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Grußworte zum 75. Landesjubiläum


Niedersachsen wird 75 Jahre – ein guter Grund für Glückwünsche aus aller Welt.

EU Kommission

Dr. Ursula von der Leyen ist seit dem 1. Dezember 2019 Präsidentin der Europäischen Kommission. Sie wurde am 16. Juli 2019 auf Vorschlag des Europäischen Rates durch das Europäische Parlament gewählt. Zuvor war von der Leyen von 2003 bis 2005 niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit, von 2005 bis 2009 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von 2009 bis 2013 Bundesministerin für Arbeit und Soziales und von 2013 bis 2019 Bundesministerin der Verteidigung.

Margarethe Vestager ist seit dem 1. Dezember 2019 geschäftsführende Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Kommissarin für Wettbewerb und Digitales. Das Amt als Kommissarin für Wettbewerb führte die dänische Politikerin der Partei Radikale Venstre (RV) bereits von 2014 bis 2019 unter Jean-Claude Juncker aus. Zuvor war sie unter anderem Parteivorsitzende, stellvertretende Regierungschefin, Wirtschafts- und Innenministerin, Bildungsministerin sowie von 2001 bis 2014 Mitglied des Parlaments in Dänemark.

Nicolas Schmit ist seit dem 1. Dezember 2019 EU-Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration. Der Diplomat und Politiker der sozialdemokratischen Partei in Luxemburg (LSAP) war von 2009 bis 2018 luxemburgischer Minister und hier etwa für die Bereiche Arbeit und Beschäftigung zuständig. Zuvor arbeitete er unter anderem als Minister für auswärtige Angelegenheiten und Immigration sowie als Ständiger Vertreter Luxemburgs bei der EU und war langjähriges Mitglied im Staatsrat Luxemburgs.

Johannes Hahn ist seit dem 1. Dezember 2019 EU-Kommissar für Haushalt und Verwaltung. Der österreichische Politiker der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) war bereits von 2014 bis 2019 EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, von 2010 bis 2014 EU-Kommissar für Regionalpolitik und von 2007 bis 2010 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung in Österreich.

Apolostos Tzitzikostas ist seit dem 12. Februar 2020 Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen. Er ist ein griechischer Politiker der Partei Nea Dimokratia (ND) und seit 2014 Gouverneur der Region Zentralmakedonien / Zentralmazedonien in Griechenland.

Der Hannoveraner Michael Clauß ist seit August 2018 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der Europäischen Union. Davor war er seit 2003 in der Funktion als Außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in China und zwischen 2010 und 2013 Leiter der Europaabteilung.
David Maria Sassoli, Präsident des Europäischen Parlaments Bildrechte: Sassoli

David Maria Sassoli, Präsident des Europäischen Parlaments


Rund 500 Kilometer trennen Brüssel und Hannover, aber was bei uns im Europäischen Parlament debattiert und beschlossen wird, hat unmittelbare Relevanz für die Menschen in Niedersachsen - ob es nun um einen ambitionierten Klimaschutz, höhere Lebensmittelstandards oder bessere Arbeitnehmerrechte geht. Auch die Corona-Krise hat überdeutlich gemacht, wie eng wir in Europa miteinander verbunden sind und dass wir nur gemeinsam die großen Herausforderungen unserer Zeit stemmen können. Nicht zuletzt gilt: Die Europäische Union wäre nichts ohne die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, die täglich für unsere gemeinsamen Werte wie Frieden, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einstehen. „75 Jahre Niedersachsen“, das ist letztlich auch ein Stück europäischer Geschichte, die in Osnabrück oder Wolfsburg geschrieben und gelebt wird. Dazu meine allerherzlichsten Glückwünsche!

EU Exekutiv Vizepräsident Frans Timmermans Bildrechte: Timmermans/EU
Exekutiv Vizepräsident Frans Timmermans

Frans Timmermans, Exekutiver Vizepräsident der EU


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Niedersachsen vertritt die für die Demokratie grundlegenden Werte der Europäischen Union. Zwischen der Nordsee und dem Harz gelegen ist es Standort einer florierenden Exportwirtschaft und Vorreiter für Umweltschutz und Digitalisierung. In diesem Sinne wurden in Niedersachsen mit dem industriellen Wandel im Bereich der Energiegewinnung durch Wind- und Solarstrom bereits erste Schritte zur Umsetzung des europäischen grünen Deals getroffen. Mit Innovationen auf Grundlage von Wasserstoff und synthetischen Kraftstoffen zur Reduzierung der Treibhausgase geht Niedersachsen zudem als wichtiger Standort der deutschen Automobilindustrie mit gutem Beispiel voran.

