es gibt jedoch keine Hinweise, dass die Impfung eine Gefährdung darstellt, wenn man in der Vergangenheit eine Infektion durchgemacht hat. Es besteht also keine medizinische Notwendigkeit, dies vor der Impfung auszuschließen.


Sind Differenzierungen innerhalb einer Priorisierungsgruppe möglich?
Ja. Innerhalb der Priorisierungsgruppen können auf Grundlage der jeweils vorliegenden infektiologischen Erkenntnisse, der jeweils aktuellen Empfehlung der STIKO und der Inzidenzen vor Ort bestimmte Anspruchsberechtigte vorrangig berücksichtigt werden.


Wie ist die weitere Reihenfolge bei den Impfungen?
Zur zweiten Gruppe der Impfberechtigten gehören nach der Bundesverordnung, nach der sich alle Bundesländer richten müssen:

  1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,
  2. folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV- 2 besteht:

    a) Personen mit Trisomie 21,
    b) Personen nach Organtransplantation,
    c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression,
    d) Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt,
    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung,
    f) Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%),
    g) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung,
    h) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,
    i) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40),
    j) Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV- 2 besteht,
  3. bis zu zwei enge Kontaktpersonen
    a) von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
    b) von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden,
  4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,
  6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,
    *Neu ab 24.02.2021:*
    6 a)

    Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind,

  7. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,
  8. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind,
  9. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind.

Sobald diese Gruppe der Impfberechtigten bei der Terminvergabe an der Reihe ist, wird das Land dies entsprechend kommunizieren.




2. Fragen zum Impfstoff

Aktuell wird viel über den AstraZeneca-Wirkstoff berichtet – ist von diesem Impfstoff abzuraten?
Auf keinen Fall – der Wirkstoff ist weiterhin eine wichtige Säule der Impfkampagne in Deutschland und auch in Niedersachsen.

Wie bei den anderen beiden Wirkstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) handelt es sich bei AstraZeneca um einen mehrfach geprüften, zugelassenen sowie sicheren und wirksamen Impfstoff.

Bei den derzeit berichteten Nebenwirkungen handelt es sich in der Regel um übliche und erwartbare Impfreaktionen, da das Ziel eines Impfstoffs im Auslösen einer Immunreaktion liegt. Diese treten auch bei den anderen Wirkstoffen auf und sind als normale Impfreaktionen zu betrachten.

Jeder der aktuell eingesetzten Impfstoffe bietet nachweislich einen deutlichen Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus und verringert die Gefahr von schweren Krankheitsverläufen.

» Hier finden Sie weitere Informationen zum Impfstoff AstraZeneca.



Wann besteht Impfschutz?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung.


Wie lange hält die Wirkung der Impfstoffe an?
Impfschutz besteht nur dann, wenn zwei Impfungen in dem dafür vorgesehenen Zeitraum stattgefunden haben. Nach aktuellen Erkenntnissen besteht der bestmögliche Impfschutz ab sieben Tage nach der zweiten Impfung. Über die Dauer der Wirksamkeit fehlen derzeit noch detaillierte Daten.


Wer haftet für mögliche Schäden durch die Impfstoffe?
Von der Impfung ausgehende Risiken sind über die Staatshaftung abgedeckt. Das bedeutet, dass der Staat für eventuelle Impfschäden finanziell einsteht. In den Zulassungsstudien sind keine schwerwiegenden Nebenwirkungen bekannt geworden.


Kann zwischen (ggf. mehreren verfügbaren) Impfstoffen gewählt werden oder mir einen Impfstoff aussuchen?
Nein, zunächst nicht. Nach bisherigen Planungen soll zunächst pro Tag in einem Impfzentrum nur ein Impfstoff verimpft werden. Termine für Erst- und Zweitimpfung werden zusammen vergeben. Die Erst- und Zweitimpfung muss immer mit dem gleichen Impfstoff erfolgen.


Schützen die eingesetzten Impfstoffe auch vor Mutationen des Virus?
In den bisherigen Untersuchungen mit zweimal geimpften Personen hat sich gezeigt, dass der aufgebaute Impfschutz auch bei einzelnen Muatationsvarianten wirkt. Ob das auf Dauer gegen alle Mutationen der Fall ist, werden die weiteren Forschungen zeigen.


Was ist über Nebenwirkungen der Impfstoffe bekannt?
Wie bei jeder Impfung, können auch nach der COVID-19-Impfung Impfreaktionen und Nebenwirkungen auftreten.

Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen (Biontech/Pfizer und Moderna) kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an.

Die häufigste lokale Reaktion war Schmerzen an der Einstichstelle. Unter den weiteren Reaktionen waren Abgeschlagenheit sowie Kopfschmerzen die häufigsten Ereignisse. Fieber trat nach der ersten Impfdosis seltener als nach der zweiten Impfdosis auf.

Detailliertere Informationen zu Impfreaktionen werden regelmäßig hier aktuallisiert:

Ich habe gehört, dass inzwischen mehr als die Hälfte des Impfstoffs an die Impfzentren verteilt wird, warum das?

Um einen wirksamen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe bei einer Covid-Infektion zu erhalten, sind bei den aktuell zugelassenen Impfstoffen der Firmen BioNTech/Pfizer und Moderna zwei Impfdosen im Abstand von drei bis vier Wochen nötig.
Beim Impfstoff von AstraZeneca kann der ist sogar ein Abstand zwischen den Impfungen von 9 bis 12 Wochen betragen. Deshalb werden Sie bei der Terminvergabe auch immer gleich zwei Termine erhalten.

