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Schutzimpfung gegen Corona mit mRNA-Impfstoff - in Einfacher Sprache

Aufklärungsblatt des RKI (Stand: 02.02.2021)


Das Robert-Koch-Instituts (RKI) hat ein Aufklärungsmerkblatt zur COVID-19-Impfung mit sowie dazu den Anamnese- und Einwilligungsbogen zur Schutzimpfung veröffentlicht.


Beim RKI finden Sie diese Schreiben auch in Leichter Sprache:

Nachstehend können Sie den Inhalt in Einfacher Sprache lesen.


Wir danken hierzu dem "Aktion Mensch"-Projekt "Gelingende Kommunikation" (die Vielfalter - Teilhabe-Experten.de) für die freundliche und kurzfristige Bereitstellung dieser hilfreichen Übersetzung.



Symbole: Was ist Corona? Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Was ist Corona?

Seit Anfang 2020 gibt es ein neues Corona Virus.

Es hat sich auf der ganzen Welt verbreitet.

Das Corona-Virus kann die Krankheit COVID 19 auslösen.

Zeichen der Krankheit sind:

Husten, Fieber, Atemnot,

nicht mehr gut riechen, nicht mehr gut schmecken,

man fühlt sich krank.

Es gibt auch andere Zeichen.

Sie kommen nicht so oft vor.

Menschen mit der Krankheit COVID 19

werden unterschiedlich stark krank.

Manche werden nur leicht krank.

Aber für einige Menschen ist die Krankheit gefährlich.

Zum Beispiel für ältere Menschen.

Oder für Menschen, die schon andere Krankheiten haben.

Diese Menschen können an der Krankheit sterben.
Symbole: Hygieneregeln   Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Deshalb ist es wichtig,

dass sich alle vor dem Corona-Virus schützen.

Das geht am besten mit einer Impfung.

Ein guter Schutz sind auch die Hygieneregeln.
Symbole: Was ist eine Impfung? Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Es gibt jetzt mehrere Impfstoffe gegen Corona.

Impfen bedeutet:

Man bekommt eine Spritze in den Arm.

In der Spritze sind Wirkstoffe.

Durch die Wirkstoffe wird der Körper aktiv.

Er bildet Antikörper gegen Corona.

Wenn man Antikörper hat,

wird man nicht mehr (so schlimm) krank.

Der Körper kann die Krankheit besser abwehren.

Gegen Corona muss man 2 x geimpft werden.

Der Körper kann dann genug Antikörper bilden.

Die 2. Spritze bekommt man 3 bis 12 Wochen später.

Man muss bei beiden Impfungen

den gleichen Impfstoff bekommen.
Symbol: Wie gut hilft die Impfung? Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Wie gut hilft die Impfung?

Die Impfstoffe gegen Corona sind neu.

Bis jetzt haben Forscher herausgefunden:

1 – 2 Wochen nach der zweiten Spritze

ist man gegen Corona geschützt.

Die Impfstoffe sind mindestens zu 70 % wirksam.

Das bedeutet: 70 von 100 Personen

sind nach zwei Impfungen geschützt.

Manche Impfstoffe helfen noch besser.

Dann sind sogar 95 von 100 Personen geschützt.

Wer geimpft ist, bekommt kein Corona mehr.

Oder wird nicht so schlimm krank.

Die Ärzte sagen, wer welchen Impfstoff bekommt.
Symbole: Hygieneregeln   Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Die Forscher wissen noch nicht genau,

wie lange der Schutz hält.

Alle Menschen müssen sich deshalb erstmal

weiter an die Hygieneregeln halten.


Symbol: Wichtigkeit Impfung Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Für wen ist die Impfung besonders wichtig?

Alle Menschen ab 18 Jahre sollen geimpft werden.

Jugendliche ab 16 Jahre können geimpft werden.

Aber es gibt noch nicht genug Impfstoff für alle Menschen.

Deshalb ist festgelegt, wer zuerst geimpft wird:

  • Menschen, die schwer krank durch das Corona Virus werden.
    Zum Beispiel ältere Menschen.

  • Menschen, die in der Pflege oder im Krankenhaus arbeiten
Symbole: Wer soll nicht geimpft werden? Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Wer soll nicht geimpft werden?

  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren

  • schwangere Frauen und Frauen, die ein Kind stillen

  • Personen, die krank sind (Fieber über 38,5 Grad)

  • Personen mit bestimmten Allergien

  • Personen, die Corona positiv getestet wurden

  • Personen, die von der 1. Impfung
    krank geworden sind (Allergie)

Personen mit einer Erkältung ohne Fieber oder mit leichtem Fieber (unter 38,5 Grad) können geimpft werden.

Personen mit einer Allergie müssen dem Impfarzt Bescheid sagen.

Der Arzt entscheidet dann, ob sie geimpft werden.

Symbole: Vor der Impfung Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Wie verhalte ich mich vor der Impfung?

Ganz wenige Menschen werden ohnmächtig,

wenn sie eine Spritze bekommen.

Oder sie bekommen sofort eine Allergie.

Der Impfarzt muss das vor der Impfung wissen. Diese Personen werden nach der Impfung länger beobachtet.

Es gibt andere Impfungen.

Zum Beispiel gegen Grippe oder Masern.

Zwischen der Impfung gegen Corona und anderen Impfungen müssen 2 Wochen Zeit sein.
Symbole: Nach der Impfung Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Wie verhalte ich mich nach der Impfung?

Direkt nach der Impfung muss man kurz warten

und sich ausruhen.

Aber geimpfte Personen

müssen sich nicht besonders schonen.

Manche Personen bekommen

nach der Impfung Schmerzen oder Fieber.

Dagegen kann man Medikamente einnehmen.

Das bespricht man mit dem Hausarzt.


Symbole: Nebenwirkungen Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Nach der Impfung bildet der Körper Antikörper.

Das ist anstrengend für den Körper.

Es kann sein, dass Nebenwirkungen auftreten.

Mögliche Nebenwirkungen sind zum Beispiel:

- Schmerzen im Arm

- Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautausschlag

- leichtes Frieren, Schmerzen in den Gelenken

- Fieber, Übelkeit, Muskelschmerzen


Die Nebenwirkungen sind selten schlimm.

Sie dauern meistens nicht länger als 3 Tage.


Symbol: Arzt Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Kann man durch die Impfung schwer krank werden?

Die Impfstoffe wurden an vielen Menschen getestet.

Ganz selten gab es schwere Nebenwirkungen.

Zum Beispiel eine schwere allergische Reaktion.

Dann muss man von einem Arzt behandelt werden.

Eine Impfung kann immer Nebenwirkungen haben.

Wenn man davon schwer krank wird, muss man zum Arzt.

Mit einer Impfung bleibt man meistens gesund.



Hier finden Sie den Aufklärungsmerkblatt (RKI) übersetzt in Einfache Sprache.


Nachstehend finden Sie eine Erklärung zum "Anamnese- und Einwilligungsbogen".

Das Ausfüllen und Unterschreiben erfolgt auf dem Original-Formular.



Grafik: Fragbogen zur Krankengeschichte 1 Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger
Grafik: Fragbogen zur Krankengeschichte 2 Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger
Grafik: Einwilligungsformular Bildrechte: METACOM Symbole Annette Kitzinger

Erstellt im Rahmen des Aktion Mensch Projektes „Gelingende Kommunikation“ (die Vielfalter, Teilhabe-Experten.de)

Geprüft vom Sprach-Werk, Andreaswerk Vechta e.V., © METACOM Symbole Annette Kitzinger

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