Gemeinsam müssen wir die klaren langfristigen Vorteile des Europäischen Grünen Deals, nämlich mehr Raum für die Natur, sauberere Luft, kühlere und grünere Städte, gesündere Lebensbedingungen und neue wirtschaftliche Chancen so rasch und gerecht wie möglich für alle zu erschließen. Dies ist die zentrale Herausforderung des grünen Wandels der EU.

Das 75-jährige Jubiläum Niedersachsens fällt in keine leichte Zeit, denn die Pandemie hat uns auf eine Probe gestellt. Es ist aber ein besonderer Anlass, den es gebührend zu feiern gilt. Ich gratuliere dem Land Niedersachsen und all seinen Bürger:innen recht herzlich und wünsche Ihnen eine unvergessliche Jubiläumsfeier, alles Gute und weiterhin die nötige Ausdauer und Kraft, die bevorstehenden Herausforderungen im europäischen Geiste zu bewältigen.

EU-Kommissarin Elisa Ferreira Bildrechte: E. Ferreira

Elisa Ferreira, Mitglied der Europäischen Kommission Kohäsion und Reformen


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

Es ist mir eine besondere Ehre, Ihnen zum 75. Geburtstag des Landes Niedersachsen zu gratulieren!

Wie unsere Europäische Union, ist auch Ihr Land kulturell vielfältig. Mit dieser Vielfalt, die Sie immer als Stärke verstanden haben, bewahren Sie Traditionen und schauen gleichzeitig offen, zielgerichtet und mit einem eindrucksvollen Innovationsgeist den großen Zukunftsfragen entgegen.

So sind Sie Vorreiter in vielen Bereichen wie den erneuerbaren Energien, die wichtige Pfeiler unseres europäischen Green Deals bilden. Damit leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Erreichung unserer gemeinsamen Ziele und dafür möchte ich Ihnen und den Bürgerinnen und Bürgern des Landes Niedersachsen meine höchste Anerkennung aussprechen.

Ich danke Ihnen ganz herzlich dafür, dass Niedersachsen von Beginn an immer ein verlässlicher und engagierter Partner der Europäischen Union war. Das Bündnis "Niedersachsen für Europa" mit über 170 Organisationen aus allen Ebenen der Gesellschaft ist auch ein eindeutiges Signal und Bekenntnis für unsere gemeinsamen Werte.

Ich freue mich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit und wünsche Ihnen anlässlich des 75. Landesjubiläums beste Gesundheit und einen unvergesslichen Festakt!

Partnerregionen

René Paas ist seit dem 18. April 2016 Kommissar des niederländischen Königs in der Provinz Groningen, womit er an der Spitze dieser Provinz steht. Der Politiker des Christen-Democratisch Appél (CDA) setzt sich dabei insbesondere für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Deutschland und Niedersachsen ein. Von 2009 bis 2016 war er Vorsitzender bei Divosa, einer Vereinigung von kommunalen Führungskräften, die Verantwortung im sozialen Bereich übernehmen wollen und von 2005 bis 2009 Vorsitzender des Christelijk Nationaal Vakverbond (CNV), einem Gewerkschaftsbund in den Niederlanden.

Marek Wozniak ist seit Oktober 2005 Marschall der Woiwodschaft Großpolen, die eine Partnerregion Niedersachsens ist. Seit 2008 ist der Politiker der Platforma Obywatelska (PO) außerdem Vizepräsident des Europäischen Ausschusses der Regionen und Vorsitzender der polnischen Delegation im Ausschuss.

Alexander Moor Bildrechte: Moor

Уважаемый господин Премьер-министр и жители Нижней Саксонии!

Примите самые искренние поздравления по случаю 75-летия федеральной земли Нижняя Саксония!

Нижняя Саксония по праву считается научным, индустриальным и торговым центром Германии. Регион имеет богатую историю и уникальное культурное наследие, изобретатели и научные открытия Нижней Саксонии известны далеко за ее пределами, а природное разнообразие привлекает туристов из многих стран мира. Здесь живут талантливые и сильные духом люди, готовые вносить свой вклад в развитие родного края.