Das Land reserviert weiterhin mRNA-Impfstoff für Zweitimpfungen. Grund ist, dass diese Zweitimpfung garantiert stattfinden können soll. Auf diese Weise stellen wir sicher, dass alle, die geimpft sind, schnell den größtmöglichen Schutz erhalten.
In den ersten Wochen des Jahres 2021 hat das Land tatsächlich genau die Hälfte der Impfdosen zurückgelegt, um von Lieferschwankungen unabhängig zu sein. Mittlerweile haben die Hersteller der Impfstoffe mehr Erfahrung mit der Produktion und die Lieferungen kommen regelmäßig. Deshalb wird mittlerweile eine Reserve von einem Drittel inzwischen als ausreichend erachtet.

Beim Impfstoff von AstraZeneca gibt es ein anderes Vorgehen: Eine Zurückstellung von Impfstoff für Zweitimpfungen ist bei diesem Impfstoff zunächst nicht vorgesehen, da der zeitliche Abstand zur notwendigen Zweitimpfung hier mit 9 bis 12 Wochen deutlich größer ist als bei den anderen Impfstoffen. Zudem soll von diesem Impfstoff nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums schon bald deutlich mehr in Niedersachsen ankommen. Dann stehen auch ausreichend Impfdosen für die Zweitimpfungen nach 9 bis 12 Wochen bereit.


Müssen feste Impfintervalle eingehalten werden?
Ja, dieser Punkt aus der aktuellen STIKO-Empfehlung wird in der geänderten ImpfVerordnung nun konkret aufgegriffen. Um die Effektivität der Impfstoffe zu gewährleisten, sollen die empfohlenen Zeiträume zwischen Erst- und Zweitimpfung eingehalten werden. Für den Impfstoff von BioNTech sind das 3-6 Wochen, für Moderna 4-6 Wochen und für AstraZeneca 9-12 Wochen.


Wie hoch muss die Impfquote sein, damit wieder normales Leben einkehren kann?
Grundsätzlich sollte jeder, der sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz). Allerdings ist derzeit nicht vorhersagbar, inwieweit eine Immunität die Virus-Transmission (Übertragung) unterbindet oder wenigstens reduzieren kann. Insofern ist dem Individualschutz, also dem Schutz der geimpften Person vor einer COVID-19 Erkrankung oder einem schweren Verlauf der Erkrankung, eine hohe Bedeutung zuzumessen.


Ist es künftig nötig, sich jedes Jahr gegen Corona impfen zu lassen? So wie bei der Grippe?
Derzeit fehlen noch detaillierte Daten, wie lange der Impfschutz anhält. Es kann durchaus sein, dass eine Auffrischungsimpfung oder – wie bei der Grippeimpfung – jedes Jahr neue Impfungen notwendig sein werden.




Video: Wirkweise und potentielle Risiken der mRNA-Impfstoffe gegen COVID19 (Quelle: RKI)



3. Terminvereinbarung

Wann und wo kann ich mich für einen Impftermin anmelden?
Anmeldung zu Terminen im Impfzentrum sind seit dem 28. Januar 2021 möglich. Personen, die 80 Jahre und älter sind, haben hierzu ein Schreiben mit den notwendigen Informationen erhalten. Eine Anmeldung ist telefonisch und über unser Onlineportal möglich sein.

Seit Mitte Dezember ist die Impf-Hotline geschaltet: 0800 99 88 665.

Die Hotline steht Ihnen für allgemeine Fragen zum Impfen sowie zur Vereinbarung von Impfterminen bzw. Aufnahme in die Warteliste zur Verfügung.

Die Termine der mobilen Teams, die in Alten- und Pflegeheimen impfen, werden durch die Leitung der Einrichtung in Absprache mit dem jeweiligen Impfzentrum vereinbart.


Warum gibt es zur Zeit nur eine Warteliste und keine Termine?
Einer großen Zahl von impfberechtigten Niedersächsinnen und Niedersachsen konnte aufgrund des derzeit verfügbaren Impfstoffs bisher leider noch kein fester Termin für eine Impfung in ihrem örtlichen Impfzentrum angeboten werden. Viele Menschen haben sich daher bereits auf die Warteliste setzen lassen. Vor diesem Hintergrund hat das Land an der bisherigen Praxis der Terminvergabe eine kurzfristige, vorübergehende Änderung vorgenommen:

Zukünftig werden alle Impftermine, die von Impfzentren in das Buchungssystem des Landes eingetragen werden, so schnell wie möglich und ausschließlich an Personen auf der Warteliste vergeben.

Für Sie ist das aber nicht zum Nachteil – Sie reservieren sich einen Platz auf der Warteliste und mit Verfügbarkeit von Impfstoff in Ihrem Impfzentrum erhalten Sie automatisch Ihren Termin. Nur wenn der vorgeschlagene Termin bei Ihnen so gar nicht passen sollte, müssten Sie bitte nochmal aktiv werden und den Termin über die Hotline 0800 99 88 665 ändern lassen.


Dann ist die Warteliste mit einer Termingarantie verbunden?
Ja, absolut. Wenn Sie auf der Warteliste stehen, dann werden Sie auch einen Termin bekommen. Wie in jeder Warteschlage wird Ihnen ein Termin mitgeteilt, wenn Ihr Platz an der Reihe ist und in Ihrem Impfzentrum ein Impfstoff zur Verfügung steht.