С особым удовольствием отмечаю высокий уровень многолетнего сотрудничества Нижней Саксонии и Тюменской области. За почти 30-летний период партнерства реализовано много интересных проектов в экономической, научно-образовательной, социальной и культурной сферах. Совместные проекты способствуют взаимовыгодному развитию, укреплению деловых и культурных связей между нашими странами.

Мы ценим взаимное доверие и дружеские связи с Нижней Саксонией.

Искренне желаю всем жителям земли Нижняя Саксония крепкого здоровья, благополучия, новых побед и свершений на благо родной земли!

Губернатор Тюменской области

Александр Моор


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens!

Bitte nehmen Sie meine aufrichtigen Glückwünsche anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Landes Niedersachsen entgegen!

Niedersachsen gilt aus gutem Grund als Wissenschafts-, Industrie- und Handelszentrum Deutschlands. Die Region verfügt über eine reiche Geschichte und ein einzigartiges kulturelles Erbe. Die Erfinder wie auch die wissenschaftlichen Entdeckungen Niedersachsens sind weit über seine Grenzen hinaus bekannt, und die Vielfalt der Natur zieht Touristen aus vielen Ländern der Welt an. Hier leben talentierte und willensstarke Menschen, die bereit sind, zur Entwicklung ihrer Heimatregion beizutragen.

Mit besonderer Freude darf ich auf das hohe Niveau der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Niedersachsen und der Region Tjumen verweisen. In den fast 30 Jahren unserer Partnerschaft wurden viele interessante Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Soziales und Kultur realisiert. Die gemeinsamen Projekte tragen zu einer für beide Seiten vorteilhaften Entwicklung sowie zur Stärkung der geschäftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen unseren Ländern bei.

Wir schätzen das gegenseitige Vertrauen und die freundschaftlichen Beziehungen zu Niedersachsen.

Ich wünsche allen Bewohnern von Niedersachsen von Herzen Gesundheit, Wohlergehen, neue Erfolge und Errungenschaften zum Wohle ihrer Heimat!

Alexander Moor, Gouverneur der Region Tjumen

George Mutalemwa Bildrechte: Mutalemwa

Greetings from Tanzania on the Occasion of the 75th Anniversary of Lower Saxony, Germany

I bring you warm greetings from the United Republic of Tanzania! In a special way, I congratulate you on the occasion of the 75th anniversary of the State of Lower Saxony. It is a great honour and pleasure for the delegation from Tanzania and I to be part of this historic event. We are proud to represent our beautiful country in this beautiful region. Thank you very much Mr. Minister President and the people of Lower Saxony for this kind invitation.

The state of Lower Saxony is well known in Tanzania, thanks to our bilateral collaboration. People from both sides of the Mediterranean have visited each other, they have worked across the Sahara Desert; exchange programmes have taken place enabling citizens from either side to appreciate each other’s cultures and natural landscapes along the Leine and along the Nile. Indeed, few people would forget the locally manufactured MV Liemba or the Graf von Goetze ship which still sails across Lake Tanganyika as she did more than a century ago.

In more recent years, I have had the privilege to witness firsthand the generosity of Lower Saxony under the leadership of the State Chancellery. My five years in Vechta brought me even closer to Hannover. I remember how Dr Dominique Bediako from the University and I submitted a scholarship application for PhD students from St. Augustine University of Tanzania (SAUT) at the State Chancellery. Our visit there paid dividends as our application was generously accepted. This has resulted in 20 students and staff from SAUT attending university in Vechta.

About the same numbers of students from the University of Vechta have also visited Tanzania. Some have completed a semester abroad at SAUT or done internships among non-governmental organisations (NGOs) and around the Mwanza area, which is famous for, inter alia, the Bismarck Rocks on the southern shores of Lake Victoria.

The small seed of cooperation between the University of Vechta and SAUT has given rise to further collaboration across the borders even across Germany and Tanzania. Thanks to the generous support from the State Chancellery, Hon. Mr. Stephan Weil, Minister President of the State of Lower Saxony, our peace studies project has now included numerous African countries as well as China and the United States of America. This collaboration has resulted in a book entitled Peace Studies for Sustainable Development in Africa. The book with over 50 chapters has nearly 1000 pages.