In der Impfhotline ist es oft besetzt – kann das auch jemand anders für mich im Internet machen?
Ja, auf jeden Fall. Dies können Familienangehörige, Freunde, Bekannte, Nachbars oder sozial engagierte Menschen für Sie übernehmen. Es ist hierbei nur wichtig, dass diese Person Ihre Kontaktdaten (Name, Adresse, Geburtsdatum und Telefonnummer) zur Verfügung hat. Die Terminbestätigung sollte Ihnen dann per Post zugesandt werden. Dieser Wunsch kann bei der Internetreservierung eingetragen werden.


Welcher Personenkreis ist nun konkret für die Terminvergabe bzw. die Warteliste vorgesehen?
Derzeit können zunächst nur Niedersächsinnen und Niedersachsen, die 80 Jahre und älter sind, einen Impftermin vereinbaren bzw. sich auf eine Warteliste für einen Termin setzen lassen.


Wie vereinbare ich am besten einen Termin?
Die Terminvereinbarung bzw. aktuell die Aufnahme in die Warteliste kann auf zwei Wegen erfolgen:

Zum einen können impfberechtigte Personen unter der

Telefonnummer 0800 99 88 665

anrufen und dort telefonisch einen Termin buchen bzw. sich für die Warteliste registrieren zu lassen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Hotline führen Sie dabei durch die Buchung.

Zum anderen können unter der Internetadresse

www.impfportal-niedersachsen.de

eigenständig freie Termine gebucht werden, sofern diese zur Verfügung stehen.
Aktuell ist das Verfahren für die Aufnahme in die Warteliste vorgesehen.

Hinweis:

Einer großen Zahl von impfberechtigten Niedersächsinnen und Niedersachsen konnte aufgrund des derzeit verfügbaren Impfstoffs bisher leider noch kein fester Termin für eine Impfung in ihrem örtlichen Impfzentrum angeboten werden. Vor diesem Hintergrund nimmt das Land an der bisherigen Praxis der Terminvergabe eine kurzfristige, vorübergehende Änderung vor:

Zukünftig werden alle Impftermine, die von Impfzentren in das Buchungssystem des Landes eingetragen werden, so schnell wie möglich und ausschließlich an Personen auf der Warteliste vergeben. Das Online-Impfportal wurde dahingehend umgestellt, sodass auch online einstweilen ausschließlich Wartelistenplätze vergeben werden.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass alle impfberechtigten Personen in der Reihenfolge ihres Platzes auf der Warteliste einen Termin erhalten. Sie erhalten ihren Termin für die Erst- und Zweitimpfung, sobald vor Ort Impfstoff zur Verfügung steht und sie an der Reihe sind.


Wie wird die Warteliste abgearbeitet?
Sobald neue Impfstoffkapazitäten zur Verfügung stehen, erfolgt eine automatische Buchung Ihrer Impftermine in Ihrem Impfzentrum und Sie erhalten eine Terminbestätigung mit allen wichtigen Informationen zum Impftermin.
Mit den neu angelieferten Impfdosen werden zunächst die Alten- und Pflegeheime versorgt, in denen die Impfungen noch ausstehen. Auch Kliniken werden prioritär versorgt.
Alle Termine, die von Impfzentren vor Ort ins System eingestellt werden, werden so schnell wie möglich und in chronologischer Reihenfolge – bis auf Weiteres - ausschließlich an die Personen auf der Warteliste vergeben.

Grafische Übersicht Terminvereinbarung   Bildrechte: StK
Grafische Übersicht Ablauf Terminvereinbarung   Bildrechte: StK

Was mache ich, wenn ich bei der Hotline nicht durchkomme?
Die Landesregierung bittet um Verständnis, dass die Hotline einem großen Ansturm ausgesetzt ist. Nutzen Sie alternativ auch die Möglichkeit sich im Internet unter www.impfportal-niedersachsen.de auf die Warteliste für einen Impftermin setzen zu lassen.
Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über den gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief.


Werden denn für alle Impfzentren Termine vergeben oder geht das nur bei bestimmten Zentren?
Es wird nicht genügend Impfstoff nach Deutschland und damit auch nach Niedersachsen geliefert. Deshalb können in der Tat nicht immer alle Impfzentren gleichzeitig Termine anbieten.
Die Zahl der vor Ort bereitgestellten Termine hängt zudem davon ab, wie weit die jeweiligen Impfzentren mit der Impfung der Bewohnerinnen und Bewohner der Alten- und Pflegeheime im eigenen Einzugsbereich sind.
Wo noch nicht alle Einrichtungen von mobilen Teams aufgesucht werden konnten, müssen mindestens 50 Prozent der gelieferten Impfdosen weiterhin für diesen Bereich eingesetzt werden.


Und was mache ich, wenn mein Impfzentrum aktuell keine Termine angibt?
Es besteht für alle impfberechtigten Personen, die 80 Jahre und älter sind, die Möglichkeit, sich über die Hotline und das Online-Impfportal auch für Ihr regionales Impfzentrum auf die Warteliste setzen zu lassen, auch wenn dies noch keine Termine vergeben kann.

Im Zuge der Vergabe der Wartelistenplätze werden die persönlichen Daten der Impfberechtigten abgefragt. Darüber hinaus kann angegeben werden, welche Wochentage für einen zukünftigen Termin grundsätzlich in Frage kämen.

Sobald ein freier Termin im gewählten Impfzentrum an einem der gewählten Tage zur Verfügung steht und die Person auf der Warteliste an der Reihe ist, erhält sie beide Impftermine vor Ort fest zugewiesen. Die Benachrichtigung erfolgt auch hier über den gewünschten Kontaktweg per E-Mail oder Brief.


Ich gehöre als ambulante Pflegekraft oder Ärztin auf der Intensivstation im Krankenhaus zur Gruppe mit der höchsten Priorität für eine Impfung.
Warum kann ich nicht selbst einen Termin in meinem Impfzentrum vereinbaren?

Alle impfberechtigten Personen, die jünger sind als 65 Jahre und zur Gruppe mit der höchsten Priorität für eine Impfung gehören, werden möglichst in ihrem beruflichen Umfeld mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft.

Die Impfzentren setzen sich dazu vor Ort mit den entsprechenden Einrichtungen wie ambulanten Pflegediensten, Krankenhäusern, Rettungsdiensten oder mit Praxen, die beispielsweise viele Patientinnen und Patienten in Alten- und Pflegeheimen versorgen, in Verbindung. Die Terminvereinbarungen finden dann in direkter Absprache zwischen der jeweiligen Einrichtung und dem zuständigen Impfzentrum statt. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber können sich zu diesem Zweck über die Kreise und kreisfreien Städte auch an ihr zuständiges Impfzentrum wenden.
Auf diese Weise ist sichergestellt, dass die Niedersächsinnen und Niedersachsen, die älter sind als 80, so schnell wie möglich einen Termin für eine Impfung mit den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna erhalten können.
Auch alle impfberechtigten Personen in der höchsten Priorität (insbesondere Pflege- und intensivmedizinisches Personal unter 65 Jahren) werden so im Rahmen ihrer jeweiligen beruflichen Tätigkeit in der Regel mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft.


Kann ich als Enkel für meine Großeltern Termine vereinbaren?
Ja, das ist möglich. Wichtig ist dabei, dass Sie die entsprechenden Daten Ihrer Großeltern parat haben. Auch die anschließende Kontaktaufnahme (schriftliche Bestätigung des Impftermins, Erinnerung zum zweiten Termin) kann über Sie erfolgen.

Sie müssen dann nur sicherstellen, dass Ihre Großeltern beim Impftermin dann die Bestätigung mitbringen.

Gleiches gilt natürlich auch für Betreuungspersonen oder in anderen Konstellationen, in denen Menschen im hohen Alter unterstützt werden.

Bitte beachten Sie aber, dass Sie über die Hotline gleichzeitig die Termine für Großvater und Großmutter machen können, über das Impfportal geht das nur nacheinander.


Meine Eltern sind nun auf der Warteliste. Wie kann ich sicherstellen, dass sie einen gemeinsamen Termin bekommen?
Aktuell können wir aufgrund der begrenzten Impfstoffmengen leider keinen gemeinsamen Termin garantieren. Wir bitten Sie herzlich um Verständnis.


Kann ich mir das Impfzentrum aussuchen?
Nein, derzeit leider nicht. Sie bekommen am Telefon das nächstgelegene Impfzentrum vorgeschlagen.

Niedersachsen bekommt wöchentlich derzeit im Schnitt rund 60.000 Impfdosen. Da jede und jeder Impfberechtigte zwei Dosen bekommen muss, wird die Hälfte der Impfdosen zurückgelegt. Gleichzeitig sollen nach wir vor zunächst Menschen geimpft werden, die in Alten- und Pflegeheimen leben und arbeiten. Damit reduzieren sich die für die Erstimpfung der zuhause lebenden Über-80-Jährigen Impfberechtigte verfügbaren Dosen auf 10 bis 15.000.
Die rund 800.000 Niedersächsinnen und Niedersachsen, die in der ersten Priorität impfberechtigt sind, können also nur nach und nach Termine bekommen.

Der Druck auf die einzelnen Impfzentren ist dementsprechend groß. Sobald die Impfzentren neuen Impfstoff zugeteilt bekommen, stellen sie neue Termine ins Netz. Wenn diese dann vergeben sind, muss abgewartet werden, bis wieder neuer Impfstoff kommt.

In den ersten Stunden wurde wiederholt versucht, in weit entfernten Impfzentren einen Termin zu bekommen, wenn in dem Impfzentrum des eigenen Landkreises keine Termine frei waren. Das hat dazu geführt, dass die Menschen aus dem derart frequentierten Landkreisen kaum mehr eine Chance hatten, selbst zum Zuge zu kommen.

Aus diesem Grund werden jetzt für einen Übergangszeitraum lediglich Termine in dem Impfzentrum im Landkreis vergeben, in dem ein/e Impfberechtigte/r wohnt. Nur so kann eine in etwa gleichmäßige Verteilung des Impfstoffes sichergestellt werden.
Diese Regelung gilt nur solange, wir nicht deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung steht und mehr Terminvergaben möglich sind. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass deshalb jetzt in der ersten Phase des Impfens jenseits von Alten- und Pflegeheimen und Krankenhäusern auch eine Impfung in einem vom jeweiligen Wohnort aus betrachtet örtlich näher gelegenen Impfzentrum eines Nachbarlandkreises nicht möglich ist.

In späteren Phasen der Impfaktion, in denen flächendeckend mehr Impfstoff zur Verfügung steht, soll dann eine Auswahl des gewünschten Impfzentrums möglich werden.


Erhalte ich eine Terminbestätigung?
Ja! Sie können sich aussuchen, ob Sie eine Terminbestätigung per E-Mail oder per Brief erhalten möchten. Die Terminbestätigung enthält neben den persönlichen Daten ihre beiden Impftermine, einen Termin-Code sowie die Adresse Ihres Impfzentrums.

Der Terminbestätigung beigefügt sind auch allgemeine Informationen rund um das Impfen. Bitte bringen Sie die Bestätigung bitte unbedingt zu den Impfterminen mit.