This book is followed by the second volume with the working title: “Peace Studies Programmes as Nonviolence” also generously supported by the State of Lower Saxony. This is enough motivation for us in Africa and through our partners at the University of Vechta, Nanjing University and George Mason University, South Korea/ USA to plan to make peace studies a sustainable programme in Tanzania.

The question of sustainability is at the heart of the 75th anniversary of Lower Saxony and this means to us that we have the challenge but also the commitment to make the next 75 years environmentally friendly to the generations to come. Thank you for choosing this theme. Stay healthy and God bless you.

George Mutalemwa, Mwanza, Tanzania 2021


Grüße aus Tansania zum 75. Geburtstag von Niedersachsen

Ich überbringe Ihnen herzliche Grüße aus der Vereinigten Republik Tansania! Und ganz besonders gratuliere ich Ihnen zum 75. Geburtstag des Bundeslandes Niedersachsen. Es ist für die Delegation aus Tansania und für mich eine große Ehre und eine Freude, bei diesem historischen Ereignis dabei sein zu können. Wir sind stolz, unser schönes Land in dieser schönen Region vorzustellen. Unser Dank für die freundliche Einladung geht an Sie, Herr Ministerpräsident, und an die Menschen in Niedersachsen.

Das Land Niedersachsen ist durch unsere Zusammenarbeit in Tansania wohlbekannt. Menschen haben sich über das Mittelmeer hinweg gegenseitig besucht, sie haben über die Sahara hinweg zusammengearbeitet; Austauschprogramme haben dazu beigetragen, dass wir unsere Kulturen und unsere Landschaften an der Leine und am Nil gegenseitig schätzen gelernt haben. Die meisten kennen noch die hier hergestellte MV Liemba, früher „Graf Goetzen“, die heute noch auf dem Tanganjika-See verkehrt – wie schon vor mehr als 100 Jahren.

Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, die Großzügigkeit Niedersachsens unter der Ägide der Staatskanzlei persönlich zu erfahren. Meine fünf Jahre in Vechta brachten mir auch Hannover näher. Ich erinnere mich noch, wie Dr. Dominique Bediako von der Universität und ich den Antrag auf ein Stipendium für Doktoranden der St. Augustine University of Tanzania (SAUT) bei der Staatskanzlei abgaben. Unser Besuch hat sich gelohnt. Der Antrag wurde genehmigt. Und so konnten 20 Studenten und einige Mitarbeiter der SAUT an der Universität Vechta unterkommen.

Und etwa die gleiche Anzahl Studenten von der Universität Vechta besuchte Tansania. Einige von ihnen beendeten das Semester an der SAUT, andere machten Praktika bei NGOs oder in der Region von Mwanza, die unter anderem für die Bismarck-Felsen am Südufer des Victoriasees bekannt ist.

Die Saat der Zusammenarbeit zwischen der Universität Vechta und der SAUT ging auf. Sie gab uns die Möglichkeit für weitere grenzüberschreitende Projekte, auch auf staatlicher Ebene zwischen Deutschland und Tansania. Dank der großzügigen Unterstützung durch die Staatskanzlei und von Ihnen, sehr geehrter Herr Ministerpräsident, konnte unser Friedensforschungsprojekt auf zahlreiche afrikanische Länder und auch auf China und die USA ausgedehnt werden. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist ein Buch mit dem Titel Peace Studies for Sustainable Development in Africa. Es hat fast 1000 Seiten und umfasst über 50 Kapitel.

Es wird durch einen zweiten Band mit dem Arbeitstitel „Peace Studies Programmes as Nonviolence“ ergänzt. Auch dieser zweite Band wird vom Land Niedersachsen großzügig unterstützt. Das ist für uns in Afrika eine große Motivation. Gemeinsam mit unseren Partnern von der Universität Vechta, der Nanjing University und der George Mason University (Südkorea/USA) wollen wir die Friedensforschung in Tansania zu einem nachhaltigen Programm machen.

Die Frage der Nachhaltigkeit steht anlässlich des 75. Geburtstages von Niedersachsen im Mittelpunkt. Für uns bedeutet es eine Herausforderung und auch eine Verpflichtung: Wir wollen die nächsten 75 Jahre für die kommenden Generationen umweltfreundlicher gestalten. Danke, dass Sie dieses Thema ausgewählt haben. Bleiben Sie gesund. Gott segne Sie.

George Mutalemwa, Mwanza, Tanzania 2021


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