Gibt es eine Terminerinnerung?
Ja. Sie erhalten jeweils zwei Werktage vor den Terminen der 1. und 2. Impfung eine Terminerinnerung über den von Ihnen gewählten Kontaktweg (E-Mail oder Brief).


Was passiert, wenn die zweite Impfung nicht wie vorgesehen verabreicht werden kann, weil ich z.B. erkrankt bin?
Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Impftermine wahrgenommen werden. Deshalb werden beide Impftermine zusammen vergeben. Wenn Sie den 2. Termin – bitte nur in dringenden Ausnahmefällen, z.B. Fieber über 38,5°C! – nicht einhalten können, melden Sie sich bitte umgehend bei der Termin-Hotline. Dort erhalten Sie weitere Informationen.


Kann ich einen Termin auch wieder stornieren?
Das ist generell möglich. Bitte melden Sie sich in einem solchen Fall so früh wie möglich bei der Termin-Hotline (0800 99 88 665). Dann kann der freigewordene Termin wieder vergeben werden.

Wenn Sie den ersten Termin bereits wahrgenommen haben, sollten Sie den zweiten Termin zum vorgesehenen Zeitpunkt unbedingt einhalten. Die Impfung ist nur wirksam, wenn beide Termine eingehalten werden.


Muss ich mich beim Impftermin ausweisen?
Ähnlich wie bei den Wahlen müssen Sie nachweisen, dass Sie auch für den Termin die angemeldete Person sind.
Hierzu reicht als Nachweis:

  • jedes amtliche Lichtbilddokument (Ausweis, Führerschein, Schwerbehindertenausweis)
  • aber z.B. auch ein Rentenbescheid oder ähnliches, was eindeutig personenbezogen ist,
  • es reicht aber auch, wenn die Person bekannt ist, z.B. im Pflegeheim, die Angaben zur Person bestätigt werden oder
  • jemand vom Impfteam oder im Impfzentrum die Person kennt

Was ist, wenn mein Ausweis abgelaufen ist? Muss ich dann erst einen neuen beantragen und möglicherweise wochenlang warten?
Nein. Sie müssen aber Ihren alten Ausweis mitbringen und möglichst noch durch ein weiteres Lichtbilddokument, um Ihre Identität belegen können, beispielsweise Ihre Krankenkassenkarte oder Ihren Führerschein. Weitere Informationen erhalten Sie auch bei der Impf-Hotline unter 0800 99 88 665.


Wo können Inselbewohnerinnen und -bewohner sich impfen lassen?
Inselbewohnerinnen und -bewohner müssen sich leider auf dem Festland impfen lassen. Sie müssen also für ihre individuelle Terminvereinbarung die Anreise zum Impfzentrum auf dem Festland berücksichtigen.




Fragen und Antworten zum Impfportal

In der nachstehenden Bildergalerie zeigen wir Ihnen die einzelnen Schritte in unserem Impfportal zur Aufnahme in die Warteliste. Im Anschluss beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen zu diesem Bereich.

Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 1  
Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 2  
Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 3  
Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 4  
Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 5  
Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 6  
Schaubild: Impfportal Schritt für Schritt - Bild 7  

» Download: Registrierung auf der die Warteliste im Online-Impfportal (Schritt für Schritt erklärt), PDF


Kann ich mich auch ohne eine E-Mail -Adresse zum Impfen anmelden bzw. mich auf die Warteliste setzen lassen?
Auf jeden Fall - Sie können auswählen, dass Sie eine Briefbestätigung haben möchten. In diesem Fall müssen Sie keine E-Mailadresse angeben.


Ich habe meine Postleitzahl eingegeben und das Impfzentrum in meiner Nähe wird mir angezeigt. Wie geht es weiter?
Derzeit werden im Impfportal keine konkreten Termine zur Auswahl angeboten. Die Terminzuteilung erfolgt (nur) über den Eintrag in die Warteliste. Diese wird entsprechend des verfügbaren Impfstoffs chronologisch abgearbeitet. Mit Klick auf das große weiße Feld „Warteliste“ beginnen Sie die Eintragung Ihrer Daten in die Warteliste. Wenn Sie dort erfolgreich aufgenommen sind (eine entsprechende Bestätigung sehen Sie dann am Ende Ihrer Eintragungen) erhalten Sie automatisch eine Terminzuteilung, wenn Ihr Platz in der Warteliste erreicht ist.


Ich habe kein Mobiltelefon für die SMS in der Sicherheitsabfrage - kann ich mich trotzdem im Online-Portal anmelden?
Ja, Sie können den Bestätigungscode auch auf eine Festnetznummer senden lassen. Sie bekommen dann einen Anruf, bei dem Ihnen der Zahlencode angesagt wird. Sie können die Ansage auch wiederholen lassen. Schreiben Sie sich bitte zur Sicherheit diese Zahl auf.


Ich kann die Webseite des Impfportals nicht aufrufen, es erscheint immer der Fehler 403. Mein Nachbar aber schon.
Aus Sicherheitsgründen ist das Impfportal nur von Rechnern aus zugänglich, deren IP-Adresse einem Standort innerhalb Deutschlands zugeordnet ist.
In seltenen Ausnahmefällen kann dies technisch dazu führen, dass auch innerhalb Deutschlands kein Zugriff auf das Impfportal möglich ist. Bitte probieren Sie es in diesem Fall vielleicht noch einmal mit Ihrem Mobiltelefon, sofern es internettauglich ist. Alternativ möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.


Warum muss ich nach meiner Telefonnummer noch eine Ziffernfolge eingeben?
Bei dem Code handelt es sich um eine übliche Sicherheitsmaßnahme zur Abwehr von automatisierten Computerprogrammen, die dem System schaden könnten.


Nach Eingabe meiner Telefonnummer kann ich aber nicht die farbliche Ziffernfolge eingeben, das Feld lässt dies nicht zu?
Vermutlich haben Sie eine Leerstelle in der Telefonnummer – tragen Sie bitte die Telefonnummer ohne Leerzeichen ein, in einem Rutsch.
Bitte verzichten Sie auch auf die länderspezifische Vorwahl (+49 oder 0049) bei der Eingabe.


Nach der Eingabe meiner Telefonnummer muss ich eine Zifferfolge eingeben, der mir angezeigt wird.
Ich kann diese aber nicht lesen. Was kann ich tun?

Diese Eingabe ist aus Sicherheitsgründen leider notwendig und wir bedauern, dass Ihnen das Lesen der Ziffernfolge nicht möglich ist. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit, sich in Ihrem privaten Umfeld vertrauensvoll helfen zu lassen. Sie können aber auch bei der Impf-Hotline 0800 99 88 665 anrufen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieser Hotline übernehmen Ihren Eintrag auf die Warteliste gerne.


Ich habe die farbige Ziffernfolge eingegeben und bekomme jetzt aber keine SMS bzw. keinen Anruf für den Code – wie lange dauert das?
Im Normalfall erhalten Sie bereits wenige Sekunden danach die SMS. Sollte dies auch nach einigen Minuten nicht der Fall sein, dann prüfen Sie bitte, ob Ihre Telefonnummer korrekt eingetragen ist. (siehe auch vorstehende Frage)

Sollte die Nummer zutreffend sein und immer noch keine SMS bzw. Anruf erfolgt sein, dann klicken Sie bitte auf den runden Pfeil, erneuern die farbige Ziffernfolge und geben dann diese Ziffern ein. Sie wiederholen damit die Aufforderung zur Zusendung des Zahlencodes.
Sollte auch dies nicht erfolgreich sein, dann kann ein technisches Problem vorliegen. In diesem Fall möchten wir Sie bitten, die Impfhotline 0800 99 88 665 anzurufen und sich dort auf die Warteliste setzen zu lassen.


Die Schaltfläche „Weiter“ erscheint nicht blau – was muss ich tun?
In diesem Fall fehlt vermutlich noch eine Eintragung, die das System auf der Seite noch benötigt. Bitte prüfen Sie zunächst, ob Sie alle notwendigen Eingaben gemacht haben.
Das sind insbesondere auf der Seite mit Ihren Adressdaten diejenigen, die mit einem Sternchen * versehen sind (= Pflichtfelder, die für die spätere Terminbestätigung benötigt werden). Erscheinen dort Zeilen in Rot, ist hier die Eingabe noch fehlerhaft. Dies kann zum Beispiel bei der E-Mailadresse der Fall sein, wenn diese nicht klein geschrieben ist oder Leerzeichen hat.


Was bedeuten die Sternchen hinter den Worten Name, Vorname, Adresse … ?
Die Felder mit Sternchen (sogenannte „Pflichtfelder“) benötigen wir, damit eine spätere Terminzuteilung ermöglicht werden kann und wir Ihnen diesen Termin auch mitteilen können.


Das System kennt meinen Straßennamen nicht. Kann ich mich trotzdem anmelden?
Im Impfportal wird das Adressverzeichnis der Deutschen Post genutzt. Darüber wird sichergestellt, dass die Terminbestätigung auch zweifelsfrei zugestellt werden kann. Sollte Ihr Straßenname nicht verzeichnet sein, melden Sie sich bitte alternativ über die Impf-Hotline an. Geben Sie bitte keine andere Straße an, sonst können wir Ihnen auf dem Postweg keine Bestätigung zukommen lassen.


Ich konnte nicht auswählen, dass ich den Versand der Terminzuteilung per E-Mail gerne hätte.
Bitte schauen Sie zunächst, ob Sie bereits Ihre Mail-Adresse angegeben haben und diese kleingeschrieben bzw. keine Leerstellen hat. Ist alles korrekt ausgefüllt, dann wird Ihnen die Option auch problemlos angeboten.


Leider habe ich beim Eingeben der Daten eine falsche Telefonnummer hinterlegt, kann ich dies ändern lassen?
Um Ihre Angaben ändern zu lassen, rufen Sie bitte die Impf-Hotline 0800 99 88 665 an.


Ich war bereits in den ersten Tagen im Impfportal aktiv, allerdings waren während der Buchung die freien Termine „inzwischen vergeben“. Bin ich dennoch auf der Warteliste?
Tatsächlich waren die Termine leider oft schnell vergeben und bedauerlicherweise erfolgte dabei die Aufnahme in die Warteliste nicht automatisch. Um sich auf die Warteliste setzen zu lassen, müssen Sie sich daher leider nochmal anmelden. Bei Anzeige Ihres Impfzentrums das Feld „Warteliste“ anklicken und sich dort für einen Wartelistenplatz eintragen.



4. Impfzentren

Was mache ich, wenn ich es nicht mehr alleine schaffe, ein Impfzentrum aufzusuchen?
Wenn Sie gesundheitsbedingt auf einen Einzeltransport ins Impfzentrum angewiesen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt und lassen Sie sich eine Transportbescheinigung geben. Bitte rufen Sie Ihre Krankenkasse an, um zu klären, ob die Kosten von Ihrer Krankenkasse übernommen werden. Bitte übergeben Sie die Bescheinigung dann dem Taxifahrer. Dieser rechnet den entstandenen Fahrpreis über die zentrale Abrechnungsstelle mit der Krankenkasse ab. In den Fällen, in denen die Krankenkasse nicht die Kosten übernimmt, rechnet dieselbe Stelle die Kosten mit dem Land ab. Wenn Sie eine Transportbescheinigung haben, müssen Sie also kein Geld vorstrecken. Viele Landkreise und kreisfreie Städte planen zudem eigene Fahrdienste und andere Angebote, um Menschen in die Impfzentren zu bringen.


Für welche Anzahl von Impfungen pro Tag sind die Impfzentren ausgerichtet?
Die Zahl der täglichen Impftermine wird maßgeblich von der Lieferbarkeit der Impfstoffe abhängen und kann je nach Impfzentrum variieren. Das Land verteilt den Impfstoff, den es von den Herstellern erhält, auf Grundlage der Anzahl an Einwohnerinnen und Einwohnern, die durch ein Impfzentrum versorgt wird.

Wie sind die Betriebszeiten in den Impfzentren? Sind diese auch an Wochenenden geöffnet?
Bislang ist für die Impfzentren eine Betriebszeit von Montag bis Freitag in der Zeit zwischen 8:00 und 20:00 Uhr vorgesehen. Je nach Lieferbarkeit des Impfstoffs können möglicherweise aber auch Termine am Wochenende vergeben werden.

Die Impfzentren planen die täglichen Betriebszeiten im Detail individuell und geben diese bekannt.

Ich verstehe die Beschreibung der Anfahrt zum Impfzentrum nicht, was kann ich tun?
Bitte wenden Sie sich telefonisch an Ihr zuständiges Impfzentrum Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises. Oftmals finden Sie umfängliche Beschreibungen zu den Impfzentren auf den Internetseiten Ihrer Stadt bzw. Ihres Landkreises. In der nachstehenden Liste der Impfzentren finden Sie darüber hinaus entsprechende Links zu den Impfzentren.


Übersicht der Impfzentren in Niedersachsen


Landkreis/Kreisfreie Stadt
Info
Anschrift

Ammerland

Info

Schule, Virchowstraße 2, 26160 Bad Zwischenahn

Aurich

Info

Sporthalle, Georgsheiler Weg 52, 26624 Südbrookmerland

Braunschweig

Info

Stadthalle, Braunschweig, St. Leonhard 14, 38102 Braunschweig

Celle

Info

Veranstaltungshalle, Hannoversche Straße 30b, 29221 Celle

Cloppenburg

Jugendherberge, Am Campingplatz 7, 49681 Garrel-Petersfeld

Cuxhaven

Veranstaltungshalle, Lentzstraße 1, 27472 Cuxhaven

Delmenhorst

Info

Sporthalle, Am Wehrhahn 6, 27749 Delmenhorst

Diepholz

Info

Krankenhaus, Marie-Hackfeld-Str. 6, 27211 Bassum

Emden

Veranstaltungshalle, Früchteburger Weg 17-19, 26721 Emden

Emsland

Info

Veranstaltungshalle, Lindenstraße 24a, 49808 Lingen (Ems)
Stadthalle, Ölmühlenweg 9, 26871 Papenburg

Friesland

Info

ehem. Schule, Potsdamer Straße 10, 26419 Schortens OT Roffhausen

Gifhorn

Info

Stadthalle, Schützenplatz 2, 38518 Gifhorn

Goslar

Helmut-Sander-Sporthalle, Eichenweg, 38642 Goslar OT Oker

Göttingen - Stadt

Info

ehemaliger Großmarkt, Anna-Vandenhoeck-Ring 13, 37081 Göttingen

Göttingen - Landkreis

Info

Sporthalle, Heidestraße 10, 37412 Herzberg am Harz
Sporthalle, Godehardstraße 11, 37081 Göttingen

Graftschaft Bentheim

Gewerbehalle, Paulstr. 4-8, 48529 Nordhorn

Hameln-Pyrmont

Info

Unterkunftsgebäude, Reimerdeskamp, 31787 Hameln

Hannover - Region und Landeshauptstadt

Messehalle, Messegelände, 30521 Hannover, Messehalle 25

Harburg

Info

Stadthalle, Luhdorfer Straße 29, 21423 Winsen (Luhe)
Veranstaltungshalle, Richard-Schmidt-Straße 27, 21244 Buchholz

Heidekreis

Info

Veranstaltungshalle, Soltauer Str. 39, 29683 Bad Fallingbostel

Helmstedt

Info

Sporthalle, Kantstraße 27, 38350 Helmstedt

Hildesheim - Landkreis und Stadt

Info

Sporthalle, Steuerwalder Str. 158, 31137 Hildesheim
Sporthalle, Kalandstraße 19, 31061 Alfeld / Leine

Holzminden

Gewerbehalle, Zeppelinstraße 6, 37603 Holzminden

Leer

Schule, An der Schule 6, 26835 Hesel

Lüneburg

Info

Gewerbehalle Fa. Deerberg, Lilienthalstraße 1, 21337 Lüneburg

Nienburg

ehem. Schule, Weserweg 48, 31623 Drakenburg

Northeim

Stadthalle, Medenheimer Str. 4, 37154 Northeim

Oldenburg - Stadt

Info

Messehalle, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg

Oldenburg - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Westring 7, 27793 Wildeshausen

Osnabrück - Stadt

Info

Sporthalle, Schlosswall 10, 49080 Osnabrück

Osnabrück - Land

Info

ehem. Verbrauchermarkt, Borsigstraße 2, 49134 Wallenhorst
ehem. Verbrauchermarkt, Leimbrink 1-3, 49124 Georgsmarienhütte

Osterholz

Info

Stadthalle, Jacob-Frerichs-Straße 1, 27711 Osterholz-Scharmbeck

Peine

Info

Industriehalle, Woltorfer Straße 77a, 31224 Peine

Rotenburg (Wümme)

Info

ehem. Krankenhaus , Dr. Otto-Straße 2, 27404 Zeven

Salzgitter

Unterkunftsgebäude, Hans-Birnbaum-Straße 30-32, 38229 Salzgitter

Schaumburg

Festhalle, Enzer Straße 19a, 31655 Stadthagen

Stade

Info

Industriehalle, Sophie-Scholl-Weg 24, 21684 Stade-Ottenbeck

Uelzen und Lüchow-Dannenberg

Info

Stadthalle, Am Schützenplatz 1, 29525 Uelzen

Vechta

Info

Gewerbehalle, Robert-Bosch-Straße 1, 49393 Lohne

Verden

Info

Containerbau am Kreishaus, Lindhooper Straße 67a, 27283 Verden (Aller)

Wesermarsch

Info

ehem. Schule, Kirchenstraße 17, 26919 Brake

Wilhelmshaven

ehem. Verbrauchermarkt, Güterstraße 48a, 26389 Wilhelmshaven

Wittmund

Info

Jugendherberge, Esens-Bensersiel, Grashauser Flage 2, 26427 Esens-Bensersiel

Wolfenbüttel

Info

Veranstaltungshalle, Schweigerstraße 8, 38302 Wolfenbüttel

Wolfsburg

Info

CongressPark Wolfsburg, Heinrich-Heine-Straße, 38440 Wolfsburg




5. Impfungen in Einrichtungen durch mobile Impfteams


Müssen bei Impfungen von Bewohnerinnen und Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen auch etwaige gesetzliche Betreuerinnen bzw. Betreuer anwesend sein?
Für Personen, für die eine rechtliche Betreuung insbesondere betreffend die Gesundheitssorge besteht, muss der Einwilligungsbogen zum Zeitpunkt der Impfung ausgefüllt und unterschrieben vorliegen. Die Einwilligungen werden durch die Einrichtung eingeholt, in der die oder der Impfberechtigte lebt. Nur wenn die betreute Person nicht einwilligungsfähig ist, erfolgt die Einwilligung durch den rechtlichen Betreuer bzw. die rechtliche Betreuerin. Ist die betreute Person einwilligungsfähig, entscheidet sie selbst. Der rechtliche Betreuer / die rechtliche Betreuerin muss bei der Impfung nicht anwesend sein.

Diese Ausführungen gelten ebenso für Vorsorgebevollmächtigte beim Vorliegen einer Vorsorgevollmacht für die Gesundheitssorge.

Wie erhalten Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen ihre Impftermine?
Das Impfzentrum vor Ort übernimmt die Kommunikation mit dem jeweiligen Heim und kümmert sich um die Terminierung.

Werden mobile Impfteams auch Personen in Tagespflegeeinrichtungen und immobile Personen, die zu Hause gepflegt werden, impfen?
Die mobilen Teams impfen zunächst nur Menschen in Alten- und Pflegeheimen und in Krankenhäusern. Die mobilen Teams können einzelne Personen zuhause mit den bisher verfügbaren Impfstoffen nicht impfen, weil pro Einheit immer mehrere Impfdosen aufbereitet werden müssen. Der einmal aufbereitete Impfstoff ist dann nur wenige Stunden haltbar und darf nicht transportiert werden. Pflegebedürftige Menschen, die gar nicht mehr mobil sind, können daher in der eigenen Häuslichkeit voraussichtlich erst geimpft werden, sobald ein Impfstoff vorhanden ist, der in Einzeldosen und ohne größere Ansprüche an die Temperatur zur Verfügung steht. Zukünftige Ausweitungen sind vorbehaltlich der Zulassung weiterer Impfstoffe und der jeweiligen Empfehlungen der ständigen Impfkommission möglich.

Werden die mobilen Impfteams neben den Bewohnerinnen und Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen auch das dortige Personal mit Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern impfen?
Ja, diese Personen werden nach der Impf-Verordnung des Bundes ebenfalls geimpft.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_-_De_Buette.pdf



6. Weitere Informationen


Welche Information erhalte ich vor der Impfung?
Informationen erhalten Sie mit der Anmeldung.
Informationen zur Impfung können vorab z.B. unter www.zusammengegencorona.de abgerufen werden.

Aufklärungsdokumente zum Impfstoff von BioNTech und Pfizer in verschiedenen Sprachen finden sie hier: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html


Wo kann ich mich sonst noch zum Thema informieren?
Das Bundesministerium für Gesundheit hat bereits eine FAQ-Liste im Internet hinterlegt:
https://www.zusammengegencorona.de/informieren/informationen-zum-impfen/

Eine weitere FAQ-Liste finden Sie beim RKI:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

Die Nationale Lenkungsgruppe Impfen von Bund und Ländern stellt ebenfalls zahlreiche Informationen zur Verfügung:
https://www.nali-impfen.del


Wie ist die Entwicklungen der Impfungen in Deutschland und Niedersachsen?

Einen umfänglichen und gleichzeitig anschaulichen Überblick finden Sie hier im:

Covid-19 Impfdashboard


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